{"id":373,"date":"2014-01-08T12:58:02","date_gmt":"2014-01-08T10:58:02","guid":{"rendered":"https:\/\/evol-forum.ch\/dei-en\/?page_id=373"},"modified":"2018-07-19T14:55:54","modified_gmt":"2018-07-19T12:55:54","slug":"chapter-4-7","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/evol-forum.ch\/dei-en\/apocalypse-of-john\/chapter-4-7\/","title":{"rendered":"Chapter 4-7"},"content":{"rendered":"<h1>4. Kapitel<\/h1>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>2. Vision Thronsaal<\/h2>\n<h2>Vor dem Thron Gottes<\/h2>\n<p>1 Danach sah ich, und siehe, eine T\u00fcr war aufgetan im Himmel, und die erste Stimme, die ich mit mir hatte reden h\u00f6ren wie eine Posaune, die sprach: Steig herauf, ich will dir zeigen, was nach diesem geschehen soll.<\/p>\n<p>Diese Worte des 7. Schreibens haben auch in Johannes den Durchbruch erwirkt, denn er sagt \u201eDanach sah ich\u201c und Christus erkl\u00e4rt, dass er nun die Zukunft sehen werde.<\/p>\n<p>2 Alsbald wurde ich vom Geist ergriffen. Und siehe, ein Thron stand im Himmel und auf dem Thron sa\u00df einer.<\/p>\n<p>Johannes wurde nun ganz entr\u00fcckt und erblickte, was zur selben Zeit in der geistigen Welt und im Thronsaal geschah.<\/p>\n<p>3 Und der da sa\u00df, war anzusehen wie der Stein Jaspis und Sarder; und ein Regenbogen war um den Thron, anzusehen wie ein Smaragd. Und er erschaut die Gottheit selbst in goldrotem Licht.<\/p>\n<p><strong>Anmerkung:<\/strong> Der Jaspis wird in der Bibel auch als Grundstein des neuen Jerusalem beschrieben und war damals sehr kostbar. Er galt als Schutz- und Gl\u00fccksstein f\u00fcr innere Harmonie und geht von Rot (wie auch der Sarder) \u00fcber Goldt\u00f6ne bis Gelb und Gr\u00fcn. Es wird oft von Entr\u00fcckten berichtet, in der geistigen Welt erscheine alles r\u00f6tlichgolden. Und er sah die Gottheit umgeben von den 7 Spektralfarben des Lichts, die auch im Regenbogen vorkommen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Die 24 Throne und die 24 \u00c4ltesten<\/h3>\n<p>4 Und um den Thron waren vierundzwanzig Throne und auf den Thronen sa\u00dfen vierundzwanzig \u00c4lteste, mit wei\u00dfen Kleidern angetan, und hatten auf ihren H\u00e4uptern goldene Kronen.<\/p>\n<p>Die 24 \u00c4ltesten thronen um die Gottheit, als reine Seelen (Kleider) und gotterf\u00fcllte Geister (Kronen\/Heiligenschein). Sie stehen auch f\u00fcr die Sch\u00f6pfungsgrundlagen. Ein Bild das in vielen alten Schriften, wie auch den \u201eSmaragdtafeln von Thoth dem Atlanter\u201c und in den \u201eSchl\u00fcsseln des Enoch\u201c vorkommt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eDie 24 \u00c4ltesten wie \u00fcbrigens auch die vier Wesen, sind Gottes sch\u00f6pferisches Alphabet, die Urworte oder Urkl\u00e4nge, durch welche aus dem unendlichen All (dem Abbild des geistigen Himmels) alles erschaffen und erhalten wird. W\u00e4hrend die vier Wesen (L\u00f6we, Stier, Mensch, Adler) als Kr\u00e4fte des Tierkreises f\u00fcr die Erschaffung der lebenden Wesen bis hin zum Menschen verantwortlich sind, wirken die 24 \u00c4ltesten quasi als Transformatoren, welche das Weltenwort auf das Ziel der Menschenentwicklung hin fokussieren. Ihr ganzes Streben geht dahin, die Menschen auf Erden zu einem priesterlichen und k\u00f6niglichen Geschlecht werden zu lassen. (&#8230;) (Prof. J. J. Hurtak)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ernst Lohmeyer, der wie Gunkel aus der religionsgeschichtlichen Schule kommt, zitiert in seinem Kommentar von 1926 im Zusammenhang mit den 24 \u00c4ltesten eine Lehre der Pythagor\u00e4er: Auch \u201ewenn die Zahl 24 astraler Herkunft urspr\u00fcnglich ist, so hat sie sich doch l\u00e4ngst davon gel\u00f6st und ist zum Bild des Kosmos geworden, wie Aristoteles, Met. 1093 b zeigt, der als Lehre der Pythagor\u00e4er von den 24 Buchstaben des Alphabetes und von den 24 T\u00f6nen des Aulos berichtet: \u201eGleich ist der Zwischenraum sowohl in den Buchstaben von Alpha bis Omega wie von dem Bombyx (= tiefster Ton) bis zum letzten und h\u00f6chsten Ton auf dem Aulos, dessen Zahl gleich ist der Totalit\u00e4t des Himmels.\u201c<\/p>\n<p>Die Pytagor\u00e4er suchten die Urkr\u00e4fte des Kosmos samt ihrer Gesetze und ihrer Totalit\u00e4t f\u00fcr den Sch\u00fcler der Philosophie erlebbar zu machen, indem sie die in jeder Kultur anders gestalteten und \u00fcberlieferten G\u00f6ttermythen auf eine mathematisch exakte und geistig erfahrbare Ma\u00dfeinheit zu reduzieren versuchten. Die von der Seele als kleiner Kosmos und Abbild des gro\u00dfen Kosmos erfahrbare Harmonie in der Musik galt als solcher Weg, ebenso die Buchstabenmystik, welche sp\u00e4ter von der Kabbala ausgef\u00fchrt worden ist.\u201c (Schwendener &#8211; 8.13)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die 7 Geister<\/p>\n<p>5 Und von dem Thron gingen aus Blitze, Stimmen und Donner; und sieben Fackeln mit Feuer brannten vor dem Thron, das sind die sieben Geister Gottes.<\/p>\n<p>Nach den Farben entsprechen die Blitze auch dem Licht der Erleuchtung, das alle Sch\u00f6pfungsebenen durchdringt. Die Stimmen stehen f\u00fcr die heiligen Worte und Namen und der Donner f\u00fcr den Klang. Dann erschaut Johannes die 7 Feuerfackeln, die f\u00fcr die sieben Geister Gottes stehen. Die 7 Erzengel wurden ausgesandt in alle Welt (7 Gemeinden), als \u201eAugen des Lammes\u201c und \u201eSterne in der Hand des Menschensohnes\u201c.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Die 4 Tierwesen<\/h3>\n<p>6 Und vor dem Thron war es wie ein gl\u00e4sernes Meer, gleich dem Kristall,<\/p>\n<p>Die Umgebung des Thrones beschreibt er \u00e4hnlich einem kristallenen Glasboden, der wie ein Meer bis an den Horizont reicht.<\/p>\n<p>und in der Mitte am Thron und um den Thron vier himmlische Gestalten, voller Augen vorn und hinten.<\/p>\n<p>7 Und die erste Gestalt war gleich einem L\u00f6wen, und die zweite Gestalt war gleich einem Stier, und die dritte Gestalt hatte ein Antlitz wie ein Mensch, und die vierte Gestalt war gleich einem fliegenden Adler.<\/p>\n<p>8 Und eine jede der vier Gestalten hatte sechs Fl\u00fcgel, und sie waren au\u00dfen und innen voller Augen, und sie hatten keine Ruhe Tag und Nacht und sprachen: Heilig, heilig, heilig ist Gott der Herr, der Allm\u00e4chtige, der da war und der da ist und der da kommt.<\/p>\n<p>Sodann beschreibt Johannes die 4 himmlischen Gestalten, die ununterbrochen der Gottheit huldigen und dienen. Sie haben jeweils 6 Fl\u00fcgel (zusammen wieder 24) und sind innen wie au\u00dfen voller Augen, so dass ihnen nichts verborgen bleibt, weder in den geistigen noch in den materiellen Sch\u00f6pfungsebenen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Gottesdienst im Himmel<\/h3>\n<p>9 Und wenn die Gestalten Preis und Ehre und Dank gaben dem, der auf dem Thron sa\u00df, der da lebt von Ewigkeit zu Ewigkeit,<\/p>\n<p>10 fielen die vierundzwanzig \u00c4ltesten nieder vor dem, der auf dem Thron sa\u00df, und beteten den an, der da lebt von Ewigkeit zu Ewigkeit, und legten ihre Kronen nieder vor dem Thron und sprachen:<\/p>\n<p>11 Herr, unser Gott, du bist w\u00fcrdig, zu nehmen Preis und Ehre und Kraft; denn du hast alle Dinge geschaffen, und durch deinen Willen waren sie und wurden sie geschaffen.<\/p>\n<p>Die 4 Wesen und die 24 \u00c4ltesten huldigen der Gottheit, lenken zusammen mit ihr die sch\u00f6pferischen Kr\u00e4fte des Himmelsreiches und leben in unaufh\u00f6rlicher Hingabe und liebevoller Ehrung der Sch\u00f6pfergottheit. Sie kommen im weiteren Verlauf der Offenbarung immer wieder vor und erf\u00fcllen ihre Aufgaben in Einheit mit der Gottheit.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eMeiner Ansicht nach ist die Thronvision des Johannes bis in alle Einzelheiten christliche Offenbarung, Offenbarung Jesu Christi. Johannes war zum einen durchdrungen von der Schau des Menschensohns, zum andern kannte er die antiken Geisterwelten, sofern sie auch im Judentum ihren Niederschlag gefunden haben. In seiner Schau, zu welcher der Menschensohn Johannes in den Himmel hinauf ruft, kristallisieren sich in der Seele des Johannes jene Bilder, welche Christus als Herr im Kosmos der Geister zeigt. Und die Bilder bewegen sich zu dem christlichen Urmysterium, in welchem die Kreise der Geister sich in den Dienst des Lammes und dessen Mission stellen.\u201c (Schwendener &#8211; 8.14)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eDie Idee des himmlischen Hofstaats als \u00fcbersinnliches Bild (Hypostase) des irdischen Reiches und seiner Macht kannten alle V\u00f6lker der damaligen Zeit in je abgewandelter Form. Bei den Propheten Israels nimmt diese Sicht aber universale Z\u00fcge an. Gott ist K\u00f6nig \u00fcber die ganze Sch\u00f6pfung und \u00fcber alle V\u00f6lker, und sein Gesalbter, der irdische K\u00f6nig, wird dereinst ewige Herrschaft erlangen, die verg\u00e4nglichen Reiche auf Erden abl\u00f6sen und die Herrschaft Gottes auf Erden antreten und universal durchsetzen. Die Schauungen von Nathan (2. Samuel 7), Jesaia, Ezechiel, Daniel oder auch Sacharias weisen in diese Richtung. (&#8230;) Ezechiel beschreibt sogar das Aussehen Gottes. Stets hat diese Gottesschau keinen Selbstzweck, sondern sie dient der Einsicht in die Pl\u00e4ne Gottes mit seinem Volk. (&#8230;) Die Zeit der apokalyptischen Literatur zwischen 200 vor und 200 nach Christus, als diese Literaturgattung weit verbreitet war, l\u00e4sst sich charakterisieren durch eine gro\u00dfe politische wie auch religi\u00f6se Verunsicherung. (&#8230;) Man suchte nach einer rationalen Erkl\u00e4rung des Kosmos, nach eigener geistiger Erfahrung und in allem nach einem universalen Prinzip. (&#8230;) Als Wegleitung dienten die eigenen Schriften, so vor allem die Vision des Ezechiel, in welcher der Prophet im Geiste den himmlischen Thronwagen mit Gott erblickt hat. Aus diesen esoterischen Schulen hat sich sp\u00e4ter die Kabbala entwickelt, in welcher die Schau Gottes auch in anderen Bildern erfahren wurde, etwa im Sefirotbaum, einem organischen Bild der Kr\u00e4fte Gottes, die von den himmlischen Welten herab wachsen. (&#8230;) Dass die Entr\u00fcckung in die oberen Welten auch schon in den fr\u00fchen Christengemeinden ein Thema war, zeigt 2. Kor. 12,2f., wo Paulus von seiner Reise in den dritten Himmel berichtet, aber nicht sagen darf, was er da erfahren hat. (&#8230;)<\/p>\n<p>Wenn nun Johannes in dieser bewegten Zeit nach der Begegnung mit dem Menschensohn ebenso durch eine T\u00fcr am Himmel hinauf gerufen wurde in die Sph\u00e4re des himmlischen Hofstaates und dort den Thron Gottes erblickt, so steht er damit in einer gro\u00dfen Traditionslinie.\u201c (Schwendener &#8211; 8.15)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h1>5. Kapitel<\/h1>\n<h2>Die 7 Siegel<\/h2>\n<h3>Das Buch mit den sieben Siegeln<\/h3>\n<p>1 Und ich sah in der rechten Hand dessen, der auf dem Thron sa\u00df, ein Buch, beschrieben innen und au\u00dfen, versiegelt mit sieben Siegeln.<\/p>\n<p>Johannes erschaut in der Rechten der Gottheit das Buch mit den 7 Siegeln, dass den Erl\u00f6sungs-Plan f\u00fcr die Seelen in den Materiellen Welten enth\u00e4lt, und nicht einfach nur 7 Plagen, die meist endzeitlich gedeutet werden. Doch noch ist das Schicksal weitgehend offen, abh\u00e4ngig vom Verhalten der einzelnen Seelen.<\/p>\n<p>2 Und ich sah einen starken Engel, der rief mit gro\u00dfer Stimme: Wer ist w\u00fcrdig, das Buch aufzutun und seine Siegel zu brechen?<\/p>\n<p>3 Und niemand, weder im Himmel noch auf Erden noch unter der Erde, konnte das Buch auftun und hineinsehen.<\/p>\n<p>4 Und ich weinte sehr, weil niemand f\u00fcr w\u00fcrdig befunden wurde, das Buch aufzutun und hineinzusehen.<\/p>\n<p>5 Und einer von den \u00c4ltesten spricht zu mir: Weine nicht! Siehe, es hat \u00fcberwunden der L\u00f6we aus dem Stamm Juda, die Wurzel Davids, aufzutun das Buch und seine sieben Siegel.<\/p>\n<p>Als Johannes weint, weil niemand im ganzen Kosmos w\u00fcrdig scheint das Buch zu \u00f6ffnen, sagt ihm einer der 24 \u00c4ltesten den befreienden Schl\u00fcsselsatz f\u00fcr die ganze Offenbarung: Christus als Sohnaspekt, der als Erl\u00f6ser und ewiges Wort Gottes durch das Menschsein und den irdischen Tod gegangen ist, die Wurzel der g\u00f6ttlichen Linie auf Erden, das Lamm der Liebe, hat den Stillstand \u00fcberwunden und ist so der einzig Legitimierte, um das Buch des Erl\u00f6sungs-Planes zu \u00f6ffnen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eIhr himmlischer Gottesdienst, der im 4. Kapitel auf Gott den Sch\u00f6pfer gerichtet ist, wendet sich nun am Ende des 5. Kapitels der Vollendung der Weltzeit zu, an welcher die 24 \u00c4ltesten dienend und wirkend Anteil nehmen &#8211; Kraft ihrer mitregierenden Macht (die Throne), ihrer priesterlichen Reinheit (die wei\u00dfen Gew\u00e4nder) und ihrer k\u00f6niglichen Erkenntnis (die goldenen Kronen).\u201c (Schwendener &#8211; 8.16)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Das Lamm und die Buch-Rolle<\/h3>\n<p>6 Und ich sah mitten zwischen dem Thron und den vier Gestalten und mitten unter den \u00c4ltesten ein Lamm stehen, wie geschlachtet; es hatte sieben H\u00f6rner und sieben Augen, das sind die sieben Geister Gottes, gesandt in alle Lande.<\/p>\n<p>Das Lamm im Zentrum vor dem Thron ist Jesus Christus, der die Erl\u00f6sung der niederen Welten auf sich genommen hat. Geschlachtet steht hier f\u00fcr gekreuzigt und dass er f\u00fcr sie mit den Stigmata (Wundmalen) sichtbar war. Die 7 H\u00f6rner (der Wahrheit) stehen f\u00fcr die 7 Gemeinden und die 7 Augen f\u00fcr die 7 Erzengel.<\/p>\n<p>7 Und es kam und nahm das Buch aus der rechten Hand dessen auf dem Thron.<\/p>\n<p>8 Und als es das Buch nahm, da fielen die vier Gestalten und die vierundzwanzig \u00c4ltesten nieder vor dem Lamm, und ein jeder hatte eine Harfe und goldene Schalen voll R\u00e4ucherwerk, das sind die Gebete der Heiligen,<\/p>\n<p>Als Christus das Buch und damit die n\u00e4chsten Schritte im Erl\u00f6sungs-Plan auf sich nimmt, beugen sich die 4 Wesen und die 24 \u00c4ltesten und huldigen ihm mit Harfengesang und R\u00e4ucherwerk.<\/p>\n<p>9 und sie sangen ein neues Lied: Du bist w\u00fcrdig, zu nehmen das Buch und aufzutun seine Siegel; denn du bist geschlachtet und hast mit deinem Blut Menschen f\u00fcr Gott erkauft aus allen St\u00e4mmen und Sprachen und V\u00f6lkern und Nationen<\/p>\n<p>Die ersten beiden Lieder sind dem Lamm gewidmet. Die 4 und 24 ehren im ersten Lied Christus, der w\u00fcrdig ist das Buch zu \u00f6ffnen, nachdem er den Erl\u00f6sungs-Plan auf Erden entfaltet und viele Seelen erl\u00f6st hat.<\/p>\n<p>10 und hast sie unserm Gott zu K\u00f6nigen und Priestern gemacht, und sie werden herrschen auf Erden.<\/p>\n<p>So wird auch die Entwicklung der Menschen hin zu einem priesterlichen (Gott zugewandten) und k\u00f6niglichen (sich selbst in der Gottheit bewussten) Geschlecht besungen, in das beim dritten Lied dann die ganze kosmische Hierarchie einstimmen wird.<\/p>\n<p>11 Und ich sah, und ich h\u00f6rte eine Stimme vieler Engel um den Thron und um die Gestalten und um die \u00c4ltesten her, und ihre Zahl war vieltausendmal tausend;<\/p>\n<p>12 die sprachen mit gro\u00dfer Stimme: Das Lamm, das geschlachtet ist, ist w\u00fcrdig, zu nehmen Kraft und Reichtum und Weisheit und St\u00e4rke und Ehre und Preis und Lob.<\/p>\n<p>Das zweite Lied singen Tausende von Engeln wie mit einer Stimme, Christus ehrend f\u00fcr alle h\u00f6heren Eigenschaften, die er verbreitet hat in den materiellen Dimensionen.<\/p>\n<p>13 Und jedes Gesch\u00f6pf, das im Himmel ist und auf Erden und unter der Erde und auf dem Meer und alles, was darin ist, h\u00f6rte ich sagen: Dem, der auf dem Thron sitzt, und dem Lamm sei Lob und Ehre und Preis und Gewalt von Ewigkeit zu Ewigkeit!<\/p>\n<p>Das letzte Lied ist Gottvater und Gottsohn geweiht und wird zwischen Himmel und Erde von allen Gott zugewandten und erkennenden mitgetragen.<\/p>\n<p>14 Und die vier Gestalten sprachen: Amen! Und die \u00c4ltesten fielen nieder und beteten es an.<\/p>\n<p>Sodann sprechen die 4 Gestalten das Amen, das alles in sich tr\u00e4gt, und die 24 \u00c4ltesten fallen hingebungsvoll auf die Knie.<\/p>\n<p><strong>Anmerkung:<\/strong> Diese Gebetsges\u00e4nge sind nicht einfach ein Beitrag zu der sogenannten g\u00f6ttlichen Weltenmusik, welche die ganze Sch\u00f6pfung durch Schwingungen und Kl\u00e4nge erst erm\u00f6glicht, durchwirkt und erh\u00e4lt, sondern ein Teil der Wirklichkeit unserer Gottheit und ihrer und unserer Geschichte im Buch.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eDas Buch als Schl\u00fcsselbild zu den Zeitaltern der Erde<\/p>\n<p>Inspiriert von den anthroposophischen Deutungen der Apokalypse tendiere ich dahin, das Buch in der Rechten Gottes als \u201eBuch des Lebens\u201c f\u00fcr die Erde zu sehen, darin die ganze Geschichte der Erde mit den Menschen beschrieben ist: ihre Entstehung, ihr Bestehen und ihr Vergehen.<\/p>\n<p>Je nach Zusammenhang der \u201eLekt\u00fcre\u201c des himmlischen Buches, f\u00e4llt auch der Blick auf den Inhalt anders aus. Johannes erlebt eine Entr\u00fcckung in den Himmel, wo ihm durch den Engel des Herrn Schl\u00fcsselerfahrungen erm\u00f6glicht werden \u00fcber den Gang der Welt und die Rolle des Messias. Er schaut die ewige Welt Gottes (4. Kap.) in Anbetung. Doch in diese Ruhe tritt mit dem siebenfach versiegelten Buch die Frage nach dem Schicksal der irdischen Menschheit. Das Bild vom Buch im Himmel verwendet die j\u00fcdische Tradition nicht nur f\u00fcr den einzelnen Menschen, sondern auch f\u00fcr die ganze Menschheit. Wie vor aller Zeit in Gottes Geist jeder Mensch gegenw\u00e4rtig ist mit seiner Lebensgeschichte (Buch des Lebens), so ist auch die Erde mit ihren Entwicklungsphasen in Gottes Geist vorgebildet, pr\u00e4existent und ewig.<\/p>\n<p>Johannes schaut nun im Geiste das Mysterium der Erdentwicklung, dass n\u00e4mlich einer von Anfang an als w\u00fcrdig befunden wird, ein Siegel nach dem andern zu \u00f6ffnen. Christus, der ebenso ewig und pr\u00e4existent ist, f\u00fchrt durch alle Phasen der Erdentwicklung. Er ist der Herr der Geschichte. In diesem Sinne hei\u00dft Apokalypse prim\u00e4r: Einweihung in die Hintergr\u00fcnde alles irdischen Geschehens, Schau der g\u00f6ttlichen Vorhaben und Pl\u00e4ne, Offenbarung der letzten Dinge.<\/p>\n<p>Apokalypse wird gemeinhin mit Weltuntergang in Beziehung gebracht. Das trifft aber nur insoweit zu, als mit dem Weltuntergang der Durchbruch der Wahrheit, des vor Gott Bestand habenden Lebens, verbunden wird. (&#8230;) So geht es in der Apokalypse, die Johannes auf Patmos schaut, zwar um endzeitliche Geschehnisse, doch diese k\u00f6nnen nicht isoliert aus dem Buch mit den sieben Siegeln herausgelesen werden. Johannes schaut mit dem Ende auch das Letzte, das Ganze der Erde, denn im Himmel ist auch das Ende in das Ganze geborgen, sowie auch das Ganze im Anfang war. Gottes Buch ist ewig und \u00fcber aller Zeit und enth\u00e4lt doch alle Zeiten und Schicksale der Sch\u00f6pfung.<\/p>\n<p>Dass das Buch mit den sieben Siegeln das Ganze einer Zeitentwicklung umfasst, das zeigt die Zahl Sieben. Auch Bousset schreibt dazu: \u201eWenn nun im Folgenden die eschatologischen Ereignisse in jeweilig sieben Akten sich entwickeln und diese wieder jedes Mal als in 4 + 3 geteilt erscheinen (vergl. auch die Posaunen- und Schalen-Plagen), so liegt letztlich dem die weit verbreitete Vorstellung zu Grunde, dass der gesamte Weltlauf sich in vier resp. sieben Zeitaltern abspielt.\u201c (Bousset, 263)<\/p>\n<p>Dass mit den Siegelvisionen die umfassende Geschichte der Erde in den Blick f\u00e4llt, zeigt auch die Tatsache, dass aus der Stille des siebten Siegels der Posaunenzyklus entsteht. Dazu Bousset: \u201eDas Schweigen ist nicht etwa der Inhalt des siebenten Siegels, sondern wie die meisten Ausleger richtig erkannt haben, ist dieser Inhalt in dem Ganzen, das nun folgt, enthalten, also in der Enth\u00fcllung der sieben Posaunen. (&#8230;)\u201c (Bousset 291)<\/p>\n<p>Wenn wir nun damit vor Augen haben, dass der Siegelzyklus letztlich die umfassenden Schicksale der Erdenmenschheit offenbart, der sp\u00e4ter in kleineren Zyklen differenziert und spezifiziert wird, k\u00f6nnen wir uns den einzelnen Siegeln und deren \u00d6ffnung zuwenden.\u201c (Schwendener &#8211; 8.17)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h1>6. Kapitel<\/h1>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>3. Vision Offenbarung<\/h2>\n<h3>7-Siegel-Visionen<\/h3>\n<h3>Die \u00d6ffnung des ersten Siegels<\/h3>\n<p>1 Und ich sah, dass das Lamm das erste der sieben Siegel auftat, und ich h\u00f6rte eine der vier Gestalten sagen wie mit einer Donnerstimme: Komm!<\/p>\n<p>Jesus bricht das 1. Siegel und das Erste der 4 Mischwesen vor dem Thron fordert Johannes auf, in die Schau der Zukunft zu folgen.<\/p>\n<p>2 Und ich sah, und siehe, ein wei\u00dfes Pferd. Und der darauf sa\u00df, hatte einen Bogen, und ihm wurde eine Krone gegeben, und er zog aus sieghaft und um zu siegen.<\/p>\n<p>Ein gekr\u00f6nter (g\u00f6ttlich auserw\u00e4hlter und reiner) Reiter auf einem wei\u00dfen Pferd, der Bogensch\u00fctze, der immer treffen und siegen wird durch seine g\u00f6ttliche F\u00fchrung.<\/p>\n<p><strong>Anmerkung:<\/strong> Steht auch f\u00fcr Erzengel Michael, den F\u00fchrer der Himmelsheere.<\/p>\n<h3>Die \u00d6ffnung des zweiten Siegels<\/h3>\n<p>3 Und als es das zweite Siegel auftat, h\u00f6rte ich die zweite Gestalt sagen: Komm!<\/p>\n<p>Jesus bricht das 2. Siegel und das zweite der 4 Mischwesen vor dem Thron fordert Johannes auf ihm zu folgen.<\/p>\n<p>4 Und es kam heraus ein zweites Pferd, das war feuerrot. Und dem, der darauf sa\u00df, wurde Macht gegeben, den Frieden von der Erde zu nehmen, dass sie sich untereinander umbr\u00e4chten, und ihm wurde ein gro\u00dfes Schwert gegeben.<\/p>\n<p>Ein rotes Pferd mit einem durch gro\u00dfe (irdische) Macht ausgestatteten Reiter, ein Schwerttr\u00e4ger, der die Menschen gegeneinander aufwiegelt und gro\u00dfe Heere gegeneinander antreten l\u00e4sst, damit viele Menschen in Todesangst sterben.<\/p>\n<p><strong>Anmerkung:<\/strong> Steht auch f\u00fcr Erzengel Haniel, den ehemaligen Lichttr\u00e4ger und gro\u00dfen Verf\u00fchrer.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Die \u00d6ffnung des dritten Siegels<\/h3>\n<p>5 Und als es das dritte Siegel auftat, h\u00f6rte ich die dritte Gestalt sagen: Komm!<\/p>\n<p>Jesus bricht das 3. Siegel und das Dritte der 4 Mischwesen vor dem Thron fordert Johannes auf ihm zu folgen.<\/p>\n<p>Und ich sah, und siehe, ein schwarzes Pferd. Und der darauf sa\u00df, hatte eine Waage in seiner Hand.<\/p>\n<p>6 Und ich h\u00f6rte eine Stimme mitten unter den vier Gestalten sagen: Ein Ma\u00df Weizen f\u00fcr einen Silbergroschen und drei Ma\u00df Gerste f\u00fcr einen Silbergroschen; aber dem \u00d6l und Wein tu keinen Schaden!<\/p>\n<p>Ein schwarzes Pferd und ein Reiter mit einer Waage, der Gleichgewicht und Ausgleich schafft, abw\u00e4gt und Werte erh\u00e4lt.<\/p>\n<p><strong>Anmerkung:<\/strong> Steht auch f\u00fcr Erzengel Gabriel, den Vertreter der g\u00f6ttlichen Ordnung.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Die \u00d6ffnung des vierten Siegels<\/h3>\n<p>7 Und als es das vierte Siegel auftat, h\u00f6rte ich die Stimme der vierten Gestalt sagen: Komm!<\/p>\n<p>Jesus bricht das 4. Siegel und das Vierte der 4 Mischwesen vor dem Thron fordert Johannes auf ihm zu folgen.<\/p>\n<p>8 Und ich sah, und siehe, ein fahles Pferd. Und der darauf sa\u00df, dessen Name war: Der Tod, und die H\u00f6lle folgte ihm nach. Und ihnen wurde Macht gegeben \u00fcber den vierten Teil der Erde, zu t\u00f6ten mit Schwert und Hunger und Pest und durch die wilden Tiere auf Erden.<\/p>\n<p>Ein leichenblasses Pferd mit einem Reiter der Tod genannt wird und die Erde mit der Dunkelheit und Abgewandheit der H\u00f6lle \u00fcberziehen wird. Er bestimmt \u00fcber 1\/4 der Erde und bringt den Menschen unter seinem Einfluss den (geistigen) Tod.<\/p>\n<p><strong>Anmerkung:<\/strong> Steht auch f\u00fcr Erzengel Zadakiel, den Erzengel der mit Haniel gefallen ist.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Die \u00d6ffnung des f\u00fcnften Siegels<\/h3>\n<p>9 Und als es das f\u00fcnfte Siegel auftat, sah ich unten am Altar die Seelen derer, die umgebracht worden waren um des Wortes Gottes und um ihres Zeugnisses willen.<\/p>\n<p>Johannes erblickt &#8211; in einer Raum-Zeit-\u00d6ffnung unter dem Altar &#8211; die Seelen aller, die ermordet wurden aufgrund ihres Bekenntnisses zu Eioua als Gottessohn oder zur christlichen Gottheit.<\/p>\n<p>10 Und sie schrien mit lauter Stimme: Herr, du Heiliger und Wahrhaftiger, wie lange richtest du nicht und r\u00e4chst nicht unser Blut an denen, die auf der Erde wohnen?<\/p>\n<p>Sie rufen laut &#8211; jetzt da sie direkt gesehen und geh\u00f6rt werden &#8211; und selber erkennen, dass die 2 Todesreiter noch immer w\u00fcten auf Erden, doch dass 2 Lichtreiter bereit sind einzugreifen. Sie verlangen Vergeltung an ihren M\u00f6rdern, der Gefolgschaft der Asuras.<\/p>\n<p>11 Und ihnen wurde gegeben einem jeden ein wei\u00dfes Gewand, und ihnen wurde gesagt, dass sie ruhen m\u00fcssten noch eine kleine Zeit, bis vollz\u00e4hlig dazuk\u00e4men ihre Mitknechte und Br\u00fcder, die auch noch get\u00f6tet werden sollten wie sie.<\/p>\n<p>Die Gottheit h\u00fcllt sogleich jede dieser Seelen in ein wei\u00dfes Gewand als Zeichen ihrer Erl\u00f6sung, verbunden mit den Worten um Geduld und innere Ruhe, da noch andere Seelen dazukommen w\u00fcrden vor dem gro\u00dfen gemeinsamen Aufstieg im Erl\u00f6sungs-Plan Christi.<\/p>\n<p><strong>Anmerkung:<\/strong> Dies entspricht Erzengel Chamuel Melkizedek, der die aufsteigenden Wesen vereint und bereitet, bis alle (durch ihr Bewusstsein) gezeichneten Seelen beisammen sind.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Die \u00d6ffnung des sechsten Siegels<\/h3>\n<p>12 Und ich sah: Als es das sechste Siegel auftat, da geschah ein gro\u00dfes Erdbeben, und die Sonne wurde finster wie ein schwarzer Sack, und der ganze Mond wurde wie Blut,<\/p>\n<p>Als das 6. Siegel ge\u00f6ffnet wurde, erschaute Johannes wirklich so etwas wie eine \u201eEndzeit\u201c aus seiner entr\u00fcckten Schau. Doch es bedeutet hier mehr die gro\u00dfe Reinigung vor der Wendezeit und dem Aufstieg der Seelen. Die Erde bebte, die Sonne wurde schwarz (weil sie das innere Licht nicht mehr erkannten), der Mond wurde blutrot (als Widerschein ihrer Taten statt des Lichtes).<\/p>\n<p>13 und die Sterne des Himmels fielen auf die Erde, wie ein Feigenbaum seine Feigen abwirft, wenn er von starkem Wind bewegt wird.<\/p>\n<p>Die Sterne (2 Erzengel) fielen vom Himmel auf die Erde (aus h\u00f6heren Dimensionen in unsere Dreidimensionalit\u00e4t, abgeworfen vom Baum des Lebens.<\/p>\n<p>14 Und der Himmel wich wie eine Schriftrolle, die zusammengerollt wird, und alle Berge und Inseln wurden wegbewegt von ihrem Ort.<\/p>\n<p>Dies entspricht wieder der Beschreibung der 3 Tage und N\u00e4chte der Dunkelheit, wo die Seelen wie herausgel\u00f6st w\u00fcrden aus ihrem materiellen Umfeld, das wie aufgehoben entschwindet.<\/p>\n<p>15 Und die K\u00f6nige auf Erden und die Gro\u00dfen und die Obersten und die Reichen und die Gewaltigen und alle Sklaven und alle Freien verbargen sich in den Kl\u00fcften und Felsen der Berge<\/p>\n<p>16 und sprachen zu den Bergen und Felsen: Fallt \u00fcber uns und verbergt uns vor dem Angesicht dessen, der auf dem Thron sitzt, und vor dem Zorn des Lammes!<\/p>\n<p>17 Denn es ist gekommen der gro\u00dfe Tag ihres Zorns und wer kann bestehen?<\/p>\n<p>Die F\u00fchrer und M\u00e4chtigen dieser Zeit und ihre Anh\u00e4nger erkennen das Gericht der Gottheit \u00fcber ihr abgewandtes Treiben und die Manipulation und Beherrschung anderer Wesen. Sie verstecken sich und w\u00fcrden lieber sterben, um ihrem Seelengericht zu entgehen.<\/p>\n<p><strong>Anmerkung: <\/strong> Steht auch f\u00fcr Erzengel Uriel und die Entsprechung, dass das \u00c4u\u00dfere der Widerschein des Inneren sein werde.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eDie apokalyptischen Reiter (&#8230;) Die klassischen Kommentare (Bousset, Hadorn, Ulrich B. M\u00fcller und auch Ernst Lohmeyer) sagen (&#8230;) alle in etwa dasselbe: Hier w\u00fcrden die schon in der kleinen Apokalypse (Markus 13) genannten Zeichen der Endzeit mit den Siegelvisionen verkn\u00fcpft. Nach dem Blick in die Vorgeschichte des Buches, welches das Lamm nun \u00f6ffnen kann, muss dieses mehr als blo\u00df die Katastrophen der Endzeit beinhalten. Die Siebenheit der Siegel muss f\u00fcr etwas Ganzes stehen und nicht blo\u00df f\u00fcr ein Ende. Die Frage der Deutung, speziell der Reiter, spitzt sich zu mit der Erkl\u00e4rung des ersten Reiters, der auf einem wei\u00dfen Pferd auszieht, um zu siegen und eine Krone hat. Die alte Kirche hat ihn mit Christus identifiziert, einzelne Exegeten mit dem Sieg des Evangeliums. Die von mir gelesenen Kommentare bringen ihn durchgehend mit den Parther-Kriegern in Beziehung, welche damals eine Bedrohung gewesen sein sollen &#8211; aber auch eine Hoffnung. Sie allein k\u00f6nnten die R\u00f6mer besiegen und so das Ende und das Gericht in Gang setzen. Gegen\u00fcber diesen zeitgeschichtlichen Deutungen tr\u00e4gt der Anthroposoph und Priester der Christengemeinschaft Emil Bock (siehe Quellen Seite 574) eine eher ph\u00e4nomenologische Sicht auf die Bilder und erinnert auch an das, was den Szenen voraus geht: Der ganze Himmel wartet darauf, dass jemand w\u00fcrdig ist, das Buch mit den sieben Siegeln zu \u00f6ffnen. Nach Bock wird dann mit der Er\u00f6ffnung der ersten vier Siegel der Weg des menschlichen Geistes in die Welt der Inkarnation, in die Welt der Dualit\u00e4t und des Todes geschildert. Das Pferd steht f\u00fcr das Denken, das im Anfang noch siegreich und wei\u00df war, dann aber von der Emotion, der Habgier und dem Tod gezeichnet wird und sich dementsprechend verf\u00e4rbt. Bock weist auf die Funktion der vier Wesen hin, die diesen Prozess ausl\u00f6sen. Diese Wesen, die nach Bock eine Funktion f\u00fcr die Menschwerdung aus\u00fcben, \u00fcbergehen die anderen Kommentare.<\/p>\n<p>Auch das 5. und 6. Siegel deutet Bock aus dieser Bewegung des menschlichen Geistes in die irdische Geschichte. Im 4. Siegel ist der Tiefpunkt erreicht, aber viele Seelen beharren da und fallen noch tiefer. Die Seelen, die sich an den neuen Impuls des Aufstiegs halten, leiden und werden zu M\u00e4rtyrern. Sie sind im 5. Siegel sichtbar vor dem Altar, der den Himmel und die Erde verbindet. Beim 6. Siegel manifestiert sich die abfallende Bewegung der Geister in die Materie so m\u00e4chtig, dass die Natur davon in Mitleidenschaft gezogen wird. Das ist ein Ausblick in die Zukunft.\u201c (Schwendener &#8211; 8.18)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h1>7. Kapitel<\/h1>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>4. Vision Offenbarung<\/h2>\n<h3>Die Bewahrung der Gemeinde<\/h3>\n<h3>Die Versiegelten<\/h3>\n<p>1 Danach sah ich vier Engel stehen an den vier Ecken der Erde, die hielten die vier Winde der Erde fest, damit kein Wind \u00fcber die Erde blase noch \u00fcber das Meer noch \u00fcber irgendeinen Baum.<\/p>\n<p>Vier Engel lassen aus den 4 Himmelsrichtungen alle Bewegungen in der Erdatmosph\u00e4re stillstehen und es kommt zur absoluten Stille auf der Erde, die auch der in Kapitel 8 nachfolgenden Stille in den Himmeln gleichkommt.<\/p>\n<p><strong>Anmerkung:<\/strong> In verschiedenen alten wie auch in neueren esoterischen Quellen gibt es f\u00fcr diese Engel folgende Entsprechung: Erzengel Michael im S\u00fcden, Erzengel Gabriel im Westen, Erzengel Uriel im Norden und Erzengel Raphael im Osten.<\/p>\n<p>2 Und ich sah einen andern Engel aufsteigen vom Aufgang der Sonne her, der hatte das Siegel des lebendigen Gottes und rief mit gro\u00dfer Stimme zu den vier Engeln, denen Macht gegeben war, der Erde und dem Meer Schaden zu tun:<\/p>\n<p>3 Tut der Erde und dem Meer und den B\u00e4umen keinen Schaden, bis wir versiegeln die Knechte unseres Gottes an ihren Stirnen.<\/p>\n<p>Ein f\u00fcnfter Engel steigt im Osten auf und h\u00e4lt das Siegel der Liebe und der Erl\u00f6sung aus der Gottheit bereit. Er gebietet den anderen 4 Erzengeln Einhalt in dieser Stille, damit genug Zeit bleibt, um die Seelen mit einem unsichtbaren Mal an der Stirn zu zeichnen, um sie zu sch\u00fctzen, bevor die gro\u00dfe Reinigung \u00fcber die Erde und Seelen komme.<\/p>\n<p><strong>Anmerkung:<\/strong> Erzengel Chamuel f\u00fcr den Erl\u00f6sungs-Plan, als Schl\u00fcssel zur Erl\u00f6sung der Seelen.<\/p>\n<p>4 Und ich h\u00f6rte die Zahl derer, die versiegelt wurden: hundertvierundvierzigtausend, die versiegelt waren aus allen St\u00e4mmen Israels:<\/p>\n<p>5 aus dem Stamm Juda zw\u00f6lftausend versiegelt, aus dem Stamm Ruben zw\u00f6lftausend, aus dem Stamm Gad zw\u00f6lftausend,<\/p>\n<p>6 aus dem Stamm Asser zw\u00f6lftausend, aus dem Stamm Naftali zw\u00f6lftausend, aus dem Stamm Manasse zw\u00f6lftausend,<\/p>\n<p>7 aus dem Stamm Simeon zw\u00f6lftausend, aus dem Stamm Levi zw\u00f6lftausend, aus dem Stamm Issachar zw\u00f6lftausend,<\/p>\n<p>8 aus dem Stamm Sebulon zw\u00f6lftausend, aus dem Stamm Josef zw\u00f6lftausend, aus dem Stamm Benjamin zw\u00f6lftausend versiegelt.<\/p>\n<p>Johannes h\u00f6rt in diesem Zusammenhang die Zahl 144\u2018000 und die 12 St\u00e4mme Israels auf Erden stehen f\u00fcr den Stammbaum Davids im Alten Testament der heutigen Juden, Christen und Moslems. Diese waren damals die Menschenwesen auf Erden, die sich der Gottheit wieder zugewandt und diese Verbindung unter gro\u00dfen Entbehrungen aufrecht erhalten haben. Aus diesen 12 Linien erhielten je 12\u2018000 Seelen (= 144\u2018000) ein geistiges Zeichen auf die Stirn, damit sie verschont bleiben.<\/p>\n<p><strong>Anmerkung:<\/strong> Wiederum ist hier das geistige Israel gemeint und nicht der heutige Nationalstaat.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Die gro\u00dfe Schar aus allen V\u00f6lkern<\/h3>\n<p>9 Danach sah ich, und siehe, eine gro\u00dfe Schar, die niemand z\u00e4hlen konnte, aus allen Nationen und St\u00e4mmen und V\u00f6lkern und Sprachen;<\/p>\n<p>Johannes erschaut nun auch deren unz\u00e4hlige Nachfahren und betont, dass diese Seelen aus allen Nationen, St\u00e4mmen, V\u00f6lkern und Sprachen stammen. Also aus verschiedenen Menschenrassen und Religionen, doch vereint im Christusbewusstsein oder im klaren Bekenntnis zum Gottessohn, als sogenannte Christen.<\/p>\n<p>die standen vor dem Thron und vor dem Lamm, angetan mit wei\u00dfen Kleidern und mit Palmzweigen in ihren H\u00e4nden,<\/p>\n<p>10 und riefen mit gro\u00dfer Stimme: Das Heil ist bei dem, der auf dem Thron sitzt, unserm Gott, und dem Lamm!<\/p>\n<p>Die Heerscharen der Erl\u00f6sten werden ihm f\u00fcr einen Moment erschaubar, durch ihre innere Einheit und Verbindung zum g\u00f6ttlichen Thron sowie durch ihre Verehrung f\u00fcr Gottvater und Gottsohn.<\/p>\n<p>11 Und alle Engel standen rings um den Thron und um die \u00c4ltesten und um die vier Gestalten und fielen nieder vor dem Thron und beteten Gott an<\/p>\n<p>12 und sprachen: Amen, Lob und Ehre und Weisheit und Dank und Preis und Kraft und St\u00e4rke sei unserm Gott von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen.<\/p>\n<p>Johannes erblickt nun &#8211; in immer erweiterter Schau &#8211; auch die Engelhierarchien geistig um den Thronsaal versammelt, mit der Gottheit, den 4 Wesenheiten und den 24 \u00c4ltesten im Zentrum. Auch sie bringen ihnen Dankgebete dar und knien sich nieder, um ihre Hingabe und Annahme (Amen) der g\u00f6ttlichen Erl\u00f6sungspl\u00e4ne zu bezeugen.<\/p>\n<p>13 Und einer der \u00c4ltesten fing an und sprach zu mir: Wer sind diese, die mit den wei\u00dfen Kleidern angetan sind, und woher sind sie gekommen?<\/p>\n<p>14 Und ich sprach zu ihm: Mein Herr, du wei\u00dft es.<\/p>\n<p>Einer der 24 \u00c4ltesten pr\u00fcft Johannes mit dieser Frage, ob er erfasst was hier vor seinem Gesicht gezeigt wird, was er best\u00e4tigt.<\/p>\n<p>Und er sprach zu mir: Diese sind\u2018s, die gekommen sind aus der gro\u00dfen Tr\u00fcbsal und haben ihre Kleider gewaschen und haben ihre Kleider hell gemacht im Blut des Lammes.<\/p>\n<p>Er erkl\u00e4rt ihm, dass diese Wesen aus der Trennung der Seelen und den materiellen Dimensionen wieder aufgestiegen sind. Die wei\u00dfen Kleider zeigen wiederum, dass sie bewusst geworden und die Palmbl\u00e4tter, dass sie dem Sohn auf seinem Weg zur\u00fcck zum Vater gefolgt sind (siehe auch im NT bei Palmdonnerstag und Karfreitag).<\/p>\n<p>15 Darum sind sie vor dem Thron Gottes und dienen ihm Tag und Nacht in seinem Tempel; und der auf dem Thron sitzt, wird \u00fcber ihnen wohnen.<\/p>\n<p>Weil diese Seelen so innerlich verbunden sind, weilen sie sozusagen immer vor dem Thron Gottes, und durch Ihre Liebe dienen sie ihm in ihren Herzen &#8211; seinem Tempel.<\/p>\n<p>16 Sie werden nicht mehr hungern noch d\u00fcrsten; es wird auch nicht auf ihnen lasten die Sonne oder irgendeine Hitze;<\/p>\n<p>17 denn das Lamm mitten auf dem Thron wird sie weiden und leiten zu den Quellen des lebendigen Wassers, und Gott wird abwischen alle Tr\u00e4nen von ihren Augen.<\/p>\n<p>Johannes &#8211; und auch uns &#8211; wird gesagt, dass die vielen Wohnungswelten des Vaters allen offenstehen, die sich ihm zuwenden. Und dass sie wieder in der geistigen Welt leben werden, wo es ihnen an nichts fehlen wird, und alles f\u00fcr ihre Versorgung, ihr Wohl und ihre Entwicklung zur Verf\u00fcgung steht &#8211; aus der unermesslichen Liebe der Gottheit und der g\u00f6ttlichen Sch\u00f6pfung. Alle M\u00fchsal der Materiellen Welten liegt dann hinter ihnen. Damit wird auch schon gesagt, dass die nachfolgenden Ereignisse von kurzer Dauer sein werden, um dadurch das Ewige und G\u00f6ttliche zu erringen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>4. Kapitel &nbsp; 2. Vision Thronsaal Vor dem Thron Gottes 1 Danach sah ich, und siehe, eine T\u00fcr war aufgetan im Himmel, und die erste Stimme, die ich mit mir hatte reden h\u00f6ren wie eine Posaune, die sprach: Steig herauf, ich will dir zeigen, was nach diesem geschehen soll. Diese Worte des 7. 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