{"id":33,"date":"2013-11-19T16:35:18","date_gmt":"2013-11-19T14:35:18","guid":{"rendered":"https:\/\/evol-forum.ch\/gaia\/5-sao-miguel-insel-portugal\/"},"modified":"2018-07-31T14:58:58","modified_gmt":"2018-07-31T12:58:58","slug":"5-sao-miguel-insel-portugal","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/evol-forum.ch\/gaia\/5-sao-miguel-insel-portugal\/","title":{"rendered":"12 &#8211; SETE CIDADES (Azoren)"},"content":{"rendered":"<h1>SETE CIDADES (Sao Miguel, Azoren, Portugal)<\/h1>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div>\n<h2><b>12.2 Kraftort<\/b><\/h2>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><b>Namen<\/b><\/h3>\n<p>&#8211;\u00a0Ilhas de bruma &#8211; Inseln des Dunstes &#8211;\u00a0Der arabische Seefahrer Edrisi bezeichnete sie im 12. Jahrhundert als Erster auf seiner Karte als \u201aIlhas de bruma\u2018, weil dicker Nebel (Bruma) damals die Sicht verdeckte.<\/p>\n<p>&#8211;\u00a0Ilhas dos A\u00e7ores &#8211; Inseln der Habichte &#8211;\u00a0Die portugiesischen Entdecker dachten im Jahre 1427, dass sie Habichte am Himmel kreisen sehen, was sich aber als Irrtum herausstellte, denn diese \u201eAzores\u201c waren Bussarde. Der Name ist geblieben.<\/p>\n<p>&#8211;\u00a0Sete Cidades &#8211; 7 St\u00e4dte &#8211;\u00a0Beim nachfolgenden Kraftort in der gleichnamigen Vulkancaldera liegt ein Bauerndorf, das den Namen Sete Cidades tr\u00e4gt. Doch es gibt keine Stadt auf der ganzen Insel (siehe Legende S. 536).<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><b>Geomantie<\/b><\/h3>\n<p><span style=\"line-height: 1.5em;\">Diese \u00fcppig bewachsenen Vulkaninseln, weit drau\u00dfen im Pazifik, sind wuchtig elementar und doch auch sehr leicht und luftig, durch die Winde und das schnell wechselnde Wetter. Die Inseln sind noch fast rein in ihrer Energie und Ausstrahlung, vor allem in den Buchten, an den Vulkanen und Kraterseen. Die Inseln sowie die Fauna und Flora sind \u00e4u\u00dferst vielf\u00e4ltig, fast wie auf den Galapagos-Inseln. Die Vegetation vereint die sch\u00f6nsten Pflanzen und B\u00e4ume Europas und Amerikas und bringt dadurch nochmals eine ganz eigene Energie und Ausstrahlung in dieses Wechselspiel der Elemente und Energien.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><b>Kraftpunkt<\/b><\/h3>\n<p>Der eigentliche Kraftpunkt liegt im Vulkan Sete Cidades, umschlossen von einer 300 m hoch aufragenden Kraterwand, zwischen zwei Kraterseen, die sich von Nordwesten nach S\u00fcdosten \u00fcber etwa 5 km L\u00e4nge und 1-2 km Breite erstrecken.<\/p>\n<p>Der bekannte Aussichtspunkt Vista do Rei am Kraterrand liegt heute 550 m \u00fcber dem Meer. Seine \u201eSicht des K\u00f6nigs\u201c geht auf den vorletzten portugiesischen K\u00f6nig Carlos I. zur\u00fcck, den man bei seinem Inselbesuch 1901 an diese Stelle f\u00fchrte.<\/p>\n<p>Doch die meisten Besucher stehen dort inmitten der Nebelwolken und sehen fast nichts. Ich hatte auf der Reise im Juli 2008 wirklich Gl\u00fcck meist gutes Wetter zu haben, nat\u00fcrlich mit den obligaten st\u00fcrmischen Gewittern dazwischen.<\/p>\n<p><span style=\"line-height: 1.5em;\">Der Lagoa Verde verdankt seinen Namen dem gr\u00fcnlichen Schimmern bei Sonnenschein, das durch die Reflektierung von der bewaldeten Kraterwand erzeugt wird.\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Dahinter liegt, heute durch eine schmale Br\u00fccke \u00fcber dem Kraterrand getrennt, der Lagoa Azul, der seinen Namen bekam, weil er durch seine Tiefe blau leuchtet.<\/p>\n<p>Nach starkem Regen sind beide Seen fast gleich tr\u00fcbgr\u00fcn, denn sie haben keinen Abfluss und ihr Pegelstand schwankte fr\u00fcher so stark, dass sie das angrenzende Bauerndorf Sete Cidades im Winter h\u00e4ufig \u00fcberschwemmten (Daran erinnern auch einige Pfahlbauten aus dem letzten Jahrhundert im alten Teil des Dorfes).<\/p>\n<p>Die kleine neogotische Kirche ist dem Hl. Niklaus geweiht und Ziel der prachtvollen j\u00e4hrlichen Prozession \u00fcber Bl\u00fcten-Pyramiden und Symbole (siehe S. 537). Neben der Kirche steht ein Brunnen, der die 7 St\u00e4dte spannenderweise mit 7 Pyramiden symbolisiert. Wir kommen darauf zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Anmerkung:<\/p>\n<p>Der Vulkan hei\u00dft wie der Ort Sete Cidades, und die riesige Caldera, in der die Seen in kleineren Kratern ruhen, ist mit \u00fcber 12 km Durchmesser eine der gr\u00f6\u00dften der Azoren. Sie soll erst in der Mitte des 15. Jahrhunderts entstanden sein, als die ersten Siedler begannen, die bewaldeten H\u00e4nge des etwa 1\u2018200 m hohen Vulkans zu roden. Eine gewaltige Eruption sprengte den Berg und brachte den Krater zum Einsturz. So wurde es in Berichten des Seefahrers Gon\u00e7alo Velho Cabral \u00fcberliefert, der 1444 nach Sao Miguel segelte, weil dieser Vulkan, der f\u00fcr ihre Navigation ein wichtiger Orientierungspunkt war, pl\u00f6tzlich verschwunden sei. Sein Schiff habe sich durch ein aufgew\u00fchltes Meer voller Baumst\u00e4mme k\u00e4mpfen m\u00fcssen, w\u00e4hrend es Steine und Asche regnete, und am Himmel sahen sie Glutwolken, w\u00e4hrend die Gasschwaden die Luft vergifteten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8211;\u00a0Entsprechung Solarplexus-Chakra, Kraft<\/p>\n<p>&#8211; Farbe Goldgelb<\/p>\n<p>&#8211; Dominierende Elemente Erde und Feuer<\/p>\n<p>&#8211; Entsprechungsort Ollantaytambo, Peru<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2><b style=\"line-height: 1.5em;\">12.3 Bauten<\/b><\/h2>\n<p>Bisher wurden keine megalithischen Anlagen gefunden, obwohl die Azoren auch f\u00fcr mich der wahrscheinlichste Ort sind f\u00fcr den untergegangenen Kontinent Atlantis.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><b>Pyramide vor Sao Miguel<\/b><\/h3>\n<p>Doch als ich Ende September 2013 fertig war mit der Rohfassung dieses Buches und mich an die \u00dcberarbeitung machte, kam die Sensationsmeldung: \u201ePyramide auf den Azoren entdeckt!\u201c<\/p>\n<p>K\u00f6nnte das endlich der finale Beweis sein, dass es Atlantis im Atlantik wirklich gab? Der Segler und Fischer Diocleciano Smith hat die Pyramide zwischen den Inseln Terceira und S\u00e3o Miguel in 100 Metern Tiefe auf seinem Sonar entdeckt und wusste sofort, dass diese geometrische Struktur keine nat\u00fcrliche Erhebung sein kann. Smith sagte in einem Fernsehinterview:<\/p>\n<p><span style=\"color: #008000;\"><em>\u201eDie Pyramide weist eine perfekte Form auf und scheint zudem genau nach den Kardinalpunkten ausgerichtet zu sein\u201c.<\/em><\/span><\/p>\n<p>(Smith &#8211; 12.2)<\/p>\n<p>Er meint damit die 4 Himmelsrichtungen, was einen weiteren Beweis darstellt. Die nachtr\u00e4glichen Gr\u00f6\u00dfenberechnungen ergaben, dass die Pyramide rund 60 m hoch ist und eine Grundfl\u00e4che von 8\u2018000 m<sup>2<\/sup> aufweist. Der Meeresgrund ist dort etwa 100 m tief, was hei\u00dft dass die Pyramidenspitze bis 40 m unter den Meeresspiegel reicht. Doch es ist keine eigentliche Spitze, denn das Sonarbild zeigt eine Plattform wie auf s\u00fcdamerikanischen Pyramiden.<\/p>\n<p>Smith habe die Koordinaten im Fr\u00fchjahr 2013 offiziell dem Kultusministerium Portugals \u00fcberreicht und nach Angaben der Regierung werde der Fund von der Marine untersucht.<\/p>\n<p>Inzwischen \u00fcberschlagen sich die Spekulationen bei Atlantisforschern und Historikern, dass es sich bei dem Fund um eine Pyramide des legend\u00e4ren Atlantis handeln k\u00f6nnte, welches historisch erstmals vom griechischen Philosophen Platon erw\u00e4hnt wurde. Seither streiten sich die Gelehrten, ob Atlantis tats\u00e4chlich existierte oder ob er nur von zeitgen\u00f6ssischen Vorbildern inspiriert wurde (siehe Kapitel GIZA Seite 115).<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><b>Pyramiden auf Pico<\/b><\/h3>\n<p>Es war mir zwar bereits bekannt, dass es auf den Azoren Steinpyramiden gibt und eine hatte ich auf der Erkundung im Jahr 2008 gesehen. Leider in sehr schlechten Zustand, da sie wie an vielen anderen Orten aus Unwissenheit f\u00fcr die einfache Gewinnung von Baumaterial abgetragen war. Doch ich war offensichtlich am falschen Ort, denn am 28.8.2013 erschien im \u201ePortuguese American Journal\u201c ein Bericht \u00fcber 140 Pyramiden, die in den vergangenen Jahren von der portugiesischen Vereinigung f\u00fcr Arch\u00e4ologische Forschung (APIA) dokumentiert worden sind. Sie stehen alle auf der Insel Pico in der Region von Madalena und werden von den Einheimischen \u201emaroi\u00e7os\u201c genannt.<\/p>\n<p><span style=\"line-height: 1.5em;\">Diese Pyramiden sind bis zu 13 Meter hoch und wurden aus grob behauenen Steinen aufgebaut. Sie sind meist klassisch viereckig, doch auch dreieckige und runde Ausf\u00fchrungen kommen vor. Der Bericht besagt zudem, die Untersuchung der azorischen Pyramiden best\u00e4tige die These, dass die menschliche Besiedlung der Inseln Tausende Jahre vor der Ankunft der ersten Portugiesen erfolgt sei. Es werden wiederum die Ph\u00f6nizier genannt oder gar eine Kultur davor!\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Die Forscher seien ebenso erstaunt \u00fcber deren Vielzahl und die Verteilung der Standorte, in Feldern, in W\u00e4lder bis in die Felsen der Lavakrater. Sie glauben, dass die Strukturen nach einem Plan und genauen astronomischen Orientierungen gebaut wurden, unter anderem auch auf die Sommersonnenwende ausgerichtet.<\/p>\n<p>Sie deuten diese alte Kultst\u00e4tte als eine Gesamtanlage, die nat\u00fcrlich auch gleich wieder mit rituellen Zwecken und Beerdigungen in Verbindung gebracht wird. Doch findet sich kein Hinweis, ob wirklich menschliche \u00dcberreste gefunden wurden.<\/p>\n<p>Somit hat die eigentliche Erforschung der vielen Pyramiden auf Pico gerade erst begonnen und bietet wieder viel Raum f\u00fcr Spekulationen. Es wurde jedoch nicht erkannt, oder zumindest nicht geschrieben, dass diese den Steinpyramiden auf den Kanarischen Inseln, auf Sizilien sowie in Nordafrika und auf Madagaskar, \u00fcberraschend \u00e4hnlich sind. Drum schauen wir uns nun zum Vergleich die Pyramiden auf den Kanarischen Inseln an, denn durch Thor Heyerdahl wurden sie dort bereits besser erforscht und die m\u00f6glichen Erbauer erkannt. Denn all diese Bauten sind auch Zeugnisse f\u00fcr das alte \u00fcberlieferte Wissen der Pyramiden-Baukunst im atlantischen Raum.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Dies ist ein kurzer Auszug zu diesem Thema aus Buch\u00a0<a href=\"https:\/\/evol-forum.ch\/buecher-und-ebooks\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">GAIA VERM\u00c4CHTNIS<\/a>.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2><b style=\"font-size: 1.5em; line-height: 1.5em;\">12. SETE CIDADES, Sao Miguel (Portugal)<\/b><\/h2>\n<\/div>\n<div>\n<div id=\"content\">\n<p><strong>12.1 Landschaft 511<\/strong><\/p>\n<p>&#8211; Geografie 511<\/p>\n<p>&#8211; Geologie 514<\/p>\n<p>&#8211; Klima 516<\/p>\n<p>&#8211; Vegetation 517<\/p>\n<p><strong>12.2 Kraftort 520<\/strong><\/p>\n<p>&#8211; Namen 520<\/p>\n<p>&#8211; Geomantie 520<\/p>\n<p>&#8211; Kraftpunkt 520<\/p>\n<p><strong>12.3 Bauten 522<\/strong><\/p>\n<p>&#8211; Haupt-Bauten 522<\/p>\n<p>&#8211; Unterirdische Bauten 528<\/p>\n<p>&#8211; Andere Bauten in der Region 529<\/p>\n<p>&#8211; Tempel-Bauten 529<\/p>\n<p><strong>12.4 Geschichte 530<\/strong><\/p>\n<p>&#8211; Historische Geschichte 530<\/p>\n<p>&#8211; Funde 532<\/p>\n<p>&#8211; Pr\u00e4historische Geschichte 534<\/p>\n<p>&#8211; Erbauer und V\u00f6lker 535<\/p>\n<p>&#8211; Urspr\u00fcnglicher Zweck\u00a0 535<\/p>\n<p>&#8211; Legenden und Mythen 536<\/p>\n<p><strong>12.5 Geist 537<\/strong><\/p>\n<p>&#8211; Religionen und Gottheiten 537<\/p>\n<p>&#8211; Spiritualit\u00e4t und Durchgaben 538<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>SETE CIDADES (Sao Miguel, Azoren, Portugal) &nbsp; &nbsp; 12.2 Kraftort &nbsp; Namen &#8211;\u00a0Ilhas de bruma &#8211; Inseln des Dunstes &#8211;\u00a0Der arabische Seefahrer Edrisi bezeichnete sie im 12. 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