{"id":35,"date":"2013-11-19T16:35:18","date_gmt":"2013-11-19T14:35:18","guid":{"rendered":"https:\/\/evol-forum.ch\/gaia\/7-taklamakan-china\/"},"modified":"2018-07-31T15:00:53","modified_gmt":"2018-07-31T13:00:53","slug":"7-taklamakan-china","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/evol-forum.ch\/gaia\/7-taklamakan-china\/","title":{"rendered":"14 &#8211; TAKLAMAKAN (China)"},"content":{"rendered":"<h1>TAKLAMAKAN (China)<\/h1>\n<p><span style=\"line-height: 1.5em;\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2><b>14.2 Kraftort<\/b><\/h2>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><b>Namen<\/b><\/h3>\n<p>&#8211;\u00a0Taklamakan<\/p>\n<p>&#8211; Takelamagan Shamo,<\/p>\n<p>&#8211; Taklimakan Shamo<\/p>\n<p>&#8211; Tak, nach dem Urvolk (Prof. J. J. Hurtak)<\/p>\n<p>Der Name Taklamakan stammt aus dem Uigurischen und seine Bedeutung war lange unklar. Die meisten Quellen geben folgende sinngem\u00e4\u00dfe Deutung:<\/p>\n<p>&#8211; W\u00fcste des Todes, Meer des Todes<\/p>\n<p>&#8211; Ort\/Platz ohne Wiederkehr<\/p>\n<p>&#8211; Begib dich hinein, und du kommst nie wieder heraus<\/p>\n<p>&#8211; Man kann hineingehen, aber man findet niemals wieder heraus\u201c<\/p>\n<p>&#8211; Land der Pappeln<br \/>\n<span style=\"line-height: 1.5em;\">Gem\u00e4\u00df Lexikon habe Qian Boquan nach Studien des uigurischen Dialekts belegt, dass Taklamakan das \u201eLand der Pappeln\u201c hei\u00dfe, da \u201eTakli\u201c eine Ableitung des t\u00fcrkischen Wortes \u201eTohlak\u201c oder \u201eTohrak\u201c sei, was \u201ePappel\u201c bedeute.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><b>Geomantie<\/b><\/h3>\n<p><span style=\"line-height: 1.5em;\">Die Landschaft ist endlos wie ein Ozean\u00a0<\/span>und die heutige W\u00fcste ist extrem hei\u00df und trocken. Es ist eine f\u00fchlbare Transformation von Erde zu Stein und Sand, die von den luftigstarken Winden dominiert wird.\u00a0Urspr\u00fcnglich war der Ort fruchtbar und die Energie war f\u00fcr mich sehr rein und klar.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><b>Kraftpunkt<\/b><\/h3>\n<p>Der eigentliche Kraftpunkt liegt im Zentrum der W\u00fcste, das nicht zug\u00e4nglich ist.<\/p>\n<p>Dies best\u00e4tigte auch Prof. Hurtak, der sagt, der Ort liege fast Zentrum, etwas gegen den Himalaya versetzt. Am nahesten liegt Mazar Tagh, bis dahin hatte ich es auf der Reise im Juni 2011 geschafft, doch aufgrund eines aufziehenden Sandsturmes war ein Weiterkommen nicht m\u00f6glich.<\/p>\n<p><span style=\"line-height: 1.5em;\">&#8211; Entsprechung Wurzel-Chakra, K\u00f6rper<\/span><\/p>\n<p>&#8211; Farbe Rot, Rubinrot<\/p>\n<p>&#8211; Dominierende Elemente Wasser und Luft<\/p>\n<p>&#8211; Entsprechungsort Megimi, Franz. Polyn.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2><b style=\"line-height: 1.5em;\">14.3 Bauten<\/b><\/h2>\n<p><span style=\"line-height: 1.5em;\">In Taklamakan sind bisher keine megalithischen Anlagen entdeckt worden.\u00a0<\/span>Geistige Quellen berichten jedoch von alten St\u00e4tten, die durch die Zeiten vom Sand tief vergraben wurden. Es hei\u00dft, es seien die heiligen St\u00e4tten der Lemurier, die diesen Ort ins Leben riefen, durch die Verbindung von Himmel und Erde. Es war ein regender Ort, wie es sich sp\u00e4ter auch zeigte, durch die St\u00e4dte der Nachfahren, die die W\u00fcste langsam freigibt, und die Seidenstra\u00dfe, die dort ebenfalls vorbeif\u00fchrt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>Die \u201eUnbenannte Stadt\u201c 200 v. C.\u00a0<\/b><\/p>\n<p>Genau in der Mitte der Taklamakan-W\u00fcste haben chinesische und franz\u00f6sische Arch\u00e4ologen in den Neunzigerjahren die Ruinen einer alten Stadt entdeckt, die vor mehr als 2\u2018200 Jahren im Sand unterging, also rund 200 v. C. Der Umkreis der runden Stadtmauern betrug 995 m und die H\u00f6he reichte von 3 bis zu 11 Metern. Die Arch\u00e4ologen fanden auch Spuren der Stadttore nach S\u00fcden und Osten, und gehen davon aus, dass es 4 in jede Himmelsrichtung waren. Die Stadtw\u00e4nde wurden aus Pappel- und Tamariskenb\u00e4umen errichtet und dann mit Lehm verkleidet. Au\u00dfen herum wurde ein sch\u00fctzender Wall aus Ger\u00f6ll aufgebaut und gef\u00fcllt mit \u00c4sten und Wurzeln der B\u00e4ume, Schilfen und Feinkohle.<\/p>\n<p>Aus meiner Recherche und Interpretation ist es so, dass diese Anlage von den Tocharern \u00fcber der einstigen St\u00e4tte ihrer Vorfahren erbaut wurde, im Wissen um die Bedeutung und die Energie des Ortes.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><b>Unterirdische Bauten<\/b><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Es wurden bisher auch keine unteridischen Anlagen gefunden, denn die megalithischen Anlagen auf der urspr\u00fcnglichen Erdoberfl\u00e4che liegen hunderte Meter unter dem Sandmeer vergraben, was die Suche und ein Freilegen unm\u00f6glich macht.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><b>Andere Bauten in der Region<\/b><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>Mazar Tagh 200 v. C.\u00a0<\/b><\/p>\n<p>Diese Anlage steht heute am n\u00e4chsten zum eigentlichen Hauptkraftort und gilt als Bau der Tibeter, die ebenfalls um die Bedeutung des Ortes wussten, auch im Zusammenhang mit dem Kailash (s. Seite 150). Mazar Tagh bedeutet sinngem\u00e4\u00df altes tibetisches Fort, denn einst beherrschten sie auch weite Teile von Taklaman. Die Anlage wurde auf 400 &#8211; 800 n. C. datiert, der alte Kern auf 200 &#8211; 100 v. C., was mit der \u201eUnbenannten Stadt\u201c im Zentrum \u00fcbereinstimmt. Sp\u00e4tere Wandmalereien deuten auf indischen, griechischen und persischen Einfluss vom 7. bis ins 8. Jahrhundert, und weisen darauf hin, dass die St\u00e4tte auch strategisch wichtig war.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>Zahlreiche unter dem Sand liegende\u00a0<\/b><b>alte St\u00e4dte<\/b><\/p>\n<p>Arch\u00e4ologische St\u00e4tten werden durch die Trockenheit gut konserviert und seit China in den Neunzigern arch\u00e4ologische Kooperation erlaubt, wurden erstaunliche Erkenntnisse gewonnen. So wurden in Taklamakan einige versunkene St\u00e4dte gefunden, die durch die W\u00fcstenausbreitung unbewohnbar wurden oder deren Zufl\u00fcsse ausgetrocknet sind. Die arch\u00e4ologischen Funde deuten auf tocharische (eurasische), hellenistische (griechische) und buddhistische (indische) Einfl\u00fcsse hin.<\/p>\n<p><span style=\"line-height: 1.5em;\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><b>Youmulakekum 800 v. C.\u00a0<\/b><b>\u201eAlte Stadt des runden Sandes\u201c<\/b><\/p>\n<p>In den Legenden der heutigen Uygurs aus Yutian, die 300 km s\u00fcdlich des Fundortes leben, hie\u00df diese wiederentdeckte Stadt \u201eYoumulakekum\u201c und bedeute \u201erunder Sand\u201c. Deshalb benannten die Arch\u00e4ologen die Fundst\u00e4tte um in die \u201eAlte Stadt des runden Sandes\u201c. Sie franz\u00f6sischen und chinesischen Forscher waren auch erstaunt diese Legende so best\u00e4tigt zu bekommen, denn anders als bei anderen alten St\u00e4dten, konnte Youmulakekum in historischen Dokumenten nicht gefunden werden.<\/p>\n<p>Es wurden auch keine der sonst \u00fcblichen schriftlichen Zeichen, Symbole oder andere Hinweise gefunden, die die Geschichte der Stadt erkl\u00e4ren k\u00f6nnten. Wahrscheinlich wurde sie schon vor der Zeitenwende wieder unter dem W\u00fcstensand begraben, doch in den Legenden hat sie \u00fcberlebt.<\/p>\n<p>Der franz\u00f6sische Forscher Francfort sagte, die Stadt k\u00f6nnte bereits 1000 v. C. ein Ort gewesen sein, in dem Waren vom Westen und vom Osten gehandelt wurden, denn gefundene Achat-Verzierungen stammen aus dem Westen und Oberteil-Verzierungen aus dem Osten.<\/p>\n<p>Durch Analysen von Satellitenabbildungen und der neuen wissenschaftlich gewonnen Untersuchungen fanden die Arch\u00e4ologen heraus, dass die runde Stadt damals sehr g\u00fcnstig und gesch\u00fctzt in diesem Becken lag, umgeben von einigen Fl\u00fcssen und dichtem Wald.<\/p>\n<p>Die H\u00e4user der Wohnbereiche lagen im Nordteil der runden Stadt, die ebenfalls weitgehend aus dem Holz der Pappelb\u00e4ume erbaut wurde, wie die Stadtmauern, ebenso Gebrauchsgegenst\u00e4nde wie F\u00e4sser, Sch\u00fcsseln oder K\u00e4mme. Heute gibt es jedoch keinen einzigen Pappelbaum mehr in diesem Ort und er erinnerte mich an die Osterinsel.<\/p>\n<p>Arch\u00e4ologen entdeckten mehr als 20 Gr\u00e4ber um die \u201eAlte Stadt\u201c, von denen nur drei intakt geblieben sind und in denen 4 Mumien lagen (siehe Funde Seite 620).<\/p>\n<p><span style=\"line-height: 1.5em;\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><b>Dschumbulak Kum 500 v. C.\u00a0<\/b><\/p>\n<p>Diese antike Fundstelle in der Oase von Keriya bei Hotan hei\u00dft Dschumbulak Kum (chin. Yuansha gucheng) und ist die erste Spur einer Besiedelung vor der Han-Epoche und die einzige im Xinjiang bekannte Wohnst\u00e4tte dieser Zeit in der Mitte des 1. Jahrtausends vor Christus. Auch hier wurden in den 1990er Jahren von chinesischen und franz\u00f6sischen Arch\u00e4ologen Grabungen unternommen. Dabei kam eine St\u00e4tte zutage, die eine Ausdehnung von 10 Hektar aufwies und mit einer Lehmziegelmauer befestigt war. Sie war das Zentrum in einer oasenartigen und dicht besiedelten Zone mit einer Gr\u00f6\u00dfe von 20 x 15 km, also rund 300 km2. Dschumbulak Kum\u00a0 war eine Befestigungsanlage, f\u00fcr deren Bau gro\u00dfe Mengen an Material und Arbeitskr\u00e4ften eingesetzt wurden. Die mehrmals umgebaute und massive Befestigungsmauer ist 2,5 &#8211; 4 m hoch und 4 &#8211; 5 m breit. Sie besteht aus bewehrtem Ton und einer Deckschicht aus gro\u00dfen, ungebrannten Lehmziegeln. An der Oberseite war sie mit Holzpfl\u00f6cken verst\u00e4rkt und stellenweise grenzte sie einen Rundgang ab. Die Befestigungsmauer wurde von einem \u00fcberdachten Durchgang und einem daneben befindlichen Bollwerk durchquert, und mit einer T\u00fcr verschlossen, von der ein h\u00f6lzerner T\u00fcrfl\u00fcgel noch vorhanden ist. Das S\u00fcdtor der Stadt lag am \u00e4u\u00dfersten Ende eines H\u00fcgels, dessen Gipfel mit 1160 m der h\u00f6chste Punkt der St\u00e4tte ist. Diese Bauweise unterscheidet sich grunds\u00e4tzlich von den chinesischen Techniken mit festgestampfter Erde und l\u00e4sst auf einen eurasischen oder zentralasiatischen Einfluss schlie\u00dfen. Auch hier betrieben die Sandleute also lange vor der Han-Zeit Landwirtschaft mit Bew\u00e4sserung und trieben Viehzucht, denn es wurden Skelette von Ziegen, Schafen, Rindern, Kamelen, Pferden, Hunden und H\u00fchnern gefunden. Die Spuren des Bew\u00e4sserungsnetzes, die rund um die St\u00e4tte entdeckt wurden, erstrecken sich \u00fcber mehrere Kilometer. Es ist das derzeit \u00e4lteste bekannte Bew\u00e4sserungssystem in der heutigen Provinz Xinjiang und widerlegt die althergebrachte Vorstellung, dass die Bew\u00e4sserung und die landwirtschaftliche Entwicklung erst mit der chinesischen Besiedelung zu Beginn unserer Zeitrechnung eingef\u00fchrt wurden. Die Keramiken zeigten eine Zugeh\u00f6rigkeit zu den Kulturen mit grauen T\u00f6pferwaren aus den s\u00fcdlichen Oasen in Taklamakan. Gro\u00dfe Mahlsteine und Mahlwerke aus verschiedenen Gesteinen belegen die Kontakte mit den Zonen der Randgebirge. Doch der Jadestein, der bereits in der Bronzezeit nach China exportiert wurde, scheint bei der Bev\u00f6lkerung von Djoumboulak Koum kein wertvolles sondern ein selbstverst\u00e4ndliches Material gewesenen zu sein, da sie auch daraus Mahlwerke herstellten.<\/p>\n<p>Ebenso erstaunlich ist, dass Djoumboulak Koum eine gut entwickelte Metallurgie f\u00fcr die Verarbeitung von Bronze und Eisen besa\u00df, was durch zahlreiche Schlackenfunde belegt werden konnte. Dies weist wiederum auf ein \u00e4lteres Wissen oder den bis dahin unbekannten fr\u00fchen Austausch von G\u00fctern und Handwerkern hin, mit dem Osten und China und auch mit den Steppen und Bergv\u00f6lkern im Norden und Westen. Interessant in Bezug auf die Geschichte des eigentlich viel \u00e4lteren Ortes ist auch eine Aussage der Forscher im Abschluss des Berichtes.<\/p>\n<p><span style=\"line-height: 1.5em;\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><b>Karadong (Keriya) um das Jahr 0<\/b><\/p>\n<p>Bis in das letzte Jahrzehnt war die alte Geschichte des Keriya-Flusses nahezu unbekannt und Karadong die einzig bekannte alte Stadt. Sven Hedin hatte die Ruinen entdeckt, als er 1898 diese Region durchquerte, und Sir Aurel Stein hat die St\u00e4tte 1906 und 1908 erneut besucht und dokumentiert. Dank dieser Entdeckungen ist die kulturelle Zugeh\u00f6rigkeit von Karadong wie die des K\u00f6nigreichs Khotan zum Einflussbereich der indischen Gandhara-Kultur inzwischen eine gut dokumentierte Tatsache, trotz der chinesischen Hoheit in der damaligen und die Verneinung der chinesischen Historiker in der heutigen Zeit. Karadong gilt heute als Hauptstadt dieses antiken Deltas, das zu Beginn unserer Zeitrechnung besiedelt und gegen Ende des 3. Jahrhunderts verlassen wurde, wahrscheinlich wegen der schnelle Ausbreitung der W\u00fcste mit ihren gewaltigen Wanderd\u00fcnen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>Dandan Oilik ab 200 n. C.\u00a0<\/b><b style=\"line-height: 1.5em;\">\u201eOrt der Elfenbein-H\u00e4user\u201c<\/b><\/p>\n<p>Dies ist eine weitere im Sand der Taklamakan-W\u00fcste versunkene Stadt und sie befindet sich nord\u00f6stlich von Hotan im Kreis Qira (Chira), in der N\u00e4he des ehemaligen Khotan-Flusses (weiter n\u00f6rdlich befindet sich Mazar Tagh). Auch Dandan Oilik (Dandan Uiliq), der \u201eOrt der Elfenbeinh\u00e4user\u201c, wurde 1895 von Hedin entdeckt und Stein hat im Jahre 1900 Ausgrabungen durchgef\u00fchrt. Nachdem zuletzt im Jahre 1928 Forscher vor Ort waren, geriet die Stadt erneut in Vergessenheit und galt als unauffindbar. Sie wurde erst 1998 durch eine Expedition um den Schweizer Christoph Baumer wieder entdeckt, doch inzwischen sei sie wieder vom W\u00fcstensand bedeckt worden. Ihre Bedeutung und der unglaubliche Name konnten bisher nicht gekl\u00e4rt werden, denn in dieser Region wurden Ortsnamen immer mit einem Sinnbezug gegeben, also muss es dort einmal Elfenbein gegeben haben, auch wenn keine Funde gemacht wurden. Doch die Einheimischen erz\u00e4hlen in einem \u201eM\u00e4rchen\u201c, in der Vorzeit habe dort eine Stadt mit H\u00e4usern oder zumindest einem Tempel aus Elfenbein gestanden, das hei\u00dft, dass dort Elefanten und Mammut gelebt haben m\u00fcssen. Historisch war Dandan Oilik ein bedeutendes Zentrum des Buddhismus entlang der Seidenstra\u00dfe, denn bei Ausgrabungen fanden sich buddhistische Wandbilder aus dem 8. Jahrhundert, ein Papierfragment in Khotanesischer Sprache und indischer Brahmi-Schrift aus dem 7. Jahrhundert, und im Britischen Museum werden dem Buddhismus zugeordnete Gedenktafeln aus dem 6. Jahrhundert ausgestellt, die dort ausgegraben wurden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b style=\"line-height: 1.5em;\">Loulan (Shanshan) 200 &#8211; 350 n. C.\u00a0<\/b><\/p>\n<p>Am ausgetrockneten Lop-Nur-See lagen das K\u00f6nigreich und die Stadt Loulan, \u00e4hnlich wie in Karadong und Dandan Oilik. Erstmals erw\u00e4hnt 200 v. C. und dann 350 n. C., als sie in der W\u00fcste versanken. Auch hier wurden Mumien gefunden (s. S. 620).<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>Kocho (Idikutschari) ab 200 v. C.\u00a0<\/b><\/p>\n<p>Diese Ruinen befinden sich 30 km s\u00fcd\u00f6stlich der heutigen Stadt Turfan (Turpan) und hei\u00dfen Kocho (uigurisch Xoqo), auch Chotscho, Khocho, Qoco oder chin. Gaochang genannt. Die arch\u00e4ologischen Reste befinden sich an einem Ort, der von den Einheimischen urspr\u00fcnglich Idikutschari genannt wurde und dessen Geschichte weitgehend auf m\u00fcndlichen Legenden beruht. Es war eine alte Oasenstadt am n\u00f6rdlichen Rand der Taklamakan-W\u00fcste, die im 2. Jahrhundert v. C. erbaut wurde. Kocho war damals schon ein gr\u00f6\u00dferes Handelszentrum an der Seidenstra\u00dfe und ist als einzige dieser alten W\u00fcstenst\u00e4dte nicht im Sand versunken, sondern sogar weiter aufgebl\u00fcht. Erst in den Kriegen des 14. Jahrhunderts wurde die Stadt niedergebrannt. Die alte Palastruinen und die innere und \u00e4u\u00dfere Stadtmauer sind heute noch erkennbar.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>Jiaohe ab 200 v. C., Xituanshan Ruinen<\/b><\/p>\n<p>Die Ruinenstadt von Jiaohe (altuigurisch Yar-Khoto, chin. Ya\u2018erhu gucheng), auch Xiaohe oder Xituanshan genannt, ist eine arch\u00e4ologische St\u00e4tte nahe Turfan. Sie liegt rund 10 km westlich der Stadt im Yarnaz-Tal, auf einem \u00fcber 30 m hohen Felsplateau. Dort wurden auch pyramidenf\u00f6rmige Gr\u00e4ber gefunden (siehe Seite 620). Nach historischen Berichten war sie ab 108 v. C. &#8211; 450 n. C. die Hauptstadt des Chesi-Reiches (chin. Cheshi qian wangguo), eines der 36 Reiche der Westlichen Regionen. Die Stadt wurde bereits in der Han-Zeit als Festung in Anspruch genommen und ausgebaut, nachdem ein nicht benanntes \u00e4lteres Volk unterworfen wurde. So war sie davor wohl auch eine Stadt der Sandleute, wie Youmulakekum ab 800 v. C.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Dies ist ein kurzer Auszug zu diesem Thema aus Buch\u00a0<a href=\"https:\/\/evol-forum.ch\/buecher-und-ebooks\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">GAIA VERM\u00c4CHTNIS<\/a>.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2><b>14. TAKLAMAKAN (China)\u00a0<\/b><\/h2>\n<p><strong>14.1 Landschaft 587<\/strong><\/p>\n<p>&#8211; Geografie 587<\/p>\n<p>&#8211; Geologie 588<\/p>\n<p>&#8211; Klima 590<\/p>\n<p>&#8211; Vegetation 591<\/p>\n<p><strong>14.2 Kraftort 592<\/strong><\/p>\n<p>&#8211; Namen 592<\/p>\n<p>&#8211; Geomantie 592<\/p>\n<p>&#8211; Kraftpunkt 592<\/p>\n<p><strong>14.3 Bauten 593<\/strong><\/p>\n<p>&#8211; Haupt-Bauten 593<\/p>\n<p>&#8211; Unterirdische Bauten 593<\/p>\n<p>&#8211; Andere Bauten in der Region 594<\/p>\n<p>&#8211; Tempel-Bauten 612<\/p>\n<p><strong>14.4 Geschichte 614<\/strong><\/p>\n<p>&#8211; Historische Geschichte 614<\/p>\n<p>&#8211; Funde 618<\/p>\n<p>&#8211; Pr\u00e4historische Geschichte 624<\/p>\n<p>&#8211; Erbauer und V\u00f6lker 625<\/p>\n<p>&#8211; Urspr\u00fcnglicher Zweck 625<\/p>\n<p>&#8211; Legenden und Mythen 626<\/p>\n<p><strong>14.5 Geist 627<\/strong><\/p>\n<p>&#8211; Religionen und Gottheiten 627<\/p>\n<p>&#8211; Spiritualit\u00e4t und Durchgaben 630<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>TAKLAMAKAN (China) \u00a0 &nbsp; 14.2 Kraftort &nbsp; Namen &#8211;\u00a0Taklamakan &#8211; Takelamagan Shamo, &#8211; Taklimakan Shamo &#8211; Tak, nach dem Urvolk (Prof. J. J. Hurtak) Der Name Taklamakan stammt aus dem Uigurischen und seine Bedeutung war lange unklar. Die meisten Quellen geben folgende sinngem\u00e4\u00dfe Deutung: &#8211; W\u00fcste des Todes, Meer des Todes &#8211; Ort\/Platz ohne Wiederkehr [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":5,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":617,"comment_status":"open","ping_status":"open","template":"","meta":{"_acf_changed":false,"_monsterinsights_skip_tracking":false,"_monsterinsights_sitenote_active":false,"_monsterinsights_sitenote_note":"","_monsterinsights_sitenote_category":0,"footnotes":""},"class_list":["post-35","page","type-page","status-publish","hentry"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v26.4 - https:\/\/yoast.com\/wordpress\/plugins\/seo\/ -->\n<title>14 - TAKLAMAKAN (China) - GAIA-VERM\u00c4CHTNIS<\/title>\n<meta name=\"description\" content=\"Taklamakan\" \/>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/evol-forum.ch\/gaia\/7-taklamakan-china\/\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"11\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\/\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\/\/evol-forum.ch\/gaia\/7-taklamakan-china\/\",\"url\":\"https:\/\/evol-forum.ch\/gaia\/7-taklamakan-china\/\",\"name\":\"14 - TAKLAMAKAN (China) - GAIA-VERM\u00c4CHTNIS\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\/\/evol-forum.ch\/gaia\/#website\"},\"datePublished\":\"2013-11-19T14:35:18+00:00\",\"dateModified\":\"2018-07-31T13:00:53+00:00\",\"description\":\"Taklamakan\",\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\/\/evol-forum.ch\/gaia\/7-taklamakan-china\/\"]}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\/\/evol-forum.ch\/gaia\/#website\",\"url\":\"https:\/\/evol-forum.ch\/gaia\/\",\"name\":\"GAIA-VERM\u00c4CHTNIS\",\"description\":\"Informationen zu zu Mutter Erde, Kraftorten und Klimawandel\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\/\/evol-forum.ch\/gaia\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"de\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"14 - TAKLAMAKAN (China) - GAIA-VERM\u00c4CHTNIS","description":"Taklamakan","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/evol-forum.ch\/gaia\/7-taklamakan-china\/","twitter_misc":{"Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"11\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/evol-forum.ch\/gaia\/7-taklamakan-china\/","url":"https:\/\/evol-forum.ch\/gaia\/7-taklamakan-china\/","name":"14 - TAKLAMAKAN (China) - GAIA-VERM\u00c4CHTNIS","isPartOf":{"@id":"https:\/\/evol-forum.ch\/gaia\/#website"},"datePublished":"2013-11-19T14:35:18+00:00","dateModified":"2018-07-31T13:00:53+00:00","description":"Taklamakan","inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/evol-forum.ch\/gaia\/7-taklamakan-china\/"]}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/evol-forum.ch\/gaia\/#website","url":"https:\/\/evol-forum.ch\/gaia\/","name":"GAIA-VERM\u00c4CHTNIS","description":"Informationen zu zu Mutter Erde, Kraftorten und Klimawandel","potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/evol-forum.ch\/gaia\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"de"}]}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/evol-forum.ch\/gaia\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/35","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/evol-forum.ch\/gaia\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/evol-forum.ch\/gaia\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/evol-forum.ch\/gaia\/wp-json\/wp\/v2\/users\/5"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/evol-forum.ch\/gaia\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=35"}],"version-history":[{"count":20,"href":"https:\/\/evol-forum.ch\/gaia\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/35\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1473,"href":"https:\/\/evol-forum.ch\/gaia\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/35\/revisions\/1473"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/evol-forum.ch\/gaia\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=35"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}