{"id":645,"date":"2014-06-01T18:21:44","date_gmt":"2014-06-01T16:21:44","guid":{"rendered":"https:\/\/evol-forum.ch\/gaia\/?page_id=645"},"modified":"2018-07-31T14:06:13","modified_gmt":"2018-07-31T12:06:13","slug":"klang-ton","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/evol-forum.ch\/gaia\/klang-ton\/","title":{"rendered":"Klang und Ton"},"content":{"rendered":"<h1><b>Klang<\/b><\/h1>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der Klang ist nach dem Licht ein wichtiger Baustein f\u00fcr die Sch\u00f6pfung, doch f\u00fcr uns Menschen ist wiederum nur ein bestimmtes Frequenzband wahrnehmbar. Denn Klang ist ein Schallsignal, das wiederum auf Wellen beruht, welches das menschliche Geh\u00f6r einer Tonh\u00f6he zuordnen kann.<\/p>\n<p>Das Spektrum musikalischer Kl\u00e4nge wird von periodischen Schwingungen beeinflusst. Diese bestehen aus einer Grund- und mehreren Teilschwingungen, deren Frequenzen sich harmonisch zur Grundschwingung verhalten, sogenannte ganzzahlige Vielfache von dieser Schwingung.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die wahrnehmungspsychologischen Kenngr\u00f6\u00dfen eines Klangs sind:<\/p>\n<p>&#8211; Die Tonh\u00f6he oder Klangh\u00f6he, die im Wesentlichen durch die Frequenz f0 der Grundschwingung festgelegt wird.<\/p>\n<p>&#8211; Die Lautst\u00e4rke oder Klangst\u00e4rke, die in erster Linie von der Schwingungsamplitude und damit dem Schalldruck als \u00dcbertragungsmedium abh\u00e4ngt.<\/p>\n<p>&#8211; Die Klangfarbe, die durch die Anzahl und die Amplitudenverh\u00e4ltnisse der Teilfrequenzen bestimmt wird.<\/p>\n<p>&#8211; Die Frequenzzusammensetzung der Harmonischen (Obert\u00f6ne) eines Klangs wird mit folgenden Symbolen dargestellt:<br \/>\n\u00b7 f0,2 \u00b7 f0,3 \u00b7 f0,4 \u00b7 f0,5 usw., wobei sich f0 immer auf die Grundfrequenz bezieht.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h1><b>Schall<\/b><\/h1>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der Schall definiert grunds\u00e4tzlich das Ger\u00e4usch, also die Schallarten wie den Klang, den Ton oder den Knall, wie sie von Menschen und von Tieren wahrgenommen werden.<\/p>\n<p>Physikalisch gesehen ist Schall die Ausbreitung von kleinsten Druck- und Dichteschwankungen in einem elastischen Medium (Gase, Fl\u00fcssigkeiten, Festk\u00f6rper).<\/p>\n<p>Schall beruht also ebenso auf Wellen, im wichtigsten Medium Luft und in ruhenden Gasen und Fl\u00fcssigkeiten immer als eine Longitudinalwelle.<\/p>\n<p>Die Schallgeschwindigkeit h\u00e4ngt deshalb vor allem vom Ausbreitungsmedium ab. In der Luft betr\u00e4gt sie bei einer Eichtemperatur von 20 \u00b0C rund 343 m\/s und in Wasser bei einer Temperatur von 0 \u00b0C rund 1407 Millimeter pro Sekunde.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Entsprechend dem Frequenz- respektive Schwingungsbereich unterscheidet man:<\/p>\n<p>&#8211; Den Infraschall, der mit 16 Hz Niederfrequenz f\u00fcr uns Menschen nicht h\u00f6rbar ist<\/p>\n<p>&#8211; Den H\u00f6rschall von 16 Hz bis 20 kHz den wir wahrnehmen k\u00f6nnen<\/p>\n<p>&#8211; Den Ultraschall von 20 kHz bis 1 GHz Hochfrequenz, der nicht mehr h\u00f6rbar ist<\/p>\n<p>&#8211; Den Hyperschall ab 1 GHz; er l\u00f6st sich im \u00c4ther auf und hat auch nur noch bedingt ausbreitungsf\u00e4hige Wellen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h1><b>Ton<\/b><\/h1>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die T\u00f6ne formen sich nun aus dem Klang und der \u00dcbertragung durch den Schall.<\/p>\n<p>Wir unterscheiden in der Tonleiter die 8 Grundt\u00f6ne, und in der europ\u00e4ischen Tonleiter liegen noch 4 Halbt\u00f6ne dazwischen. Also insgesamt 12 T\u00f6ne, wobei der 8. Grundton wieder dem 1. Ton der n\u00e4chsten Oktave entspricht.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Im Allgemeinen soll deshalb eine Skala reine oder harmonische T\u00f6ne ausschlie\u00dflich auf ein Gemisch der eigenen Obert\u00f6ne (Harmonische) zur\u00fcckzuf\u00fchren.<\/p>\n<p>Betrachtet man die Tonskala als Tonraum, in dem sich die Musik vorwiegend bewegt, so beschreibt sie das Ton- oder auch Klangmaterial dieser Musik im Raum.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>T\u00f6ne Frequenz\/Schwingung<\/b><\/p>\n<p>C 264 Hz<\/p>\n<p>D 297 Hz<\/p>\n<p>E 330 Hz<\/p>\n<p>F 352 Hz<\/p>\n<p>G 396 Hz<\/p>\n<p>A 440 Hz<\/p>\n<p>H 495 Hz<\/p>\n<p>C 528 Hz<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Anmerkung:<\/p>\n<p>In der Akustik (DIN 1320) ist ein Ton immer ein \u201eSinuston\u201c, also ein Signal mit einer diskreten Frequenz. In der Umgangssprache wird dagegen oft vom \u201eGeigenton\u201c gesprochen, obwohl das von der schwingenden Saite erzeugte Signal auf Grund seiner harmonischen Zusammensetzung kein Ton sondern \u2013 wie wir nun erkannt haben \u2013 ein Klang ist.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"content\">\n<p>Dies ist ein kurzer Auszug zu diesem Thema aus Buch\u00a0<a href=\"https:\/\/evol-forum.ch\/buecher-und-ebooks\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">GAIA VERM\u00c4CHTNIS<\/a>.<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Klang &nbsp; Der Klang ist nach dem Licht ein wichtiger Baustein f\u00fcr die Sch\u00f6pfung, doch f\u00fcr uns Menschen ist wiederum nur ein bestimmtes Frequenzband wahrnehmbar. Denn Klang ist ein Schallsignal, das wiederum auf Wellen beruht, welches das menschliche Geh\u00f6r einer Tonh\u00f6he zuordnen kann. Das Spektrum musikalischer Kl\u00e4nge wird von periodischen Schwingungen beeinflusst. 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