{"id":681,"date":"2014-06-01T19:03:48","date_gmt":"2014-06-01T17:03:48","guid":{"rendered":"https:\/\/evol-forum.ch\/gaia\/?page_id=681"},"modified":"2018-07-31T12:20:59","modified_gmt":"2018-07-31T10:20:59","slug":"sonnensystem","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/evol-forum.ch\/gaia\/sonnensystem\/","title":{"rendered":"Sonnensystem"},"content":{"rendered":"<h1><b>Unser Sonnensystem<\/b><\/h1>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Unser Sonnensystem befindet sich zwischen zwei spiralf\u00f6rmigen Sternkonzentrationen, dem Perseusarm und dem Sagittariusarm, in einer lokalen Abzweigung des Orionarmes. Es liegt rund 15 Lichtjahre n\u00f6rdlich der galaktischen Symmetrieebene und 26\u2018000 Lichtjahre vom galaktischen Zentrum entfernt. Dieses umkreist unser Sonnensystem einmal alle 230 Millionen Jahre, was einem galaktischen Jahr entspricht. Ein Kreislauf von 26\u2018000 Jahren liegt auch den Zyklenkalendern der Maya, Veda, Astrologie und der Pyramide zugrunde (siehe auch Seite 672 Galaktische Konjunktion und Band II DEI VERM\u00c4CHTNIS Seite 363 ff.).<\/p>\n<p>Jeder Stern ist bekanntlich eine Sonne, und jede Sonne ist von einem gravitativen Sonnensystem umgeben, das immer auch ein Planetensystem und ein Einfach-Sternsystem darstellt. Es umfasst die Sonne, die 9 sie umkreisenden Planeten und deren nat\u00fcrliche Satelliten, die Zwergplaneten und andere Kleink\u00f6rper wie Kometen, Asteroiden und Meteoroiden, sowie alle Gas- und Staubteilchen, welche durch die Anziehungskraft der Sonne in einer himmelsmechanischen Ordnung zusammengehalten werden.<\/p>\n<p>Wir Menschen auf der Erde verstehen das Universum und unsere Galaxie erst ansatzweise, und das gilt auch f\u00fcr unser eigenes Sonnensystem. Wir haben \u00fcber die Planeten nur wenige, meist materielle wissenschaftliche Erkenntnisse, die sich auf die heute vorliegenden dreidimensionalen Messger\u00e4te der jungen Schulwissenschaft und der Weltraumforschung st\u00fctzen. So wissen wir immer noch sehr wenig \u00fcber die Sonne als Zentralgestirn unseres Sonnensystems, und \u00fcber die Planeten Merkur, Venus, Erde, Mars, Jupiter, Saturn, Uranus, Neptun und Pluto. Die Planeten und Sterne h\u00e4ngen ja nicht zuf\u00e4llig da und kreisen auch nicht einfach so um sich herum. Wer hat nicht schon staunend \u00fcberlegt, wer oder was dies alles in diese Bahnen gelenkt hat und seit Jahrmillionen in dieser wunderbaren Ordnung h\u00e4lt? F\u00fcr unseren kleinen Verstand kaum fassbar.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>Entstehung des Sonnensystems<\/b><\/p>\n<p>Die aktuelle Theorie zur Entstehung des Sonnensystems basiert auf der kantschen Nebularhypothese, nach der die gro\u00dfen Planeten etwa zeitgleich aus einer rotierenden Wolke aus Gas und Staub entstanden sind. Die Erkenntnis dieser Urwolke hatte der deutsche Philosoph Immanuel Kant erstmals 1755 in seinem Buch \u201eAllgemeine Naturgeschichte und Theorie des Himmels\u201c dargelegt. Erg\u00e4nzt mit den Erkenntnissen der Neuzeit bewegte sich vor etwa 4,6 Milliarden Jahren eine gewaltige Materiewolke im Raum unseres heutigen Sonnensystems und der umgebenden Sterne um das Zentrum der Galaxie. Diese Nebelwolke bestand zu \u00fcber 99 % aus den Gasen Wasserstoff und Helium sowie mikrometerkleinen Staubteilchen, die bereits beim Urknall entstanden seien. Die schwereren Elemente und die gasfl\u00fcchtigen Verbindungen wurden im Innern von Sternen erzeugt und bei deren Explosion als Sternenstaub freigesetzt. Teile dieser Materiewolke zogen sich infolge der eigenen Schwerkraft zusammen und verdichteten sich, was zur Bildung von mehreren hundert oder gar tausend Sternen in einem Sternhaufen f\u00fchrte. Die haben sich dann \u00fcber einige hundert Millionen Jahre in freie Einzel- oder Doppelsterne und die entsprechenden Sonnensysteme geformt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2><b>Die Sonne\u00a0<\/b><\/h2>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Unsere Sonne (vom lateinischen Sol und griechischen Helios) ist mit wissenschaftlich berechneten 100 bis 400 Milliarden weiteren Sternen nur ein winzig kleiner Teil unserer Milchstra\u00dfen-Galaxie. Sie befindet sich als Zentralstern in der Mitte unseres Sonnensystems und macht darin fast 99,9 Prozent der Gesamtmasse aus. Auch ihr Durchmesser ist mit etwa 1,39 Millionen Kilometern viel gr\u00f6sser als der Durchmesser aller anderen Planeten in ihrem stellaren System. Sie besteht aus dem Sonnenkern, der Korona, der Photosph\u00e4re und den Protuberanzen.<\/p>\n<p>Um die Sonne dreht sich wirklich alles was lebt, bis hin zu den acht Planeten, die sie umkreisen und sich um ihre eigene Achse drehen. So ist die Sonne f\u00fcr das Leben auf der Erde von fundamentaler Bedeutung. Viele wichtige Prozesse auf der Erdoberfl\u00e4che, wie das Licht, die W\u00e4rme, das Klima und das Leben aller Organismen, werden durch die Strahlungsenergie der Sonne versorgt. Fast unglaubliche 99,98 % des gesamten Energiebeitrags zum Erdklima empfangen wir von der Sonne.<\/p>\n<p>Ohne diese Faktoren w\u00e4re keinerlei Leben m\u00f6glich, selbst wenn alle materiellen und chemischen Voraussetzungen auf der Erde erf\u00fcllt sind. Die Sonne (Vater RA) vorsorgt so die Erde (Mutter GAIA) mit Energie und erm\u00f6glicht die 5 Sch\u00f6pfungskreise und damit unsere Lebensgrundlagen.<\/p>\n<p>Wie wir wissenschaftlich und geistig immer mehr erkennen, ist die Sonne ebenso ein lebendiger Organismus wie die Erde.<\/p>\n<p>Geistig gesehen entspricht das Sonnenlicht auch der Sch\u00f6pferkraft der Gottheit und der Verbindung zur Quelle, regt damit das Leben auf Erden aus dem Licht des Vaters und der W\u00e4rme der Mutter, und l\u00e4sst es immer wieder neu entstehen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>Sonnenaktivit\u00e4t<\/b><\/p>\n<p>So sollte ihre Atmosph\u00e4re \u2013 genau wie die der Erde \u2013 vor weiterer Beeinflussung gesch\u00fctzt werden, damit die Sonne wieder zur Ruhe kommt. Denn ohne die Umwelteinfl\u00fcsse der Menschen von der Erde her, durch die gewaltige Industrialisierung\u00a0 und Umweltver\u00e4nderungen, w\u00e4re es nicht m\u00f6glich gewesen, dass die Sonne eine derartige Aktivit\u00e4t entwickelt, wie sie es in den letzten Jahrzehnten tat. Das sind ausgleichende Energien, die in Resonanz entstehen und freigesetzt werden, vor allem durch die elektromagnetischen Felder.<\/p>\n<p>Deshalb k\u00f6nnen wir nicht einfach der Sonne die Schuld f\u00fcr sch\u00e4dliche Strahlung geben, nachdem wir die nat\u00fcrlichen atmosph\u00e4rischen Schutzschilde \u201edurchl\u00f6chert\u201c haben, vor allem die Ozonschicht. Wir m\u00fcssen uns nicht vor der Sonne sch\u00fctzen, sondern vor den Auswirkungen des Ungleichgewichts, das wir verursacht haben.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>Der Sonnenfleckenzyklus und Eruptionen<\/b><\/p>\n<p>Wenn wir die Aktivit\u00e4ten unserer Sonne genauer betrachten, erkennen wir diese zuerst am Ph\u00e4nomen der Sonnenflecken.<\/p>\n<p>Besonders interessant ist der etwa 12 Jahre dauernde Zyklus, der in seiner Schlussphase die h\u00f6chste Anzahl an Sonnenflecken aufweist. Zuletzt war dies Ende 2012 der Fall und die Astronomen erwarten den n\u00e4chsten H\u00f6hepunkt im Jahr 2024. In dieser Maximalphase mit sehr vielen Sonnenflecken entsteht jeweils die Gegebenheit, dass sich zwei gegenl\u00e4ufig gepolte Magnetfeldlinien neu verbinden und die frei werdende Energie in den Raum abgeben, was wir als Sonneneruptionen und Sonnenwinden erfahren. Kommt es zu einem solchen Strahlenausbruch in Richtung Erde, kann dies zu starken St\u00f6rungen im halb so starken Erdmagnetfeld f\u00fchren (siehe Seite 62) und die Funktion von Satelliten, Radarsystemen und elektrischen Gro\u00dfanlagen auf der Erde massiv beeintr\u00e4chtigen oder au\u00dfer Betrieb setzen, weil diese durch Elektrizit\u00e4t und die Spannung zwischen den Plus- und Minuspolen angetrieben sind, die durch diese Strahlungen aufgehoben wird.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"line-height: 1.5em;\">\u00a0<\/span><\/p>\n<h2><b>Die Erde<\/b><\/h2>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Wie die anderen Planeten in unserem Sonnensystem, entstand die Erde vor rund 4,6 Milliarden Jahren aus einer rotierenden Staub- und Gaswolke, die durch ihre Schwerkraft langsam dichter wurde. Massereichere Teilchen zogen wegen ihrer gr\u00f6\u00dferen Gravitation die kleineren an und wuchsen auf diese Weise allm\u00e4hlich zu Protoplaneten, bis letztlich die 9 Planeten \u00fcbrig blieben, die einen Gro\u00dfteil der freischwebenden Materie angezogen hatten.<\/p>\n<p>Die Erde hat durch diese elektromagnetische Eigengravitation ann\u00e4hernd die Form einer Kugel mit rund 12\u2018800 km Durchmesser.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Doch wir m\u00fcssen uns dessen bewusst sein, dass die Erde nicht einfach ein Steinklumpen ist, sondern ein Feuerball, auf dem erkaltete Au\u00dfenschichten liegen, die unsere Kontinente formen.<\/p>\n<p>Gem\u00e4\u00df den seismischen Messungen ist die Erde aus 3 Schalen aufgebaut:<\/p>\n<p>Ihr Zentrum bildet ein 1\u2018250 km gro\u00dfer fester Erdkern, welcher haupts\u00e4chlich aus Eisen und Nickel besteht. Dieser wird in einem Radius von 3\u2018500 km vom fl\u00fcssigen Teil des Erdkerns umgeben, der ebenso vorwiegend aus Eisen besteht.<\/p>\n<p>Dar\u00fcber folgt die 2\u2018900 km dicke Schicht des Mantels aus z\u00e4hplastischem Gestein, das aus Silikaten und Oxiden besteht.<\/p>\n<p>Und obenauf folgt dann die sehr d\u00fcnne, harte Kruste, die ebenfalls aus Silikaten und Oxiden besteht, aber auch aus Mineralien und Elementen, die im darunterliegenden Mantelgestein nicht vorkommen.<\/p>\n<p>Diese Schalen sind durch seismische Unstetigkeitsfl\u00e4chen voneinander abgegrenzt. Die Erdkruste und der oberste Teil des oberen Mantels bilden zusammen die sogenannte Lithosph\u00e4re. Sie ist zwischen 50 und 100 km dick und zergliedert sich in gro\u00dfe und kleinere tektonische Einheiten, die Platten auf denen unsere Kontinente ruhen. Mit ihrem schalenartigen Aufbau ist sie gleichzeitig auch der Prototyp der 4 terrestrischen Planeten, Erde, Venus, Mars und Merkur.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Dies ist ein kurzer Auszug zu diesem Thema aus Buch\u00a0<a href=\"https:\/\/evol-forum.ch\/buecher-und-ebooks\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">GAIA VERM\u00c4CHTNIS<\/a>.<\/p>\n<p><b>\u00a0<\/b><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unser Sonnensystem &nbsp; Unser Sonnensystem befindet sich zwischen zwei spiralf\u00f6rmigen Sternkonzentrationen, dem Perseusarm und dem Sagittariusarm, in einer lokalen Abzweigung des Orionarmes. Es liegt rund 15 Lichtjahre n\u00f6rdlich der galaktischen Symmetrieebene und 26\u2018000 Lichtjahre vom galaktischen Zentrum entfernt. Dieses umkreist unser Sonnensystem einmal alle 230 Millionen Jahre, was einem galaktischen Jahr entspricht. 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