{"id":915,"date":"2014-06-07T19:57:54","date_gmt":"2014-06-07T17:57:54","guid":{"rendered":"https:\/\/evol-forum.ch\/gaia\/?page_id=915"},"modified":"2021-01-07T12:17:38","modified_gmt":"2021-01-07T10:17:38","slug":"umweltzerstoerung","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/evol-forum.ch\/gaia\/umweltzerstoerung\/","title":{"rendered":"Umweltzerst\u00f6rung"},"content":{"rendered":"<h1><b>Umweltzerst\u00f6rung\u00a0<\/b><\/h1>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Menschheit ver\u00e4nderte ab dem 19. Jahrhundert das Gleichgewicht in der Natur der Erde, und verschlechterte seither drastisch unsere Lebensgrundlagen, und damit auch die Zukunftsaussichten f\u00fcr unsere Kinder und Nachfahren. Mutter Erde versinkt im M\u00fcll und der Umweltzerst\u00f6rung. Sauberes Wasser wird immer knapper und wertvoller, deshalb nennt man es schon das \u201eGold des 21. Jahrhunderts\u201c. Wir zerst\u00f6ren unsere Lebensmittelquellen und Anbaufl\u00e4chen, dadurch gehen die Nahrungsmittel f\u00fcr Menschen und Tiere stetig zur\u00fcck. Bereits seit dem Jahr 2000 gen\u00fcgten die Welternten nicht mehr, der Kampf um Nahrung und Wasser hat begonnen. Dazu kommen weltweite Seuchen wie Aids und Ebola, und Pandemien wie BSE, SARS und Schweinegrippe, an denen Millionen Menschen und Tieren sterben.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2><b>Umweltverschmutzung<\/b><\/h2>\n<p>Umweltverschmutzung ist der Sammelbegriff f\u00fcr alle Verschmutzungsformen des nat\u00fcrlichen Lebensumfeldes auf Erden.<\/p>\n<p>Wissenschaftlich betrachtet geh\u00f6ren auch die L\u00e4rm- und die Licht-Verschmutzungen dazu, auf die ich hier nicht eingehen werde. Die 3 h\u00e4ufigsten und schwerwiegendsten Arten der Umweltverschmutzung sind die Wasserverschmutzung, die Bodenverschmutzung und die Luftverschmutzung, die wir uns gleich noch genauer ansehen werden.<\/p>\n<p>Die Entstehung der Umweltverschmutzung wird heute meist in 5 \u201eEntwicklungsschritten\u201c dargestellt, und mit jeder Stufe ist das Ausma\u00df der Umweltverschmutzung gewachsen, bis zur heutigen globalen Umwelt- und Klimazerst\u00f6rung.<\/p>\n<p><b style=\"line-height: 1.5em;\">1. Feuernutzung<\/b><\/p>\n<p><b style=\"line-height: 1.5em;\"><\/b><b>2. Landwirtschaft<\/b><\/p>\n<p><b style=\"line-height: 1.5em;\">3. St\u00e4dtebau<\/b><\/p>\n<p><b style=\"line-height: 1.5em;\">4. Industrialisierung<\/b><\/p>\n<p><b style=\"line-height: 1.5em;\">5. Globalisierung<\/b><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2><b>Wasserverschmutzung<\/b><\/h2>\n<p>Die Wasser- oder Gew\u00e4sserverschmutzung umfasst die organische, industrielle und chemische Verseuchung von Grundwasser, von Oberfl\u00e4chengew\u00e4ssern wie Fl\u00fcssen, Seen und Meeren, sowie von Wasserkreisl\u00e4ufen. Der gr\u00f6\u00dfte Teil der Gew\u00e4sserverschmutzung in den Industrie- und Schwellenl\u00e4ndern erfolgt durch ungekl\u00e4rte Abw\u00e4sser von Fabriken und St\u00e4dten sowie von Sch\u00e4den in den veralteten Kanalisationen. Ebenfalls massiv werden Grundwasser und Oberfl\u00e4chengew\u00e4sser durch die Landwirtschaft verschmutzt. Vor allem die Viehjauche und die D\u00fcngemittel verursachen eine k\u00fcnstliche N\u00e4hrstoffanreicherung (Eutrophierung), die durch ihre Konzentration die gel\u00f6sten Sauerstoffe in Gew\u00e4ssern so stark reduziert, dass die aquatischen Lebewesen darin und das Wasser sterben (Hypoxie). Dazu kommen immer mehr extreme Schwermetall-Konzentrationen in den\u00a0 Gew\u00e4ssern, die nur noch zum Teil und mit sehr gro\u00dfem Aufwand wieder entfernt werden k\u00f6nnen. All das geschieht vor unseren Augen, obwohl die \u201eabsichtliche Gew\u00e4sserverunreinigung\u201c fast weltweit als Straftatbestand gilt. Au\u00dfer in Extremf\u00e4llen werde diese jedoch nicht einmal in Europa konsequent verfolgt, im Rest der Welt fast gar nicht.<\/p>\n<p><span style=\"line-height: 1.5em;\">Die meisten verschmutzten Flie\u00dfgew\u00e4sser aus allen Kontinenten m\u00fcnden letztendlich in die Weltmeere. Dazu kommen die jahrhundertelang weitverbreiteten direkten Einleitungen ungekl\u00e4rter Abw\u00e4sser und die \u00d6lverschmutzungen durch die F\u00f6rderung auf hoher See. Wie wenn das noch nicht genug respektive schon viel zu viel w\u00e4re, kommen seit etwa 50 Jahren auch noch die ganzen M\u00fcllberge dazu, die immer h\u00e4ufiger auf dem offenen Meer \u201eentsorgt\u201c werden. Der M\u00fcll ist dann aus den Augen, doch immer noch da, und verursacht neue globale Probleme.\u00a0<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Man unterscheidet in der Meeresforschung 4 Kategorien von Abfall:<\/p>\n<p>&#8211; Abf\u00e4lle aus dem industriellen Fischfang, auch durch verlorene Netze und Reusen.<\/p>\n<p>&#8211; Abf\u00e4lle der ebenfalls massive zunehmenden Schifffahrt, die ins Wasser geleitet oder einfach \u00fcber Bord geworfen werden. Diese machen zusammen rund 20 % aus.<\/p>\n<p>&#8211; Dazu kommen der feinere M\u00fcll und die R\u00fcckst\u00e4nde aus den Abw\u00e4ssern, die direkt ins Meer geleitet werden.<\/p>\n<p>&#8211; Der weitaus gr\u00f6\u00dfte Teil gelangt vom Festland ins Meer, durch die Abf\u00e4lle, die an den Str\u00e4nden zur\u00fcckgelassen werden und durch Wind und Wellen ins Meer gelangen. Diese verursachen rund 80 %.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Diese Meeresverschmutzung ist schleichend und oft nicht direkt sichtbar. Doch das Beispiel der \u201ePlastik-Kontinente\u201c f\u00fchrt uns diese Meeresverseuchung dramatisch vor Augen. Dieser M\u00fcll besteht vor allem aus Plastik von S\u00e4cken, Verpackungen, Flaschen, Tuben und Einwegrasierern, der sich nie auf l\u00f6st. Er zerf\u00e4llt durch die Wellenbewegungen in immer kleinere Teile, und je kleiner der Plastikm\u00fcll wird, umso gef\u00e4hrlicher ist er f\u00fcr die Wasserqualit\u00e4t. Und nat\u00fcrlich f\u00fcr alle Meerestiere, denn Wale, Fische und Schildkr\u00f6ten fressen den M\u00fcll und sterben daran, ebenso viele V\u00f6gel, die von den kleineren Fischen leben.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2><b>Bodenverschmutzung\u00a0<\/b><\/h2>\n<p>Die Bodenverschmutzung entsteht in erster Linie durch weltweit ungeheure Berge von Abf\u00e4llen, die nicht verbrannt, sondern einfach vergraben oder auf Halden aufgesch\u00fcttet werden. Sie enthalten viele giftige Schadstoffe, Mikroorganismen und radioaktive Substanzen, die durch die Zersetzung und Regen in den Boden eindringen. Dazu kommen die Zus\u00e4tze aus der extensiven Landwirtschaft und die Schadstoffe der Luftverschmutzung, die ebenso durch den Regen eingebracht werden.<\/p>\n<p><span style=\"line-height: 1.5em;\">Die Bodenzerst\u00f6rung durch die industrielle Landwirtschaft, wissenschaftlich Bodendegradation genannt, hat jedoch auf unsere Nahrungsmittelkette einen viel gr\u00f6\u00dferen Einfluss und wird in 4 Ursachen eingeteilt:<\/span><\/p>\n<p>&#8211; Misswirtschaft durch Monokulturen, \u00fcberm\u00e4\u00dfiger Ackerbau, zu intensive Bew\u00e4sserung und unzureichende Entw\u00e4sserung von Ackerfl\u00e4chen (Versalzung).<\/p>\n<p>&#8211; Zerst\u00f6rung der Vegetationsdecke durch \u00dcberweidung, Abholzung in den Industriel\u00e4ndern und Brandrodung in den Schwellenl\u00e4ndern (Amazonas, Brasilien).<\/p>\n<p>&#8211; Zerst\u00f6rung, Verdichtung und Abtragung der Bodenstruktur durch gro\u00dfe Maschinen und industrielle Nutztierbest\u00e4nde.<\/p>\n<p>&#8211; Verwendung von anorganischen D\u00fcngemitteln und Verschmutzung mit Abf\u00e4llen aus den Haushalten und der Industrie.<\/p>\n<p><span style=\"line-height: 1.5em;\">Danach werden sie nach 3 Typen und ihren Folgen eingeteilt:<\/span><\/p>\n<p>&#8211; Biologische Bodendegradation f\u00fchrt zum Verlust der Biodiversit\u00e4t, dem R\u00fcckgang des Lebendverbaus und zur Erosion.<\/p>\n<p>&#8211; Chemische Bodendegradation f\u00fchrt zum R\u00fcckgang des im Boden befindlichen Kohlenstoffs und verst\u00e4rkt damit den CO<sub>2<\/sub>-Gehalt der Luft. Dazu kommt die pH-Wert\u00e4nderung, die zur Unfruchtbarkeit des Bodens f\u00fchrt, die Bodenversalzung, welche die Wasseraufnahme der Pflanzen verhindert, und die Vergiftung der B\u00f6den mit anorganischen und organischen Schadstoffen, die die Organismen in der Erde t\u00f6ten und zur Verseuchung des Grundwassers beitragen.<\/p>\n<p>&#8211; Physikalische Bodendegradation entsteht durch Bodenverdichtung, welche die Bodenporen und somit den Lebensraum von Pflanzen und Organismen zerst\u00f6rt, durch Bodenversiegelung, die Hochwasser verst\u00e4rkt, weil das Wasser nicht mehr in den Boden eindringen kann, und den Schwund des Bodens, respektive der Humusschicht, die die landwirtschaftliche Nutzung des Bodens verunm\u00f6glichen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2><b>Luftverschmutzung<\/b><\/h2>\n<p>Die Luftverschmutzung (wissenschaftlich Luftverunreinigung) umfasst die Ver\u00e4nderung der nat\u00fcrlichen Zusammensetzung der Luft, meist durch Smog, Rauch, Ru\u00df, giftige Staubpartikel, sowie Gase, D\u00e4mpfe, Aerosole und Geruchsemissionen. Deshalb werden diese Stoffe auch als luftfremde Stoffe bezeichnet.<\/p>\n<p>Das klingt fast harmlos, weil die meisten dieser Stoffe im Gegensatz zu Rauchemissionen unsichtbar sind, doch dieser Mix ist im wahrsten Sinne des Wortes t\u00f6dlich.<\/p>\n<p>Gem\u00e4\u00df weltweiten Studien der WHO in Genf sind allein im Jahr 2012 \u00fcber 7 Millionen Todesf\u00e4lle direkt auf die Folgen von Luftverschmutzung zur\u00fcckzuf\u00fchren, davon mehr als die H\u00e4lfte auf Smog (t\u00f6dlicher Mix aus stark erh\u00f6hten Luftschadstoffkonzentrationen \u00fcber dicht besiedeltem Gebiet). Damit ist weltweit jeder 8. Todesfall auf verschmutzte Luft zur\u00fcckzuf\u00fchren.<\/p>\n<p>Auch in der EU ist die Zahl der Todesopfer durch Luftverschmutzung im Jahr 2010 auf 406\u2018000 gestiegen. Das sind 6 Mal mehr als die 35\u2018000 Toten aus Verkehrsunf\u00e4llen im selben Jahr. Der durch Luftverschmutzung verursachte Schaden f\u00fcr Mensch und Umwelt betrug so 2010 in der EU rund 23 Milliarden Euro. Die indirekten Kosten wurden auf 330 &#8211; 940 Milliarden Euro gesch\u00e4tzt, deshalb wurde gehandelt.<\/p>\n<p>In den meisten europ\u00e4ischen Industriel\u00e4ndern ist die lokale Luftverschmutzung in den letzten Jahrzehnten durch gesetzliche Ma\u00dfnahmen etwas zur\u00fcckgegangen.<\/p>\n<p>Doch in Amerika, China und Russland, in Schwellenl\u00e4ndern wie Indien und Brasilien sowie in den L\u00e4ndern der Dritten Welt, ist die lokale und regionale Luftverschmutzung wesentlich st\u00e4rker und steigt weiter an, vor allem durch die Kohlekraftwerke.<\/p>\n<p><span style=\"line-height: 1.5em;\">In der Wissenschaft wird die Luftverschmutzung in 3 Gruppen unterschieden: Stoffbezogen nach den Ursachen, Fl\u00e4chenbezogen nach den Auswirkungen, und Wirkungsbezogen nach deren Folgen.\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"line-height: 1.5em;\">Auch die Ursachen werden nach 3 Bereichen (Emittentengruppen) gegliedert: Die Energieerzeugung (Kraftwerke durch Atomspaltung, Kohle, Gas und Wasser), die Produktion (Industrie und landwirtschaftliche Tierhaltung), sowie der Verkehr (Stra\u00dfe mit PKWs und LKWs, Schiffe und Flugzeuge).\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Deren Hauptemissionen, ihre Anteile und Auswirkungen schauen wir uns nun kurz an. Die m\u00f6glichen Ma\u00dfnahmen folgen bei den L\u00f6sungen (siehe Seite 650).<\/p>\n<p><b>1. Energieerzeugung<\/b><\/p>\n<p>Kraftwerke, vor allem Kohle und Gas.\u00a0Diese Kraftwerke verursachen mit 21,3 % die gr\u00f6\u00dften Treibhausgas-Emissionen (Kohlendioxid, Methan und Stickoxide). Die Hauptemission sind die Schwefeldioxide (SO<sub>2<\/sub>) und deren Folgen sind saurer Regen, Waldsch\u00e4den und das Waldsterben.<\/p>\n<p><b style=\"line-height: 1.5em;\">2. Produktion\u00a0<\/b><\/p>\n<p>Die Industrien verursachen 16,8 %, die Hauptemission ist Kohlendioxid (CO<sub>2<\/sub>) und die direkte Folge ist die Klimaerw\u00e4rmung.<\/p>\n<p><span style=\"line-height: 1.5em;\">Die Massentierhaltung wird als \u201eLandwirtschaftliches Nebenprodukt\u201c bezeichnet und verursacht 12,5 %. Doch nimmt man sie mit der \u201eLandnutzung und Biomassenverbrennung\u201c von 10 % zusammen, wird die Landwirtschaft zum gr\u00f6\u00dften Klimas\u00fcnder mit 22,5 %, noch vor den Kraftwerken und dem gesamten Verkehr.\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Dazu verf\u00fcttern wir den Masttieren fast 1\/3 der Welternten damit wir Fleisch essen k\u00f6nnen und entziehen so der 3. Welt und Asien ihre Grundnahrungsmittel.<\/p>\n<p>Die Hauptemission ist hier Kohlendioxid (CO<sub>2<\/sub>), doch verursacht die Landwirtschaft auch tragische 85 % der Methan- und 80 % der Lachgas-Emissionen, denn der Treibhauseffekt dieser Gase ist deutlich h\u00f6her als der von Kohlendioxid. Dazu kommt das Ammoniak (NH<sub>3<\/sub>), und der Mix dieser Emissionen steigert die Klimaerw\u00e4rmung und f\u00fchrt zu saurem Regen.<\/p>\n<p><b style=\"line-height: 1.5em;\">3. Verkehr<\/b><\/p>\n<p>Die Emissionen aus dem Verkehr betragen\u00a0 14 %. Doch nimmt man auch die Gewinnung der Brennstoffe von 11,3 % dazu, kommt er auf 25 %. Die Hauptemissionen der Abgase sind die Stickoxide (NO<sub>x<\/sub>), fl\u00fcchtige organischen Verbindungen ohne Methan (NMVOC), Ru\u00df und verschiedene giftige Partikel. Sie verst\u00e4rken den Treibhauseffekt, den sauren Regen, die Waldsch\u00e4den und die Ozon-Bildung.<\/p>\n<p>&#8211;\u00a0Der Stra\u00dfenverkehr verursacht vor allem die Luftverschmutzung und etwa 1\/3 der Verkehrsemissionen.<\/p>\n<p><span style=\"line-height: 1.5em;\">&#8211; Die Emissionen des weltweiten Schiffsverkehrs sind ebenso betr\u00e4chtlich und verursachen wiederum 1\/3 der Verkehrsemissionen. Seeschiffe verwenden zudem minderwertiges Schwer\u00f6l (HFO), das bei der Erd\u00f6lverarbeitung als R\u00fcckstand anf\u00e4llt, und haben meist nicht mal eine Abgasfilterung.\u00a0<\/span><\/p>\n<p>&#8211; Kerosin ist der Treibstoff, der bei Strahltriebwerken im Flugverkehr eingesetzt wird. Doch wie bei allen auf Mineral\u00f6l basierenden Treibstoffen entstehen bei der Verbrennung von Kerosin Emissionen, welche die letzten 1\/3 der Verkehrsemissionen verursachen. So werden durch Flugzeuge j\u00e4hrlich 650 Millionen Tonnen CO<sub>2<\/sub> und 1 Milliarde Liter Kerosin in die Atmosph\u00e4re ausgesto\u00dfen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2><b>Klimaverschmutzung<\/b><\/h2>\n<p><b>Klimaverschmutzung durch CO<sub>2<\/sub> vergr\u00f6\u00dfert<\/b><\/p>\n<p>Die Klimaverschmutzung oder Atmosph\u00e4renverschmutzung wird durch die Luftverschmutzung verursacht, und f\u00fchrt zur Klimaerw\u00e4rmung und dem Ozonloch.<\/p>\n<p>Im Jahr 2011 wurden weltweit \u00fcber 34 Milliarden Tonnen Kohlenstoffdioxid (CO<sub>2<\/sub>) aus energetischer Nutzung in die Atmosph\u00e4re eingebracht, das entsprach gegen\u00fcber 2010 wieder einem Anstieg um 3 %. W\u00e4hrend man in den europ\u00e4ischen L\u00e4ndern konsequent versucht, die Emissionen und den CO<sub>2<\/sub>-Aussto\u00df zu senken, steigerten China, USA und Russland, wie auch die Schwellen- und Entwicklungsl\u00e4nder ihren Aussto\u00df nochmals deutlich. China produzierte rund 500 Millionen Tonnen und hat damit die USA noch \u00fcbertroffen. Mehr als die H\u00e4lfte der weltweiten Emissionen verursachten allein die 4 Staaten China (22,95 %), USA (18,5 %), Indien (5,14 %) und Russland (4,9 %). Beim Treibhausgas liegen die USA mit 24 % und Deutschland mit 14,5 % noch vor China mit 13,5 %. Es sind genau dieselben L\u00e4nder, die auch eine wirkungsvolle Klimapolitik verhindern.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>Ozonloch durch FCKW verkleinert<\/b><\/p>\n<p>Die Zerst\u00f6rung der Ozonschicht ist ein hartes Beispiel daf\u00fcr, wie wir lange unbemerkt die Atmosph\u00e4re beeinflussten. Der Begriff Ozonloch steht f\u00fcr eine extreme Ausd\u00fcnnung der sch\u00fctzenden Ozonschicht, vor allem \u00fcber der Antarktis. Ursache der Ozonschichtzerst\u00f6rung waren Chloratome aus Fluorchlorkohlenwasserstoffen (FCKW), die inzwischen weltweit verboten sind. Das Ozonloch trat seit Anfang der 1980er Jahre j\u00e4hrlich auf und war vorher wissenschaftlich unbekannt. Einige Wochen nach dem arktischen Sonnenaufgang brach die Ozonkonzentration ein und erholte sich innerhalb weniger Monate fast vollst\u00e4ndig, durch die Speicherung und Umwandlung der Schadstoffe auf den Eiskristallen stratosph\u00e4rischer Wolken. Die Ausd\u00fcnnung durch die Chloratome steigerte sich innerhalb weniger Jahre von 5 % auf mehr als 50 Prozent. Betroffen ist eine Fl\u00e4che von mehreren Millionen Quadratkilometern. Die Folgen sind dramatisch, denn die dort zu d\u00fcnne Ozonschicht l\u00e4sst mehr UV-B-Anteile der Sonnenstrahlung zur Erde hin durch, was negative Folgen f\u00fcr viele Lebewesen der Antarktis und f\u00fcr die Polschmelze hat.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Dies ist ein kurzer Auszug zu diesem Thema aus Buch\u00a0<a href=\"https:\/\/evol-forum.ch\/buecher-und-ebooks\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">GAIA VERM\u00c4CHTNIS<\/a>.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>\u00a0<\/b><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Umweltzerst\u00f6rung\u00a0 &nbsp; Die Menschheit ver\u00e4nderte ab dem 19. Jahrhundert das Gleichgewicht in der Natur der Erde, und verschlechterte seither drastisch unsere Lebensgrundlagen, und damit auch die Zukunftsaussichten f\u00fcr unsere Kinder und Nachfahren. Mutter Erde versinkt im M\u00fcll und der Umweltzerst\u00f6rung. 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