{"id":918,"date":"2014-06-07T19:58:26","date_gmt":"2014-06-07T17:58:26","guid":{"rendered":"https:\/\/evol-forum.ch\/gaia\/?page_id=918"},"modified":"2018-07-31T12:09:10","modified_gmt":"2018-07-31T10:09:10","slug":"klimawandel","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/evol-forum.ch\/gaia\/klimawandel\/","title":{"rendered":"Klimawandel"},"content":{"rendered":"<h1><b>Klimawandel<\/b><\/h1>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Menschheit hat in nur 200 Jahren der Industrialisierung den Klimawandel also st\u00e4rker beeinflusst, als alle und alles andere zuvor, bis hoch hinauf in die Atmosph\u00e4re und tief hinein in die elektromagnetischen Gitter. Die Fakten aus den 4 Verschmutzungskreisen sind so schrecklich wie das Fazit: Der Mikro- und der Makrokosmos der Erde wurden durch den Menschen aus dem Gleichgewicht gebracht! Dies f\u00fchrte neben den weltweiten Umweltzerst\u00f6rungen zum Klimawandel. Doch was bedeutet dieses oft geh\u00f6rte Wort eigentlich f\u00fcr uns? Die Industrialisierung und die Treibausgase f\u00fchren zur Klimaerw\u00e4rmung, die Pole schmelzen und der Meeresspiegel steigt, was zur Klimaabk\u00fchlung f\u00fchrt. Es wird auf der ganzen Welt ein paar Grad k\u00e4lter, was noch verheerendere Folgen haben wird als die vorangegangene Erw\u00e4rmung, doch gehen wir der Reihe nach.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2><b>Klimaerw\u00e4rmung<\/b><\/h2>\n<p>Das gef\u00e4hrliche in der gegenw\u00e4rtigen Zeit ist der schnelle Anstieg der Durchschnittstemperatur der erdnahen Atmosph\u00e4re.<\/p>\n<p>Zwischen 1906 und 2004 hatte sich die Lufttemperatur in Bodenn\u00e4he nur um 0,74 \u00b0C erh\u00f6ht. Doch das letzte Jahrzehnt war mit Abstand das w\u00e4rmste je gemessene, mit einem Temperaturanstieg von 0,36 \u00b0C.<\/p>\n<p>Gem\u00e4\u00df wissenschaftlichen Hochrechnungen werden sich die Durchschnittstemperaturen bis im Jahr 2030 um weitere 2 \u00b0C erh\u00f6hen. Und bis im Jahr 2100 wird die Temperatur gem\u00e4\u00df Klimareport um 4,8 &#8211; 6,4 \u00b0C ansteigen (je nach Quelle und abh\u00e4ngig vom k\u00fcnftigen Treibhausgasaussto\u00df und der Reaktion des Klimasystems = Klimasensitivit\u00e4t). Schon 2 \u00b0C mehr f\u00fchren jedoch zu dramatischen Entwicklungen rund um den Globus.<\/p>\n<p>Es gibt 3 wesentliche Ursachen f\u00fcr diesen dramatischen Temperaturanstieg:<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>1. Erderw\u00e4rmung durch Industrialisierung und Verkehr<\/b><\/p>\n<p>Der gr\u00f6\u00dfte Einfluss ist der Mensch, durch seine Umweltzerst\u00f6rung mit den 4 genannten Verschmutzungskreisen rund um den Erdball, die uns auf viele Arten krank machen.<\/p>\n<p>Der menschengemachte Treibhauseffekt entstand Anfang des 20. Jahrhunderts, vor allem durch das Verbrennen der fossilen Brennstoffe Kohle, Gas und \u00d6l. Dadurch wird das Treibhausgas Kohlendioxid (CO<sub>2<\/sub>) und weitere giftige Gase wie Methan und Lachgas in der Atmosph\u00e4re angereichert. Diese ver\u00e4ndern den Strahlungsantrieb der Atmosph\u00e4re und verursachen, dass weniger W\u00e4rmestrahlung von der Erdoberfl\u00e4che in das Weltall zur\u00fcck gestrahlt werden kann. Diese dramatische Entwicklung wird zus\u00e4tzliche verst\u00e4rkt durch die weltweite Entwaldung und Brandrodung, sowie der\u00a0 Land- und Viehwirtschaft, die mehr CO<sub>2<\/sub> verursacht als der ganze Verkehr.<\/p>\n<p>Deshalb wird durch Gesetze und Klimaprotokolle nun versucht, die Erw\u00e4rmung bis ins Jahr 2100 auf 2 % zu reduzieren. Doch dieses sogenannte Zwei-Grad-Klimaziel bis zur kritischen Klimagrenze, das von rund 100 Staaten angestrebt wird, ist schon jetzt ab 2014 kaum mehr zu erreichen, da sich die Staatengemeinschaft nicht einigen kann. Klimaforscher warnen, dass Emissionsbeschr\u00e4nkungen die einzige M\u00f6glichkeit w\u00e4ren, doch vor allem die USA und China gehen nicht darauf ein und blockieren schnelle Gesetze und Ma\u00dfnahmen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>2. Erderw\u00e4rmung durch Sonnenerw\u00e4rmung und Sonnenst\u00fcrme<\/b><\/p>\n<p>Den zweitgr\u00f6\u00dften Einfluss auf die Klimaerw\u00e4rmung hat die Temperatur der Sonne, wie in neuesten wissenschaftlichen Berichten bewiesen werden konnte.<\/p>\n<p>Durch ihre zyklischen Bewegungen von Licht und W\u00e4rme, ihre Sonnenst\u00fcrme und\u00a0 ebenso durch ihren Einfluss auf die Magnetfelder und die Wolkenbildung.<\/p>\n<p>Die f\u00fcr die Sonnenst\u00fcrme verantwortlichen Sonnenflecken werden durch die \u201emittlere Sonnenfleckenzahl\u201c ermittelt, die seit dem Jahr 1940 so hoch ist wie nie zuvor in den vergangenen tausend Jahren, und zweieinhalb Mal so hoch wie der langfristige Mittelwert. Im Dezember 2012 erreichten die Sonnenst\u00fcrme gem\u00e4\u00df der NASA ihre h\u00f6chste Aktivit\u00e4t, was mit der galaktischen Konjunktion zu tun hat, auf die wir gleich zur\u00fcck kommen. Die f\u00fcr Menschen sichtbare Sonnenoberfl\u00e4che ist die Photosph\u00e4re (siehe Seite 33), eine 300 bis 400 km dicke Schicht, deren Temperatur an der Oberfl\u00e4che rund 5\u2018800 Kelvin (5\u2018500 \u00b0C) betr\u00e4gt, doch nicht \u201estrahlen\u201c kann. \u00dcber der Photosph\u00e4re erstreckt sich die fast unsichtbare Chromosph\u00e4re, und ihre Temperatur steigt auf fast 10\u2018000 \u00b0C. Durch Sonnenstrahlung, Sto\u00dfwellen und andere Wechselwirkungen wird die verd\u00fcnnte Koronen-Materie auf unfassbare Temperaturen bis zu 2 Millionen \u00b0C aufgeheizt.<\/p>\n<p>Auch diese Einfl\u00fcsse beschleunigten in den letzten 10 Jahren die Klimaerw\u00e4rmung der Erde aus dem Weltall und verursachten durch elektromagnetische Ausschl\u00e4ge immer h\u00e4ufiger massive St\u00f6rungen in unseren Stromnetzen. Denn das Innere der Sonne wirkt wie ein gigantischer Dynamo, der die Bewegungsenergie eines elektrischen Leiters in elektrische Energie und ein Magnetfeld umwandelt (siehe Geodynamo auf Seite 62).<\/p>\n<p>Diese Zyklen und Entwicklungen k\u00f6nnten die Erde bis im Jahr 2024 nochmals um 0,4 bis 1,3 Grad erw\u00e4rmen, denn 99,9 % des gesamten Energiebeitrags zum Erdklima stammen von der Sonne und nur der kleine Rest aus geothermalen W\u00e4rmequellen unseres Planeten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>3. Erderw\u00e4rmung durch die galaktische Konjunktion und den Photonenring<\/b><\/p>\n<p>Den dritten wesentlichen Einfluss auf die Erderw\u00e4rmung hat die astronomische Laufbahn unseres Sonnensystems, sowie die galaktische Konjunktion, die alle 26\u2018000 Jahre stattfindet. Diese bildet auch die Grundlage f\u00fcr die 4 Zyklen-Kalender der Maya, der Veden, der Astrologie und der gro\u00dfen Pyramide in Giza, die in diesem Jahrzehnt enden und neu beginnen.<\/p>\n<p>Diese \u00e4u\u00dferen Kreisl\u00e4ufe bringen unser Sonnensystem n\u00e4her zur Zentralsonne unserer Galaxie, was die Sonnentemperatur und die Erdtemperatur ebenfalls leicht ansteigen l\u00e4sst. Und mit jeder galaktischen Konjunktion geht der Photonenring einher, der eine \u00e4hnliche Wirkung hat, wie die Photonen\u00fcbertragung zwischen Sonne und Erde, die wir gerade betrachtet haben. Die galaktische Konjunktion und der Photonenring markieren die Wendpunkte der Wendezeit, auf die wir im nachfolgenden Kapitel noch eingehen werden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2><b>Klimaabk\u00fchlung<\/b><\/h2>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>Klimaabk\u00fchlung durch Eisschmelze<\/b><\/p>\n<p>Die direktesten und extremsten Folgen der fortgeschrittenen Klimaerw\u00e4rmung sind die Polschmelze und die Gletscherschmelze, denn dadurch wird der Meeresspiegel kontinuierlich steigen, was neben den \u00dcberschwemmungen auf der ganzen Welt zu ver\u00e4nderten Niederschlagskreisl\u00e4ufen und Wetterextremen f\u00fchrt. Diese massive und schnelle Klimaerw\u00e4rmung bewirkt so in den n\u00e4chsten 80 Jahren eine fast vollst\u00e4ndige Abschmelzung der Pole und Gletscher, wodurch der Golfstrom und damit die Erdtemperatur selbst um 3-5 \u00b0C abk\u00fchlen werden. Dies wiederum f\u00fchrt zu einer \u201ekleinen Eiszeit\u201c, wie jene im Mittelalter des 16. Jahrhunderts, wo rund die H\u00e4lfte aller Ernten ausgefallen sind. Das bedeutet auch, dass Ende dieses Jahrhunderts bereits einige L\u00e4nder an den heutigen K\u00fcsten der Kontinente untergegangen sein werden oder massiv an Land verloren haben, z.B. die Inselstaaten im Pazifik, Indien und Bangladesch. Aber auch L\u00e4nder in Europa werden betroffen sein, z.B. Holland. Die Konsequenzen, die sich f\u00fcr das k\u00fcnftige Leben auf der Erde ergeben, sind nicht absch\u00e4tzbar.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>Gletscherschmelze<\/b><\/p>\n<p>Seit 1960 ist weltweit ein deutlicher R\u00fcckgang der Gletscher zu beobachten, der als Gletscherschmelze oder Gletscherschwund bezeichnet wird. Allein die Alpengletscher schrumpften in den vergangenen 50 Jahren etwa um 35 % ihrer Fl\u00e4che. Ein Bericht des WWF stellte fest, dass auch 67 % aller Gletscher im Himalaya abschmelzen, und sich dort einige Gebiete demzufolge 5-mal so schnell wie der globale Durchschnitt erw\u00e4rmen. Die Ursachen daf\u00fcr sind neben dem Anstieg der Treibhausgaskonzentrationen auch gro\u00dfe Mengen an Ru\u00df und anderen Partikeln, die bei der Verbrennung fossiler Rohstoffe in China entstehen. Diese Partikel absorbieren die Solarstrahlung, wodurch die Luftschicht erw\u00e4rmt wird und aufsteigt. Dies beschleunigt den R\u00fcckgang der Gletscher auf dem \u201eDach der Welt\u201c noch zus\u00e4tzlich.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>Polschmelze\u00a0<\/b><\/p>\n<p>Ab 1980 schrumpfte die Eisfl\u00e4che der Arktis und seither ist die Ausdehnung der Eisdecke in jedem Jahrzehnt um etwa 8 %, also innert 30 Jahren um rund 1\/4 zur\u00fcckgegangen. Auch die Arktisfl\u00e4che, die in h\u00f6heren Lagen im Fr\u00fchjahr noch von Schnee bedeckt ist, hat in diesen 3 Jahrzehnten um rund 18 % abgenommen. Und im Jahr 2012 haben die Wissenschaftler nachgewiesen, dass die Arktis nun auch noch von unten her schmilzt. So verl\u00e4uft die Erw\u00e4rmung um den Nordpol mehr als doppelt so stark wie im globalen Schnitt. W\u00e4hrend sich die Erde seit der Industriellen Revolution um 0,7 \u00b0C erw\u00e4rmt hat, ist es in der Arktis fast 2 \u00b0C w\u00e4rmer geworden. Deshalb hat sich die Polschmelze noch beschleunigt, so dass in weniger als 10 Jahren eine Eisfl\u00e4che von der Gr\u00f6\u00dfe Westeuropas verschwunden ist.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><b>Nat\u00fcrliche Klimak\u00fchler<\/b><\/h3>\n<p>Es gibt neben den ungewollten Pol- und Gletscherschmelzen auch nat\u00fcrliche Klimak\u00fchler, wie den Golfstrom, den El Ni\u00f1o-Effekt, die Wolken, und die Vulkanausbr\u00fcche. Doch deren k\u00fchlende Wirkung ist fast nicht kalkulierbar und h\u00e4lt nicht lange an.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>Klimaabk\u00fchlung durch den Golfstrom\u00a0<\/b><\/p>\n<p>Der Golfstrom im Atlantischen Ozean hat mit seiner Zirkulation eine entscheidende Funktion auf die W\u00e4rmeverteilung der Erde. Er str\u00f6mt erw\u00e4rmt vom Golf von Mexiko gegen Europa und dann weiter in den Norden, wo er sich in unterschiedliche Ausl\u00e4ufer aufteilt. Der gr\u00f6\u00dfte ist der Nord-Atlantik-Strom, der damit sozusagen die Warmwasser-Heizung Europas ist.<\/p>\n<p>Die Temperaturver\u00e4nderung des Golfstroms hat extreme Folgen f\u00fcr die klimatische Entwicklung der ganzen Erde. Denn wenn die Polschmelzen und die Fl\u00fcsse aus Russland und den Alpen weiterhin derart viel kaltes S\u00fc\u00dfwasser in die Meere einbringen, wird sein Zyklus zum Stillstand kommen und eine Klimaabk\u00fchlung von 1 bis 3 \u00b0C verursachen, vor allem in Europa.<\/p>\n<p><span style=\"line-height: 1.5em;\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><b>El Ni\u00f1o und der Humboldtstrom<\/b><\/p>\n<p>\u00c4hnlich wie der Golfstrom im Atlantik wirkt El Ni\u00f1o im Pazifik (span. f\u00fcr \u201edas Christuskind\u201c, weil das Ph\u00e4nomen um die Weihnachtszeit auftritt).\u00a0Normalerweise str\u00f6mt das warme Oberfl\u00e4chenwasser vor S\u00fcdamerika in Richtung Westen nach Indonesien. Doch im Dezember betr\u00e4gt die Wassertemperatur vor Indonesien 28 \u00b0C, vor Peru dagegen nur noch 24 \u00b0C, weil es dort vor der K\u00fcste S\u00fcdamerikas durch die Passatwinde zum Auftrieb des k\u00fchleren Wassers vom Humboldtstrom aus den Tiefen des Ozeans kommt. So dreht sich der Kreislauf und nun str\u00f6mt die Warmwasserschicht w\u00e4hrend 3 Monaten von S\u00fcdostasien nach S\u00fcdamerika. Durch diesen El Ni\u00f1o-Effekt wird der k\u00e4ltere Humboldtstrom immer schw\u00e4cher und kommt wie der Golfstrom zum Erliegen. Deshalb erw\u00e4rmt das Oberfl\u00e4chenwasser vor der K\u00fcste Perus sich so stark, dass die obere Wasserschicht nicht mehr mit dem n\u00e4hrstoffreichen Tiefenwasser durchmischt wird, was das Absterben des Planktons verursacht und zum Zusammenbruch der Nahrungsketten f\u00fchrt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>Klimaabk\u00fchlung durch Wolken\u00a0<\/b><\/p>\n<p>Der gro\u00dfe Einfluss der Wolkendecke und ihrer Dicke als Klimak\u00fchler wurde auch erst in den Neunzigerjahren entdeckt, als der d\u00e4nische Physiker Henrik Svensmark 1995 an der Hochschule in Helsing\u00f6r praktische Experimente mit einer Nebelkammer durchf\u00fchrte. Das ist ein anfangs des 20. Jahrhunderts von Charles Wilson erfundenes Instrument, in welchem atomare Teilchen sichtbar werden, indem sie in einem \u00fcbers\u00e4ttigten Gas eine Nebelspur hinterlassen. Svensmarks entdeckte, dass die ganze Atmosph\u00e4re wie eine solche Nebelkammer funktioniert und die kosmischen Strahlen eine wesentliche Rolle bei der Bildung der Wolken spielen. F\u00fcr die Klimatologie war diese Entdeckung ein Erdbeben, denn die Gesamtwirkung der Wolken f\u00fchrt zu einer Abk\u00fchlung der Erde. Und eine Abnahme der Wolkendecke um nur 3% w\u00fcrde die Erdoberfl\u00e4che bei hoher Sonnenaktivit\u00e4t um 0,8 bis 1,7 Watt pro Quadratmeter erw\u00e4rmen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>Klimaabk\u00fchlung durch Vulkanausbr\u00fcche<\/b><\/p>\n<p>So unglaublich das klingen mag, gro\u00dfe Vulkanausbr\u00fcche k\u00f6nnten f\u00fcr die Klimaerw\u00e4rmung Gl\u00fcck im Ungl\u00fcck bedeuten, da sie durch Schwefel und Asche das Weltklima abk\u00fchlen w\u00fcrden. Wie z.B. der gewaltige Ausbruch des Pinatobu auf den Philippinen im Jahr 1991. Die Auswirkungen seiner Eruption waren weltweit zu sp\u00fcren und bewirkten eine gewaltige Freisetzung von Aerosolen in die Stratosph\u00e4re, und diese formten sich in den n\u00e4chsten Monaten zu einer globalen Schicht aus schwefels\u00e4urehaltigem Nebel. Dies wiederum bewirkte einen Abfall der Welttemperatur um 0,6-0,8 \u00b0Celsius und eine erh\u00f6hte Reduktion von Ozon.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>Klimaabk\u00fchlung durch Geo-Engineering<\/b><\/p>\n<p>Dazu kommen nun noch die spektakul\u00e4ren L\u00f6sungsvorschl\u00e4ge durch High-Tech. Diese \u201etechnologische Abk\u00fchlung\u201c der Erde brachte eine neue Wissenschaft hervor, das sogenannte Geo-Engineering (auch Climate Engineering), welches teilweise auf den gerade dargelegten nat\u00fcrlichen Klimak\u00fchlern beruht. Die rund 70 j\u00e4hrige Vorgeschichte hat Michael Odenwald gut zusammen gefasst, dessen kritischen Artikel im Focus ich nur empfehlen kann:<\/p>\n<p><span style=\"color: #008000;\"><em>\u201eDie ersten Ideen dazu gab es schon 1945, allerdings zun\u00e4chst aus anderen Gr\u00fcnden. US-Milit\u00e4rs \u00fcberlegten, wie sie das Wetter beeinflussen k\u00f6nnten. [&#8230;] Der Computerpionier John von Neumann kam zu dem Schluss, die Wettermodifikation sei prinzipiell m\u00f6glich, doch dazu bed\u00fcrfe es ausgefeilter Computermodelle. In der Folge entstand die Idee, durch Einspr\u00fchen von Kondensationskeimen in Wolken k\u00fcnstlichen Regen zu erzeugen. [&#8230;]<\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #008000;\"><em>Die Sowjets entwickelten ihrerseits Megaprojekte. So wollten sie ihren arktischen Norden auftauen, um die Region wirtschaftlich nutzen zu k\u00f6nnen. Dies sollte durch Kernwaffen geschehen oder durch das gro\u00dffl\u00e4chige Ausbringen von Ru\u00df, der den Schnee schwarz f\u00e4rbt. Dann absorbiert er mehr Sonnenlicht und taut. [&#8230;]<\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #008000;\"><em>Als sich herausstellte, dass der rasant ansteigende Aussto\u00df an Kohlendioxid (CO2) durch das Wirtschaften der Menschheit das Klima beeinflussen k\u00f6nnte, ging es mit der Gigantomanie erst richtig los. Schon 1965 empfahl eine Beratergruppe der US-Regierung, stark reflektierende Partikel in den Ozeanen zu verteilen, dass mehr Sonnenlicht ins All zur\u00fcckgestrahlt w\u00fcrde. [&#8230;]<\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #008000;\"><em>Seit sich die Alarmmeldungen von der Klimafront h\u00e4ufen, werden diese Vorschl\u00e4ge wieder heftig diskutiert, auch kamen einige neue Projektideen dazu.<\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #008000;\"><em>So arbeiten die gro\u00dfen Stromkonzerne daran, aus dem Rauchgas ihrer fossilen Kraftwerke das CO2 abzuscheiden und in die Erde zu verpressen, zum Beispiel in leer gepumpte Erdgasfelder. [&#8230;] Ein amerikanischer Wissenschaftler \u00fcberlegte sogar, Mondstaub an bestimmte Punkte der Umlaufbahn des Erdtrabanten zu verbringen. Dort w\u00fcrden sich die Staubteilchen zu Wolken ballen, die einmal im Monat f\u00fcr 20 Stunden die Erde vor dem Sonnenlicht abschirmen und sie so k\u00fchlen. [&#8230;]\u00a0 Die meisten Wissenschaftler lehnen solche Megaprojekte indes ab. Denn diese w\u00fcrden auf ein Spiel mit einem komplexen, noch weitgehend unverstandenen System mit ungewissem Ausgang hinauslaufen.\u201c<\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #008000;\"><em>(Michael Odenwald &#8211; VI.4)<\/em><\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Breiter bekannt und diskutiert worden sind seit der Jahrtausendwende vor allem diese 7 als anwendbar geltende K\u00fchlungsprojekte:<\/p>\n<p>&#8211; K\u00fcnstliche B\u00e4ume, die CO<sub>2<\/sub> absorbieren.\u00a0Diese Kohlendioxid-F\u00e4nger sollen entlang von Autobahnen stehen und auch als Werbefl\u00e4chen dienen (Idee britischer Forscher).<\/p>\n<p>&#8211; Wolken aus Salzwasser erzeugen durch\u00a0R\u00f6hren-Anlagen auf dem offenen Meer. Die erzeugten Wolken reflektieren die Sonnenstrahlung und reduzieren die Erw\u00e4rmung (Idee Ingenieur Stephen Salter).<\/p>\n<p>&#8211; Die oberen Ozeanschichten aufwirbeln,\u00a0damit die N\u00e4hrstoffe an die Meeresoberfl\u00e4che steigen und das Algenwachstum stimulieren (Idee Geochemiker und Umweltsch\u00fctzer James Lovelock. Er ist der Verfasser von 3 spannenden B\u00fcchern rund um GAIA und das Klima, dessen Grundlagen ich weitgehend teile. Au\u00dfer sein Fazit, dass wir auf Atomkraft setzen sollten).<\/p>\n<p>&#8211; Algen in den Weltmeeren vermehren\u00a0durch Verteilung von kleinen Eisensp\u00e4nen (Eisend\u00fcngung). Algen k\u00f6nnen durch Photosynthese Kohlendioxid aufnehmen und damit die Erw\u00e4rmung reduzieren. Dazu kommt ein weiterer Effekt, denn nachdem die Algen absterben, sinken sie auf den Meeresgrund, und nehmen das aufgenommene CO<sub>2<\/sub> f\u00fcr eine lange Zeit aus dem Kreislauf (Idee von Geowissenschaftlern).<\/p>\n<p>&#8211; Bemeerung der heutigen W\u00fcste Sahara,\u00a0um den durch die Schmelzwasser weltweit steigenden Meeresspiegel wieder sinken zu lassen und durch die gewonnene Meeresfl\u00e4che einen zus\u00e4tzlichen K\u00fchlungseffekt zu erzielen. Die Sahara liegt unter dem Meeresspiegel, und ein einfacher Stichkanal k\u00f6nnte die W\u00fcste wieder zu einem Meer und Nordafrika gleichzeitig fruchtbar werden lassen. Denn das Wasser aus dem Sahara-Meer w\u00fcrde verdunsten und abregnen, sodass aus den umliegenden Halbw\u00fcsten bl\u00fchendes Land werden k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>&#8211; Schwefelpartikel in die Stratosph\u00e4re einbringen, um die Wolkenbildung zu f\u00f6rdern und somit praktisch die Auswirkungen eines Vulkanausbruchs zu simulieren (Idee Klimatologe Michail Budyko, Verfeinerung Nobelpreistr\u00e4ger Paul Crutzen).<\/p>\n<p>&#8211; Sonnensegel im All installieren, zwischen\u00a0Erde und Sonne, die gem\u00e4\u00df Berechnungen durch 16 Billionen kleine d\u00fcnne Siliziumscheiben von 60 Zentimetern Durchmesser die Erde beschatten sollen, indem sie wie Spiegel so viel Sonnenlicht zur\u00fcck ins All reflektieren (Radiation Management), dass die Klimaerw\u00e4rmung stark abgeschw\u00e4cht w\u00fcrde. Sie sollen in Stapeln von einer Million Scheiben in Container verpackt und mit elektromagnetischen Schienenkanonen ins All geschossen werden (Idee Astronom Roger Angel und Physiker Lowell Wood).<\/p>\n<p>&#8211; Einen Ring aus Steinteilchen auf 1300 km H\u00f6he in die Umlaufbahn um die Erde bringen (\u00e4hnlich den Saturn-Ringen). Zus\u00e4tzlich brauche es 2 Wach-Monde, welche die Zerstreuung des Ringes durch die Anziehung der Partikel verhindern. Dieser Ring k\u00f6nnte \u00fcber Jahrhunderte bestehen und die Erde um bis zu 1,5 Grad abk\u00fchlen (Idee amerikanischer Forscher).<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Dies ist ein kurzer Auszug zu diesem Thema aus Buch\u00a0<a href=\"https:\/\/evol-forum.ch\/buecher-und-ebooks\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">GAIA VERM\u00c4CHTNIS<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Klimawandel &nbsp; Die Menschheit hat in nur 200 Jahren der Industrialisierung den Klimawandel also st\u00e4rker beeinflusst, als alle und alles andere zuvor, bis hoch hinauf in die Atmosph\u00e4re und tief hinein in die elektromagnetischen Gitter. Die Fakten aus den 4 Verschmutzungskreisen sind so schrecklich wie das Fazit: Der Mikro- und der Makrokosmos der Erde wurden [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":6,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","template":"","meta":{"_acf_changed":false,"_monsterinsights_skip_tracking":false,"_monsterinsights_sitenote_active":false,"_monsterinsights_sitenote_note":"","_monsterinsights_sitenote_category":0,"footnotes":""},"class_list":["post-918","page","type-page","status-publish","hentry"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v26.4 - https:\/\/yoast.com\/wordpress\/plugins\/seo\/ -->\n<title>Klimawandel - GAIA-VERM\u00c4CHTNIS<\/title>\n<meta name=\"description\" content=\"Klimawandel\" \/>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/evol-forum.ch\/gaia\/klimawandel\/\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"13\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\/\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\/\/evol-forum.ch\/gaia\/klimawandel\/\",\"url\":\"https:\/\/evol-forum.ch\/gaia\/klimawandel\/\",\"name\":\"Klimawandel - GAIA-VERM\u00c4CHTNIS\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\/\/evol-forum.ch\/gaia\/#website\"},\"datePublished\":\"2014-06-07T17:58:26+00:00\",\"dateModified\":\"2018-07-31T10:09:10+00:00\",\"description\":\"Klimawandel\",\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\/\/evol-forum.ch\/gaia\/klimawandel\/\"]}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\/\/evol-forum.ch\/gaia\/#website\",\"url\":\"https:\/\/evol-forum.ch\/gaia\/\",\"name\":\"GAIA-VERM\u00c4CHTNIS\",\"description\":\"Informationen zu zu Mutter Erde, Kraftorten und Klimawandel\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\/\/evol-forum.ch\/gaia\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"de\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Klimawandel - GAIA-VERM\u00c4CHTNIS","description":"Klimawandel","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/evol-forum.ch\/gaia\/klimawandel\/","twitter_misc":{"Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"13\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/evol-forum.ch\/gaia\/klimawandel\/","url":"https:\/\/evol-forum.ch\/gaia\/klimawandel\/","name":"Klimawandel - GAIA-VERM\u00c4CHTNIS","isPartOf":{"@id":"https:\/\/evol-forum.ch\/gaia\/#website"},"datePublished":"2014-06-07T17:58:26+00:00","dateModified":"2018-07-31T10:09:10+00:00","description":"Klimawandel","inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/evol-forum.ch\/gaia\/klimawandel\/"]}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/evol-forum.ch\/gaia\/#website","url":"https:\/\/evol-forum.ch\/gaia\/","name":"GAIA-VERM\u00c4CHTNIS","description":"Informationen zu zu Mutter Erde, Kraftorten und Klimawandel","potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/evol-forum.ch\/gaia\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"de"}]}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/evol-forum.ch\/gaia\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/918","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/evol-forum.ch\/gaia\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/evol-forum.ch\/gaia\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/evol-forum.ch\/gaia\/wp-json\/wp\/v2\/users\/6"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/evol-forum.ch\/gaia\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=918"}],"version-history":[{"count":11,"href":"https:\/\/evol-forum.ch\/gaia\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/918\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1439,"href":"https:\/\/evol-forum.ch\/gaia\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/918\/revisions\/1439"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/evol-forum.ch\/gaia\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=918"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}