{"id":13,"date":"2013-12-11T15:38:04","date_gmt":"2013-12-11T13:38:04","guid":{"rendered":"https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/die-kammern-der-cheops\/"},"modified":"2018-10-22T15:00:03","modified_gmt":"2018-10-22T13:00:03","slug":"kammern","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/pyramiden-von-gizeh\/cheops\/kammern\/","title":{"rendered":"Kammern in &#8222;Cheops&#8220;-Pyramide"},"content":{"rendered":"<h1>Die vielen Kammern in der \u201eCheops\u201c-Pyramide<\/h1>\n<p>Trotz all dieser fast unglaublichen Baukunst und Geometriekenntnisse liegt das wahre Kunstwerk innerhalb des Pyramidenkorpus: die Kammern und G\u00e4nge. Erst im 9. Jahrhundert gelang es, diese zu finden, da der originale Eingang \u00fcbermantelt war.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Der urspr\u00fcngliche Eingang in die grosse Pyramide befindet sich auf der Nordseite, rund 17 m \u00fcber dem Boden. Das A-f\u00f6rmige Portal, das aus grossen, schr\u00e4g gegeneinander gelegten Steinbl\u00f6cken besteht, ist heute deutlich sichtbar.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Als Kalif al-Mamun im neunten Jahrhundert etwas weiter unten einen k\u00fcnstlichen Stollen mit brachialer Gewalt in die \u201eCheops\u201c-Pyramide brechen liess, war der Eingangsbereich noch hinter den Verkleidungssteinen verborgen. Die Truppe stiess jedoch durch einen (un)gl\u00fccklichen Zufall auf den engen, niedrigen Schacht, der vom urspr\u00fcnglichen Eingang steil hinuntergeht. Durch ihre Rammst\u00f6sse hatte sich darin ein Steinblock gel\u00f6st, dessen Ger\u00e4usch den t\u00fcrkischen Schatzsuchern die Richtung wies. Heute wird ihr Stollen als Eingang in die \u201eCheops\u201c-Pyramide genutzt, weil er gr\u00f6sser ist. Vom Originaleingang f\u00fchrt der \u201eabsteigende Gang\u201c in einer perfekten Geraden 105 m weit bis tief in das Felsgestein. Dieser seit \u00fcber zwanzig Jahren f\u00fcr Touristen geschlossene Gang ist 1,04 m breit und 1,19 m hoch und weist ein Gef\u00e4lle von 26\u00b0 31\u2019 23\u2019\u2019 auf (was genau der H\u00e4lfte des Neigungswinkels der Seitenfl\u00e4chen der Pyramide entspricht). Decke und W\u00e4nde bestehen aus polierten und fugenlos aneinandergereihten Kalksteinbl\u00f6cken.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0\u00a0<\/span>32 m unter der Pyramidenbasis wird der Gang horizontal und m\u00fcndet nach 9 m in eine unterirdische Kammer.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Die Kammer des Weges\u00a0<\/strong><strong>(Die \u00abBrunnen\u00bb-Kammer im Untergrund)<\/strong><\/p>\n<p>Der mysteri\u00f6seste Raum ist die sogenannte \u201eBrunnen\u201c- oder \u201eFelsen\u201c- oder \u201eunvollendete\u201c Kammer. Sie ist 14 m lang, 8,25 m breit und bis 2,5 m hoch. Dazu ist sie genau nach der Nord-S\u00fcd- und der Ost-West-Achse ausgerichtet und hat zwei v\u00f6llig verschiedene H\u00e4lften: Die \u00f6stlich gelegene ist flach und vor der Seitenwand gibt es einen heute 3,4 m tiefen Schacht, der bei der Entdeckung im Jahr 1817 nur 1,52 m tief war. Doch auf der Suche nach weiteren Kammern wurde darin fast 9 m tiefer gegraben und f\u00fchrte zur irrt\u00fcmlichen Bezeichnung \u201eBrunnen\u201c-Kammer (siehe auch Entdeckungen auf Seite 189).<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>In der westlichen H\u00e4lfte befindet sich eine abgestufte Erh\u00f6hung, durch die ein schmaler Gang bis zur Hinterwand f\u00fchrt. Aus der Felserh\u00f6hung ragen H\u00f6cker zum Teil bis fast an die fein herausgearbeitete Decke. H\u00e4tte man die H\u00f6cker nicht stehengelassen, w\u00e4re das Schleifen der Decke um einiges leichter gefallen. Anscheinend sollten sie aber genau so angeordnet sein, wie sie sind. Der absteigende Gang ist mit Bestimmtheit erst nach dem Heraushauen der Felsen-Kammer mit den polierten Bl\u00f6cken eingefasst worden, denn sie weisen weder Kratz- noch Schleifspuren auf.<\/p>\n<p>W\u00fcrde es sich tats\u00e4chlich um eine \u201eunvollendete\u201c Grabkammer handeln, h\u00e4tte man den mehr als 100 m langen Gang wohl kaum nachtr\u00e4glich ausgekleidet.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Zudem gibt es in der S\u00fcdwand der Kammer gegen\u00fcber dem Eingang den 16 m langen \u201eblinden\u201c oder \u201eunvollendeten\u201c Gang mit glatten W\u00e4nden, die aus dem Fels gehauen wurden. Auch diese M\u00fche h\u00e4tte man sich bei einem aufgegebenen Kammerbau sparen k\u00f6nnen. Vielmehr scheint die Anlage in ihrer Gesamtheit so erstellt worden zu sein, wie es von Anfang an geplant war, auch wenn die Menschen heute noch nicht verstehen, worin ihr Zweck bestand. Die \u201eBrunnen\u201c-Kammer ist seit 1984 f\u00fcr Touristen geschlossen, weil es mysteri\u00f6se Todesf\u00e4lle gab. Sie ist jedoch mit einer Sondergenehmigung der Altert\u00fcmer-Verwaltung zug\u00e4nglich.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Anmerkung:<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Nur diese Kammer \u201edes Weges\u201c liegt im Untergrund, alle anderen sind im Korpus selbst eingebaut (im Gegensatz zu den anderen beiden Pyramiden und ihren unterirdischen Anlagen).<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>18,5 m hinter dem urspr\u00fcnglichen Eingang zweigt vom absteigenden Gang der aufsteigende ab. Er ist schmal und niedrig (1,05 m breit und 1,2\u20131,3 m hoch) und weist mit 26\u00b0 dieselbe Neigung auf.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Die Abzweigung war hinter einem der Kalksteinbl\u00f6cke des absteigenden Ganges verborgen, doch genau dieser fiel beim Stollenbau von al-Mamun um und wies den Schatzsuchern polternd den Weg. Dadurch wurde auch der aufsteigende Gang entdeckt, doch dessen Zugang war nicht passierbar, denn er war mit einem Granitblock verbarrikadiert, der sich nicht bewegen liess.<\/p>\n<p>Heute wissen wir, dass diese Schachtanlage gegen unten schmaler wird und darin drei hintereinanderliegende Bl\u00f6cke liegen. Sie m\u00fcssen also von der anderen Seite dorthin geschoben worden sein. Weil der enge Schacht jedoch rund 38 m lang ist (die Messungen variieren zwischen 37,76 und 39,3 m), k\u00f6nnen die schweren Bl\u00f6cke nicht erst am Schluss hindurchgestossen worden sein, sondern mussten schon beim Bau eingef\u00fcgt worden sein. Das heisst, die Pyramide wurde nach einem wohldurchdachten Gesamtplan errichtet, der auch die beweglichen Verschlussteine miteinbezog. Doch was war der Zweck des aufsteigenden Ganges, wenn er von Anfang an unpassierbar war?<\/p>\n<p>Um hinter die Blockbarrikade zu kommen, gruben al-Mamuns M\u00e4nner einen Stollen um das Hindernis herum. Was sie im oberen Bereich der Pyramide fanden, ist unklar. Die \u00dcberlieferungen berichten Widerspr\u00fcchliches. Wahrscheinlich war die \u201eCheops\u201c-Pyramide leer gewesen, wie die anderen, die man verschlossen vorgefunden hatte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>Die \u201eGalerie\u201c-Kammer<\/b><\/p>\n<p>Nachdem man den aufsteigenden Gang hinaufgekrochen ist, befindet man sich nach 38 m pl\u00f6tzlich in einem 8,5 m hohen Raum, der in der gleichen Neigung von 26\u00b0 weiter nach oben f\u00fchrt,die sogenannte Galerie. Sie ist 46,63 m lang, ist die gr\u00f6sste Kammer in der grossen Pyramide und stellt eine der anspruchvollsten Megalith-Konstruktionen der Welt dar.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Die W\u00e4nde bestehen bis in 2,3 m H\u00f6he aus polierten Kalksteinquadern und dar\u00fcber beginnt eine Kragenkonstruktion, bei der beide Seiten von Lage zu Lage um 7,5 cm nach innen versetzt sind. Deshalb ist die Galerie an der Decke \u00fcber der siebenten Lage mit 1,04 m viel schmaler als mit 2,05 m am Boden. Die Quader sind mit 0,88 m so hoch sind wie eine Lage, perfekt zugeschnitten und fugenlos zusammengef\u00fcgt, so dass die Ber\u00fchrungslinien kaum zu sehen sind. In der Mitte des gut 2 m breiten Bodens ist \u00fcber die ganze L\u00e4nge der Galerie eine 60 cm tiefe Rinne eingelassen, die genau so breit ist wie die Decke. Zu den Seitenw\u00e4nden hin gibt es deshalb \u00fcber die ganze L\u00e4nge je eine 68 cm breite Stufe. Darin befinden sich jeweils 28 Vertiefungen an der Wand, die an diesen Stellen im Abstand von 1 m kleine Einschnitte aufweist, die 16 cm breit, 20 cm tief und abwechselnd 50 und 60 cm hoch sind.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Die komplizierte Konstruktion der Galerie mit ihrer einerseits beeindruckenden, maschinenhaften Pr\u00e4zision bedeutete andererseits eine aus heutiger Sicht unsinnige Erschwerung der Bauarbeiten, sowie ein unn\u00f6tiges Risiko, weil der riesige Hohlraum dem gesamten Druck der oberen<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span>Pyramide standhalten muss.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Einmal mehr dr\u00e4ngen sich Fragen auf: Warum ist der aufsteigende Gang lediglich 1,2 m hoch und die Galerie 8,5 m? Warum entspricht die Rinne im Boden der Deckengr\u00f6sse? Wie wurde dies errechnet und woher stammt das unglaubliche Wissen \u00fcber die Statik?<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Die Kammer der Mutter<\/strong> <strong>(\u00abK\u00f6niginnen\u00bb-Kammer) <\/strong><\/p>\n<p>Dort, wo der aufsteigende Gang in die Galerie m\u00fcndet, geht ein anderer Gang horizontal weiter. Er f\u00fchrt zur \u201eK\u00f6nigin\u201c-Kammer, die 38 m weiter hinten liegt. Auch sie hat eine pr\u00e4zise Nord-S\u00fcd- und Ost-West-Ausrichtung. Die Kammer ist mit 5,74 x 5,24 m fast quadratisch und hat ein Satteldach mit gegeneinandergekippten Kalksteinplatten (Giebelh\u00f6he 6,22 m). Weil die Verarbeitung eher grob ist, geht die \u00e4gyptologische Interpretation auch hier davon aus, dass es sich um eine \u201eaufgegebene Kammer\u201c handelt.<\/p>\n<p>In der Nord- und der S\u00fcdwand verschwindet je ein 20 cm hoher x 22 cm breiter Schacht. Beide waren urspr\u00fcnglich hinter einer 12 cm dicken Abdeckung verborgen und wurden erst 1872 entdeckt und dann \u201eL\u00fcftungs\u201c-Sch\u00e4chte genannt (siehe Seiten 214 und 298).<\/p>\n<p>Erst 121 Jahre sp\u00e4ter sorgte der deutsche Ingenieur Rudolf Gantenbrink mit seinem Kameraroboter im s\u00fcdlichen Schacht f\u00fcr Aufsehen, da er mit 65 m viel l\u00e4nger war als bis dahin angenommen. Doch die Hauptsensation war, dass der Roboter am Ende des Schachtes einen Verschluss mit zwei Kupfergriffen entdeckte (siehe Seite 215). Seit 1993 wissen wir also, dass die Sch\u00e4chte bis \u00fcber die \u201eK\u00f6nigs\u201c-Kammer hinaufgehen. W\u00e4re die \u201eK\u00f6nigin\u201c-Kammer aufgegeben worden, weil man die \u201eGrab\u201c-Kammer auf einer h\u00f6heren Ebene errichten wollte, w\u00e4ren die beiden Sch\u00e4chte bestimmt nicht weitergef\u00fchrt worden.<\/p>\n<p>In der Ostwand befindet sich eine Nische, die sich gegen oben auf beiden Seiten stufenweise verengt. Urspr\u00fcnglich war sie 1,04 m tief, doch arabische Schatzsucher vergr\u00f6sserten sie, weil sie dahinter eine weitere Kammer zu finden hofften.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Die Kammer des Vaters<\/strong> <strong>(\u00abK\u00f6nigs\u00bb-Kammer)<\/strong><\/p>\n<p>Am Ende der Galerie gibt es eine 85 cm hohe Stufe, hinter der sich nach einem 8,4 m langen architektonischen Irrgarten die \u201eK\u00f6nigs\u201c-Kammer befindet.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Sie liegt auf der 50. Steinlage, die besondere Eigenschaften besitzt, wie Sir Flinders Petrie erkannt hat: Die Fl\u00e4che ist dort genau halb so gross wie an der Pyramidenbasis, und die L\u00e4nge der Diagonalen entspricht der Seitenl\u00e4nge an der Basis.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Die Kammer, die eine pr\u00e4zise Ost-West-Ausrichtung aufweist, ist 10,7 m lang, 5,22 m breit und 5,82 m hoch und besteht vollst\u00e4ndig aus Rosengranit. Den Boden bilden 15 massive Quader und die W\u00e4nde bestehen aus genau 100 Bl\u00f6cken. Als Decke liegen 9 gewaltige Granitbl\u00f6cke quer \u00fcber der Kammer, jeder 40\u201350 t schwer, allein das sind rund 400 t roter Granit. Der \u201eSarkophag\u201c, der in dieser Kammer steht, wurde aus einem St\u00fcck Rosengranit gefertigt. Der Hohlraum entspricht genau der H\u00e4lfte des Gesamtvolumens. Wie die \u00c4gypter zur Zeit Cheops mit ihren weichen Kupferwerkzeugen diesen Granitblock auch innen so zuschneiden und bearbeiten konnten, ist bis heute ungekl\u00e4rt. Ebenso die Frage, wie der \u201eSarkophag\u201c \u2013 der gr\u00f6sser als die Zubringerg\u00e4nge ist \u2013 an seinen Bestimmungsort gelangte. Es wird gesagt, dass er noch von aussen in die Kammer gestellt und die Pyramide danach rundherum fertig gebaut wurde. Warum aber haben die Erbauer einerseits so enge G\u00e4nge angelegt und andererseits die \u00fcber 8 m hohe Galerie mit ausgekl\u00fcgelter Bautechnik geschaffen? Wenn der Zugang f\u00fcr eine Begr\u00e4bnisprozession bestimmt gewesen w\u00e4re, h\u00e4tte man ihn doch so errichtet, dass man normal hindurchgehen kann. Man stelle sich vor, nach dem Tod des Pharaos Cheops sollten die Priester die Mumie ohne Sarg und streckenweise in kniend geb\u00fcckter Haltung in die Pyramiden-Kammer bringen, weil es die Architekten so gewollt h\u00e4tten. Hinzu kommt, dass die Abzweigung in den aufsteigenden Gang von Anfang an verbarrikadiert war.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Als einziger Zugang blieb somit der \u201eBrunnen\u201c-Schacht (Siehe Seite 49).<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Wurde die Mumie von Cheops durch diesen engen Schacht in die \u201eGrab\u201c-Kammer gehievt? Das sind \u00e4gyptologische Annahmen, zu denen es keine Alternativen gibt, wenn man an der offiziellen Theorie festh\u00e4lt, wonach die grosse Pyramide als Grabst\u00e4tte von Cheops diente.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>Die \u201eEntlastungs\u201c-Kammern<\/b><\/p>\n<p>Direkt \u00fcber der K\u00f6nigs-Kammer befinden sich 5 niedrige Hohlr\u00e4ume, wovon der oberste von einer megalithischen Giebelkonstruktion \u00fcberdacht ist. Diese Ebenen, die als \u201eEntlastungs\u201c-Kammern interpretiert wurden, sind durch 9 perfekt verlegte, 40\u201350 t schwere Granitbalken voneinander abgetrennt und haben keinen Zugang. Sie waren vermutlich seit der Fertigstellung abgeriegelt. Architektonisch bewanderte Autoren haben verschiedentlich darauf hingewiesen, dass diese Konstruktion keine Entlastung bewirkt.* Wenn eine Kammer eine Entlastung br\u00e4uchte, w\u00e4re es vor allem die \u201eK\u00f6nigin\u201c-Kammer, die sich etwa zw\u00f6lf Lagen tiefer und im Gegensatz zur K\u00f6nigs-Kammer genau auf der Mittelachse der Pyramide befindet.<\/p>\n<p>* Anmerkung: Inzwischen wurde wissenschaftlich bewiesen, dass die \u201eEntlastungs\u201c-Kammern keine Entlastung bewirken. Dies f\u00fchrt manche Wissenschaftler nun zu der Schlussfolgerung, diese Hohlr\u00e4ume seien eine Verlegenheitsl\u00f6sung gewesen.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span>So schreibt z. B. Prof. Oskar M. Riedl in seinem Buch \u201eDer Pyramidenbau und seine Transportprobleme\u201c auf den Seiten 133 und 134:<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0\u00a0<\/span>[\u2026] wird in Assuan schon lange am Aushub des Granitmaterials f\u00fcr die K\u00f6nigs-Kammer und vor allem an dem Bruch der 40\u201350 t schweren, ca. 6,5 x 1 x 2 m messenden Granitbalken f\u00fcr die Decken der K\u00f6nigs-Kammer und die 4 Entlastungs-Kammern gearbeitet. Die 5. Entlastungs-Kammer ist giebelf\u00f6rmig, von riesigen Kalksteinmonolithen (je ungef\u00e4hr 40 t) \u00fcberdeckt. M\u00f6glicherweise liegt dieses Giebeldach sogar in mehreren Schichten \u00fcber den (dann bestimmt v\u00f6llig unn\u00fctzen) Entlastungs-Kammern. [\u2026]<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span>M\u00f6glicherweise liegt kein Fehler der Statik vor, sondern die Riesenbl\u00f6cke waren etwa f\u00fcr eine andere Gestaltung gedacht. Der Bau der gro\u00dfen Galerie, die erst am Zugang zur K\u00f6niginnen-Kammer beginnt, \u00fcber 2 m breit und 8 1\/2 m hoch und nach einer L\u00e4nge von mehr als 46 m pl\u00f6tzlich zu zwei<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>\u201aSchlupfl\u00f6chern\u2019<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>von 1,1 x 1,05 m sich verengt, die in die Grabkammer f\u00fchren, verleitet zu der Vermutung, da\u00df ein gr\u00f6\u00dferes Vorhaben \u2013 vielleicht die Anlage einer weiteren Kammer oder anderes \u2013 aufgegeben worden ist und die funktionslose Verbauung der \u00fcberfl\u00fcssig gewordenen Granitbl\u00f6cke in den Entlastungs-Kammern eine Verlegenheitsl\u00f6sung war. Es handelt sich ja um 80\u2013100 megalithische Steinbl\u00f6cke von 40\u201350 t Gewicht, und dieses Material wurde die ganze Zeit [von Steinlage zu Steinlage] mitgehoben.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Weitere Kammern in der grossen Pyramide<\/strong><\/p>\n<p>Bis in die 90er-Jahre waren alle der Meinung, die grosse Pyramide enthalte nur die \u201eK\u00f6nigs\u201c-Kammer, die \u201eK\u00f6nigin\u201c-Kammer, die Galerie, die Grotte und die \u201eBrunnen\u201c-Kammer.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span>Allein in den letzten 30 Jahren wurden seit 1987 jedoch mindestens 4 weitere Kammern mit modernster Technik nachgewiesen, vor allem von den japanischen Wissenschaftlern der Waseda-Universit\u00e4t um Professor Yoshimura (siehe Seite 211) und den franz\u00f6sischen Forschern um Gilles Dormion (siehe Seite 226).<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"font: normal normal normal 12px\/normal Helvetica; margin: 0px;\"><span style=\"letter-spacing: 0px;\"><span style=\"font-size: x-small;\">Dies ist ein Auszug aus dem Buch\u00a0<a href=\"https:\/\/evol-forum.ch\/buecher-und-ebooks\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">GIZA VERM\u00c4CHTNIS<\/a>.<\/span><\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die vielen Kammern in der \u201eCheops\u201c-Pyramide Trotz all dieser fast unglaublichen Baukunst und Geometriekenntnisse liegt das wahre Kunstwerk innerhalb des Pyramidenkorpus: die Kammern und G\u00e4nge. Erst im 9. Jahrhundert gelang es, diese zu finden, da der originale Eingang \u00fcbermantelt war.\u00a0 Der urspr\u00fcngliche Eingang in die grosse Pyramide befindet sich auf der Nordseite, rund 17 m [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"parent":12,"menu_order":2320,"comment_status":"open","ping_status":"open","template":"","meta":{"_acf_changed":false,"_monsterinsights_skip_tracking":false,"_monsterinsights_sitenote_active":false,"_monsterinsights_sitenote_note":"","_monsterinsights_sitenote_category":0,"footnotes":""},"class_list":["post-13","page","type-page","status-publish","hentry"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v26.4 - https:\/\/yoast.com\/wordpress\/plugins\/seo\/ -->\n<title>Kammern in &quot;Cheops&quot;-Pyramide - GIZA-VERM\u00c4CHTNIS<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/pyramiden-von-gizeh\/cheops\/kammern\/\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"11\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\/\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/pyramiden-von-gizeh\/cheops\/kammern\/\",\"url\":\"https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/pyramiden-von-gizeh\/cheops\/kammern\/\",\"name\":\"Kammern in \\\"Cheops\\\"-Pyramide - GIZA-VERM\u00c4CHTNIS\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/#website\"},\"datePublished\":\"2013-12-11T13:38:04+00:00\",\"dateModified\":\"2018-10-22T13:00:03+00:00\",\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/pyramiden-von-gizeh\/cheops\/kammern\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/pyramiden-von-gizeh\/cheops\/kammern\/\"]}]},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/pyramiden-von-gizeh\/cheops\/kammern\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Pyramiden von Gizeh\",\"item\":\"https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/pyramiden-von-gizeh\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"&#8222;Cheops&#8220;-Pyramide\",\"item\":\"https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/pyramiden-von-gizeh\/cheops\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":3,\"name\":\"Kammern in &#8222;Cheops&#8220;-Pyramide\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/#website\",\"url\":\"https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/\",\"name\":\"GIZA-VERM\u00c4CHTNIS\",\"description\":\"\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"de\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Kammern in \"Cheops\"-Pyramide - GIZA-VERM\u00c4CHTNIS","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/pyramiden-von-gizeh\/cheops\/kammern\/","twitter_misc":{"Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"11\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/pyramiden-von-gizeh\/cheops\/kammern\/","url":"https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/pyramiden-von-gizeh\/cheops\/kammern\/","name":"Kammern in \"Cheops\"-Pyramide - GIZA-VERM\u00c4CHTNIS","isPartOf":{"@id":"https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/#website"},"datePublished":"2013-12-11T13:38:04+00:00","dateModified":"2018-10-22T13:00:03+00:00","breadcrumb":{"@id":"https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/pyramiden-von-gizeh\/cheops\/kammern\/#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/pyramiden-von-gizeh\/cheops\/kammern\/"]}]},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/pyramiden-von-gizeh\/cheops\/kammern\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Pyramiden von Gizeh","item":"https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/pyramiden-von-gizeh\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"&#8222;Cheops&#8220;-Pyramide","item":"https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/pyramiden-von-gizeh\/cheops\/"},{"@type":"ListItem","position":3,"name":"Kammern in &#8222;Cheops&#8220;-Pyramide"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/#website","url":"https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/","name":"GIZA-VERM\u00c4CHTNIS","description":"","potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"de"}]}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/13","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=13"}],"version-history":[{"count":15,"href":"https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/13\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1462,"href":"https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/13\/revisions\/1462"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/12"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=13"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}