{"id":27,"date":"2013-12-11T15:38:05","date_gmt":"2013-12-11T13:38:05","guid":{"rendered":"https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/historische-geschichte\/"},"modified":"2018-10-22T15:43:03","modified_gmt":"2018-10-22T13:43:03","slug":"historische-geschichte","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/historische-geschichte\/","title":{"rendered":"Historische Geschichte"},"content":{"rendered":"<h1>Die historische Geschichte<\/h1>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><b>Die Aussagen der alten Quellen<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/b><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die megalithischen Giza-Anlagen mit den 3 grossen Pyramiden, dem Sphinx, den ober- und unterirdischen Tempel- und Gangsystemen pr\u00e4gen sp\u00e4testens seit der 4. Pharaonen-Dynastie (ab 2500 v. Chr.) die \u00e4gyptische Kultur. Viele Beweise sowie die wenigen, vorhandenen alt\u00e4gyptischen Dokumente deuten indes darauf hin, dass diese Monumente schon zuvor die Menschen in ihren Bann gezogen hatten.<br \/>\nSo lancierte beispielsweise in der 3. Dynastie Pharao Djoser ein Pyramidenprojekt in Saqqara, bei dem allerdings Ziegelsteine statt Megalithen verwendet wurden. Wobei es auch dort schon weitl\u00e4ufige, unterirdische Megalith-Anlagen gab, und vom s\u00fcdlichen Eingang der Djoser-Pyramide her f\u00fchrt ein langgezogener Gang zu einem riesigen, megalithischen Schacht, der wohl zweimal so gross ist wie der \u201eCampbell\u201c-Schacht hinter dem Sphinx (wir konnten ihn leider nicht vermessen). Hat auch Djoser versucht, den 1. dynastischen Pyramidenbau mit Lehmziegeln auf einer alten Anlage aus der Vorzeit zu errichten?<\/p>\n<p>Seine Nachfolger in der 4. Dynastie nutzten das Giza-Gel\u00e4nde selbst als Wirkungsst\u00e4tte. Pharao Cheops\u2018 Hauptinteresse galt der majest\u00e4tischsten Pyramide, wo er einen Isis-Tempel und eine kleine Pyramide f\u00fcr seine Gemahlin errichten liess, wie aus der Gedenkstele hervorgeht.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Sein Sohn Chephren legte das Augenmerk auf die 300 m s\u00fcdlich gelegene mittlere Pyramide, neben der er eine kleine baute, wahrscheinlich ebenfalls f\u00fcr seine Frau. Die 3. Pyramide \u00fcberliess Cheops seinem Sohn Mykerinos, womit die imposanten Wahrzeichen von Giza zu einem Symbol dieser Herrscherfamilie wurden. Djedefre, ein weiterer Sohn von Cheops, nahm f\u00fcr sich die Pyramide in Abu Rawash, 8 km n\u00f6rdlich von Giza, die ebenfalls mit Granit- und Tura-Quadern verkleidet war und \u201edie 4. Pyramide genannt wird (siehe Seite 249).<br \/>\nAuch bei den unterirdischen Megalith-Anlagen, die sich im S\u00fcden von Giza befinden (vor allem in Saqqara und beim Osireion in Abydos), entstanden Kult- und Begr\u00e4bnisst\u00e4tten, die zum Teil bereits in der 1. Dynastie genutzt wurden. Einige urzeitliche Megalith-Konstruktionen wurden mit Lehm- und Tonziegel-Pyramiden \u00fcberbaut oder als inneres Heiligtum in Tempelanlagen integriert (beispielsweise im Luxor-Tempel). In der 12. Dynastie begannen sich die Pharaonen f\u00fcr ihre Bauprojekte in Giza zu bedienen: Es wurden Steine von Cheops\u2019 Bauten weggeschafft, und auch die alten Tempelanlagen blieben nicht verschont. Da sich die Gr\u00e4ber von Cheops, Chephren und Mykerinos in Giza befanden \u2013 sie dort also offenkundig als Bauherren gewirkt hatten \u2013, ging die Bev\u00f6lkerung irgendwann davon aus, dass diese 3 Herrscher auch die Erbauer der 3 grossen Pyramiden gewesen seien.<\/p>\n<p>Die Eingeweihten h\u00fcteten derweil das in ihren Mysterienschulen \u00fcberlieferte Geheimnis der Vorzeit, weil es ihnen verboten war, mit Unkundigen dar\u00fcber zu sprechen. Manchmal drang dennoch etwas nach aussen, beispielsweise als der Grieche Solon (siehe Seite 165) rund ein halbes Jahrtausend v. Chr. den Tempel von Sais besuchte oder sein Landsmann Herodot (siehe Seite 166) ein Jahrhundert sp\u00e4ter den Tempel von Theben.<\/p>\n<p>Die Eingeweihten gew\u00e4hrten ihnen gewisse Einblicke, obwohl sie davon ausgehen mussten, dass die ausl\u00e4ndischen G\u00e4ste zuhause davon erz\u00e4hlen w\u00fcrden. Andererseits lag es auf der Hand, dass ihren Berichten im Abendland wenig Glauben geschenkt w\u00fcrde, denn Mysterien sind offene Geheimnisse: Wer sie nicht (er)kennt, kann sie nicht verstehen. Deshalb heisst es auch: \u201eWer Augen hat, der sehe. Wer Ohren hat, der h\u00f6re. Wer ein Herz hat, der ersp\u00fcre.\u201c<\/p>\n<p>Wie Herodot konnte auch der hellenische Historiker Diodor (siehe Seite 168) die Megalith-Metropole am Moeris-See besichtigen, die sie \u201elabyrinthos\u201c nannten. Dabei erfuhren sie, dass sich mindestens die H\u00e4lfte des Bauwerks im Untergrund befand.<\/p>\n<p>Welche Bedeutung hatten und haben die unterirdischen Megalith-Bauten? Wie bereits erw\u00e4hnt, hiess Giza im alten \u00c4gypten \u201epr osr nb rstw\u201c, w\u00f6rtlich: \u201eHaus des Osiris, des Herrn der unterirdischen Anlagen\u201c (siehe Seite 92). Wenn die Rede davon ist, dass Osiris in die Unterwelt hinunterstieg und auferstand, ist das nicht nur im Sinne von Tod und Auferstehung zu verstehen. Eingeweihte aus allen Epochen gingen in die unterirdischen Anlagen, ins Reich des Osiris. \u201eRstw\u201c ist gleichbedeutend mit dem mystischen Wort \u201eRosetau\u201c, das in einer Inschrift auftaucht, die die W\u00e4nde des Grabs von Pharao Sethos I. ziert und heute als Amduat bekannt ist (Buch von dem, was in der Unterwelt ist).<\/p>\n<p>Pharao Sethos I., von dem in Abydos der Tempel direkt neben dem Osireion stammt, nahm den Amduat-Text bestimmt nicht ohne Grund mit ins Grab. Im 5. Abschnitt, Vers 63, steht geschrieben: \u201eDie geheimnisvollen Wege von Rosetau, die abgeschirmten Strassen von Imhet und die verborge-nen Tore im Lande des Sokars, der auf seinem Sand ist: Gemacht ist dieses Bild, das gemalt ist, im Verborgenen der Dat, auf der Westseite des verborgenen Raumes. Wer es kennt, ist ein Berechtigter, der die Strassen von Rosetau und das Bild der Imhet schaut.\u201c<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Obschon die Begriffe Rosetau, Imhet, Sokar und Dat f\u00fcr Nichteingeweihte r\u00e4tselhaft sind, erh\u00e4lt man aufgrund der alten Giza-Bezeichnung \u201epr osr nb rstw\u201c einen Eindruck. Was auch immer die Eingeweihten wussten und zu sehen bekamen, es war ihnen klar, dass das Mysterium der Vergangenheit wohl beh\u00fctet werden musste und erst in weiterer Zukunft wieder aktuell werden w\u00fcrde.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><b>Die Aussagen der\u00a0griechischen Quellen<\/b><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>Solon\u00a0(um 640\u2013560 v. Chr.)<\/b><\/p>\n<p>Der griechische Lyriker, Philosoph und Staatsmann Solon war der erste abendl\u00e4ndische \u00c4gypten-Reisende, dessen Schilderungen noch heute bekannt sind. Er besuchte die Tempelstadt Sais im Nildelta und erz\u00e4hlte nach seiner R\u00fcckkehr, was er dort gesehen und geh\u00f6rt hatte. Die m\u00fcndliche \u00dcberlieferung wurde nach etwa 200 Jahren vom ber\u00fchmten Philosophen Platon (427\u2013347 v. Chr.) im Buch \u201eTimaios\u201c schriftlich festgehalten. Darin ist unter anderem zu lesen: \u201eSo h\u00f6re denn, Sokrates, eine gar seltsame, aber durchaus wahre Geschichte, wie sie einst Solon, der Weiseste unter den Sieben, erz\u00e4hlte: <span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Er war n\u00e4mlich, wie bekannt, ein Verwandter und vertrauter Freund meines Urgrossvaters Dropides [\u2026]. Da er [Solon in Sais] Erkundigungen \u00fcber die Vorzeit bei denjenigen Priestern einzog, welche hierin erfahren waren, so musste er dabei erkennen, dass weder er selbst noch irgendein anderer Grieche, fast m\u00f6chte man sagen auch nur das Geringste von diesen Dingen wisse. Und eines Tages habe er, um sie zu einer Mitteilung \u00fcber die Urzeit zu veranlassen, begonnen, ihnen die \u00e4ltesten Geschichten Griechenlands zu erz\u00e4hlen [\u2026]. Da aber habe einer der Priester, ein sehr bejahrter Mann, ausgerufen: \u201aO Solon, Solon, ihr Hellenen bleibt doch immer Kinder, und einen alten Hellenen gibt es nicht!\u2018<\/p>\n<p>Als Solon dies h\u00f6rte, fragte er:<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>\u201aWieso? Wie meinst du das?\u2018 \u201aIhr seid alle jung an Geiste\u2018, erwiderte der Priester, \u201adenn ihr habt keine Anschauung, die aus alter \u00dcberlieferung stammt, und keine mit der Zeit ergraute Kunde. Der Grund hiervon ist aber folgender: Es haben schon vielerlei Vertilgungen der Menschen stattgefunden und werden auch fernerhin noch stattfinden, die umf\u00e4nglichsten durch Feuer und Wasser, andere geringere, aber durch unz\u00e4hlige weitere Ursachen.\u201c<\/p>\n<p>Der alte Priester beschrieb, wie es zu den globalen Katastrophen kommt, und hielt fest, dass dies \u201evon alters her in den Tempeln aufgezeichnet ist\u201c. Als Ursache f\u00fcr Verw\u00fcstungen erw\u00e4hnte er unter anderem \u201edie ver\u00e4nderte Bewegung der die Erde umkreisenden Himmelsk\u00f6rper\u201c. Die \u00c4gypter wussten demnach, dass die Erde keine Scheibe und nicht das Zentrum des Universums ist. Die hellenische Geschichtsschreibung sei sehr d\u00fcrftig, erkl\u00e4rte der \u00e4gyptische Priester, weil sich die Griechen nur noch an eine \u00dcberschwemmung der Erde erinnerten, obwohl \u201eso viele schon vorhergegangen sind\u201c. Er nannte auch den Zeitpunkt, als der \u00e4gyptische Staat nach der letzten \u00dcberschwemmungskatastrophe gegr\u00fcndet wurde:<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>\u201eDie Zahl der Jahre aber, seitdem die Einrichtung des letzteren besteht, ist in unseren heiligen B\u00fcchern mit achttausend angegeben.\u201c<\/p>\n<p>Diese Aussage bedeutet, dass es mehr als 6\u2018000 Jahre vor Menes, der als erster Pharao in der 1. Dynastie um 3000 v. Chr. regierte, in \u00c4gypten bereits eine Hochkultur gegeben hatte. Der alte Priester, der ebenso von der fr\u00fchzeitlichen griechischen Geschichte zu berichten wusste, erw\u00e4hnte dabei auch eine andere Grossmacht aus der Zeit \u201evor der gr\u00f6ssten Zerst\u00f6rung durch Wasser\u201c: den legend\u00e4ren Inselstaat Atlantis. Auf diese vorsintflutliche Kultur und die damaligen Kriege ging Platon in seinem n\u00e4chsten Buch \u201eKritias\u201c ein. Im Wissen, wie unglaublich die fr\u00fchzeitliche Chronik f\u00fcr Nichteingeweihte war, hob der \u00e4gyptische Priester im Weiteren hervor, dass es sich um die Wahrheit handle, die \u201eder G\u00f6ttin zuliebe\u201c und zum Nutzen der Menschheit weitergegeben werde.<\/p>\n<p><b><br \/>\nHerodot\u00a0(um 484<\/b><b>\u2013<\/b><b>425 v. Chr.)<br \/>\n<\/b><\/p>\n<p>Der griechische Historiker und V\u00f6lkerkundler Herodot von Halikarnassos verfasste die \u00e4ltesten erhaltenen Reise- und Forschungsberichte. Der \u201ePater historiae\u201c, Vater der Geschichtsschreibung, wie ihn lange nach seinem Tod der r\u00f6mische Politiker und Schriftsteller Cicero bezeichnete, schrieb sein neun B\u00fccher umfassendes Werk \u201eHistories Apodeixis\u201c (Darlegung der Erkundung), meist einfach \u201eHistorien\u201c genannt, im ionischen Dialekt. Im zweiten Band berichtete er von seiner \u00c4gypten-Reise, die ihn unter anderem in die Stadt Theben f\u00fchrte (Kapitel 141\u2013143). Dort zeigten ihm die Priester einen Raum mit 341 Holzstatuen: Sie stellten den Oberpriester und seine Vorfahren dar, wobei ihr Stammbaum 11\u2019340 Jahre zur\u00fcckreichte:<\/p>\n<p>\u201eDenn jeder Oberpriester stellt dort bereits zu seinen Lebzeiten seine eigene Statue auf. Z\u00e4hlend zeigten mir die Priester alle nacheinander zum Nachweis, dass immer der Sohn dem Vater folgte. So gingen sie von dem Bild des zuletzt Verstorbenen alle der Reihe nach bis zum Anfang durch. [\u2026] Sie zeigten, dass alle, deren Bilder dort standen, Menschen dieser Art waren, von den G\u00f6ttern weit verschieden. Vor diesen M\u00e4nnern h\u00e4tten allerdings die G\u00f6tter in \u00c4gypten geherrscht und bei den Menschen gewohnt. [\u2026] Das wollen die \u00c4gypter mit Bestimmtheit wissen, weil sie best\u00e4ndig die Jahre berechneten und aufschrieben.\u201c<\/p>\n<p>Im zweiten Kapitel hielt Herodot fest, dass er \u00fcber gewisse Dinge, die er erfuhr, schweigen wolle: \u201eIn Memphis h\u00f6rte ich von den Priestern des Hephaistos [griechisch f\u00fcr Ptah] die Geschichte der Entstehung. Ich h\u00f6rte noch anderes in Memphis, als ich mit den Priestern des Hephaistos in tiefe Gespr\u00e4che gekommen war. Aus diesen Gr\u00fcnden wandte ich mich auch nach Theben und Heliopolis, da ich wissen wollte, ob sie mit den Priestern in Memphis \u00fcbereinstimmten. Die Heliopoliten gelten n\u00e4mlich als die tiefgr\u00fcndigsten von allen \u00c4gyptern. Das G\u00f6ttliche nun von den Erz\u00e4hlungen, soweit ich sie geh\u00f6rt habe, bin ich nicht gewillt wiederzugeben, abgesehen allein von den Namen [der Gottheiten], da ich glaube, dass alle Menschen \u00fcber sie das gleiche erfahren haben. Was ich von ihnen erw\u00e4hnen werde, will ich nur erw\u00e4hnen, wenn ich durch die \u00dcberlegung dazu gezwungen werde.\u201c<\/p>\n<p>Die Priester hatten Herodot also mehr verraten, als er in seinen Bericht einfliessen liess. Eine spannende Auskunft, die er in Heliopolis erhielt, findet man in Kapitel 142: \u201eW\u00e4hrend dieser Zeit [der verschiedenen vordynastischen Epochen] sei die Sonne viermal an ihrem gewohnten Ort aufgegangen. Wo sie jetzt untergeht, dort sei sie zweimal aufgegangen, und wo sie jetzt aufgeht, sei sie zweimal untergegangen.\u201c *<\/p>\n<p>Wie sp\u00e4ter der hellenische Historiker Diodor (siehe Seite 168) best\u00e4tigte, durften die Priester \u00fcber gewisse Mysterien nicht sprechen: \u00fcber das Geheimnis der \u201eG\u00f6tter\u201c und ihrer \u201eGrabm\u00e4ler\u201c beziehungsweise die Bauwerke, die in die \u201eUnterwelt\u201c f\u00fchren. Dabei ging es vor allem um die legend\u00e4ren Gottheiten Osiris, Isis und Horus, und auch um Giza. Denn Giza war laut der alt\u00e4gyptischen Bezeichnung das Haus des Osiris, des Herrn der unterirdischen Anlagen, und der Isis gem\u00e4ss der \u201eCheops\u201c-Stele die Herrin der Pyramide. Mythisch war auch der Sphinx. Der r\u00f6mische Offizier und Geschichtsschreiber Plinius d. \u00c4. (Cajus Plinius Secundus, 23\u201379 n. Chr.) hielt in seinem Werk \u201eNaturalis Historia\u201c (Band 36, Kapitel XVII) fest: \u201eVor ihnen [den Pyramiden] steht der Sphinx, eine Gottheit der dortigen Bewohner, welche noch weit mehr Bewunderung verdient, aber von den \u00c4gyptern fast mit Stillschweigen behandelt wird. In ihm soll der K\u00f6nig Harmais begraben sein [\u2026].\u201c<\/p>\n<p>Doch in keiner Pharaonenliste kommt ein K\u00f6nig Harmais vor. Plinius musste das gewusst haben, denn er hatte f\u00fcr seine 37 B\u00fccher umfassende naturkundliche Enzyklop\u00e4die die Arbeit von ann\u00e4hernd 400 r\u00f6mischen und griechischen Gelehrten studiert und kannte die Schriften von Herodot, Manetho und Diodor. Harmais k\u00f6nnte jedoch identisch sein mit dem griechischen Hermes, der mit Thoth gleichgesetzt wird.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Die Legende besagt, dass Thoth, eine der f\u00fchrenden Pers\u00f6nlichkeiten des Ersten Zeitalters, mit den \u201eG\u00f6ttern\u201c aus einem fernen Land gekommen sei \u2013 das sinnigerweise meist als Ta-Neter, das Land der G\u00f6tter, bezeichnet wird.<\/p>\n<p>Der \u00e4gyptische Priester Manetho (siehe Seite 171) erw\u00e4hnte in seinem leider fr\u00fch verloren gegangenen Werk gem\u00e4ss dem Neuplatoniker Iamblichos von Chalkis, der es noch kannte, dass Thoth zahlreiche Schrifttafeln hinterlassen habe:<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>\u201eIn der ganzen Welt verteilt, f\u00fcr k\u00fcnftige Generationen versteckt, doch nur die W\u00fcrdigen sollten sie finden und zum Besten der Menschheit einsetzen d\u00fcrfen.\u201c<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>(Hancock, \u201eDie Spur der G\u00f6tter\u201c, S. 429)<\/p>\n<p>Als zentralen Ort seines Verm\u00e4chtnisses w\u00e4hlte Thoth das Haus des Osiris, das durch die neue Giza-Mauer (siehe Seite 280) weitr\u00e4umig abgeschirmt wird.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>Diodor (um 80<\/b><b>\u2013<\/b><b>29 v. Chr.)<\/b><\/p>\n<p>Zu den wichtigsten hellenischen Historikern seiner Zeit geh\u00f6rte Diodor Siculus.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Er stammte aus Agyrion in Sizilien, und hielt sich l\u00e4ngere Zeit in \u00c4gypten auf.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Von seinem 40 B\u00fccher umfassenden Werk \u201eHistorische Bibliothek\u201c, in dem er die Geschichte der damals bekannten V\u00f6lker sowie das aktuelle Weltgeschehen beschrieb, sind Band 1\u20135 sowie 11\u201320 noch vollst\u00e4ndig erhalten. Schon im ersten Buch besch\u00e4ftigte er sich mit \u00c4gypten und berichtete, dass die ersten St\u00e4dte des Landes von den \u201eG\u00f6ttern\u201c gegr\u00fcndet und die Menschen von einem \u201eHermes\u201c in die Geheimnisse der Zivilisation und des Schreibens eingeweiht worden seien:<\/p>\n<p>\u201eVon Osiris und Isis bis zur Herrschaft Alexanders, der in \u00c4gypten die nach ihm benannte Stadt gr\u00fcndete, seien mehr als 10\u2019000 Jahre verflossen, wie einige aber schreiben, gar nur ein geringes weniger als 23\u2019000 Jahre.\u201c<\/p>\n<p>Und er erw\u00e4hnte eine Quelle, wonach in \u00c4gypten \u201eG\u00f6tter und Heroen\u201c geherrscht h\u00e4tten:<br \/>\n\u201eUnd zwar nicht viel weniger als 18\u2019000 Jahre. Der letzte g\u00f6ttliche K\u00f6nig sei Horus, der Sohn der Isis, gewesen. Von Menschenk\u00f6nigen aber sei das Land regiert worden, von Moeris an nicht viel weniger als 5\u2018000 Jahre bis zum Jahr der 180. Olympiade, in welchem ich selbst nach \u00c4gypten gekommen bin.\u201d<\/p>\n<p>Basierend auf diesen Angaben gab es die ersten \u201eMenschenk\u00f6nige\u201c also bereits um 5000 v. Chr. oder rund 2\u2018000 Jahre vor Menes, dem ersten Pharao der 1. Dynastie. Das stimmt auch mit der Chronik der \u00e4gyptischen Herrscher auf dem sogenannten Palermo-Stein \u00fcberein (siehe Seite 174). Die alten \u00c4gypter betonten Jahrtausende lang, dass ihre Kultur von K\u00f6nigen und Lehrern herr\u00fchre, die sich von den Menschen in vielerlei Hinsicht unterschieden. Im \u00c4gyptischen nannte man diese Urv\u00e4ter \u201eneter\u201c, eine Bezeichnung, die meistens mit \u201eG\u00f6tter\u201c \u00fcbersetzt wird.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Doch weshalb wissen wir heute so wenig \u00fcber \u00c4gyptens archaische Vergangenheit? Eine Erkl\u00e4rung finden wir in der \u201eHistorischen Bibliothek\u201c von Diodor:<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>\u201eWas vom Begr\u00e4bnis [und \u00fcber die Geschichte, die Herkunft, das Geheimwissen usw.] dieser G\u00f6tter erz\u00e4hlt wird, widerspricht sich meist, weil es den Priestern verboten wurde, das ihnen mitgeteilte genaue Wissen \u00fcber diese Dinge weiter zu verbreiten, weshalb sie die Wahrheit nicht unter das Volk bringen wollten, da denen Gefahr drohte, welche die geheimzuhaltende Kunde \u00fcber die G\u00f6tter unter die Masse br\u00e4chten.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><b>Die Aussagen der\u00a0arabischen Quellen<\/b><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Nicht nur die griechischen Geschichtsschreiber, sondern auch die arabischen beriefen sich in ihren Arbeiten immer wieder auf \u00dcberlieferungen, wonach die Pyramiden von einer Kultur stammen, die viel \u00e4lter ist als die uns bekannten Pharaonen-Dynastien.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>Al-Makrizi\u00a0(1364<\/b><b>\u2013<\/b><b>1442 n. Chr.)<\/b><\/p>\n<p>Der Historiker Muhammad al-Makrizi, der viele, heute meist nicht mehr vorhandene Schriften sichtete und zusammenfasste, schrieb in seinem Werk \u201eHitat\u201c:<\/p>\n<p>\u201eEinige berichten, die Pyramiden seien Gr\u00e4ber, doch sind sie nichts Derartiges. Vielmehr sah sich ihr Erbauer nur dazu veranlasst, sie zu errichten, weil er voraussah, dass durch die Sintflut alles auf Erden vernichtet werden w\u00fcrde, was nicht Schutz in solchen Bauwerken f\u00e4nde; und er barg seine Sch\u00e4tze und seinen Besitz in ihnen. Dann brach die Sintflut herein, und als sie sich verlaufen hatte, kam der Inhalt der Pyramiden an Bisir, den Sohn Misrajims, des Sohnes Harns, des Sohnes Noahs. Einige der sp\u00e4teren K\u00f6nige brachten in ihnen ihre Kornspeicher unter. Und Gott wei\u00df es am besten! [\u2026]<\/p>\n<p>Der Lehrer Ibrahim Ben Wasif Sah al-Katib sagt in den \u201aNachrichten von \u00c4gypten und seinen Wundern\u2018 da, wo er von Saurid erz\u00e4hlt [\u2026]:<br \/>\nDie Ursache der Erbauung der beiden Pyramiden war, dass dreihundert Jahre vor der Sintflut Saurid folgenden Traum hatte: Die Erde kehrte sich mit ihren Bewohnern um, die Menschen fl\u00fcchteten in blinder Hast, und die Sterne fielen herab [\u2026]<\/p>\n<p>Abu Zaid al-Balhi erz\u00e4hlt: Es fand sich auf den Pyramiden eine Inschrift, in ihrer Schrift geschrieben. Man verstand sie, und sie lautete: \u201aDiese beiden Pyramiden wurden gebaut, als der Fallende Geier sich im Zeichen des Krebses befand.\u2018 Da rechneten sie von diesem Zeitpunkt bis zur Higra des Propheten, und es ergaben sich zweimal 36\u2019000 Sonnenjahre. [\u2026]<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Es gibt Leute, die sagen, Saurid sei Hermes gewesen, den die Araber Idris nennen [\u2026]. Es gibt Leute die sagen: der erste Hermes, welcher der \u201aDreifache\u2018 in seiner Eigenschaft als Prophet, K\u00f6nig und Weiser genannt wurde (er ist der, den die Hebr\u00e4er Henoch [\u2026] nennen, und das ist Idris), der las in den Sternen, dass die Sintflut kommen werde. Da liess er die Pyramiden bauen und in ihnen Sch\u00e4tze, gelehrte Schriften und alles, worum er sich sorgte, dass es verloren gehen und verschwinden k\u00f6nnte, bergen, um die Dinge zu sch\u00fctzen und wohl zu bewahren.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>Al-Masudi\u00a0(896<\/b><b>\u2013<\/b><b>956 n. Chr.)<\/b><\/p>\n<p>Der arabische Philosoph, Geograph und Historiker al-Masudi nannte in einem Manuskript, das in der Bodleian Library der Universit\u00e4t Oxford aufbewahrt wird, einen K\u00f6nig Surid, der vor der Sintflut in \u00c4gypten geherrscht und von den G\u00f6ttern die Anweisung erhalten habe, die Gelehrten und Priester zu versammeln und ihnen aufzutragen, alles Wissen in einem Bauwerk zu verewigen. Welche Wahrheit in den Pyramidengeschichten steckt und was der sprichw\u00f6rtlichen Fantasie der orientalischen (M\u00e4rchen-)Erz\u00e4hler entsprang, kann man nur erahnen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>Al-Mamun\u00a0(9. Jahrhundert n. Chr.)<br \/>\n<\/b><\/p>\n<p>Nachdem der Sultan al-Mamun (siehe Seiten 37 und 170) und seine M\u00e4nner um 825 n. Chr. in die grosse Pyramide eingedrungen waren, verbreiteten sich viele Ger\u00fcchte, was sie im Inneren vorgefunden h\u00e4tten. W\u00e4hrend Al-Makrizi festhielt, dass die T\u00fcrken nichts als ein paar Knochen \u201ein einer marmornen Mulde\u201c in der \u201eK\u00f6nigs\u201c-Kammer fanden (was den Funden in der \u201eMykerinos\u201c-Pyramide durch Vyse (siehe Seite 20) entsprechen w\u00fcrde), ist in anderen Quellen von erstaunlichen Entdeckungen die Rede.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>Al-Kaisi\u00a0(12. Jahrhundert n. Chr.)<\/b><\/p>\n<p>So schrieb der arabische Gelehrte Abu Abdallah Muhammed bin Abd ar-Rahim al Kaisi, der selbst in der grossen Pyramide war, in seinem Werk \u201eTuhfat al-albab\u201c (Geschenk an die Einsicht):\u201eIn dem gew\u00f6lbten Gemach, das sich in der Pyramide befindet, \u00f6ffnet sich ein Gang, der zu dem h\u00f6chsten Punkt der Pyramide f\u00fchrt, doch findet man in ihm keine Treppe. Er hat eine Breite von 5 Spannen (circa 1 Meter). Es heisst, man sei zur Zeit Al-Mamun\u2018s dort emporgestiegen und darauf zu einem gew\u00f6lbten Gemach von geringer Gr\u00f6sse gelangt, in dem die Bilds\u00e4ule eines Menschen stand, die aus gr\u00fcnem Stein, einer Art Malachit, gefertigt war. Man brachte sie zu Al-Mamun, und es fand sich, dass sie mit einem Deckel verschlossen war. Als man sie \u00f6ffnete, gewahrte man drinnen den Leichnam eines Menschen, der einen goldenen, mit allerlei Edelsteinen geschm\u00fcckten Panzer trug. Auf seiner Brust lag eine Schwertklinge ohne Griff und neben seinem Haupte ein roter Hyazinthstein von der Gr\u00f6sse eines H\u00fchnereis, der wie Feuerflammen leuchtete. Den nahm Al-Mamun an sich. Das G\u00f6tzenbild aber, aus dem man diesen Leichnam hervorholte, habe ich neben der Pforte des k\u00f6niglichen Palastes zu Misr liegen sehen im Jahr 511 (der Hidschra-Zeitrechnung = 1133 nach Christus).\u201c<\/p>\n<p>Die Existenz des gr\u00fcnen Bilds\u00e4ulen-Sarges erw\u00e4hnten auch andere Geschichtsschreiber. Gem\u00e4ss den Beschreibungen mehrerer \u201eAugenzeugen\u201c soll er \u201ebis ins Jahr 611\u201c (1233 n. Chr.) beim Eingang zum k\u00f6niglichen Palast in Kairo ausgestellt gewesen sein. Doch woher stammte die gr\u00fcne Sargs\u00e4ule und wo befindet sie sich heute? Was Al-Mamun und seine Leute alles entdeckten, als sie in den oberen Bereich der grossen Pyramide vordrangen, dar\u00fcber gibt es keine Gewissheit. Die \u00fcberlieferten Versionen sind vielf\u00e4ltig und unterschiedlich.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>Al-Nadim\u00a0(10. Jahrhundert n. Chr.)<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/b><\/p>\n<p>So schrieb der arabische Schriftgelehrte Ibn al-Nadim in seinem Buch \u201eKitab al-Fihrist\u201c (Buchkatalog) beispielsweise:<br \/>\n\u201eIn der Mitte der Plattform [der Kammer in der Spitze der Pyramide] befindet sich ein zierlicher, gew\u00f6lbter Bau; mitten darin steht etwas wie ein Sarkophag. Zu H\u00e4upten desselben erheben sich zwei Steinbl\u00f6cke in vollendeter Sauberkeit und Sch\u00f6nheit und Farbe. Auf jedem steht eine steinerne Statue; die eine stellt einen Mann, die andere eine Frau dar: die beiden stehen sich Aug\u2019 in Aug\u2019 gegen\u00fcber, der Mann h\u00e4lt eine beschriebene Tafel in der Hand, die Frau einen Spiegel und ein Werkzeug aus Gold, das einem Meissel gleicht. Zwischen den beiden Bl\u00f6cken steht ein steinernes Gef\u00e4ss, das mit einem goldenen Deckel verschlossen war. Als man den entfernte, entdeckte man darin eine Art geruchloses, eingetrocknetes Pech und ein goldenes K\u00e4stchen; in diesem fand man beim \u00d6ffnen frisches Blut, das aber, als es von der Luft getroffen wurde, gerann, wie Blut zu gerinnen pflegt, und eintrocknete. Auf dem Sarg lagen steinerne Deckel, nach deren Beseitigung man einen schlummernden Mann erblickte, der auf dem R\u00fccken lag. Er war vollkommen wohlerhalten und trocken, seine Leibesbeschaffenheit war deutlich zu erkennen und sein Haar noch wohl sichtbar. An seiner Seite ruhte eine Frau, die den gleichen Anblick bot.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><b>Die Aussagen \u00a0der \u00e4gyptischen Quellen<\/b><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Da \u00c4gyptens Vorgeschichte nur eingeweihten Priestern bekannt war, die nicht offen dar\u00fcber berichten durften, sind die unterschiedlichen \u00dcberlieferungen schwierig zu interpretieren. Was die \u00c4gypten-Reisenden der Antike erfuhren, hing davon ab, mit wem sie sprachen. Nur ausgew\u00e4hlte Priester kannten das in Mysterienschulen \u00fcberlieferte Geheimnis der Vorzeit. Die grundlegenden Anhaltspunkte verdanken wir vor allem den griechischen Besuchern Solon (siehe Seite 165) und Herodot (siehe Seite 166). Aufschlussreich sind auch das Werk des \u00e4gyptischen Geschichtsschreibers Manetho aus dem 3. Jahrhundert v. Chr., sowie die wenigen Dokumente aus der pharaonischen Zeit, besonders der sogenannte Palermo-Stein und der Turiner Papyrus. Interessanterweise best\u00e4tigt keine dieser Quellen die Theorie der modernen \u00c4gyptologie \u00fcber die Fr\u00fchgeschichte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>Manetho\u00a0(um 347<\/b><b>\u2013<\/b><b>285 v. Chr.)<br \/>\n<\/b><\/p>\n<p>Als der griechisch-makedonische K\u00f6nigssohn Alexander der Grosse im Jahr 332 v. Chr. mit seinen Truppen nach \u00c4gypten vordrang, wurde er dort als Befreier mit offenen Armen empfangen. Er gr\u00fcndete am Mittelmeer die nach seinem Namen benannte Hauptstadt Alexandria. Nach seinem Tod 323 v. Chr. wurde das immense Reich, das sich von Griechenland bis an den Indus erstreckte, in verschiedene L\u00e4ndereien aufgeteilt, in denen Satrapen (Statthalter) regierten. Satrap von \u00c4gypten wurde Alexanders Feldherr und Historiker Ptolemaios. Weil auch mehrere seiner Nachfolger so hiessen, bezeichnet man die griechische Herrschaft in \u00c4gypten von 304 bis 30 v. Chr. als ptolem\u00e4ische Zeit oder Herrschaft der Ptolem\u00e4er.<\/p>\n<p>Manetho war w\u00e4hrend der Regierungsperiode von Ptolemaios I. und Ptolemaios II. ein Hoherpriester in der Stadt Sebennytos und hatte als Eingeweihter Zugang zu den geheimen Archiven. Er konnte die hieroglyphische Schrift lesen und beherrschte die griechische Sprache. Von Ptolemaios II. bekam Manetho den Auftrag, die \u00e4gyptische Geschichte niederzuschreiben. Das Original des dreib\u00e4ndigen Werks \u201eAegyptiaca\u201c ist leider nicht mehr vorhanden, doch Teile davon sind in die Arbeit anderer Geschichtsschreiber eingeflossen, wie Flavius Josephus (1. Jahrhundert n. Chr.), Sextus Julius Africanus (3. Jahrhundert) und Eusebius (4. Jahrhundert).<\/p>\n<p>Von Manetho stammt die Unterteilung der Pharaonenfolge in 30 Dynastien. Auch wenn die moderne Forschung an seiner Liste einige Korrekturen und Pr\u00e4zisierungen anbringen musste, hat seine Aufteilung im Grossen und Ganzen bis heute Bestand.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Weil Manetho \u201eAegyptiaca\u201c auf Griechisch schrieb, passte er auch die Pharaonennamen an. So geht beispielsweise die heute \u00fcbliche Schreibweise von Cheops (f\u00fcr Chufu), Chephren (f\u00fcr Chef-re) und Mykerinos (f\u00fcr Menkau-re) auf ihn zur\u00fcck. Manetho gelang es, eine recht pr\u00e4zise, 2\u2018500 Jahre umfassende Chronologie der Pharaonen zusammenzustellen, wof\u00fcr er als zuverl\u00e4ssiger Forscher anerkannt wird. Doch seine Angaben \u00fcber die vordynastische Zeit werden von den heutigen \u00c4gyptologen als Unsinn abgetan, mit der Begr\u00fcndung, er habe historische Wahrheit und mythische Fantasie nicht unterscheiden k\u00f6nnen &#8230;<\/p>\n<p>Manetho schrieb, dass es vor den Pharaonen-Dynastien in \u00c4gypten 3 grosse K\u00f6nigsepochen gegeben habe: zuerst eine der Halbg\u00f6tter beziehungsweise der Gottk\u00f6nige (Nether), danach eine der Horus-K\u00f6nige (Shemsu Hor) und eine der G\u00f6tterspr\u00f6sslinge (Horus K\u00f6nige) \u2013 erst dann habe die pharaonische Zeit mit K\u00f6nig Menes begonnen.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Die verschiedenen Quellen, die Manetho zitieren, machen zwar leicht unterschiedliche Zeitangaben, doch sie laufen alle darauf hinaus, dass die vordynastischen Epochen jeweils \u00fcber 10\u2018000 Jahre dauerten. Zudem ist anzuf\u00fcgen, dass Manetho f\u00fcr seine Angaben der Regierungsdauer der Pharaonen nach Menes das gleiche griechische Wort f\u00fcr Jahr verwendet wie bei den vordynastischen K\u00f6nigsepochen.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Bischof Eusebius (265\u2013339 n. Chr.) kommentierte, dass Manetho ein lunares Jahr beziehungsweise einen Monat meinte und rechnete aus, dass die 30\u2018000-j\u00e4hrige Vorgeschichte 2\u2018206 Sonnenjahren entspreche. Aber selbst dann m\u00fcsste der Beginn der \u00e4gyptischen K\u00f6nigskultur viel fr\u00fcher, das heisst, um etwa 5500 v. Chr. angesetzt werden.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Anmerkung:<\/p>\n<p>Dass wir Manethos Werk nur noch bruchst\u00fcckhaft kennen, ist bedauerlich. Doch die \u00dcberlieferungen der sp\u00e4teren nicht \u00e4gyptischen Geschichtsschreiber verdeutlichen, dass sie die von Manetho zusammengetragenen Angaben ernst nahmen und f\u00fcr keine heidnischen Fantasien hielten (was durchaus m\u00f6glich gewesen w\u00e4re, denn Flavius Josephus, Julius Sextus Africanus und Bischof Eusebius waren bereits alttestamentarisch beziehungsweise christlich gepr\u00e4gt).<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>Der Turiner Papyrus<br \/>\n<\/b><\/p>\n<p>Anfang des 19. Jahrhunderts wurde von Napoleons Prokonsul in \u00c4gypten, Bernardino Drovetti, ein Papyrus aus der 19. Dynastie (um 1400 v. Chr.) gefunden, der best\u00e4tigt, dass es vor dem ersten Pharao Menes bereits 3 verschiedene und jahrtausendelange Herrschaftsepochen gegeben hatte. Das Schriftst\u00fcck, das nach der Entdeckung vom Museum Turin gekauft wurde, zerfiel auf der Reise nach Italien in kleinste Fragmente. Aus der unvollst\u00e4ndigen Rekonstruktion geht hervor, dass die K\u00f6nigsepoche vor der 1. Pharaonen-Dynastie 13\u2018420 Jahre dauerte, was mit den \u00fcberlieferten Angaben von Manetho wieder in etwa \u00fcbereinstimmt. Die vorangegangene Herrschaft der Horus-K\u00f6nige wird auf dem Turiner Papyrus ebenfalls erw\u00e4hnt, wobei die angef\u00fchrte Regierungsperiode von 23\u2018200 Jahren stark abweicht.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Die Angaben \u00fcber die \u00e4lteste Epoche vor den Horus-K\u00f6nigen gingen weitgehend verloren, man erkennt jedoch die Nennung von G\u00f6tterk\u00f6nigen: Ptah, Ra, Su, Seb, Osiris, Seth, Horus, Thoth, Ma und noch einem Horus.<\/p>\n<p>Der Grund f\u00fcr die unterschiedlichen Zeitangaben ist unklar. Doch der Turiner Papyrus verdeutlicht, dass die \u00c4gypter w\u00e4hrend der Pharaonen-Dynastien und auch noch sp\u00e4ter felsenfest davon \u00fcberzeugt waren, dass ihre Kulturgeschichte Tausende Jahre vor Menes begann. Die gesamte pharaonische Zeit von lediglich 2\u2018500 Jahren gilt als die 4. K\u00f6nigsepoche.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>Der Palermo-Stein<br \/>\n<\/b><\/p>\n<p>Die \u00e4lteste Chronologie der \u00e4gyptischen Fr\u00fchgeschichte von der pr\u00e4dynastischen Zeit bis zur 5. Dynastie wurde auf einem Annalenstein entdeckt. Das gr\u00f6sste St\u00fcck der in mehrere Fragmente zerbrochenen Dioritplatte befindet sich im Museum von Palermo, zwei kleinere werden in Kairo und London ausgestellt. Auf der Steintafel sind in modern wirkenden Tabellen die \u00e4gyptischen Herrscher von Anfang an bis zu Pharao Nefer-ir-ka-Re um 2400 v. Chr. aufgelistet, der rund 500 Jahre nach Menes und 200 Jahre nach Cheops herrschte und das Werk wohl in Auftrag gab. Der Annalenstein dokumentiert wiederum, dass es in \u00c4gypten bereits vor Menes K\u00f6nige gab. Erw\u00e4hnt sind 19 davon, die insgesamt 2\u2018100 Jahre regierten. Der Chronist hatte offenbar keine M\u00fche, an die Existenz vordynastischer Herrscher zu glauben, die im Durchschnitt 110 Jahre lang regierten. Die Angaben zu Menes und den nachfolgenden Pharaonen stimmen mit denen der modernen \u00c4gyptologie \u00fcberein.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Die Aufzeichnung enth\u00e4lt auch wichtige Jahresereignisse, wobei der Chronist aus der Zeit der 5. Dynastie aber nirgendwo einen Pyramidenbau in der 4. Dynastie erw\u00e4hnt! W\u00e4hrend alle alt\u00e4gyptischen Geschichtsquellen auf pr\u00e4dynastische Kulturepochen verweisen, behauptet die moderne \u00c4gyptologie, dass dies unm\u00f6glich sei, weil es keine entsprechenden Spuren gebe. Doch das stimmt so nicht. Die umstrittenen fr\u00fchzeitlichen Kulturen haben durchaus Spuren hinterlassen, n\u00e4mlich die inschriftlosen megalithischen Bauten, die aus perfekt zugeschnittenen, \u201e\u00fcbermenschlich\u201c schweren Steinplatten errichtet wurden. Wie die grossen Pyramiden von Giza und die anderen ober- und unterirdischen Megalith-Anlagen, die es auch an anderen Orten in \u00c4gypten zu bewundern gibt. Diese Bauwerke sind so nicht in die Pharaonenzeit einzuordnen, passen aber gut zu den mythischen archaischen Kulturen, die in den hier zusammengefassten \u00dcberlieferungen erw\u00e4hnt wurden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><b>Die Aussagen der \u00c4gyptologie<\/b><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Nach Ansicht der \u00c4gyptologen begann die \u00e4gyptische Hochkultur mit den thinitischen Pharaonen, die sp\u00e4ter von den Geschichtsschreibern der 1. und 2. Pharaonen-Dynastie zugeordnet wurden. Das Schl\u00fcsselereignis war die Vereinigung von Ober- und Unter\u00e4gypten um 3000 v. Chr. durch Pharao Menes, der auch Min genannt wird und wahrscheinlich mit dem K\u00f6nig namens Hor Aha oder Horus Aha identisch ist. Vor diesem Zeitpunkt soll es im Niltal nur einfache Nomaden- und Dorfkulturen gegeben haben &#8230;<\/p>\n<p>Menes gr\u00fcndete die erste Reichshauptstadt Memphis (\u00fcbersetzt \u201eWeisse Mauer\u201c), rund 30 km s\u00fcd\u00f6stlich der heutigen Hauptstadt Kairo. Bereits f\u00fcnf Jahrhunderte sp\u00e4ter, in der 4. Pharaonen-Dynastie, sollen die \u00c4gypter gem\u00e4ss Schulmeinung so weit fortgeschritten gewesen sein, um solch gewaltige Bauwunder zu vollbringen. Die grossen Pyramiden von Giza seien damals von den 3 aufeinanderfolgenden Pharaonen Cheops, Chephren und Mykerinos in einhundert Jahren erbaut worden. Das wird aber von keiner alt\u00e4gyptischen Geschichtsquelle best\u00e4tigt. Ihnen zufolge war die 1. Pharaonen-Dynastie, die heute mit dem Beginn der \u00e4gyptischen Hochkultur gleichgesetzt wird, die Sp\u00e4tphase einer Geschichte, die viele Jahrtausende weiter zur\u00fcckreicht.<\/p>\n<p>Die moderne \u00c4gyptologie \u00fcbernahm zwar von den alten Quellen die Auflistung der \u201ehistorischen\u201c Pharaonen, verbannte aber die Hinweise auf die \u201epr\u00e4historischen\u201c Epochen ins Reich der Sagen. In Anbetracht der zahlreichen Beweise, dass die Weltwunder von Giza nicht in 3 Generationen mit weichen Kupferwerkzeugen, Seilen, Senkblei und dergleichen erbaut worden sein k\u00f6nnen, stellt sich die Frage, was denn f\u00fcr die Pharaonen als Bauherren der 3 grossen Pyramiden spricht? Zumal Cheops, Chephren und Mykerinos diesen Anspruch ja nirgendwo festhielten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>Gibt es Beweise, dass die 3 Pharaonen die Pyramiden erbauten?<br \/>\n<\/b><\/p>\n<p>In allen Lehrb\u00fcchern und Enzyklop\u00e4dien wird immer noch als Tatsache dargestellt, dass die grossen Pyramiden von Cheops, Chephren und Mykerinos stammen. Es wirkt, als w\u00e4re dies \u00fcber alle Zweifel erwiesen. Doch die Begr\u00fcndungen der \u00c4gyptologie sind nicht besonders stichhaltig (siehe Seite 177). Laien, Wissenschaftler aus anderen Bereichen, Fachleute und auch Studenten sind dann meist v\u00f6llig erstaunt, wenn sie sehen, wie schwach diese \u201eBeweise\u201c sind. Sie beruhen weniger auf wissenschaftlichen Erkenntnissen als auf einem vorgefassten Weltbild. Wer sich nicht auf eine solche einseitige Sichtweise beschr\u00e4nkt, erkennt andere Interpretationsm\u00f6glichkeiten, die mit den heutigen Fakten viel besser in Einklang stehen &#8230;<\/p>\n<p>Seit Pharao Menes, dem Begr\u00fcnder des alt\u00e4gyptischen Reiches, sind mittlerweile rund 5\u2018000 Jahre verstrichen. Zuvor hatte es gem\u00e4ss der modernen Geschichtsinter-pretation auf der Welt nur stein- und bronzezeitliche Dorfgemeinschaften gegeben, wovon einige bereits ansehnliche Strukturen aufwiesen wie beispielsweise Jericho (Pal\u00e4stina) und Catal H\u00fcy\u00fck (T\u00fcrkei), wo man Siedlungsbefestigungen aus der Zeit um 7000 v. Chr. entdeckte. Die sp\u00e4ter erbl\u00fchten Hochkulturen (Sumer\/\u00c4gypten, Griechenland, Indien\/China, Mexiko\/Peru etc.) sind teilweise wie aus dem Nichts aufgetaucht, gestehen Historiker ein. In Indien beispielsweise wurden bereits zu Beginn der bekannten Geschichte die gehaltvollen Veda-Schriften verfasst, auf der Hochebene von Peru\/Bolivien beim Titicacasee entstanden in der Fr\u00fchzeit die mysteri\u00f6sen Megalith-St\u00e4tten von Cuzco, Ollantaytambo, Puma Punku und Tiahuanaco, und \u00c4gypten stand seit jeher im Bann der gigantischen Giza-Pyramiden.<\/p>\n<p>In \u00c4gypten blieb das Bewusstsein um die Geheimnisse der Pyramiden erhalten.<\/p>\n<p>Auch die anderen Kulturen hielten an ihren mythischen Traditionen fest, wobei aber die urspr\u00fcngliche Bedeutung immer mehr in Vergessenheit geriet. Die \u00e4gyptischen Mysterienschulen, in denen das geheime Wissen weitergegeben wurde, zerfielen im Laufe der Zeit in unterschiedlichste Interessengruppen. So erfuhren davon auch Interessengruppen, die es f\u00fcr ihr Elitestreben zu finden und zu (miss)brauchen versuchten. Besonders einflussreich waren in Europa \u00e4gyptisch-essenische, urchristliche, j\u00fcdisch-kabbalistische, sufi-islamische, templerische, freimaurerische, alchemistische, rosenkreuzerische und mystisch-esoterische Str\u00f6mungen. So verschieden und zum Teil gegens\u00e4tzlich sie sind, in einem Punkt stimmen sie \u00fcberein: Dass die menschliche Herkunft und Fr\u00fchgeschichte mythisch ist und nicht nur mit der Evolution erkl\u00e4rt werden kann. Und alle berufen sich dabei direkt oder indirekt auf \u00c4gypten, wo vorgeschichtliche Kulturen ihr Verm\u00e4chtnis hinterliessen (was nicht heisst, dass \u00c4gypten das einzige Land mit einem solchen Erbe ist), das zu gegebener Zeit zum Wohl der gesamten Menschheit ans Licht kommen werde.<\/p>\n<p>Das ist der Grund, weshalb viele dieser Interessengruppen bis heute in \u00c4gypten und vor allem in Giza forschen. Mehreren von ihnen (wie A.R.E.) sind daraus resultierend einige der wertvollsten wissenschaftlichen Beweise gelungen. Ganz im Gegensatz zur festgefahrenen \u00c4gyptologie, die alle \u201eBeweise\u201c auf die 3 Pyramiden, die 3 Pharaonen und den Sphinx bezieht, wie Sie in der Beweistafel sehen.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"font: normal normal normal 12px\/normal Helvetica; margin: 0px;\"><span style=\"letter-spacing: 0px;\"><span style=\"font-size: x-small;\">Dies ist ein Auszug aus dem Buch\u00a0<a href=\"https:\/\/evol-forum.ch\/buecher-und-ebooks\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">GIZA VERM\u00c4CHTNIS<\/a>.<\/span><\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die historische Geschichte &nbsp; Die Aussagen der alten Quellen\u00a0 &nbsp; Die megalithischen Giza-Anlagen mit den 3 grossen Pyramiden, dem Sphinx, den ober- und unterirdischen Tempel- und Gangsystemen pr\u00e4gen sp\u00e4testens seit der 4. Pharaonen-Dynastie (ab 2500 v. Chr.) die \u00e4gyptische Kultur. Viele Beweise sowie die wenigen, vorhandenen alt\u00e4gyptischen Dokumente deuten indes darauf hin, dass diese Monumente [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":6200,"comment_status":"open","ping_status":"open","template":"","meta":{"_acf_changed":false,"_monsterinsights_skip_tracking":false,"_monsterinsights_sitenote_active":false,"_monsterinsights_sitenote_note":"","_monsterinsights_sitenote_category":0,"footnotes":""},"class_list":["post-27","page","type-page","status-publish","hentry"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v26.4 - https:\/\/yoast.com\/wordpress\/plugins\/seo\/ -->\n<title>Historische Geschichte - GIZA-VERM\u00c4CHTNIS<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/historische-geschichte\/\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"27\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\/\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/historische-geschichte\/\",\"url\":\"https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/historische-geschichte\/\",\"name\":\"Historische Geschichte - GIZA-VERM\u00c4CHTNIS\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/#website\"},\"datePublished\":\"2013-12-11T13:38:05+00:00\",\"dateModified\":\"2018-10-22T13:43:03+00:00\",\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/historische-geschichte\/\"]}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/#website\",\"url\":\"https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/\",\"name\":\"GIZA-VERM\u00c4CHTNIS\",\"description\":\"\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"de\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Historische Geschichte - GIZA-VERM\u00c4CHTNIS","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/historische-geschichte\/","twitter_misc":{"Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"27\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/historische-geschichte\/","url":"https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/historische-geschichte\/","name":"Historische Geschichte - GIZA-VERM\u00c4CHTNIS","isPartOf":{"@id":"https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/#website"},"datePublished":"2013-12-11T13:38:05+00:00","dateModified":"2018-10-22T13:43:03+00:00","inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/historische-geschichte\/"]}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/#website","url":"https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/","name":"GIZA-VERM\u00c4CHTNIS","description":"","potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"de"}]}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/27","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=27"}],"version-history":[{"count":13,"href":"https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/27\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1478,"href":"https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/27\/revisions\/1478"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=27"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}