{"id":579,"date":"2018-05-04T15:32:36","date_gmt":"2018-05-04T13:32:36","guid":{"rendered":"https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/?page_id=579"},"modified":"2018-08-05T18:25:12","modified_gmt":"2018-08-05T16:25:12","slug":"epilog-von-prof-j-j-hurtak","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/epilog-von-prof-j-j-hurtak\/","title":{"rendered":"Epilog von Prof. J.J. Hurtak"},"content":{"rendered":"<h1><strong>Der Epilog von Prof. J.J. Hurtak<br \/>\nzum Buch GIZA MAUER<\/strong><\/h1>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Langsam, Schicht um Schicht, gibt das Giza-Plateau seine Geheimnisse preis. Demn\u00e4chst wird sich aus dem Sand um Giza ein riesiger neuer Baukomplex erheben (das <em>Grand Egyptian Museum<\/em>), der es Besuchern gestatten wird, die antike Architektur \u00c4gyptens in virtueller Realit\u00e4t zu erleben. Wer immer nach Giza kommt und vor der Sphinx steht, im Angesicht der Pyramiden, die sich im w\u00fcstenhaften Hintergrund erheben, ist von Ehrfurcht ergriffen. Ingenieure und \u00c4gyptologen sind von den Bauten und R\u00e4tseln \u00c4gyptens fasziniert, so wie junge Leute gebannt vor der Kinoleinwand sitzen, wenn der neueste Steven-Spielberg-Film gezeigt wird.<\/p>\n<p>Auch die Mauer ist zu einem provokanten Bauwerk geworden, und ihre Massivit\u00e4t und L\u00e4nge versetzt sogar Architekten und Ingenieure in Erstaunen. Und das Staunen wird noch gr\u00f6\u00dfer, wenn man sieht, wie weit dieser aufwendige Bau in die W\u00fcste hinausl\u00e4uft und am Horizont verschwindet. Meine Kollegen und ich hatten nichts \u00fcber die Errichtung einer Mauer in Giza geh\u00f6rt, bis sie mir von Rico Paganini und Armin Risi (im April 2002) zur Kenntnis gebracht wurde. Dieses Buch ist in der Tat sowohl ein historisches Dokument als auch ein weiterf\u00fchrendes Buch f\u00fcr alle Leser, die erkannt haben, dass die Monumente \u00c4gyptens mit den wissenschaftlichen Fragen des Lebens zu tun haben.<\/p>\n<p>Die Mauer erscheint als eine Linie im Sand zwischen der \u00e4lteren Generation klassischer \u00c4gyptologen und den j\u00fcngeren Forschern, die zu einem Quantensprung bereit sind und ihren Blick auch unter den W\u00fcstenboden \u00c4gyptens richten. Es k\u00f6nnte weitreichende Folgen haben, wenn die Geschichte der Zivilisation nach der Entdeckung neuer \u201eRosetta-Steine\u201c umgeschrieben werden muss. Werden die unterirdischen Kammern von <em>Rostau<\/em>\u201ereden\u201c und von einem fr\u00fcheren Zeitalter k\u00fcnden, wenn Mauern, Tore und Artefakte auftauchen, die durch den Schl\u00fcssel h\u00f6herer Schwingungsmuster ihre Geheimnisse offenbaren?<\/p>\n<p>Zus\u00e4tzlich zur Entdeckung des Osiris-Grabes konnte mithilfe von Remote-Sensing-Techniken gezeigt werden, dass es noch zahlreiche Kammern und G\u00e4nge unter dem Plateau zu finden gibt. Ist die Gro\u00dfe Pyramide nur die Spitze eines riesigen stellaren \u201eAltars\u201c aus alten Zeiten, der ein Wissen um die Wechselwirkung zwischen Mensch und Gott enth\u00e4lt?<\/p>\n<p>Die Pyramiden- und Tempelmonumente sind eine Herausforderung an alles, was wir bisher \u00fcber die Bearbeitung von gro\u00dfen Steinbl\u00f6cken, \u00fcber Tiefbau und den Transport von tonnenschweren Quadern in spektakul\u00e4re H\u00f6hen gelernt haben. Haben wir hier das Ergebnis einer aufwendigen Arbeitsorganisation und -planung vor uns, oder kannte man im Altertum Geheimnisse \u00fcber Baumethoden, die f\u00fcr uns in der fernen Vergangenheit entschwunden sind?<\/p>\n<p>Forscher mit Ansichten, die sich von der offiziellen \u00e4gyptologischen Lehrmeinung unterscheiden, werden meistens ignoriert oder von den Vertretern des orthodoxen Standpunktes l\u00e4cherlich gemacht. Das war schon immer so, seit es B\u00fccher \u00fcber dieses Thema gibt und seit sich der moderne Mensch die Frage stellt: \u201eWer erbaute die Pyramiden?\u201c<\/p>\n<p>Heute, wo wieder eine Seite in unserer Geschichtsschreibung umgebl\u00e4ttert wird, erreicht uns die Stimme von nichtakademischen Forscherkollegen, die offen sind f\u00fcr neue Sichtweisen, und deshalb sollte auch ihren Forschungen eine ernsthafte Beachtung geschenkt werden. Interessanterweise finden sich heute in den Reihen jener, die mit der klassischen \u00c4gyptologie nicht mehr \u00fcbereinstimmen, immer mehr auch hochgradige Kapazit\u00e4ten aus anderen Fachkreisen, wie Geologen, Ingenieure, Physiker und Architekten. Aus dieser reichen Quelle von Beitr\u00e4gen sch\u00f6pft auch das Buch, das Sie gerade gelesen haben. Es ist eine kompakte, herausfordernde Zusammenstellung, die ihresgleichen sucht. Die vielen Abbildungen erlauben es jedem Leser, sich von den Zusammenh\u00e4ngen ein eigenes Bild zu verschaffen.<\/p>\n<p>Die meisten B\u00fccher \u00fcber \u00c4gypten und Giza behandeln die Themen des vorliegenden Buches nur oberfl\u00e4chlich oder einseitig aus einer bestimmten Perspektive. Rico Paganini und Armin Risi geht es jedoch nicht um das Vertreten einer fixen Theorie oder These, sondern um das Stellen von Fragen, vor allem um die Frage: Wie war es <em>nicht?<\/em>Die Fragen, die die Mauer und die Urgeschichte der Monumente betreffen, behandeln sie mit einer pluralistischen Sichtweise, die sowohl das Quellenmaterial der antiken Autoren als auch das lebendige Zeugnis der megalithischen Objekte umfasst. Selbstverst\u00e4ndlich muss der Leser oder die Leserin zu eigenen Schl\u00fcssen kommen \u2013 mit dem physischen Auge und auch mit dem Auge des Geistes.<\/p>\n<p>Meine Arbeit mit Remote-Sensing-Ger\u00e4ten, meine Forschungen zur stellaren Ausrichtung der K\u00f6nigskammer auf das Sternbild Orion (\u00fcber die ich bereits im Jahr 1973 Studien ver\u00f6ffentlicht habe) und die akustischen Experimente in Tempelstrukturen auf der ganzen Welt haben mir gezeigt, wie moderne Technologien helfen k\u00f6nnen, unser Wissen zu erweitern. Gleichwohl stellt sich mir immer noch die Frage: Sind wir bereits zu einem Verst\u00e4ndnis der n\u00e4chsten Phase der mythischen Geschichte gekommen, oder sind wir dabei, das \u201eSternentor\u201c selbst zu entdecken? Werden die letzten \u00fcbrig gebliebenen Wunder der Welt schlie\u00dflich ans Licht kommen, oder werden sie in ihrer Zeitkapsel verborgen bleiben? Wird \u00c4gypten seine Geheimnisse f\u00fcr immer f\u00fcr sich behalten?<\/p>\n<p>Der alte \u00e4gyptisch-koptische Text genannt<em>Asklepius<\/em>, den man 1945 entdeckte, l\u00e4sst uns ahnen, dass es hinsichtlich des alten \u00c4gyptens noch viel zu entdecken gibt. In der Geschichte wird \u201eAsklepius\u201c, der Eingeweihte, von dem Lehrer \u201eHermes\u201c in den Mysterien \u00c4gyptens unterrichtet, und er erf\u00e4hrt, wie gro\u00df und ehrw\u00fcrdig \u00c4gypten in der Vergangenheit war. Wir lesen dort (in den Abschnitten 21 bis 29): \u201e\u00c4gypten ist das Abbild des Himmels; es ist der Wohnort des Himmels\u00a0 und aller Kr\u00e4fte, die im Himmel sind. O Asklepius, wenn es aber f\u00fcr uns angemessen ist, die Wahrheit zu sagen: Unser Land ist der Tempel der Welt. [&#8230;] [Doch in der Zukunft] wird es nicht mehr voll von Tempeln sein, sondern es wird voll von Gr\u00e4bern sein. [&#8230;] Denn die ganze Gottheit wird \u00c4gypten verlassen und zum Himmel hinauf fliehen. Und \u00c4gypten wird \u00f6de sein; es wird von den G\u00f6ttern verlassen sein.\u201c Es ist unsere Hoffnung, dass wir diese Gr\u00e4ber wieder zur\u00fcck in Tempel des Verstehens verwandeln k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Die gr\u00f6\u00dfte Mauer, die heute \u00fcberwunden werden muss, ist die in den K\u00f6pfen und Herzen der Menschen. Lasst uns versuchen, das gabenreiche Verm\u00e4chtnis zu begreifen, das uns in Giza erwartet. Lasst uns nie aufh\u00f6ren, weiter zu forschen und eine gemeinsame Grundlage zu suchen und zu finden. Lasst uns den Schatz der zuk\u00fcnftigen Artefakte ergr\u00fcnden, die die Puzzle-Teile unseres h\u00f6heren Erbes bilden. In diesem tieferen Sinne wird die Essenz der Sphinx in uns weiterleben, und Giza wird zum Leuchtturm f\u00fcr die Welt werden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Prof. J.J. Hurtak, Ph.D., Ph.D.<\/p>\n<p>10.\/11. November\u00a0 2004<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>James J. Hurtak ist einer der bedeutendsten und auch umstrittensten zeitgen\u00f6ssischen Pioniere im Frontbereich der modernen wissenschaftlichen und grenzwissenschaftlichen Forschung. 1973 erlebte er im Alter von 33 Jahren eine tiefgreifende mystische Erfahrung der nichtphysischen Welten und Dimensionen, wonach er mit einem neu aktivierten Wissen das monumentale Werk <em>Die Schl\u00fcssel des Enoch <\/em>niederschrieb, das die Schl\u00fcssel f\u00fcr die neuen \u201eWissenschaften der Zukunft\u201c enth\u00e4lt. Diese enthalten auch wichtige Informationen \u00fcber die Vorgeschichte \u00c4gyptens und die unterirdischen sowie h\u00f6herdimensionalen Aspekte von Giza. J.J. Hurtak ist auch der Gr\u00fcnder der <em>Academy for Future Science <\/em>mit Sitz in Los Gatos, Kalifornien.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Epilog von Prof. J.J. Hurtak zum Buch GIZA MAUER &nbsp; Langsam, Schicht um Schicht, gibt das Giza-Plateau seine Geheimnisse preis. Demn\u00e4chst wird sich aus dem Sand um Giza ein riesiger neuer Baukomplex erheben (das Grand Egyptian Museum), der es Besuchern gestatten wird, die antike Architektur \u00c4gyptens in virtueller Realit\u00e4t zu erleben. 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