{"id":882,"date":"2018-06-19T15:58:44","date_gmt":"2018-06-19T13:58:44","guid":{"rendered":"https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/?page_id=882"},"modified":"2018-10-22T15:51:40","modified_gmt":"2018-10-22T13:51:40","slug":"1912-1988-entdeckungen","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/1912-1988-entdeckungen\/","title":{"rendered":"1912-1988 Entdeckungen"},"content":{"rendered":"<div class=\"mceTemp\"><\/div>\n<h1>Entdeckungen von\u00a01912 &#8211; 1988<\/h1>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>1912 &#8211;\u00a0<\/b><b>Sphinx-Kammern entdeckt von Dr. Reisner, Harvard-Unversit\u00e4t<\/b><\/p>\n<p>Den ersten sensationellen Fund publizierte der amerikanische \u00c4gyptologe Prof. George Andrew Reisner von der Harvard-Universit\u00e4t. Er hat Anfang des 20. Jahrhunderts auf dem Giza-Plateau mehr als 10 Jahre lang Erforschungen und Ausgrabungen durchgef\u00fchrt, vor allem um die \u201eMykerinos\u201c-Pyramide, den \u201eChephren\u201c-Taltempel, den Sphinx-Tempel und den Sphinx. Danach publizierte er im Jahr 1912 zwei Dokumentationen:<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>\u201eSolving the Riddle of the Sphinx\u201c und \u201eThe Dawn of Civilization in Egypt\u201c.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Darin steht u. a., er habe im Inneren des Sphinx einen \u201eder Sonne geweihten Tempel\u201c entdeckt, der \u00e4lter sei als die Pyramiden und den er als das \u00e4lteste Bauwerk der \u00e4gyptischen Geschichte betrachte.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>In einem anderen Raum innerhalb des Sphinx liege der 1. Pharao Menes begraben, der sich selbst zum Gott erkl\u00e4rt habe und den Sphinx aus dem umgebenden Felsgestein heraushauen liess.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Er verweist auch auf eine \u00d6ffnung im Kopf des Sphinx, welche mit einem Steindeckel verschlossen ist und die heute auf Luftbildern noch gut zu erkennen ist.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span>Unter dem Kopf des Monuments liege<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>\u201e[\u2026] ein Saal von 60 Fuss L\u00e4nge und 14 Fuss Breite.\u201c Der Raum stehe durch G\u00e4nge in Zusammenhang mit dem Sonnen-Tempel, der zwischen den Vorderpfoten des Sphinx liege. Im Inneren des Sphinx gebe es \u201e[\u2026] H\u00f6hlen und Bauwerke, die darauf schliessen lassen, dass ihr r\u00e4tselhafter Riesenleib zu einer goldprangenden Stadt geh\u00f6rte. Zahlreiche Tunnel f\u00fchren in die H\u00f6hlen des Inneren, in die man bisher noch nicht eindringen konnte [\u2026]\u201c <span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>In Kammern im Sphinx habe er kleine Pyramiden gefunden, die f\u00fcr ihn beweisen, dass man diese Form aus der Heiligen Geometrie schon lange vor dem Bau der grossen Pyramiden kannte. Professor Reisner hoffte, bei seinen weiteren Forschungen zu den im Inneren des Sphinx befindlichen Reliquien \u201eviele Geheimnisse der \u00e4gyptischen Priester zu entdecken und der Welt nach Jahrtausenden eine neue Fr\u00fchepoche \u00e4gyptischer Kultur zu erschliessen.\u201c<\/p>\n<p>Doch er publizierte danach nichts mehr zu diesen faszinierenden Entdeckungen.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_1010\" style=\"width: 502px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/06\/Sphinx-Ancient-Egypt-Giza-lost-underground-city-Gerry-Cannon-1086468-Kopie2-Kopie.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1010\" class=\"wp-image-1010 \" src=\"https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/06\/Sphinx-Ancient-Egypt-Giza-lost-underground-city-Gerry-Cannon-1086468-Kopie2-Kopie-300x194.jpg\" alt=\"\" width=\"492\" height=\"318\" srcset=\"https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/06\/Sphinx-Ancient-Egypt-Giza-lost-underground-city-Gerry-Cannon-1086468-Kopie2-Kopie-300x194.jpg 300w, https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/06\/Sphinx-Ancient-Egypt-Giza-lost-underground-city-Gerry-Cannon-1086468-Kopie2-Kopie-768x498.jpg 768w, https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/06\/Sphinx-Ancient-Egypt-Giza-lost-underground-city-Gerry-Cannon-1086468-Kopie2-Kopie-1024x664.jpg 1024w, https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/06\/Sphinx-Ancient-Egypt-Giza-lost-underground-city-Gerry-Cannon-1086468-Kopie2-Kopie.jpg 1890w\" sizes=\"auto, (max-width: 492px) 100vw, 492px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1010\" class=\"wp-caption-text\">Sphinx &#8211; Der Kopf mit dem Loch im Jahr 1926, bevor \u00c9mile Baraize, der von 1925 bis 1936 am Sphinx gearbeitet und einen Eisen-Deckel eingesetzt hatte.<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_1011\" style=\"width: 510px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/06\/Sphinx.zzwynaprwky_3_1200x720.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1011\" class=\"wp-image-1011 \" src=\"https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/06\/Sphinx.zzwynaprwky_3_1200x720-300x237.jpg\" alt=\"\" width=\"500\" height=\"395\" srcset=\"https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/06\/Sphinx.zzwynaprwky_3_1200x720-300x237.jpg 300w, https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/06\/Sphinx.zzwynaprwky_3_1200x720-768x607.jpg 768w, https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/06\/Sphinx.zzwynaprwky_3_1200x720-1024x809.jpg 1024w, https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/06\/Sphinx.zzwynaprwky_3_1200x720.jpg 1181w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1011\" class=\"wp-caption-text\">Sphinx &#8211; Der Sphinx-Kopf heute, mit dem Deckel, der von Emad Fahmy in den Neunzigern eingesetzt wurde. Er sagte, der Schacht gehe rund 2,5 m tief.<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_1009\" style=\"width: 504px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/06\/Sphinx.110144087.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1009\" class=\"wp-image-1009\" src=\"https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/06\/Sphinx.110144087-300x196.jpg\" alt=\"\" width=\"494\" height=\"323\" srcset=\"https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/06\/Sphinx.110144087-300x196.jpg 300w, https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/06\/Sphinx.110144087-768x501.jpg 768w, https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/06\/Sphinx.110144087-1024x668.jpg 1024w, https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/06\/Sphinx.110144087.jpg 1181w\" sizes=\"auto, (max-width: 494px) 100vw, 494px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1009\" class=\"wp-caption-text\">EGYPT &#8211; MAY 01: This hole on the back of the Sphinx was dug by robbers who hoped to find some treasure inside the monument in Cairo, Egypt on May 01, 1990. (Photo by Eric BRISSAUD\/Gamma-Rapho via Getty Images)<\/p><\/div>\n<h1><\/h1>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>1931\u20131948 &#8211;\u00a0<\/b><b>Gr\u00fcndung A.R.E. und ECF<\/b><\/p>\n<p>Zur Auswertung und Erforschung der in Trance erhaltenen Informationen zu den Anlagen in Giza gr\u00fcndete Edgar Cayce 1931 die Association for Research and Enlightenment (A.R.E., Vereinigung f\u00fcr Forschung und Aufkl\u00e4rung\/Erleuchtung). Nach seinem Tod rief sein \u00e4ltester Sohn Hugh Lynn 1948 die Edgar Cayce Foundation (ECF) ins Leben. Er fand im Laufe der Jahre Sponsoren, die bereit waren, die wissenschaftliche Forschung in \u00c4gypten zu finanzieren. Die ersten Projekte wurden 1973\u20131976 in Angriff genommen.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Bemerkenswert ist, dass einer der heute f\u00fchrenden Arch\u00e4ologen in Giza, Professor Mark Lehner, ein Sohn von Cayce-Anh\u00e4ngern ist und mit einem ECF-Stipendium unterst\u00fctzt wurde. W\u00e4hrend der omin\u00f6sen Jahre 1996 bis 1998 trieb dann ein anderer Cayce-Anh\u00e4nger und Multimillion\u00e4r die wichtigen Forschungen in Giza weiter voran. Doch gehen wir der Reihe nach &#8230;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>1934 \u00a0&#8211;\u00a0<\/b><b>Die Entdeckung des \u201eWasserschachts\u201c<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>respektive \u201eOsiris\u201c-Anlage<\/b><\/p>\n<p>Von 1929 bis 1939 f\u00fchrte der \u00e4gyptische Arch\u00e4ologe Dr. Selim Hassan in Giza zahlreiche Ausgrabungen durch. Als er 1934\/35 den Aufweg vom \u201eChephren\u201c Tal-Tempel zur \u201eChephren\u201c-Pyramide freilegen liess, kam es zu einer bedeutenden Entdeckung. In einem Tunnel, der sich unter dem Aufweg befindet, stiess man auf einen Schacht, der senkrecht in die Tiefe f\u00fchrt: die dreistufige Schachtanlage, die heute als \u201eOsiris-Grab\u201c bezeichnet wird (siehe Seite 90). Selim Hassan stieg hinunter und drang bis zur zweiten Ebene vor. In seinem damaligen Bericht steht:<\/p>\n<p>\u201eAm Fuss dieses (ersten) Schachtes befindet sich eine rechteckige Kammer, in der sich am Boden auf der \u00f6stlichen Seite ein anderer Schacht befindet. Dieser f\u00fchrt rund 14 Meter in die Tiefe und endet in einer ger\u00e4umigen Halle, in deren W\u00e4nden sich sieben \u201eGrabnischen\u201c befinden. In jeder steht ein \u201eSarkophag\u201c. Zwei dieser \u201eSarkophage\u201c bestehen aus Basalt und sind monolithisch; sie sind so gross, dass wir uns zuerst fragten, ob sie die K\u00f6rper von heiligen Stieren enthalten. Auf der \u00f6stlichen Seite dieser Halle befindet sich ein anderer Schacht, der etwa 10 Meter tief ist, doch leider steht er unter Wasser.\u201c (Grabungsreport \u201eExcavations at Giza\u201c, Vol. 5, 1933 bis 1934, Cairo Government Press, Bulaq 1944; im Internet ver\u00f6ffentlicht von Nigel Skinner-Simpson).<\/p>\n<p>Selim Hassan hielt in seinem Grabungsbericht fest, dass alle sieben Nischen auf der zweiten Ebene einen \u201eSarkophag\u201c enthielten, wobei er zwei monolithische hervorhob (\u201ea spacious hall surrounded by seven burial chambers in each of which is a sarcophagus. Two of these sarcophagi [\u2026]\u201c). Bei der offiziellen Erforschung des Schachtes 1996 waren nur noch diese beiden riesigen \u201eSarkophage\u201c vorhanden, die aus schwarzem Granit \u2013 und nicht wie von Hassan vermutet, aus Basalt, \u2013\u00a0bestehen. Hatte er sich auch in Bezug auf die \u00fcbrigen \u201eSarkophage\u201c geirrt oder sich im Grabungsbericht missverst\u00e4ndlich ausgedr\u00fcckt? Wenn nicht, stellt sich die Frage, wo die anderen 5 in der Zwischenzeit von gut 60 Jahren hingebracht wurden.<\/p>\n<p>Die Entdeckung der unterirdischen Anlage, wor\u00fcber 1935 in einigen Zeitungsartikeln berichtet wurde, regte die Fantasie und den Forschergeist esoterischer Kreise an, besonders den amerikanischen Rosenkreuzer-Orden. Der damalige \u201eImperator\u201c der A.M.O.R.C. (Anicent and Mystic Order Rosae Crucis), Dr. Harvey Spencer Lewis (gestorben 1939), ver\u00f6ffentlichte 1936 das Buch \u201eThe Symbolic Prophecy of the Great Pyramid\u201c, in dem er die Entdeckung dieser Schachtanlage erw\u00e4hnte (siehe Seite 101). Er behauptete darin, sie enthalte viele Wandgem\u00e4lde und Statuen, die an die Kunst aus der Zeit des Pharaos Echnaton erinnerten, den der A.M.O.R.C. als einen ihrer wichtigsten geistigen Wegbereiter sieht. Mit der unzutreffenden Beschreibung versuchte Lewis offenbar, die Entdeckung von Selim Hassan der eigenen traditionellen Vorstellung zuzuordnen.<\/p>\n<p>Durch den Assuan-Staudamm (Errichtung 1960\u20131971) stieg wegen der konstanten Wasserf\u00fchrung des Nils der Grundwasserspiegel im Raum Kairo um 8 m und \u00fcberflutete auch die zweite Ebene des \u201eOsiris-Grabes\u201c. Das Wasser war so klar, dass der Schacht als Brunnen genutzt werden konnte, so dass sich in den Siebzigerjahren der Name \u201ewater shaft\u201c (Wasserschacht) einb\u00fcrgerte. Mitte der Achtzigerjahre wurde damit begonnen, das Grundwasser, das auch den Sphinx bedrohte, abzupumpen und durch weitere Vorkehrungen dauerhaft zu senken. Dies erm\u00f6glichte 1996 endlich den Zutritt zur dritten Ebene.<\/p>\n<p>Am 2. M\u00e4rz 1999 wurde vom amerikanischen TV-Sender FOX in einem Special unter dem Titel \u201eOpening the Lost Tombs\u201c (\u00d6ffnen der verlorenen Gr\u00e4ber) die Entdeckung der Schachtanlage einem Millionenpublikum pr\u00e4sentiert. Star der Sendung war Dr. Zahi Hawass, der seit 1974 eine f\u00fchrende Rolle in Giza spielt. Er wurde als Entdecker der Anlage und als die grosse Autorit\u00e4t in der zeitgen\u00f6ssischen \u00c4gyptologie bezeichnet. Hawass sagte, dass es sich um das symbolische \u201eGrab des Osiris\u201c handle, das in zwei Etappen um 1500 und 500 v. Chr. erbaut worden sei (s. S. 217).<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>1936<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 &#8211;\u00a0<\/span><\/b><b>Publikation von Untergrundkarten<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/b><\/p>\n<p>Dr. Harvey Spencer Lewis war 1915<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span>Mitbegr\u00fcnder des A.M.O.R.C. und erw\u00e4hnte bereits 1936 in seinem Buch \u201eThe Symbolic Prophecy of the Great Pyramid\u201c<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>(Die symbolische Prophezeiung der grossen Pyramide) die unterirdischen Anlagen unter dem Sphinx. Als Quelle nannte er geheime Manuskripte der alten \u00e4gyptischen Mysterienschulen. Im Jahr darauf druckte ein Mitglied der Bruderschaft \u201eTempelritter von Aquarius\u201c, H.C. Randall Stevens, erstmals Skizzen von unterirdischen Anlagen in Giza (siehe Seite 101).<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>1937<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 &#8211;\u00a0<\/span><\/b><b>Entdeckung der Chufu-Kartusche durch Howard Vyse<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/b><\/p>\n<p>Im Jahre 1765 hatte der britische Diplomat Nathaniel Davison in der grossen Pyramide \u00fcber der \u201eK\u00f6nigs\u201c-Kammer eine mysteri\u00f6se Kammer entdeckt und seit dem sp\u00e4ten 18. Jahrhundert war somit dokumentiert, dass vom Giebelende der Galerie ein enger Tunnel zu einer flachen Kammer f\u00fchrt, die man nur kriechend erreichen kann.<\/p>\n<p>Da hat Howard Vyse 1937 angesetzt, um weitere Kammern zu finden und in seiner ber\u00fcchtigten Manier auch hier Sprengladungen eingesetzt, wie schon bei den Eing\u00e4ngen der grossen und der kleinen Pyramide sowie auf dem R\u00fccken des Sphinx. So entdeckte er 4 weitere sogenannte \u201eEntlastungs\u201c-Kammern (siehe Seite 48) und noch eine Sensation dazu: die einzigen Hieroglyphen in den 3 Pyramiden, anscheinend hinterlassen von den Arbeitern des Pyramidenbaus. Es sind in roter Farbe aufgemalte Namen in Kartuschen und eine von ihnen \u2013 in der obersten \u201eCampbell\u201c-Kammer \u2013 steht f\u00fcr Chufu (Khufu, Cheops), den man damals als Suphis las. <span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Zecharia Sitchin hat diese recht primitiv aufgemalten Hieroglyphen in seinem Buch \u201eStufen zum Kosmos\u201c aus folgenden zwei Gr\u00fcnden zu einer F\u00e4lschung von Vyse erkl\u00e4rt:<\/p>\n<p>1. Der Name von Cheops, \u00e4gyptisch \u201eCh-u-f-u\u201c sei falsch geschrieben, weil das Hieroglyphenzeichen \u201eCh\u201c nicht mit einem schraffierten, sondern mit einem leeren Kreis dargestellt sei. Deshalb sei der Name als \u201eRa-u-f-u\u201c zu lesen. Sitchin liefert auch seine Erkl\u00e4rung mit: Vyse habe die Hieroglyphe aus dem damals g\u00e4ngigen Lehrbuch \u201eMateria Hieroglyphica\u201c abgeschrieben, in welchem der Name Chufu als Erbauer der grossen Pyramide in einer Kartusche falsch dargestellt war. Er st\u00fctze dies auf eine Abschrift der Kartusche, die im Britischen Museum ausgestellt war.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Doch alle Hieroglyphen aus den 4 Kammern wurden nach ihrer Entdeckung von Vyse wie auch von Perring ver\u00f6ffentlicht und 1931 wurden sie auch noch durch Reisner publiziert. Alle drei haben die K\u00f6nigs-Kartusche richtig mit dem schraffierten Kreis abgedruckt.<\/p>\n<p>2. Die Hieroglyphen seien in semi-hieratischen respektive linear-hieroglyphischen Buchstaben geschrieben. Er bezieht sich auf den \u00c4gyptologen Samuel Birch, der schon im Jahr der Entdeckung durch Vyse darauf hingewiesen habe, dass diese Schreibweise erst Jahrhunderte sp\u00e4ter angewendet wurde und im Alten Reich noch nicht bekannt gewesen sei.<\/p>\n<p>Die zeitgem\u00e4sse Forschung hat jedoch nachgewiesen, dass die Schreibweise bereits Jahrhunderte vor Cheops in der Thinitenzeit verbreitet war, was Birch damals nicht wissen konnte.<\/p>\n<p>Als Beweis f\u00fcr Vyse und gegen Sitchin wird zudem angef\u00fchrt, dass in den 4 Kammern nicht nur die Kartusche f\u00fcr \u201eCh-u-f-u\u201c, sondern auch andere Hieroglyphen gefunden wurden, mit Namen von Arbeiterkolonnen sowie H\u00f6hen- und Achsen-Linien.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Sitchins Bef\u00fcrworter geben zu bedenken, dass nur 4 von 5 Kammern Hieroglyphen enthalten, genau die 4 oberen, die von Howard Vyse entdeckt wurden. Die erste und unterste \u201eDavison\u201c-Kammer, die lange zuvor entdeckt wurde, enth\u00e4lt n\u00e4mlich keine Schriftzeichen.<\/p>\n<p>Sitchins Behauptungen wurden von den \u00c4gyptologen von Anfang an bestritten, nicht zuletzt, weil ihnen dies einen der wenigen \u201eBeweise\u201c f\u00fcr die Bauherrschaft von Cheops nehmen w\u00fcrde.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Seit Michael Haase im Jahr 1996 eine \u00fcberzeugende Gegendarstellung publizierte, bin ich \u2013 wie einige andere grenzwissenschaftliche Forscher \u2013 der Meinung, dass die Kartuschen an sich echt sind.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Doch auch wenn die Hieroglyphen und Schreibweisen echt sind, heisst dies nicht zwangsl\u00e4ufig, dass sie nicht sp\u00e4ter in der Zeit von Cheops angebracht wurden. Denn die Bef\u00fcrworten sagen, vor der Entdeckung durch Vyse habe es keinen Zugang gegeben. Aber es gab wohl einen geheimen Gang (s. Seite 221, bei 1996 Hawass).<\/p>\n<p>Verweis:<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Mein pers\u00f6nlicher Kommentar zum \u201eKartuschen-Skandal\u201c von Dominique G\u00f6rlitz und Stefan Erdmann im Jahr 2014.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Ihre Idee f\u00fcr einen Labortest der aufgemalten Farbe, um eine aktuelle Altersbestimmung zu bekommen, war zwar eine gute Idee und k\u00f6nnte eine wichtige zus\u00e4tzliche Komponente liefern, um die Hieroglyphen zeitlich zuzuordnen.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Doch nach ihrem Untersuch in der grossen Pyramide gab es einen Skandal, weil sie die K\u00f6nigs-Kartusche von Chufu besch\u00e4digt h\u00e4tten. Das haben sie zwar nachweisbar nicht getan, weil sie die Farbprobe von einer andere Kartusche genommen haben. Doch sie arbeiteten wirklich fragw\u00fcrdig bis unprofessionell. Denn einerseits haben sie eine zu kleine Menge der Farbprobe genommen, wodurch das Institut Fresenius in Deutschland keine Resultate liefern konnte. Andererseits hatten sie eine Bewilligung f\u00fcr die \u201eK\u00f6nigs\u201c-Kammer, doch nicht f\u00fcr die \u201eAusgleichs\u201c-Kammern. Und weil sie nach ihrer R\u00fcckkehr nach Deutschland sogleich ein Video ihrer \u201eHeldentat\u201c ins Internet stellten, welches auch die Offiziellen in Giza sahen, kamen neun \u00c4gypter f\u00fcr fast zwei Jahre ins Gef\u00e4ngnis. All das f\u00fchrte zu keinem brauchbaren Resultat, sondern zu grossen Verwirrungen und Verhaftungen Unschuldiger, und macht seither das Arbeiten in Giza f\u00fcr alle anderen Forscher noch viel schwieriger.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Wahrlich ein B\u00e4rendienst f\u00fcr seri\u00f6se und konstruktive Forschung in Giza, die Br\u00fccken schlagen sollte zwischen den verschiedenen Wissenschaftsfeldern.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Anmerkung:<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>F\u00fcr mich ist auch interessant, dass die Steinplatten in den Decken der \u201eEntlastungs\u201c-Kammern an der Unterseite perfekt flach und glatt bearbeitet sind. Doch die Bodenpartie der Kammern ist v\u00f6llig uneben, weil die Bodenbl\u00f6cke wie zuf\u00e4llig unterschiedlich hoch aus dem Boden ragen. Genau wie im hinteren Bereich der \u201eBrunnen\u201c-Kammer (siehe Seite 38 ff.).<\/p>\n<div id=\"attachment_1018\" style=\"width: 345px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/06\/Cheops001.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1018\" class=\"wp-image-1018 \" src=\"https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/06\/Cheops001-251x300.jpg\" alt=\"\" width=\"335\" height=\"400\" srcset=\"https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/06\/Cheops001-251x300.jpg 251w, https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/06\/Cheops001-768x919.jpg 768w, https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/06\/Cheops001-856x1024.jpg 856w, https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/06\/Cheops001.jpg 1181w\" sizes=\"auto, (max-width: 335px) 100vw, 335px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1018\" class=\"wp-caption-text\">Cheops-Pyramide: die 5 &#8222;Entlastungs\u201c-Kammern<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"attachment_1017\" style=\"width: 348px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/06\/Cheops002.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1017\" class=\"wp-image-1017 \" src=\"https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/06\/Cheops002-300x96.jpg\" alt=\"\" width=\"338\" height=\"108\" srcset=\"https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/06\/Cheops002-300x96.jpg 300w, https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/06\/Cheops002-768x246.jpg 768w, https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/06\/Cheops002-1024x327.jpg 1024w, https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/06\/Cheops002.jpg 2008w\" sizes=\"auto, (max-width: 338px) 100vw, 338px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1017\" class=\"wp-caption-text\">Cheops-Pyramide &#8211; Querschnitt der obersten Kammer mit den Hieroglyphen, die \u00fcber Ecken gehen. In Rot eine der Markierungslinien.<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_1015\" style=\"width: 349px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/06\/Cheops.The-Full-Cartouche@Bauval.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1015\" class=\"wp-image-1015 \" src=\"https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/06\/Cheops.The-Full-Cartouche@Bauval-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"339\" height=\"254\" srcset=\"https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/06\/Cheops.The-Full-Cartouche@Bauval-300x225.jpg 300w, https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/06\/Cheops.The-Full-Cartouche@Bauval-768x576.jpg 768w, https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/06\/Cheops.The-Full-Cartouche@Bauval-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/06\/Cheops.The-Full-Cartouche@Bauval.jpg 2008w\" sizes=\"auto, (max-width: 339px) 100vw, 339px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1015\" class=\"wp-caption-text\">Cheops: Chufu-Kartusche\u00a9Robert Schoch<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_1016\" style=\"width: 351px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/06\/CheopsHyroglVyse\u00a9Schams.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1016\" class=\"wp-image-1016 \" src=\"https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/06\/CheopsHyroglVyse\u00a9Schams-300x96.jpg\" alt=\"\" width=\"341\" height=\"109\" srcset=\"https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/06\/CheopsHyroglVyse\u00a9Schams-300x96.jpg 300w, https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/06\/CheopsHyroglVyse\u00a9Schams-768x247.jpg 768w, https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/06\/CheopsHyroglVyse\u00a9Schams-1024x329.jpg 1024w, https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/06\/CheopsHyroglVyse\u00a9Schams.jpg 1633w\" sizes=\"auto, (max-width: 341px) 100vw, 341px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1016\" class=\"wp-caption-text\">Cheops: Chufu-Kartusche\u00a9Schams<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>1938 &#8211;\u00a0<\/b><b>Entdeckung unbekannter Kammern in der grossen Pyramide durch J.O. Kinnaman und W. M. F. Petrie<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/b><\/p>\n<p>Der Amerikaner John Ora Kinnaman war Chefredakteur des \u201eAmerican Antiquarian Society\u201c und des \u201eOrient Journal\u201c, sowie Publizist in verschiedenen Fachzeitschriften. Er war auch Gr\u00fcnder einer Stiftung, die heute noch unter dem Namen \u201eKinnaman Foundation for Biblical\u00a0and Archaeological Research\u201c t\u00e4tig ist.<\/p>\n<p>Kinnaman reiste nach eigenen Angaben und je nach Quelle acht- bis zehnmal nach \u00c4gypten, sechsmal mit W. M. Flinders Petrie (der ber\u00fchmtere Giza-Forscher war Mitglied in der selben Freimaurer-Loge), zweimal mit James Henry Breasted und einmal mit Howard Carter (dem Entdecker des Grabes von Tuthanchamun im Tal der K\u00f6nige bei Luxor). Doch es lassen sich auch heute noch keine anderen Dokumentationen f\u00fcr diese Reisen finden.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Der Director of Research der o. g. Stiftung, Stephen Mehler (ein Mitglied der Rosenkreuzer-Loge, der selber auch als Autor publiziert), versuchte den Nachlass von Kinnaman zu ordnen und fand 1979 ein Tonband. Es ist die Aufzeichnung eines Gespr\u00e4chs von Kinnaman in der Freimaurer-Loge Kalifornien vom August 1955, in der er von brisanten Entdeckungen erz\u00e4hlt, die er zusammen mit Petrie im Fr\u00fchjahr 1938 in der grossen Pyramide machte, als sie eine grosse Kammer betraten (die amerikanischen Quellen sagen, dass sie den Eingang durch Zufall gefunden h\u00e4tten, fast alle deutschen Quellen schreiben, der Raum sei seit 1925 bekannt gewesen, doch nicht, um welchen es sich handelt). Er erz\u00e4hlte noch von weiteren Kammern, doch sagte nichts zu deren Lage \u2013 ausser dass der Zugang von S\u00fcden erfolgte \u2013\u00a0und erz\u00e4hlte von Pergament-Rollen mit Hieroglyphen und in ihnen unbekannter Schrift. Zudem von unbekannten Apparaturen, die aus der atlantischen Zeit stammen und zum Bau der Pyramiden verwendet worden seien. Er schloss damit, dass die grosse Pyramide vor 35\u2018000 Jahren erbaut wurde und in ihr Beweise liegen, die 45\u2018000 Jahre alt seien.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Auf die Frage eines Zuh\u00f6rers, weshalb sie diese Entdeckung nicht ver\u00f6ffentlicht oder Pergamente vorgelegt h\u00e4tten, antwortete Kinnaman, er sei mit Petrie zu der Ansicht gelangt, dass die Menschheit zum damaligen Zeitpunkt nicht reif genug war f\u00fcr diese Informationen und dass sie einen Eid schworen, diese Entdeckung nicht zu ver\u00f6ffentlichen. Sie seien noch viermal gemeinsam in der Kammer gewesen, doch es gibt auch dazu keine Publikation oder Dokumentation neben der Tonbandaufzeichnung. Mehler fand es nach seinen Untersuchungen auch seltsam, dass er in den Aufzeichnungen von Petrie keine einzige Verbindung zu Kinnaman finden konnte. So gehen die Meinungen bis heute auseinander, ob diese Entdeckung wahr ist, denn Kinnaman geniesst einerseits durch sein Lebenswerk Glaubw\u00fcrdigkeit, andererseits gibt es Dokumente aus dem Familienumfeld, die Zweifel anbringen.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Anmerkung:<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Es k\u00f6nnte sich meiner Meinung nach am ehesten um die Kammer \u201edes Wissens\u201c handeln (siehe Seite 55). Und im Internet wird manchmal eine Karte zu diesem Gespr\u00e4ch gezeigt (siehe Abb. 7.8, Seite 193), welche 1978 von David H. Lewis in seinem Buch \u201eMysteries of the Pyramids\u201c publiziert wurde. Doch ich finde nicht, dass diese zu den Beschreibungen von Kinnaman geh\u00f6rt, weil dort ein Zugang \u00fcber die Spitze der Pyramide abgebildet ist.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>1940 &#8211;\u00a0Sprengungen und Grabungen in der \u201eBrunnen\u201c-Kammer durch Vyse<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/b><\/p>\n<p>Bereits in den 1840er-Jahren liess der Brite Howard Vyse in der \u201eBrunnen\u201c-Kammer den senkrechten Schacht aufsprengen und ausgraben, weil er dort auch weitere Kammern vermutete. Sie gelangten bis in eine Tiefe von knapp 9 m, wo sich die Grube im Fels stark verengt. Dann h\u00e4tten sie aufgeh\u00f6rt, je nach Quelle, weil keine Aussicht auf einen Durchgang bestand, weil sie dachten es sei ein Grabr\u00e4uberschacht oder weil die Arbeiter sich weigerten weiterzugraben. In den 1990er-Jahren wurde der Schacht noch zweimal vom Sand befreit und es wurde etwas tiefer bis auf rund 11 m gegraben. Dann wurde er wohl wieder aufgef\u00fcllt, wobei aufgrund einiger Dokumentationen wahrscheinlicher ist, dass ein Deckel eingesetzt und mit Sand bedeckt wurde. Doch bisher ist offiziell kein Durchgang gefunden worden, der tiefer in den Untergrund f\u00fchrt.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Anmerkungen:<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Der franz\u00f6sische Arch\u00e4ologe Dr. Andr\u00e9 Pochan hat 1971 im Buch \u201eL\u2018\u00e9nigme de la grande pyramide\u201c berechnet, dass sich der Nil auf seinem Grundwasserspiegel etwa 27 m weiter unten in die Anlage einleiten liesse. In diesem Zusammenhang verweist er auf eine Beschreibung des griechischen Historikers Herodot (siehe Seite 166), wo er berichtet, dass man ihm von \u201eunterirdischen Kammern auf jener H\u00f6he [erz\u00e4hlte], auf der die Pyramiden stehen. Die Kammern sollen die Grabkammern von Cheops sein, und er baute sie als Inseln, indem er einen Nilkanal in den Berg hineinleitete &#8230;\u201c<\/p>\n<p>Einige Forscher schlussfolgern deshalb, es handle sich um den \u201eCampbell\u201c-Schacht, weil dort auch ein Ring von Cheops gefunden worden sei und er sp\u00e4ter als Brunnen gedient habe (siehe Seite 89).<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>F\u00fcr mich sprach Herodot von der \u201eOsiris\u201c-Anlage (siehe Seite 90), deren unterste Kammer rund 30 m tief im Felsuntergrund liegt und der Sarkophag von Wasserkan\u00e4len umgeben war (heute steht die halbe Kammer unter Wasser, je nach Stand des Grundwasserspiegels).<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Der Schweizer Gregor Sp\u00f6rri, Autor des Buches \u201eLOST GOD \u2013 Das J\u00fcngste Gericht\u201c, hat die Kammer mehrmals untersucht, und er geht einerseits davon aus, dass dieser Schacht noch tiefer geht, und andererseits, dass der \u201eunvollendete\u201c Gang weiterf\u00fchrt bis zur \u201eOsiris\u201c-Anlage.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<div class=\"mceTemp\"><\/div>\n<div id=\"attachment_1020\" style=\"width: 399px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/06\/Osiris.3e74d2a13ab311a06ff122c5c3c4defb-zeus-jupiter-schacht@Sp\u00f6rri.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1020\" class=\"wp-image-1020 \" src=\"https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/06\/Osiris.3e74d2a13ab311a06ff122c5c3c4defb-zeus-jupiter-schacht@Sp\u00f6rri-300x201.jpg\" alt=\"\" width=\"389\" height=\"261\" srcset=\"https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/06\/Osiris.3e74d2a13ab311a06ff122c5c3c4defb-zeus-jupiter-schacht@Sp\u00f6rri-300x201.jpg 300w, https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/06\/Osiris.3e74d2a13ab311a06ff122c5c3c4defb-zeus-jupiter-schacht@Sp\u00f6rri-768x514.jpg 768w, https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/06\/Osiris.3e74d2a13ab311a06ff122c5c3c4defb-zeus-jupiter-schacht@Sp\u00f6rri-1024x686.jpg 1024w, https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/06\/Osiris.3e74d2a13ab311a06ff122c5c3c4defb-zeus-jupiter-schacht@Sp\u00f6rri.jpg 1181w\" sizes=\"auto, (max-width: 389px) 100vw, 389px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1020\" class=\"wp-caption-text\">Der von Gregor Sp\u00f6rri vermutete Verbindungsgang zwischen der \u201eBrunnen\u201c-Kammer und der \u201eOsiris\u201c-Anlage<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>1968<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0&#8211;\u00a0<\/span><\/b><b>R\u00f6ntgenexperimente in der mittleren Pyramide durch Dr. Luis Alvarez<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/b><\/p>\n<p>Der technische Fortschritt brachte in den Sechzigerjahren neuartige Technologien und Ger\u00e4te f\u00fcr die Durchleuchtung von festen Gesteinen hervor.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>In Giza wurde damit erstmals 1968 unter der Leitung des Physik-Nobelpreistr\u00e4gers Dr. Luis Alvarez von der Universit\u00e4t Berkeley (Kalifornien) experimentiert, um in der \u201eChephren\u201c-Pyramide verborgene Kammern zu entdecken.<\/p>\n<p>Das Resultat des finanziell von hohen Stellen unterst\u00fctzten \u201eJoint Pyramid Project\u201c war jedoch nicht zufriedenstellend, obwohl fast ein F\u00fcnftel der Pyramide mit R\u00f6ntgenstrahlen beziehungsweise mit kosmischer Strahlung (Myonendetektoren) untersucht wurde, und zwar von der \u201eBelzoni\u201c-Kammer ausgehend in einem Radius von 35 Grad, wo sich aufgrund von Analogien am ehesten weitere Kammern befinden. Gem\u00e4ss den beteiligten Wissenschaftlern waren die Ergebnisse f\u00fcr alle sehr erstaunlich, verwirrend und widerspr\u00fcchlich. Es hiess, die Ger\u00e4te seien von einer \u201eunbekannten Kraftquelle\u201c beeinflusst worden, die \u201ewie eine Sonne unter dem Pyramidenfeld herauf strahlte\u201c.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Dar\u00fcber hatte am 14. Juli 1969 auch der Reporter John Turnstall in der britischen Tageszeitung \u201eThe Times\u201c berichtet:<\/p>\n<p>\u201eWissenschaftler, die versucht haben, die Pyramide von Chephren in Giza mit R\u00f6ntgenstrahlen (genauer: mit kosmischen Strahlen) zu durchleuchten, sind verbl\u00fcfft \u00fcber die mysteri\u00f6sen Einfl\u00fcsse, die die Zeiger und Bildr\u00f6hren ihrer elektronischen Ger\u00e4te auf eine bisher unbekannte Weise durcheinander bringen. In der Hoffnung, die Geheimkammern zu finden, die angeblich in der Sechs-Millionen-Tonnenmasse der Pyramide verborgen sind, haben sie \u00fcber ein Jahr lang t\u00e4glich 24 Stunden auf einem Magnetband die Muster der kosmischen Strahlen aufgezeichnet, die bis in das Innere der Pyramide dringen.<\/p>\n<p>Der Grundgedanke dabei ist, dass die kosmischen Strahlen die Pyramide gleichm\u00e4ssig aus allen Richtungen treffen. Wenn die Pyramide massiv und ohne Hohlr\u00e4ume ist, m\u00fcssten sich deshalb die Strahlen auf einem Detektorger\u00e4t in der Bodenkammer der Pyramide als gleichf\u00f6rmiges Muster abzeichnen. Wenn es jedoch Hohlr\u00e4ume gibt, m\u00fcsste an diesen Stellen mehr kosmische Strahlung durch die Pyramide dringen als an den massiven Stellen; aus den Magnetbandaufzeichnungen m\u00fcsste sich die genaue Lage der Hohlr\u00e4ume erkennen lassen. Mehr als eine Million Dollar und Tausende von Arbeitsstunden sind f\u00fcr dieses Projekt aufgewendet worden [\u2026]. Dr. Amr El Goneid von der Ain-Shams-Universit\u00e4t in Kairo, der f\u00fcr die Messeinrichtungen in der Pyramide verantwortlich ist, [\u2026] berichtet von den Schwierigkeiten, die sich dem Projekt in den Weg stellten. \u201aWas sich dabei ergibt, widerspricht allen bekannten Naturgesetzen\u2018, sagte er und nahm eine der Magnetbandkassetten. Er liess das Band durch den Computer laufen, der das Muster der kosmischen Strahlung auf<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>Papier zeichnet. Dann suchte er die Magnetbandaufzeichnung heraus, die vom darauffolgenden Tag stammte, und liess sie ebenfalls durch die IBM 1130 laufen. Die beiden aufgezeichneten Muster waren v\u00f6llig verschieden. \u201aDas ist wissenschaftlich unm\u00f6glich\u2018, erkl\u00e4rte er mir. [\u2026] \u201aEntweder haben wir uns in dem geometrischen Aufbau der Pyramiden bisher grunds\u00e4tzlich geirrt, und das hat unsere Messungen durcheinandergebracht, oder aber es liegt hier ein R\u00e4tsel vor, f\u00fcr das es einfach keine Erkl\u00e4rung gibt \u2014 nennen Sie es, wie Sie wollen: Okkulte Kr\u00e4fte, Fluch der Pharaonen, Hexerei oder Zauberei. Es gibt da innerhalb der Pyramiden irgendeine Kraft, die den Gesetzen der angewandten Naturwissenschaft trotzt.\u2018\u201c<\/p>\n<p>Offiziell wurde publiziert, es sei keine Kammer gefunden wurden, doch es gibt ein Bild aus dem Experiment, welches eine m\u00f6gliche Kammer im Zentrum zeigt.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Ungew\u00f6hnlich war auch, wie sich die beiden leitenden Forscher anschliessend widersprachen.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Dr. Luis Alvarez sagte:<\/p>\n<p>\u201eDie Ger\u00e4te haben ausgezeichnet funktioniert. In dem Bereich des zu 35 Grad geneigten Kegels, der aus der Funkenkammer abgetastet war, sind keinerlei Anzeichen irgendwelcher G\u00e4nge oder Kammern gefunden worden.\u201c<\/p>\n<p>Doch Dr. Yazolino sagte:<\/p>\n<p>\u201eImmer wenn das Neon in der Funkenkammer verbraucht war, erschienen dunkle Flecken auf dem Bildschirm, die wie eine m\u00f6gliche Kammer aussahen.\u201c Ihm zufolge wurden mit der IBM-Elektronik also weitere Gang- und Kammersysteme in der Chephren-Pyramide aufgezeichnet. <span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_1022\" style=\"width: 431px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/06\/Chephren-Kammer-Alvarez.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1022\" class=\"wp-image-1022 \" src=\"https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/06\/Chephren-Kammer-Alvarez-300x203.jpg\" alt=\"\" width=\"421\" height=\"285\" srcset=\"https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/06\/Chephren-Kammer-Alvarez-300x203.jpg 300w, https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/06\/Chephren-Kammer-Alvarez-768x520.jpg 768w, https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/06\/Chephren-Kammer-Alvarez-1024x694.jpg 1024w, https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/06\/Chephren-Kammer-Alvarez.jpg 1181w\" sizes=\"auto, (max-width: 421px) 100vw, 421px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1022\" class=\"wp-caption-text\">Chephren-Pyramide &#8211; Grafik aus der Arbeit von Dr. Alvarez, mit der Lage einer m\u00f6glichen Kammer im Zentrum der oberen H\u00e4lfte<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>1970<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0&#8211;\u00a0<\/span><\/b><b>Remote Viewing und Remote Sensing durch SRI und A.R.E.\/ECF<\/b><\/p>\n<p>Das Unsichtbare sehen zu k\u00f6nnen, ist ein alter Traum der Menschheit, vor allem in Giza. W\u00e4hrend dies gewissen Personen wie Edgar Cayce durch ihre geistigen F\u00e4higkeiten gelang (Remote Viewing: Fernwahrnehmung), wurde das selbe Ziel auch mit technischen Mitteln verfolgt (Remote Sensing: Fernerfassung).<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Eines der f\u00fchrenden Unternehmen auf diesem Gebiet ist seit Anfang der Siebzigerjahre das Stanford Research Institute (SRI). Es wurde 1946 als Zweig der Stanford University gegr\u00fcndet, um technische Auftr\u00e4ge f\u00fcr zahlungskr\u00e4ftige Kunden durchzuf\u00fchren. Zu diesen z\u00e4hlten unter anderem der amerikanische Auslandsnachrichtendienst CIA (Central Intelligence Agency) sowie verschiedene Abteilungen der US-Armee. Die Querverbindungen wurden so stark, dass sich die Universit\u00e4t Stanford 1969 zu einer Trennung entschloss: Unter dem neuen Namen Stanford Research International wurde das SRI ein unabh\u00e4ngiges Unternehmen.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Gem\u00e4ss Robert Bauvals Buch \u201eSecret Chamber\u201c geh\u00f6rt es heute zu den gr\u00f6ssten \u201eThink Tanks\u201c der USA und verf\u00fcgt \u00fcber ein j\u00e4hrliches Budget von mehr als 200 Millionen Dollar.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Das SRI trieb also seit den Siebzigerjahren ihre Erforschung mit Remote Viewing und Remote Sensing voran. Heute ist bekannt, dass beide Methoden mehrfach in Giza eingesetzt wurden.<\/p>\n<p>Anfang der Siebzigerjahre gelang der technischen SRI-Abteilung der Durchbruch in der Entwicklung eines neuen erddurchdringenden Radars. Einer der ersten Orte, wo er eingesetzt wurde, war wieder Giza, und so wurden 1974 weitere Remote-Sensing-Untersuchungen vorgenommen.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Zuerst allerdings nicht im Auftrag des CIA oder eines anderen Geheimdienstes, sondern f\u00fcr die Edgar-Cayce-Organisationen A.R.E. und ECF (siehe Seite 184). Das Ziel war deshalb auch nicht geheim. Es sollten die von Edgar Cayce erw\u00e4hnten Kammern unter dem Sphinx mit den Zeugnissen der untergegangenen Kultur von Atlantis gefunden werden. Auch dar\u00fcber wurde wiederum fast nichts publiziert, also nur wenig \u00fcber die Untersuchungen, doch nichts zu den Resultaten.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Anmerkung zu Mark Lehner:<\/p>\n<p>Die federf\u00fchrende Person bei beiden Organisationen war Cayces \u00e4ltester Sohn Hugh Lynn, der erkannte, dass sie nur mit einem eigenen Mann vor Ort Zugang zur Giza-Forschung erhielten. So entstand der Plan, einen daf\u00fcr geeigneten Kandidaten zu f\u00f6rdern, der Anfang der Siebzigerjahre im Studenten Mark Lehner gefunden wurde. Mit einer ECF-Jugendgruppe unter der F\u00fchrung von Edgar Cayces Enkel Charles Thomas Cayce unternahm Lehner 1972 seine erste \u00c4gypten-Reise. Ende 1973 ging er mit einem ECF-Stipendium an die Amerikanische Universit\u00e4t von Kairo, wo er bis 1976 studierte. Sein anschliessendes Praktikum wurde ebenfalls von der ECF finanziert. W\u00e4hrend der Studienzeit in Kairo ver\u00f6ffentlichte Lehner 1974 im Verlag der A.R.E. das Buch \u201eThe Egyptian Heritage\u201c (Das \u00e4gyptische Verm\u00e4chtnis), das eine umfassende Abhandlung der Aussagen von Edgar Cayce \u00fcber \u00c4gypten beinhaltet. Darin steht:<\/p>\n<p>\u201eDen Readings (von Edgar Cayce) zufolge wird das Verm\u00e4chtnis in absehbarer Zeit wiederentdeckt, und das mit bahnbrechenden Folgen \u2013 nicht nur f\u00fcr die Geschichte der Pharaonenzeit, sondern f\u00fcr alles, was unsere physische und spirituelle Entwicklung betrifft, und auch noch f\u00fcr die Zeit, die vor uns liegt.\u201c<\/p>\n<p>1976 kam Lehner in Kairo mit dem SRI-Mann Lambert T. Dolphin in Kontakt, welcher der ECF den Weg nach Giza noch ganz frei machte. Damals lernte Mark Lehner auch Zahi Hawass kennen, der seine Giza-Karriere bereits begonnen hatte. Zwischen den beiden \u00c4gyptologen entstand eine enge Verbindung und Zusammenarbeit, die bis heute andauert.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>1974 &#8211;\u00a0<\/b><b>Kammern in der grossen Pyramide mit Hochfrequenzwellen durch SRI<\/b><\/p>\n<p>Ebenfalls im Jahr 1974 \u2013 etwas sp\u00e4ter als f\u00fcr die A.R.E. beim Sphinx \u2013 haben Wissenschaftler des Stanford-Research-Instituts, diesmal in Zusammenarbeit mit der Ain-Shams-Universit\u00e4t in Kairo, in der grossen Pyramide geforscht. Sie wurde von einem neueren System mit hochfrequenten elektromagnetischen Wellen durchstrahlt, um weitere Kammern zu finden. Es hiess am Anfang, die Versuche seien erfolgreich angelaufen, doch es wurde nichts dar\u00fcbr publiiert. Wie immer, wenn es \u201eprivate Auftraggeber\u201c mit eigenen Interessen sind, deren Absichten und Entdeckungennicht mit der \u00d6ffentlichkeit geteilt werden sollen.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>1976<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0&#8211;\u00a0<\/span><\/b><b>Untersuche in der Pyramide mit R\u00f6ntgenstrahlen durch Universit\u00e4t<\/b><\/p>\n<p>David H. Lewis, von dessen Entdeckungen das nachfolgende Kapitel handelt, erz\u00e4hlt in seinem Buch am Schluss auch, dass nur wenige Wochen vor seinen Entdeckungen im Juni 1976 \u201eeine Karawane von Wissenschaftlern einer kalifornischen Universit\u00e4t\u201c ihre Untersuchung abgeschlossen habe. Sie h\u00e4tten versucht, mit Gamma-R\u00f6ntgenger\u00e4ten geheime Passagen und R\u00e4ume zu finden. Diese Untersuchung h\u00e4tte nichts Konkretes ergeben, nur die Best\u00e4tigung der bekannten Kammern und Passagen. Doch sie h\u00e4tten Anzeichen gefunden, die auf eine geheime Treppe hinter der \u201eK\u00f6nigs\u201c- und der \u201eK\u00f6nigin\u201c-Kammer hindeuten. Dies erw\u00e4hnte er wohl auch als einen Beweis f\u00fcr seine Entdeckungen.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Doch ich habe bei allen bisherigen Recherchen nichts gefunden \u00fcber Untersuchungen einer Universit\u00e4t im Jahr 1976. Vielleicht bezieht er sich auf die 1974 vom SRI durchgef\u00fchrten Experimente mit den Hochfrequenzwellen, falls diese Mannschaft erst 1976 wieder abgezogen w\u00e4re.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>1976 &#8211;\u00a0<\/b><b>Kammern unter der grossen Pyramide durch David H. Lewis<\/b><\/p>\n<p>Der Amerikaner David H. Lewis beschrieb 1978 in seinem Buch \u201eMysteries of the Pyramid\u201c, dass 1936 in einem alten Tempel \u00f6stlich von Athen Codes f\u00fcr einen geheimen Eingang in die grosse Pyramide gefunden wurden, welche aus Schwingungsh\u00f6hen sowie Schl\u00fcsselw\u00f6rtern von heiligen Namen bestand. Sie h\u00e4tten diese Codierungen \u00fcber 40 Jahre studiert, entschl\u00fcsselt und dann 37 Versuche vor Ort gemacht. Am 9. Juni 1976 haben sie damit den geheimen Eingang an der s\u00fcdlichen Pyramiden-Spitze ge\u00f6ffnet, indem ein 15 t schwerer Block um 2 m nach innen gleitete und einen Durchgang von 90 cm zu einer Treppe \u00f6ffnete. Der Block sei nicht mechanisch gewesen, es gab keine sichtbaren Schienen, Hydrauliken, R\u00e4der, Ketten, Leitungen oder magnetische Felder. Sie h\u00e4tten nur eine Nut in der Mitte des Steins entdeckt.<\/p>\n<p>Diese Treppe bildete f\u00fcr Lewis den Kern der Pyramide und f\u00fchre in rechteckiger Form rund 300 m nach unten. Der Abstieg habe \u00fcber zehn Stunden gedauert, da sie auch mit den Taschenlampen fast nichts sehen konnten, weil jeder Schritt so viel feinsten Staub aufwirbelte, dass er zum Setzen mehr als drei Minuten brauchte. Der grob ausgeschnittene Durchgang sei nur 24 cm breit und 1,82 m hoch. Die Treppe bestehe aus 57 Stufen und am Ende der 57. Etage war eine kleine Plattform. Dort kamen sie in einen kleinen Vorraum mit groben W\u00e4nden, einer gew\u00f6lbten Decke, Marmorboden und einer schweren Metallt\u00fcr. Sie versuchten diese mit denselben Codes wie beim Stein am Eingang zu \u00f6ffnen, doch es ging nicht. Sie versuchten es stundenlang mit Tonvibration und der Umkehrung der Urw\u00f6rter vom Eingang, und weiteren wie \u201eUrim\u201c (Licht) und \u201eGenesis\u201c (Sch\u00f6pfung). Da habe sich die Metallt\u00fcr langsam aufw\u00e4rtsbewegt und eine weitere kurze Treppe freigegeben, die in den ersten Vorraum f\u00fchrte und dann zu der Kammer mit Aufzeichnungen, die in einer besonderen Architektur erbaut und rund 91 m gross sei. So sei ihnen \u201eeines der tiefsten Geheimnisse unserer Zeit\u201c er\u00f6ffnet worden. Er spricht von vielen Artefakten und seltsamen Maschinen, doch vor allem von den unz\u00e4hligen Aufzeichnungen zu vielen Zivilisationen auf Erden und der gesamten Geschichte der Menschheit \u2013 diesseits und jenseits unseres Sonnensystems.<\/p>\n<p>Auf einem Marmorst\u00e4nder h\u00e4tten sie ein Buch gefunden, das in eine Art Glas geh\u00fcllt sei. Es war zur H\u00e4lfte aufgeschlagen und so haben sie es fotografiert, erforscht und nach mehreren Jahren entschl\u00fcsselt, mit der Zusammenfassung, dass die erste menschliche Zivilisation vor 576\u2018000 Jahren auf diese Erde kam.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Sehr genau beschreibt er die Scheiben aus einem unbekannten Metall, die sich beim Eingangsbereich in langen Regalf\u00e4chern befanden. Es seien papierd\u00fcnne Metallfolien und die winzigen, weissen Inschriften auf deren gl\u00e4nzenden, gr\u00e4ulichen Oberfl\u00e4che zeigten eine Sprache, die mit keiner der alten irdischen Sprachen vergleichbar war. Ihre Gr\u00f6sse variierte von einer rechteckigen Form mit 18 cm bis 36 cm seitlicher L\u00e4nge, und langen und ovalen Scheiben mit einem Durchmesser von 18 cm. Lewis sch\u00e4tzte, es lagern da eine halbe Million dieser Folien.<\/p>\n<p>Ihre Erkundung des Raumes zeigte auf der ersten Etage seltsame Maschinen. Einige h\u00e4tten auf Ber\u00fchrung sensorisch reagiert und eine der Platten habe bei Experimenten ihre Funktion aktiviert. Deren Markierungstafel haben sie als \u201eAntigravitor\u201c \u00fcbersetzt und nach mehrmaligem Studium h\u00e4tten sie entdeckt, dass dieses Ger\u00e4t einen Gravitationsfeldstrahl generiere, der in der Lage sei, einen Steinblock von vielen Tonnen Gewicht anzuheben, so dass er schweben konnte. F\u00fcr Lewis war es zweifellos eine der Maschinen, die f\u00fcr den Bau der grosse Pyramide verwendet wurden. <span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Lewis beschreibt noch einen grossen, metallischen Ring mit einen Durchmesser von 7,6 m, mit einer tunnelartigen Tiefe von 3,65 m. Er erkl\u00e4rt, dieser Ring diene zur Teleportation (sofortige \u00dcbertragung eines K\u00f6rpers oder eines Gegenstandes von einem Ort zu einem anderen, ohne die Verwendung einer physischen Kraft), die bereits in diesen alten Zeiten benutzt wurde und die h\u00f6chste Macht der Menschen darstellte, da sie nur mit der Kraft des Geistes m\u00f6glich und lenkbar war. Im letzten Raum, auf der rechten Seite der grossen Kammer, stand eine Ansammlung von Ger\u00e4ten, die heutigen Computern, Handys und Bildschirmen sehr \u00e4hnlich sahen.<\/p>\n<p>Ein weiteres besonderes Artefakt fanden sie hinter einer unverschlossenen Metallt\u00fcr. Der Raum war leer bis auf eine Miniatur-Pyramide, die genau in der Mitte stand. Gem\u00e4ss ihren Messungen war es ein verkleinertes Modell der grossen Pyramide, die 232 m breit und 148 m hoch war. Doch nicht ein echtes Modell, wie sie erwartet h\u00e4tten, mit 19 cm Breite und 12,3 cm H\u00f6he. Von seiner flachen Spitze ragte ein langer, d\u00fcnner Draht 7,2 cm nach oben.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Zwischen Juni 1976 und Mai 1977 seien sie sechsmal in diesen R\u00e4umen gewesen, um m\u00f6glichst viel zu dokumentieren. Sie h\u00e4tten alle Bilder und Aufzeichnungen auf rund 2\u2018700 Mikrofilmen festgehalten. Lewis schreibt, ihre Dokumentation sei \u201enur ein kleiner Teil dieses Heiligtums, denn die Aufzeichnungen in diesen R\u00e4umen sind so endlos wie die Zeit selbst\u201c.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Im November 1979 h\u00e4tten sie ihre Auswertungen und \u00dcbersetzung in grober Form fertiggestellt, welche verschiedene Theorien best\u00e4tigen, wie Besuche von Wesen aus anderen Welten, fr\u00fche unterirdische Zivilisationen in 7 Unterwelten und sp\u00e4ter weitentwickelte Kulturen auf der Erde. Diese h\u00e4tten in Harmonie und Frieden gelebt und versucht, das nat\u00fcrliche Element der Erdatmosph\u00e4re, ihren zentralen Energiekern, nicht zu st\u00f6ren. Sp\u00e4ter folgt auch, dass die aufsteigenden \u00c4gypter Nachkommen der atlantischen Rasse waren. Lewis endet mit der Nachricht, dass eine Gottheit die Erde und den Weltenraum schuf. Deshalb gehe es um eine \u201eerweiterte Wahrnehmung der unsichtbaren Kr\u00e4fte des Menschen, in dem Bem\u00fchen, ihn aufzuwecken und von seinen irdischen Grenzen und Begrenzungen zu l\u00f6sen\u201c. <span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Damit habe ich ihre wesentlichen Entdeckungen zusammengefasst. Es ist einer der besonderen Erlebnisberichte und all diese Entdeckungen zu beweisen, w\u00e4re wirklich eine Sensation. Doch auch nach l\u00e4ngeren Recherchen konnte ich dazu nichts finden. Wo sind all diese Mikrofilme der Bilder, Dokumentationen und \u00dcbersetzungen wohl geblieben oder wiederum versteckt worden?<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Anmerkung zum Sphinx-Tempel:<\/p>\n<p>Lewis schreibt auch kurz \u00fcber einen Eingang zum Tempel des Sphinx als ein gutgeh\u00fctetes Geheimnis, das nach 10\u2018978 Jahren nun einigen wenigen bekannt sei. Dieser Tempel sei ein \u201eSchrein von extremer Sch\u00f6nheit und atemberaubender Pracht, mit Goldintarsien und kostbaren Schmuckst\u00fccken am Altar\u201c. Er beschreibt B\u00f6gen von ungew\u00f6hnlicher Architektur, polierte Marmorw\u00e4nde mit rosa T\u00f6nung und silberne Bodeneinlagen mit ungew\u00f6hnlichen Hieroglyphen. Irgendwo in dem Labyrinth aus Marmorw\u00e4nden sei eine geheime T\u00fcr mit einer abw\u00e4rts gerichteten Passage, die zu einem besonderen Grab unter der Pyramide f\u00fchre &#8230;<\/p>\n<div id=\"attachment_1025\" style=\"width: 395px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/06\/Cheops.pyrmyst3.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1025\" class=\"wp-image-1025 \" src=\"https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/06\/Cheops.pyrmyst3-211x300.jpg\" alt=\"\" width=\"385\" height=\"547\" srcset=\"https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/06\/Cheops.pyrmyst3-211x300.jpg 211w, https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/06\/Cheops.pyrmyst3-768x1093.jpg 768w, https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/06\/Cheops.pyrmyst3-719x1024.jpg 719w, https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/06\/Cheops.pyrmyst3.jpg 1181w\" sizes=\"auto, (max-width: 385px) 100vw, 385px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1025\" class=\"wp-caption-text\">Cheops-Pyramide &#8211; Karte von David H. Lewis mit der Treppe<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_1024\" style=\"width: 382px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/06\/Cheops.pyrmyst2.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1024\" class=\"wp-image-1024 \" src=\"https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/06\/Cheops.pyrmyst2-188x300.jpg\" alt=\"\" width=\"372\" height=\"594\" srcset=\"https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/06\/Cheops.pyrmyst2-188x300.jpg 188w, https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/06\/Cheops.pyrmyst2-768x1224.jpg 768w, https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/06\/Cheops.pyrmyst2.jpg 1181w\" sizes=\"auto, (max-width: 372px) 100vw, 372px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1024\" class=\"wp-caption-text\">Cheops-Pyramide &#8211; Karte von David H. Lewis mit Vorraum<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_1026\" style=\"width: 380px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/06\/Cheops.pyrmyst4.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1026\" class=\"wp-image-1026 \" src=\"https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/06\/Cheops.pyrmyst4-254x300.jpg\" alt=\"\" width=\"370\" height=\"437\" srcset=\"https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/06\/Cheops.pyrmyst4-254x300.jpg 254w, https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/06\/Cheops.pyrmyst4-768x907.jpg 768w, https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/06\/Cheops.pyrmyst4-867x1024.jpg 867w, https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/06\/Cheops.pyrmyst4.jpg 1181w\" sizes=\"auto, (max-width: 370px) 100vw, 370px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1026\" class=\"wp-caption-text\">Cheops-Pyramide &#8211; Schriftzeichen von den Metallfolien<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>1976 &#8211;\u00a0<\/b><b>Die Theorien von Steinbl\u00f6cken aus alt\u00e4gyptischem Beton<\/b><\/p>\n<p>Den Ursprung und die Grundlagen haben alle Beton-Theorien gemeinsam. Es begann 1889, als der Arch\u00e4ologe C. E. Wilbour auf der Nilinsel die sogenannte Famine-Stele fand. Sie enth\u00e4lt rund 2\u2018600 Hieroglyphen und in den Kolonnen 6 bis 18 stehen 56 Zeichen, die ein Rezept f\u00fcr die Herstellung von k\u00fcnstlichem Stein aus 29 gelisteten Mineralien beschreiben. Es sind sogar Orte angegeben, wo diese Materialien zu finden seien. Die Stele wurde jedoch erst im letzten Jahrhundert von den Arch\u00e4ologen Brugsh, Morgan und Pleyte \u00fcbersetzt und im Jahr 1953 nochmals vom \u00c4gyptologen Barquet. Sie alle sind sich mit den heutigen Geologen einig, dass die Famine-Stele erst in der ptolem\u00e4ischen Phase zwischen 400 und 300 v. Chr.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>hergestellt wurde. Doch die Inschriften berichten \u00fcber eine rund 2\u2018000 Jahre zur\u00fcckliegende Zeit der pharaonischen Dynastien, als G\u00f6tter den irdischen Herrschern dieses Wissen weitergaben. So habe es Pharao Djoser im Traum von Sch\u00f6pfergott Chnum empfangen. Djoser lebte 2609\u20132590 v. Chr. und gilt als Erbauer der ersten Stufen-Pyramide in Saqqara. Sein Meister der Architektur, Imhotep, habe nach diesen \u00dcberlieferungen aus Ton, Natron, Silikaten, aluminiumhaltigem Schlamm, arsenhaltigen Mineralien und Sand ein Masse zusammengemischt, die es ihnen erlaubte, ein Gestein herzustellen.<\/p>\n<p>Als n\u00e4chste Grundlage f\u00fcr die Beton-Theorien wird ein Nebenresultat angef\u00fchrt, das 1974 bekannt wurde, als Wissenschaftler des Stanford-Research-Instituts und der Ain-Shams-Universit\u00e4t die grosse Pyramide mit hochfrequenten Wellen durchstrahlten, um weitere Hohlr\u00e4ume nachzuweisen (siehe Seite 186). Es sei damals u. a. nichts publiziert worden, weil die meisten Messresultate unbrauchbar gewesen seien. Als Ursache wird genannt, dass die Hochfrequenzwellen von den Steinbl\u00f6cken weitgehend absorbiert wurden, weil diese f\u00fcr \u201enat\u00fcrlichen Stein\u201c einen zu hohen Wasseranteil enthielten. Bis dahin galt das Gestein auf dem Giza-Plateau als trocken, doch nachtr\u00e4gliche Berechnungen ergaben z. B. bei der mittleren Pyramide einen Wassergehalt von mehreren Millionen Litern! So entstanden weitere \u201eBeton-Theorien\u201c, da es sich gem\u00e4ss den Bef\u00fcrwortern bei dem hohen Wasseranteil um k\u00fcnstlichen, gegossenen Stein handeln m\u00fcsse.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Eine geologische These dagegen setzte der renommierte Prof. Robert Schoch von der Universit\u00e4t in Boston, der schon bei der Altersbestimmung des Sphinx beteiligt war (siehe Seite 62). Er<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>begr\u00fcndete wissenschaftlich, dass das Argument f\u00fcr eine \u201eBetonmischung\u201c aufgrund des Wassergehaltes nicht haltbar sei, weil das Gestein der Pyramiden im Innern immer noch Feuchtigkeit aus den Zeiten der Sintfluten und des Jahrtausend-Regens enthalte.<\/p>\n<p>1976 bekam die Beton-These weltweite Beachtung durch das Buch \u201eThey built the Pyramids\u201c von Prof. Dr. Joseph Davidovits, einem Kunststoffchemiker, der am Geopolymer-Institut in Paris und an der Barry-Universit\u00e4t in Miami wirkte. Er vertritt die These, die 3 Pyramiden \u2013 wie auch andere Megalith-Anlagen, z. B. Puma Punku im bolivianischen Tiahuanaco \u2013\u00a0seien aus Bl\u00f6cken eines Urbetons gegossen. Er habe die genannten Rezepturen nach der alt\u00e4gyptischen \u00dcberlieferung ausprobiert und festgestellt, dass ein Beton entstand, der sogar noch h\u00e4rter und resistenter sei als der heutige. Im Jahr 1979 entwickelte Davidovits aufgrund dieser Forschungen einen langlebigen Kunststein, der\u00a0Geopolymer genannt wird. Er und sein Team entnahmen Proben bei den 3 Pyramiden und publizierten, das f\u00fcr den Bau der Pyramiden gegossene Gestein bestehe aus 93\u201397 % Naturkalk und 3\u20137 %<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>Kaolinit-Ton als Bindemittel. Davidovits folgerte, dass die f\u00fcr \u00c4gyptologen g\u00fcltige Steinblock- und Rampentheorie demzufolge hinf\u00e4llig sei. Einerseits h\u00e4tte es so viel weniger Arbeiter f\u00fcr den Bau der Pyramiden gebraucht und andererseits w\u00e4ren die Transportwege entfallen oder weitgehend reduziert. Sein Team hat etwas Seltsames in einer Gesteinsprobe der grossen Pyramide gefunden. Unter dem Mikroskop wurde ein rund 20 cm langes Haar gefunden; Doch wie kam es in oder auf das Gestein? Die Bef\u00fcrworter sagen, es sei von einem Mann beim Betonmischen, die Gegner, es sei beim Pyramidenbau aufgebracht worden.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Im selben Jahr, am 2. internationalen \u00c4gyptologen-Kongress, der 1979 in der franz\u00f6sischen Stadt Grenoble stattfand, pr\u00e4sentierte der Gesteinschemiker Dr. D. Klemm den Fachleuten die Untersuchungen seines Teams aus Steinproben der grossen Pyramide. Sie hatten 20 verschiedene Proben genommen und kamen aufgrund deren unterschiedlichen Strukturen zum Schluss, dass jeder Block aus einer anderen Gegend \u00c4gyptens stammen k\u00f6nnte, weil ein nat\u00fcrlicher Kalkstein in seiner Dichte homogen sei, doch die untersuchten Steine seien im unteren Bereich dichter gewesen und enthielten im oberen Bereich mehr Luftbl\u00e4schen als \u00fcblich. Dies nahmen die Bef\u00fcrworter als Beweis, dass jeder Block einzeln gefertigt wurde. Die Gegner sagen, diese Strukturen k\u00f6nnten auch nat\u00fcrlich geologisch entstehen. Die \u00c4gyptologen lehnen alle Beton-Theorien vehement ab. Sie verweisen auf die verschiedenen Analysen des Pyramiden-Gesteins respektive der Kalksteinbl\u00f6cke, die aus den Steinbr\u00fcchen von Tura und Madi hierher transportiert wurden.<\/p>\n<p>2006 haben die Wissenschaftler Gilles Hug vom franz\u00f6sischen Forschungsinstitut f\u00fcr Luft- und Raumfahrt mit Michael W. Barosum und Adrish Ganguly der amerikanischen Drexel-Universit\u00e4t Pennsylvania wiederum Pyramiden-Gestein mit R\u00f6ntgenstrahlen und Plasmalicht untersucht. Sie ver\u00f6ffentlichten, dass gewisse Mikro-Bestandteile der Steine Spuren einer schnellen chemischen Reaktion aufzeige, doch diese Wirkung sei bei den Quadern aus einem Steinbruch nicht gegeben. Das Brechungsspektrum des Gesteins zeige zudem eine Abweichung von Bl\u00f6cken, die aus den Steinbr\u00fcchen stammen.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Und Guy Dumortier der belgischen Universit\u00e4t Namur hat nachgewiesen, dass die Pyramiden-Steine einen h\u00f6heren Fluor-, Silizium-, Magnesium- und Natrium-Gehalt zeigen als die Bl\u00f6cke der Steinbr\u00fcche. Auch dagegen gibt es wieder Argumente, die besagen, die Unterschiede k\u00f6nnen zum Teil durch das Brechen, den Transport und die Bearbeitung erkl\u00e4rt werden. Dazu k\u00e4men die Einfl\u00fcsse der neuen Umgebung und der Zeitfaktor, weil in Giza seit dem Bau der Pyramiden vor 4\u2018500 Jahren andere Verh\u00e4ltnisse herrschten.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Anmerkung:<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Wenn wir vom Pyramidenbau in der letzten atlantischen Periode ausgehen, sind es rund 13\u2018000 Jahre. F\u00fcr mich pers\u00f6nlich ist klar, dass die Bauten in Giza aus Gestein erbaut wurden (siehe Bau-Erkl\u00e4rungen Seite 161). Auch weil mit der Beton-Theorie f\u00fcr den Kalkstein der wichtigste Teil der Gesteinsfragen nicht erkl\u00e4rt wird: die Bauten aus riesigen Bl\u00f6cken des roten Granits, welcher \u00fcber 1\u2018000 km weit von Assuan hertransportiert wurde.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>1977 \u00a0&#8211;\u00a0<\/b><b>Akustische Bodenwiderstandsmessungen beim Sphinx NSF\/SRI<\/b><\/p>\n<p>Interessante Resultate lieferte 1977 auch ein von der amerikanischen NSF National Science Foundation unterst\u00fctztes Gemeinschaftsprojekt der Ain-Shams-Universit\u00e4t in Kairo und des durch Lambert T. Dolphin vertretenen SRI (siehe Seite 191): Der Sphinx war einer von sechs ausgew\u00e4hlten Forschungsorten in \u00c4gypten, wo der akustische Bodenwiderstand und die Magnetstrukturen gemessen wurden, und gerade dort wurden mehrere Hohlr\u00e4ume erfasst. Im Abschlussbericht des SRI steht unter anderem:<\/p>\n<p>\u201eDurch die Widerstandsmessung in der N\u00e4he des Sphinx konnten wir mehrere\u00a0Anomalien feststellen. [&#8230;] Das Team entdeckte f\u00fcnf interessante Stellen. Hinter den Hinterpfoten am nordwestlichen Ende brachten wir zwei Reihen von Elektroden an; beide Linien zeigten eine Anomalie, die m\u00f6glicherweise durch einen unterirdischen Gang erzeugt wird, der von Nordwesten nach S\u00fcdosten verl\u00e4uft. Eine weitere Anomalie liegt in der Mitte der s\u00fcdlichen Seite in der N\u00e4he einer kleinen Kuppel,<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>die offenbar in r\u00f6mischer Zeit hinzugef\u00fcgt wurde. Diese Anomalie wurde durch zwei sich \u00fcberschneidende Reihen festgestellt. Als die Elektroden etwa zwei Meter von der vorigen Reihe entfernt wurden, nahm die St\u00e4rke der Anomalie ab. Das ist typisch f\u00fcr einen vertikalen Schacht.<\/p>\n<p>Vor den Vorderpfoten des Sphinx gibt es zwei weitere Anomalien. [\u2026] Das l\u00e4sst eine H\u00f6hle oder einen Schacht bis zu 10 Metern Tiefe vermuten. Wenn es diese H\u00f6hle wirklich gibt, so ist sie wahrscheinlich mit Schotter gef\u00fcllt. [\u2026] Die Widerstandsanomalien, die wir rings um den Sphinx gefunden haben, sind nicht gen\u00fcgend bestimmt, um uns irgendwelche absolut sicheren Folgerungen zu erlauben; wird sind der Meinung, dass detailliertere Untersuchungen durchgef\u00fchrt werden sollten.\u201c<br \/>\nVorgeschlagen wurde der Einsatz weiterer Technologien, um alle unterirdischen Anomalien dreidimensional auf einer Karte darzustellen, was abgelehnt worden sei.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_1028\" style=\"width: 493px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/06\/Sphinx.chambers3-1.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1028\" class=\"wp-image-1028 \" src=\"https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/06\/Sphinx.chambers3-1-267x300.jpg\" alt=\"\" width=\"483\" height=\"543\" srcset=\"https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/06\/Sphinx.chambers3-1-267x300.jpg 267w, https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/06\/Sphinx.chambers3-1-768x864.jpg 768w, https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/06\/Sphinx.chambers3-1-911x1024.jpg 911w, https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/06\/Sphinx.chambers3-1.jpg 1181w\" sizes=\"auto, (max-width: 483px) 100vw, 483px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1028\" class=\"wp-caption-text\">Sphinx &#8211; Grafik der \u201eAnomalien\u201c durch das SRI<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>1977 &#8211;\u00a0<\/b><b>Akustische Bodenwiderstandsmessungen bei \u201eChephren\u201c-Pyramide<\/b><\/p>\n<p>Auch im Umfeld der \u201eChephren\u201c-Pyramide wurden erneut Untersuchungen vorgenommen. Bei akustischen Sondierungen des Pyramidenuntergrunds wurden in 21 und 33 m Tiefe Hohlr\u00e4ume oder Anomalien festgestellt, ebenso 4 m unter dem waagerechten Gang zur \u201eBelzoni\u201c-Kammer. Die \u00e4gyptischen Beh\u00f6rden h\u00e4tten eine Bewilligung f\u00fcr Sondierbohrungen gew\u00e4hrt, die aus finanziellen Gr\u00fcnden gescheitert sein soll.<\/p>\n<p>Anmerkung zu Zahi Hawass:<\/p>\n<p>Ebenfalls im Jahr 1977 wurde Dr. Zahi Hawass zum Inspector und 1980 zum Chief Inspector of Antiquities bei den Giza-Pyramiden ernannt. Als Repr\u00e4sentant der \u00e4gyptischen Antikenverwaltung erteilte er Mark Lehner und der ECF (siehe Seite 184) die Erlaubnis f\u00fcr die Erforschung des Sphinx. Ende 1977 traf sich SRI-Mann Lambert T. Dolphin in den USA mit Vertretern der ECF. Dabei wurde vereinbart, dass das SRI f\u00fcr die ECF in Giza weitere Untersuchungen macht mit dem Ziel, die von Edgar Cayce in den Trance-Readings erw\u00e4hnte Halle der Aufzeichnungen zu finden. Gem\u00e4ss verschiedenen Quellen bezahlte die ECF f\u00fcr diesen Auftrag 100\u2018000 Dollar im Voraus.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><b><span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><br \/>\n1978 &#8211;\u00a0<\/b><b>Sphinx-Erforschungsprojekt durch ECF\/SRI<\/b><\/p>\n<p>Die zwischen des SRI und der ECF vereinbarten Untersuchungen \u2013 eingegeben als \u201eSphinx Exploration Project\u201c \u2013 dauerten von Januar bis M\u00e4rz 1978. Um die Arbeiten hautnah zu verfolgen, reiste auch ECF-Gr\u00fcnder Hugh Lynn Cayce nach Giza. Der junge, von der ECF gef\u00f6rderte \u00c4gyptologe Mark Lehner hoffte auf die Best\u00e4tigung der von ihm vier Jahre zuvor im Buch \u201eThe Egyptian Heritage\u201c ver\u00f6ffentlichten Ansichten \u00fcber die unterirdischen Kammern, die seine akademische Laufbahn gef\u00e4hrdeten.<\/p>\n<p>Beim Sphinx wurden f\u00fcnf Bohrungen durchgef\u00fchrt, obwohl deren Anzahl in der Lizenz der ECF nicht eingeschr\u00e4nkt war. Erlaubt waren jedoch nur solche, die aufgrund der SRI-Messungen mit deutlichen Anomalien gerechtfertigt werden konnten. Nebst den internen Differenzen gab es auch technische Probleme. Die Messinstrumente lieferten ab einer Tiefe von mehr als 4 m wegen des hohen Grundwasserspiegels keine klaren Ergebnisse. Zudem bestand die M\u00f6glichkeit, dass Hohlr\u00e4ume und Kammern mit Ger\u00f6ll gef\u00fcllt waren.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Wenn man bedenkt, dass schon bekannte unterirdische Giza-Anlagen wie die \u201eOsiris\u201c-Anlage teilweise 30 m unter der Erde liegen, wird einem die \u201eOberfl\u00e4chlichkeit\u201c dieser Messungen bewusst.<\/p>\n<p>Das Sphinx Exploration Project wurde nach drei Monaten abgebrochen. Ein aufschlussreicher Forschungsbericht wurde nie ver\u00f6ffentlicht. Das SRI und die \u00e4gyptische Antikenverwaltung gaben gar nichts bekannt, und der Bericht der ECF war diplomatisch unklar verfasst. Hat sie die 100\u2019000 Dollar wortw\u00f6rtlich in den Sand gesetzt oder wurden die Erkenntnisse der \u00d6ffentlichkeit vorenthalten?<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Der Autor Robert Bauval (siehe Seite 206) erfuhr Jahre sp\u00e4ter, dass die damalige Forschungsarbeit gefilmt wurde, und konnte sich einen sechsst\u00fcndigen Rohschnitt davon verschaffen. Aussagen daraus ver\u00f6ffentlichte er in seinem 1999 erschienenen Buch \u201eSecret Chamber\u201c.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Demnach best\u00e4tigten Hugh Lynn Cayce und Mark Lehner vor der Kamera, dass es beim Sphinx Exploration Project einzig darum ging, die von Edgar Cayce beschriebene \u201eHall of Records\u201c zu finden. Hugh Lynn Cayce erkl\u00e4rte, dass vor allem im Bereich der rechten Vorderpfote gebohrt w\u00fcrde, weil dieser von seinem Vater erw\u00e4hnt wurde:<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>\u201eEr (Edgar Cayce) sagte jedoch nicht, dass sie (die Halle der Aufzeichnungen) unter der rechten Vorderpfote gefunden werde; er sagte, dass der Eingang zum Korridor [the entrance to the passageway] von der rechten Vorderpfote ausgehe. Das l\u00e4sst nat\u00fcrlich viel Raum f\u00fcr die M\u00f6glichkeiten, wo dieser Schacht unter der Pfote sein k\u00f6nnte.\u201c<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>(Allein die Vorderpfote des Sphinx ist 15 m lang.)<\/p>\n<p>Mark Lehner verwies im Film, vor der Thutmosis-Stele zwischen den Vorderbeinen des Sphinx stehend, auf alt\u00e4gyptische Dokumente:<\/p>\n<p>\u201eZum Beispiel die von Pilgern zur\u00fcckgelassenen Tafeln, die Selim Hassan gefunden hat. Auf vielen von ihnen sieht man die verehrende Person vor dem Sphinx stehen, vor einer Abbildung des Sphinx von Giza; von diesen Tafeln sind etwa sechzig gefunden worden. Und die meisten von ihnen zeigen den Sphinx auf einem hohen Podest, das unten eine T\u00fcr hat. Genauso wie auch hier auf der Thutmosis-Stele, wo wir den Sphinx auf einem hohen Podest sehen, ebenfalls mit einer T\u00fcr unten im Podest. [\u2026] Interessanterweise werden der Sphinx und das Sphinx-Heiligtum auf einigen der Tafeln \u201aKammer des Sokar\u2018 genannt, desselben Gottes, der auf diesem Grabgem\u00e4lde (aus dem Grab des Sethos I., wo das Amduat an eine Grabwand geschrieben ist) in der geheimen Kammer zwischen den Vorderpfoten der Sphinx erscheint. Thutmosis IV. nennt den Sphinx \u201aHeiligtum des Sokar\u2018. Es stellt sich also die Frage: Was dachten jene alten \u00c4gypter, die diesen heiligen Text auf der Wand des K\u00f6ngisgrabes verfassten \u2013 das Buch von dem, was in der Unterwelt ist\u2018? Was dachten sie, als sie die geheime Kammer im Sphinx darstellten, an einem Ort genannt \u201aRostau\u2018, was \u201ageheimer Ort\u2018 bedeutet? Wenn man sich vor Augen h\u00e4lt, dass dieser Ort (Giza) Rostau genannt wurde und auch als das Heiligtum des Sokar galt, des Gottes der geheimen Kammer, so muss man sich fragen: Wussten sie noch damals, 1500 vor Christus, von einer geheimen Kammer unter dem Sphinx, oder anders gefragt: Bestand diese Vorstellung (einer geheimen Kammer unter dem Sphinx) bereits damals? Ist die Legende oder das Mysterium oder der Mythos einer geheimen Kammer unter dem Sphinx bereits so alt? Auf den Grabmalereien wird der Sphinx auch Aker genannt,<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span>\u201aH\u00fcter des Eingangs zur Unterwelt\u2018.\u201c<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/06\/Sphinx-Darstellung-Thoth.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-1001 \" src=\"https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/06\/Sphinx-Darstellung-Thoth-300x239.jpg\" alt=\"\" width=\"351\" height=\"280\" srcset=\"https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/06\/Sphinx-Darstellung-Thoth-300x239.jpg 300w, https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/06\/Sphinx-Darstellung-Thoth-768x611.jpg 768w, https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/06\/Sphinx-Darstellung-Thoth-1024x815.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 351px) 100vw, 351px\" \/><\/a><\/p>\n<div id=\"attachment_1005\" style=\"width: 355px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/06\/Sphinx.DSC_0050\u00a9Paganini.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1005\" class=\"wp-image-1005\" src=\"https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/06\/Sphinx.DSC_0050\u00a9Paganini-300x199.jpg\" alt=\"\" width=\"345\" height=\"229\" srcset=\"https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/06\/Sphinx.DSC_0050\u00a9Paganini-300x199.jpg 300w, https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/06\/Sphinx.DSC_0050\u00a9Paganini-768x509.jpg 768w, https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/06\/Sphinx.DSC_0050\u00a9Paganini-1024x678.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 345px) 100vw, 345px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1005\" class=\"wp-caption-text\">Aker (Sphinx) &#8211; H\u00fcter des Eingangs zur Unterwelt<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>1978 &#8211;\u00a0<\/b><b>Pyramiden-Erforschung durch RSI\/SRI<\/b><\/p>\n<p>Das SRI war gleichzeitig in Giza noch f\u00fcr ein anderes Unternehmen bei den 2 grossen Pyramiden t\u00e4tig, das RSI Recovery System International. Sp\u00e4ter stellte sich heraus, dass es zwischen den beiden Auftraggebern eine Verbindung gab, denn das RSI war vom ECF-Sponsor Joseph Jahoda f\u00fcr dieses Forschungsprojekt gegr\u00fcndet worden. Aus bis heute unerkl\u00e4rten Gr\u00fcnden wurde es nach kurzer Zeit aufgegeben. Gem\u00e4ss Mark Lehner gab es Unstimmigkeiten, weil das RSI mit der \u201eCayce-Komponente\u201c nicht einverstanden war; Joseph Jahoda hingegen sagte, die Bohrungen seien durch das \u00e4gyptische Milit\u00e4r gestoppt worden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>1978 &#8211;<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/b><b>Nachbau-Versuch grosse Pyramide\u00a0<\/b><b>durch Dr. Yoshimura\/Nippon Corp.<\/b><\/p>\n<p>Auf einer Forschungsreise zu den Pyramiden konnte Dr. J.J. Hurtak im Jahre 1978 eine Gruppe von Bauingenieuren aus Japan (Nippon Corporation) filmen, die mit einer Rekonstruktion der grossen Pyramide begannen (www.youtube.com\/watch?v=SjWu7syfXdY).<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Er erz\u00e4hlte mir sp\u00e4ter von diesem Versuch und dass der Film eines der wenigen wissenschaftlichen Dokumente ist, um nach den vor 4\u2018500 Jahren grundlegenden Voraussetzungen, wie Werkzeugen, Rampen und Arbeitskr\u00e4ften, entsprechende Kalksteinbl\u00f6cke herzustellen und aufzubauen.<\/p>\n<p>Das Projekt stand unter der Leitung von Dr. Sakuji Yoshimura, einem Arch\u00e4ologen von der Waseda-Universit\u00e4t, der auch sp\u00e4ter mehrmals in Giza forschte (wir kommen auf seine Entdeckungen zur\u00fcck). Sein Ziel war, ein verkleinertes Modell der grossen Pyramide zu bauen, knapp 20 m hoch und 30 m breit, und damit die g\u00e4ngige Bautheorie zu beweisen. Die Gr\u00f6sse der japanischen Pyramide wurde jedoch etwas peinlich schon in den ersten Tagen massiv reduziert, als ihre Erbauer bemerkten, dass sie sich den ben\u00f6tigten Kalkstein nicht beschaffen und auch nicht leisten konnten.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Es war dann auch fast nicht machbar, die kleinere Kompromiss-Pyramide zu bauen, mit knapp 11 m H\u00f6he und 15 m Breite. Jeder Standard-Kalksteinblock, obwohl im selben Verh\u00e4ltnis verkleinert, war nur noch 90 cm im Kubus, doch wog fast 3 t.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Am Ende erwies es sich schon in den unteren Lagen als zu schwierig, aufwendig bis unm\u00f6glich, mit den damaligen Methoden und M\u00f6glichkeiten fortzufahren. Deshalb griffen die Japaner nach vielen Verz\u00f6gerungen auf moderne Mittel zur\u00fcck, um zumindest ihr kleines Modell aufzurichten, unter anderem auf zwei Krane und einen Gabelstapler. Sie haben damit letztendlich wissenschaftlich bewiesen, dass es mit den herk\u00f6mmlichen \u00e4gyptologischen Bau-Theorien nicht m\u00f6glich war, die grosse Pyramide zu erschaffen.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_1006\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/06\/maxresdefault\u00a9AFFS.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1006\" class=\"wp-image-1006 size-medium\" src=\"https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/06\/maxresdefault\u00a9AFFS-300x169.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"169\" srcset=\"https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/06\/maxresdefault\u00a9AFFS-300x169.jpg 300w, https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/06\/maxresdefault\u00a9AFFS-768x432.jpg 768w, https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/06\/maxresdefault\u00a9AFFS-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/06\/maxresdefault\u00a9AFFS.jpg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1006\" class=\"wp-caption-text\">Cheops &#8211; Videobild der nachgebauten Pyramide<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>1978<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0&#8211;\u00a0<\/span><\/b><b>Kammern in und unter dem Sphinx d<\/b><b>urch den \u201eH\u00fcter der Pyramiden\u201c<\/b><\/p>\n<p>Einer meiner langj\u00e4hrigen Partner, der heute fast 70 Jahre alt ist, hat sein ganzes Leben lang in Giza gelebt. Er hat mir erz\u00e4hlt, dass der Sphinx im Jahr 1978 auf der linken Seite kurz offen war und einen Zugang hatte. Da sei \u00fcber Monate heimlich geforscht worden und er sei dann selbst einmal in der Nacht reingegangen. Zuerst ging er durch ein Loch und gelangte nach 2 m in einen grossen Hohlraum. Von da f\u00fchrte ein Schacht seiner Sch\u00e4tzung nach 6\u20138 m leicht schr\u00e4g nach unten in die Mitte des Sphinx. Da war ein weicher Untergrund und er gehe davon aus, dass bis dahin gegraben wurde. Es k\u00f6nne aber auch ein Deckel darunter gewesen sein, der mit Sand zugesch\u00fcttet worden sei. F\u00fcr ihn war dies die Best\u00e4tigung f\u00fcr das, was sein Grossvater seinem Vater erz\u00e4hlt habe, denn dieser sei zwischen 1932 und 1935 mehrmals im Sphinx und darunter in Kammern gewesen, und von einer grossen Kammer h\u00e4tten 3 G\u00e4nge weitergef\u00fchrt. Das deckt sich auch mit anderen Erz\u00e4hlungen und Beweisen (siehe Grafiken Seite 99). Mein Freund gab mir dazu Fotos eines Bekannten, auf denen ersichtlich ist, wie die linke Seite des Sphinx \u2013 und damit auch der Eingang \u2013 danach zugemauert wurde. Er m\u00f6chte aus Sicherheitsgr\u00fcnden nicht mit seinem Namen, sondern \u201eH\u00fcter der Pyramiden\u201c genannt werden. Ich vertraue ihm, denn er hat schon mit Said, West, Bauval, Hancock und anderen bekannten Forschern zusammengearbeitet.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Anmerkung:<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Sein Grossvater ist zudem in den Dreissigerjahren mit Freunden in der grossen Pyramide in der \u201eBrunnen\u201c-Kammer gewesen und von dort in einen Gang eingetreten, der in Richtung Sphinx f\u00fchrte. Mein Freund konnte jedoch nicht sagen, ob der Gang vom \u201eunvollendeten Schacht\u201c, von der Grube oder einer anderen Stelle ausging. Dies w\u00fcrde auch den oft vermuteten Gang best\u00e4tigen, sowie die These von Gregor Sp\u00f6rri, dass er zum Sphinx f\u00fchrt (siehe Seite 189). <span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_1031\" style=\"width: 232px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/06\/Sphinx.003\u00a9Paganini.jpeg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1031\" class=\"wp-image-1031 \" src=\"https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/06\/Sphinx.003\u00a9Paganini-210x300.jpeg\" alt=\"\" width=\"222\" height=\"317\" srcset=\"https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/06\/Sphinx.003\u00a9Paganini-210x300.jpeg 210w, https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/06\/Sphinx.003\u00a9Paganini-768x1095.jpeg 768w, https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/06\/Sphinx.003\u00a9Paganini-718x1024.jpeg 718w\" sizes=\"auto, (max-width: 222px) 100vw, 222px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1031\" class=\"wp-caption-text\">Sphinx &#8211; Hohlraum zwischen dem originalen Steink\u00f6rper und der neuen Aussenverkleidung<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_1032\" style=\"width: 235px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/06\/Sphinx.009\u00a9Paganini.jpeg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1032\" class=\"wp-image-1032 \" src=\"https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/06\/Sphinx.009\u00a9Paganini-200x300.jpeg\" alt=\"\" width=\"225\" height=\"338\" srcset=\"https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/06\/Sphinx.009\u00a9Paganini-200x300.jpeg 200w, https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/06\/Sphinx.009\u00a9Paganini-768x1154.jpeg 768w, https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/06\/Sphinx.009\u00a9Paganini-681x1024.jpeg 681w\" sizes=\"auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1032\" class=\"wp-caption-text\">Sphinx &#8211; Durchgang in das Innere<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>1978<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0&#8211;\u00a0<\/span><\/b><b>Sphinx-Renovationen 1920\u20132018<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/b><\/p>\n<p>Ich f\u00fcge dieses Kapitel hier nach 1978 ein, damit es im Kontext steht und weil die Renovationen seit den Siebzigerjahren zunahmen. Ab den Zwanzigerjahren wurde die Aussenseite des Sphinx immer wieder repariert, renoviert und umgebaut. Bereits 1925\/26 wurden die beiden Vorderpfoten komplett neu verkleidet. Ab den Sechziger- und Siebzigerjahren folgten die Seitenverkleidungen bis zur Mitte des Sphinxk\u00f6rpers (siehe Grafik). Teilweise waren diese Arbeiten unsach-gem\u00e4ss ausgef\u00fchrt worden, was der gewaltigen Statue mehr schadete als n\u00fctzte. Es begann damit gleich in den Zwanzigerjahren, als man den Sphinx mit Zement zuspachtelte, doch diese belasteten den por\u00f6sen Kalkstein noch mehr und verursachten Risse, die sich \u00fcber den ganzen L\u00f6wenk\u00f6rper zogen. Die Reste vom Gipsm\u00f6rtel, die sich nicht von selbst l\u00f6sten, wurden sp\u00e4ter wieder entfernt, doch beim Zement war das nur teilweise m\u00f6glich. Trotzdem wurde auch sp\u00e4ter wieder Zement verwendet, man sieht diesen heute noch gut am hinteren Teil des Kopfes und des Halses. Bei fast jeder \u201eRenovation\u201c gab es Ger\u00fcchte, dass diese mit geheimen Grabungen im und unter dem Sphinx einhergingen. Seit 2012 hat dem por\u00f6sen Gestein vor allem der steigende Grundwasserspiegel zugesetzt, verursacht durch das neue Abwassersystem des angrenzenden Stadtteils Nazlet El-Semman. Ab 2014 wurde immer wieder im grossen Stil Wasser abgepumpt, doch f\u00fcr die Sch\u00e4den unter und im Kern des Sphinx-Gesteins gab es bisher noch keine Untersuchungen, wie auch der Antiken-Minister Mamdouh el-Damaty best\u00e4tigte.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Anmerkung:<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>So stehen die Kammern unter dem Sphinx inzwischen m\u00f6glicherweise auch teilweise unter Wasser.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_748\" style=\"width: 479px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/06\/Sphinx-1920-geologicallayers.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-748\" class=\"wp-image-748 \" src=\"https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/06\/Sphinx-1920-geologicallayers-300x133.jpg\" alt=\"\" width=\"469\" height=\"208\" srcset=\"https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/06\/Sphinx-1920-geologicallayers-300x133.jpg 300w, https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/06\/Sphinx-1920-geologicallayers-768x340.jpg 768w, https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/06\/Sphinx-1920-geologicallayers-1024x454.jpg 1024w, https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/06\/Sphinx-1920-geologicallayers.jpg 1772w\" sizes=\"auto, (max-width: 469px) 100vw, 469px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-748\" class=\"wp-caption-text\">Sphinx &#8211; Etappen der Aussenverkleidungen von 1400 v. Chr. bis 1960\/70 durch die Altert\u00fcmerverwaltung<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>1980 &#8211;\u00a0<\/b><b>Entdeckung von Rosengranit\u00a0im Untergrund vor dem Sphinx<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/b><\/p>\n<p>Zwischen Hugh Lynn Cayce und Zahi Hawass entstand durch das Sphinx-Projekt eine enge Beziehung. Cayce f\u00f6rderte die akademische Karriere von Hawass (Dissertation in den USA), um in der Giza-Forschung auf dem Laufenden zu bleiben. Von ihm erfuhr er von einer bedeutenden Entdeckung: Als Hawass 1978 nord\u00f6stlich vor dem Sphinx Grabungen durchf\u00fchrte, stiess er bereits nahe der Oberfl\u00e4che auf einen harten Untergrund. Das bedeutet, dass es in diesem Bereich vor dem Sphinx eine unterirdische \u201eKlippe\u201c gibt, die kaum auf nat\u00fcrliche Weise entstanden sein kann. Im September 1980 wurden vom \u00e4gyptischen Bew\u00e4sserungsministerium rund 20 m \u00f6stlich davon Bohrungen gemacht, bei denen das harte Gestein erst unter einer 16 m dicken, weichen Schuttschicht erreicht wurde. Diese Ebene besteht aus rotem Granit, was eine weitere sensationelle Entdeckung darstellt. Dieser kommt in Giza nicht nat\u00fcrlich vor, sondern musste von Assuan \u00fcber fast 1\u2018000 km hergeschafft werden. Wir finden diesen Rosengranit bisher nur verbaut in den monumentalen Pyramiden und im Tal-Tempel vor dem Sphinx. Die Gr\u00f6sse und Dicke der Granitfl\u00e4che konnte aufgrund der einmaligen Bohrung nicht festgestellt werden.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Die Entdeckung war h\u00f6chst brisant. Da aber der f\u00fcr die Erforschung relevante Bereich tief in den angrenzenden Stadtteil Nazlet El-Semman hineinreicht, w\u00fcrden weitere Bohrungen und Grabungen in der Bev\u00f6lkerung auf heftigen Widerstand stossen. So die offizielle Begr\u00fcndung, dass nicht weiter geforscht wurde.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Diese Informationen stammen von meinen Bekannten sowie aus dem ECF-Bericht von Edgar Cayce Evans in seinem Buch \u201eDas Atlantis-Geheimnis\u201c, aus dem die Grafik Abb. 7.35 \u00fcbernommen wurde.<\/p>\n<p>Die Entdeckung des Rosengranits im Untergrund vor dem Sphinx erw\u00e4hnte auch der Autor Robert Bauval in seinem Buch \u201eDer Schl\u00fcssel zum Sphinx\u201c:<\/p>\n<p>\u201eEtwa um dieselbe Zeit leitete Zahi Hawass, heute Generalinspekteur der Pyramiden von Gizeh, Ausgrabungen 50 Meter \u00f6stlich des Sphinx-Tempels und stiess bereits in 1,80 Meter Tiefe auf festes Muttergestein. Einige Monate sp\u00e4ter \u2013 1980 \u2013 bohrten \u00e4gyptische Bew\u00e4sserungsspezialisten, die den Grundwasserstand \u00fcberpr\u00fcften, nur 30 Meter von der Grabungsstelle entfernt problemlos \u00fcber 15 Meter tief, bis der Bohrer auf ein hartes und massives Hindernis traf. Nachdem der Bohrkopf freigekommen war, f\u00f6rderte der Bohrer zu ihrem Erstaunen einen grossen Brocken Aswangranit zutage. [\u2026] Die Entdeckung eines gr\u00f6sseren Hindernisses aus Granit in 15 Meter Tiefe in der N\u00e4he des Sphinx ist folglich ein aufregender Fund, um das Mindeste zu sagen.\u201c<\/p>\n<p>Bis vor 150 Jahren pr\u00e4sentierte sich der \u00f6stliche Bereich vor dem Sphinx lediglich als Sand- und Ger\u00f6llfl\u00e4che. Als dort erste Grabungen durchgef\u00fchrt wurden, entdeckte man in einigen Metern Tiefe den Sphinx- und den Tal-Tempel. Die Bohrung des Bew\u00e4sserungsministeriums im Jahr 1980 f\u00fchrte zur Erkenntnis, dass der Felsuntergrund 50\u201380 m \u00f6stlich des Sphinx-Tempels rund 15 m steil abf\u00e4llt und sich davor eine Fl\u00e4che aus rotem Granit befindet \u2013 dem typischen Material der archaischen Bauten. Die Entdeckung des Rosengranits im Untergrund vor dem Sphinx deutet also eindeutig auf erbaute Strukturen hin, die h\u00f6chstwahrscheinlich megalithisch sind. W\u00fcrde dies best\u00e4tigt, w\u00e4re die Hypothese, dass die Giza-Anlagen von den Pharaonen errichtet wurden, vollends entkr\u00e4ftet.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Was da unten wohl ruht? Vielleicht stand dort einmal der legend\u00e4re Eingangstempel und\/oder der Landungsbereich f\u00fcr die Langschiffe (siehe Bild Seite 162).<\/p>\n<p>Bemerkenswert ist auch, dass es sich um eine der Stellen handelt, die Edgar Cayce in seinen Trance-Readings erw\u00e4hnte:<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span>\u201ezwischen dem Sphinx und dem Fluss\u201c.<\/p>\n<p>Anmerkung:<br \/>\nDeshalb trat wohl die Giza-Politik nach dieser Entdeckung 1980 in eine neue Phase: W\u00e4hrend die offizielle Forschung weiterhin dazu diente, die Pharaonenthese zu st\u00fctzen und die breite \u00d6ffentlichkeit davon abzulenken, dass es in Giza noch Sensationelles zu entdecken gab, wurde mit der langfristigen Planung einer versteckten Erforschung der unterirdischen Anlagen begonnen. Wir kommen darauf zur\u00fcck.<\/p>\n<div id=\"attachment_1003\" style=\"width: 477px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/06\/SphinxTempelBohrungCayce-.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1003\" class=\"wp-image-1003\" src=\"https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/06\/SphinxTempelBohrungCayce--300x133.jpg\" alt=\"\" width=\"467\" height=\"207\" srcset=\"https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/06\/SphinxTempelBohrungCayce--300x133.jpg 300w, https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/06\/SphinxTempelBohrungCayce--768x341.jpg 768w, https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/06\/SphinxTempelBohrungCayce--1024x454.jpg 1024w, https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/06\/SphinxTempelBohrungCayce-.jpg 1181w\" sizes=\"auto, (max-width: 467px) 100vw, 467px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1003\" class=\"wp-caption-text\">Sphinx &#8211; Bohrung des Bew\u00e4sserungsministeriums im Jahr 1980<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>1980 &#8211;\u00a0<\/b><b>Bericht \u201eSphinx Mapping Project\u201c durch ARCE<\/b><\/p>\n<p>In einem Pariser Institut wurden 1980 rund 200 Archivfotos gefunden, die Forschungsarbeiten am Sphinx dokumentieren, die von 1925 bis 1936 durchgef\u00fchrt worden waren, \u00fcber die indessen kein offizieller Bericht ver\u00f6ffentlicht wurde. Auch die Bilder sind bisher nicht erschienen. <span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Edgar Cayce Evans, der j\u00fcngere Sohn von Edgar Cayce (siehe Seite 178), hat die Fotos in seinem Buch \u201eDas Atlantis-Geheimnis\u201c folgendermassen beschrieben:<\/p>\n<p>\u201eDie Fotos zeigen, dass die Arch\u00e4ologen viel von dem steinernen Mantel der Sphinx abtrugen, als man die Sphinx in den Zwanzigerjahren ausgrub. Die Arch\u00e4ologen gruben sogar in dem K\u00f6rper,<br \/>\nwahrscheinlich auf der Suche nach verborgenen Kammern. Zwei oder drei Bilder scheinen eine Art Hohlraum im n\u00f6rdlichen Teil des mittleren K\u00f6rpers zu zeigen, in dem ein Mann stand, allerdings auf einem etwas tieferen Niveau als dem der Erdoberfl\u00e4che. Ein weiteres Foto zeigt ganz deutlich ein Loch in der s\u00fcdlichen Hinterpfote. Diese Formen wurden alle wieder mit den alten Steinen und modernem Zement zugedeckt.\u201c<\/p>\n<p>Von 1934 bis 1936 f\u00fchrte auch der \u00c4gyptologe Dr. Selim Hassan (siehe Seite 184), der Entdecker des \u201eWasserschachtes\u201c beziehungsweise \u201eOsiris-Grabes\u201c, beim Sphinx Forschungen durch. Er beseitigte dabei den Sand, der sich in der Sphinx-Grube seit der letzten Ausgrabung in den Zwanzigerjahren bereits wieder angesammelt hatte, und besserte einige Schadstellen mit Steinen aus. In seinem 1949 erschienenen Buch \u201eThe Sphinx: Its History in the Light of Recent Excavations\u201c hielt er fest:<\/p>\n<p>\u201eHinsichtlich der Fragen, was das genaue Alter des Sphinx ist und wem wir seine Errichtung zuzuordnen haben, sind keine definitiven Fakten bekannt, und wir haben nicht eine einzige Inschrift aus jener Zeit, die uns hier eine Antwort geben w\u00fcrde.\u201c<\/p>\n<p>Die Entdeckung der alten Fotos erfolgte in Zusammenhang mit dem Ende der Siebzigerjahre gestarteten, sogenannten ARCE Sphinx Mapping Project. Damals begann der \u00c4gyptologe Mark Lehner eine enge Zusammenarbeit mit dem 1948 gegr\u00fcndeten American Research Center in Egypt (ARCE). Der schlechte Zustand des Sphinx, durch die Forschungsarbeiten 1977 und 1978 ins Bewusstsein ger\u00fcckt, hatte die Fachleute und insbesondere Mark Lehner aufgeschreckt. Er schlug weitere Untersuchungen vor, worauf das ARCE und die \u00e4gyptische Antikenverwaltung EAO (Egyptian Antiquities Organisation) das ARCE Sphinx Mapping Project lancierten, bei dem die ECF (Edgar Cayce Foundation) erneut ein Hauptsponsor war.<\/p>\n<p>Von 1979 bis 1982 wurde eine Detailerfassung des Sphinx durchgef\u00fchrt und das Gel\u00e4nde kartografiert. Dabei wurde auch der Gang hinter dem Sphinx ge\u00f6ffnet, der bereits 1926 entdeckt und danach wieder zugemauert worden war, weil er nur wenige Meter in die Tiefe f\u00fchrt.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>1980 ver\u00f6ffentlichte Mark Lehner zusammen mit James P. Allen vom ARCE in Kairo und K. Lal Gauri, dem Direktor des Steinkonservierungslabors der Universit\u00e4t Louisville, Kentucky, einen Zwischenbericht (\u201eThe ARCE Sphinx Project: A Preliminary Report\u201c, erschienen im ARCE Newsletter, Nr. 112), in dem eine wichtige Beobachtung vermerkt wurde:<\/p>\n<p>\u201eAbgesehen von der auff\u00e4lligen \u201aBeule\u2018 auf der Brust des Sphinx haben wir nirgendwo auf dem Felsgesteink\u00f6rper irgendwelche Bearbeitungsspuren gefunden, weder Werkzeugspuren noch Oberfl\u00e4chenpartien mit Anzeichen, die von einem rauen Steinbrechen zur\u00fcckgelassen worden w\u00e4ren.\u201c<\/p>\n<p>Daf\u00fcr gebe es eine einfache Begr\u00fcndung, meinten die Autoren und verwiesen auf die starke Erosion, weshalb man nicht erwarten k\u00f6nne, noch Spuren der urspr\u00fcnglichen Steinbearbeitung zu finden. Sie stellten auch fest, dass der Sphinx bereits zum Zeitpunkt der ersten Reparatur stark verwittert gewesen sein musste. Die \u00e4lteste Flickstelle datierten die Autoren, die felsenfest davon \u00fcberzeugt sind, dass der Sphinx von Pharao Chephren stammt, um 1440 v. Chr. Die dazwischenliegende Zeitspanne von rund 1\u2018000 Jahren gen\u00fcge, um den Verwitterungszustand zu erkl\u00e4ren.<\/p>\n<p>Kritiker dieser konventionellen Ansicht, insbesondere der Geologe Robert Schoch (siehe Seite 62), weisen jedoch darauf hin, dass der Sphinx von 2500 bis 1400 v. Chr. wahrscheinlich mehr als die H\u00e4lfte der Zeit von Sand bedeckt war und dass andere Bauwerke aus dieser Zeit nicht ann\u00e4hernd dieselben Erosionsspuren aufweisen. Mark Lehner vertrat offenbar bereits 1980 die Ansicht der offiziellen \u00c4gytolo-<\/p>\n<p>gie und wurde \u2013 zumindest gegen aussen hin \u2013 ein vehementer Gegner aller, die behaupteten, der Sphinx sei \u00e4lter als 4\u2018500 Jahre und die Pyramiden seien nicht von den Pharaonen der 4. Dynastie erbaut worden. Was hatte den Sinneswandel des Cayce-Forschers bewirkt?<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>1980<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0&#8211;\u00a0<\/span><\/b><b>Entdeckung Bergwerk in Assiut mit einem Alter von 33\u2018000 Jahren<\/b><\/p>\n<p>Die Entdeckung steht zwar nicht in direkten Zusammenhang mit den Bauten in Giza, doch sie zeigt einen interessanten Zeitrahmen in Bezug auf die atlantische Periode. Anfang der Achtzigerjahre entdeckten Arch\u00e4ologen aus Belgien das wohl \u00e4lteste Bergwerk der Welt in der N\u00e4he von Assiut, rund 380 km von Giza entfernt. Dort wurde vor rund 33\u2018000 Jahren in grossem Umfang Feuerstein abgebaut, was durch die Altersbestimmungen von Kohleresten bewiesen werden konnte.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>1982<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0&#8211;\u00a0<\/span><\/b><b>Neue Interessengruppen in Giza\u00a0<\/b><b>(\u201eGiza Plateau Mapping Project\u201c)<\/b><\/p>\n<p>Nach dem Sphinx und dem Gel\u00e4nde um ihn herum wurde ab 1982 die Kartografierung des gesamten Giza-Plateaus in Angriff genommen. Geleitet wurde das sogenannte Giza Plateau Mapping Project von Mark Lehner, Zahi Hawass und dem ARCE (American Research Center in Egypt). Einer der Hauptsponsoren war die Yale University, die Edgar Cayce Foundation (ECF) nur noch ein kleiner. Damit \u00fcbernahmen einflussreichere Geldgeber das Zepter. Die Beteiligung der Yale University geht aus den offiziellen Projektbeschreibungen hervor und ist unbestritten. Weniger klar sind die genauen Hintergr\u00fcnde des Engagements, denn Yale ist eine Hochburg verschiedener Logen zur Rekrutierung der intellektuellen Elite der USA. Das wurde im Vorfeld der amerikanischen Pr\u00e4sidentschaftswahlen 2004 sogar in europ\u00e4ischen Medien thematisiert. In der renommierten Schweizer Zeitung \u201eDie Weltwoche\u201c war in der Ausgabe vom 11. M\u00e4rz 2004 unter dem Titel \u201eUS-Pr\u00e4sidentschaft: Auf Knochen gebettet\u201c Folgendes zu lesen:<\/p>\n<p><em>\u201eSkull and Bones (Sch\u00e4del und Knochen) ist der ber\u00fcchtigtste Geheimbund der USA. Jetzt duellieren sich erstmals zwei Mitglieder im Kampf ums Weisse Haus. [\u2026] Auf dem Gel\u00e4nde der renommierten Elite-Uni von Yale, in einem fensterlosen Sandsteinbau, wird allj\u00e4hrlich ein ausgew\u00e4hlter Kreis von f\u00fcnfzehn Studenten in einem wilden Ritual in den ber\u00fcchtigtsten Geheimbund der USA aufgenommen. [\u2026] US-Pr\u00e4sident George W. Bush hat 1968 in der Yale-Gruft \u201aBlut\u2018 getrunken und dem Papst (dem Oberhaupt von Skull and Bones) den Pantoffel gek\u00fcsst, wie schon Vater George H. W. und Grossvater Prescott vor ihm. Wie kein Zweiter ist der Bush-Clan \u201aauf Knochen gebettet\u2018, wie es im Volksmund heisst. So viel verdanken die Bushs dem Netzwerk der Knochenm\u00e4nner, dass der erzkonservative Pat Buchanan 1992 seinem Kontrahenten George Bush senior vorwarf, er strebe eine Geheimbund-Regierung an. [\u2026] Skull and Bones ist der \u00e4lteste und m\u00e4chtigste der sieben Geheimb\u00fcnde in Yale, gegr\u00fcndet 1832 von William H. Russell, Mitglied einer ber\u00fcchtigten Opiumh\u00e4ndler-Familie.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Nach den ersten Remote-Sensing-Untersuchungen (siehe Seite 191) durch Stanford Research International (SRI) und dem Granitfund im Untergrund vor dem Sphinx wurden also sofort neue Interessengruppen in Giza aktiv. 1982 f\u00fchrte das SRI unter der Leitung von Mark Lehner weitere Untersuchungen beim Sphinx durch und entdeckte erneut eine Anomalie, also eine m\u00f6gliche Kammer. 1985 gr\u00fcndete Lehner dann die Ancient Egypt Research Associates (AERA), womit eine weitere Organisation f\u00fcr die Giza-Forschung enstand.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>1986<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0&#8211;\u00a0<\/span><\/b><b>Entdeckungen mit Remote-Sensing\u00a0<\/b><b>durch Dormion und Goidin<\/b><\/p>\n<p>Ausgel\u00f6st durch die weltweit grossen Fortschritte in der Remote-Sensing-Technik,<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>waren in den Achtzigerjahren \u2013 f\u00fcr kurze Zeit \u2013 auch von den bisher dominierenden Organsationen unabh\u00e4ngige Forschungsteams willkommen.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>So f\u00fchrten im Sommer 1986 zwei Architekten aus Frankreich, Gilles Dormion und Jean-Patrice Goidin, in der \u201eCheops\u201c-Pyramide Messungen mit elektronischen Detektor- und Radarger\u00e4ten durch. Die Franzosen stellten in der horizontalen Galerie, dem Gang, der zur \u201eK\u00f6nigin\u201c-Kammer f\u00fchrt (siehe Seite 42), Anomalien fest, die auf drei oder vier Hohlr\u00e4ume hinwiesen. Die mit einem Gravimeter vorgenommenen Radiographien zeigten auch in der Nordostecke der \u201eK\u00f6nigs\u201c-Kammer ein Massendefizit.<\/p>\n<p>Dormion und Goidin erhielten daraufhin vom Supreme Council of Antiquities, der \u00e4gyptischen Antikenverwaltung, sogar die Erlaubnis, im Gang zur \u201eK\u00f6nigin\u201c-Kammer einige kleine L\u00f6cher zu bohren. Zahi Hawass, der Chief Inspector of Antiquities bei den Giza-Pyramiden, weilte in dieser Zeit in den USA. Dormion und Goidin stiessen bei ihren Bohrungen in der Westwand des Ganges nach 2,65 m tats\u00e4chlich auf einen etwa 3 m tiefen Hohlraum, der zur \u00dcberraschung aller mit feinem Quarzsand gef\u00fcllt war.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Obwohl die beiden Franzosen die Ansicht der offiziellen \u00c4gyptologie teilten, dass Cheops der Erbauer der grossen Pyramide gewesen sei, und mit ihrer Arbeit in keinerlei Weise diesen Standpunkt widerlegen wollten, bekamen sie keine Bewilligung f\u00fcr eine Fortsetzung ihrer Untersuchungen.<\/p>\n<p>Die Entdeckungen des franz\u00f6sischen Teams widersprachen nur der \u00e4gyptologischen Auffassung vom Aufbau einer Grabpyramide und sorgten f\u00fcr entsprechendes Aufsehen. Auch weil japanische Untersuchungen, die im Januar 1987 begannen, deren Ergebnisse nachtr\u00e4glich best\u00e4tigten, wie dieser Bericht im \u201eScience Frontiers Online\u201c Anfang 1988 zusammenfasste:<\/p>\n<p>\u201eJapanische und franz\u00f6sische Experten untersuchen ein neues Geheimnis der Pyramiden: Warum bauten die Pharaonen in der Grossen Pyramide des Cheops geometrische Hohlr\u00e4ume und f\u00fcllten sie mit gesiebtem Sand, der mit Mineralien angereichert ist? Von au\u00dfen betrachtet, scheint die Pyramide aus soliden Kalksteinbl\u00f6cken gebaut zu sein. Aber zwei franz\u00f6sische Architekten, Gilles Dormion und Jean-Patrice Goidin, entdeckten Hohlr\u00e4ume, die insgesamt 15 bis 20 % der gesamten Struktur ausmachen k\u00f6nnten. Das franz\u00f6sische Team verwendete ein Instrument, das Gravitationsunterschiede misst, wodurch verborgene Hohlr\u00e4ume geortet werden k\u00f6nnen. Dann bohrten sie kleine L\u00f6cher durch die 1 Meter dicken Quader und stiessen auf Sand \u2013 aber nicht auf gew\u00f6hnlichen Sand aus der nahe gelegenen W\u00fcste. Labortests zeigten, dass der Sand aus einer anderen Region \u00c4gyptens stammt; er wurde gesiebt und mit bestimmten Mineralien angereichert, bevor die Architekten des Altertums ihn in der Pyramide platzierten. Die Resultate des franz\u00f6sischen Teams wurden in der Folge von einem japanischen Team best\u00e4tigt.\u201c (Science Frontiers Online, No. 55, Jan\/Feb 1988, www.science-frontiers.com)<\/p>\n<p>Die Forschungsergebnisse ver\u00f6ffentlichten Dormion und Goidin in den B\u00fcchern \u201eKh\u00e9ops: Nouvelle Enqu\u00eate\u201c (1986) und \u201eNouveaux Myst\u00e8res de la Grande Pyramide\u201c (1987). Sie schrieben darin, dass sich die bekannten Hohlr\u00e4ume der Pyramide \u00fcberwiegend im \u00f6stlichen Bereich befinden w\u00fcrden; das lege den Gedanken nahe, dass auch in der Westh\u00e4lfte etwas vorhanden sein k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>1987<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0&#8211;\u00a0<\/span><\/b><b>Neue Kammern in der grossen Pyramide durch die Waseda-Universit\u00e4t<\/b><\/p>\n<p>Das japanische Wissenschaftler-Team der Waseda-Universit\u00e4t in Tokio untersuchte unter der Leitung von Professor Sakuji Yoshimura mit den modernsten elektronischen R\u00f6ntgen-Ger\u00e4ten nicht nur den Gang zur \u201eK\u00f6nigin\u201c-Kammer und die Kammer, sondern auch die \u201eK\u00f6nigs\u201c-Kammer und den Bereich zwischen der \u201eCheops\u201c- und der \u201eChephren\u201c-Pyramide sowie das Sphinx-Gel\u00e4nde und den Sphinx. Eingesetzt wurden unter anderem zwei unterschiedliche Radarsysteme: eines zur Messung der unterirdischen Reflexionen, das andere f\u00fcr die Suche von Hohlr\u00e4umen per Radartransmissionen.<\/p>\n<p>Noch im selben Jahr publizierte Professor Yoshimura einen 60-seitigen wissenschaftlichen Abschlussbericht \u00fcber das Forschungsprojekt (Non-Destructive Pyramid Investigation \u2013 by<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>Electromagnetic Wave Method, Waseda University, Tokio 1987). Demnach liessen die Radaraufnahmen in der \u201eCheops\u201c-Pyramide Hohlr\u00e4ume neben der Galerie und s\u00fcdwestlich und n\u00f6rdlich der \u201eK\u00f6nigs\u201c-Kammer erkennen sowie einen Gang, der gegen\u00fcber dem Eingang aus der \u201eK\u00f6nigs\u201c-Kammer wegf\u00fchrt. Zudem zeigte der Radar in der Nordwestecke der \u201eK\u00f6nigin\u201c-Kammer einen 30 m langen Gang, von dem er annimmt, dass dieser mit einem bisher unbekannten Labyrinth innerhalb der Pyramide in Verbindung stehe. Der Gang verl\u00e4uft parallel zum bekannten, horizontalen Gang und entspricht dem Hohlraum, den die franz\u00f6sischen Architekten ein paar Monate zuvor geortet hatten.<\/p>\n<p>Auch beim Sphinx erkannten die Ger\u00e4te unterirdische Kammern und G\u00e4nge. Im Bericht von Professor Yoshimura sind die Messergebnisse folgendermassen wiedergegeben:<\/p>\n<p>\u201e1.) Bereich s\u00fcdlich des Sphinx: [\u2026]<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>ein Hohlraum 2,5 bis 3 Meter im Boden beim s\u00fcd\u00f6stlichen Vorderfuss. Im K\u00f6rper des Sphinx wurde eine 2 Meter breite, 3 Meter tiefe und 2 Meter lange Aush\u00f6hlung gefunden, die m\u00f6glicherweise unter den Sphinx f\u00fchrt. [\u2026]<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>2.) Bereich n\u00f6rdlich des Sphinx: [\u2026]<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Im K\u00f6rper des Sphinx befindet sich eine \u00e4hnliche Aush\u00f6hlung wie auf der S\u00fcdseite, die m\u00f6glicherweise unter den Sphinx f\u00fchrt. Unter dem Sphinx k\u00f6nnte es also einen Tunnel geben. Des weiteren wurde in der N\u00e4he des Ellbogens des Vorderbeins ein geometrischer Hohlraum gefunden<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>(1 x 1,5 x 7 Meter), der m\u00f6glicherweise Metall oder Granit enth\u00e4lt.<\/p>\n<p>3.) Bereich \u00f6stlich des Sphinx: [\u2026]<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Zwischen den beiden Vorderbeinen wurde ein geometrischer Hohlraum (1,5 x 3 Meter) entdeckt. Der Boden konnte nicht klar eruiert werden, weil er vielleicht uneben ist oder m\u00f6glicherweise Gegenst\u00e4nde darauf liegen. Der Hohlraum ist von Osten nach Westen ausgerichtet, also auf die Brust des Sphinx; ein Opfertisch aus Granit hat jedoch eine weitere Untersuchung verunm\u00f6glicht. Auf der westlichen Seite neben diesem Opfertisch [\u2026] konnte nur eine grobe Untersuchung durchgef\u00fchrt werden. Sie deutete die Existenz eines Hohlraums in 1 bis 2 Metern Tiefe an. Er k\u00f6nnte mit demjenigen verbunden sein, der sich vor dem Sphinx befindet, und sich bis unterhalb des Sphinx fortsetzen.\u201c<\/p>\n<p>Auf der Website der Waseda-Universit\u00e4t ist noch heute eine kurze Zusammenfassung des damaligen Forschungsprojekts zu lesen, das wegen einer nicht n\u00e4her bekannten \u201eAnordnung\u201c nicht mehr fortgesetzt werden konnte, oder wohl eher durfte:<\/p>\n<p>\u201eDiese Untersuchung war neuartig, da fortgeschrittene wissenschaftliche Technologien eingesetzt wurden, ohne dass die St\u00e4tte selbst in irgendeiner Form h\u00e4tte besch\u00e4digt werden m\u00fcssen. [\u2026]<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Durch den Einsatz dieser Methode konnten fruchtbare Ergebnisse erlangt werden, z. B. ungew\u00f6hnliche Radarreaktionen, die auf der Nordseite der K\u00f6niginnenkammer auf die Existenz eines inneren Hohlraums hinweisen, sowie s\u00fcdlich der Grossen Pyramide und auf der n\u00f6rdlichen Seite des Sphinx.\u201c (\u201eThe Pyramid Survey at Giza\u201c auf www.waseda.jp)<\/p>\n<p>Nach den franz\u00f6sischen und japanischen Untersuchungen wurde die \u201eCheops\u201c-Pyramide einige Monate f\u00fcr Besucher geschlossen. Gem\u00e4ss Augenzeugen wurden in dieser Zeit intensive Arbeiten in der Galerie und in der \u201eK\u00f6nigin\u201c-Kammer vorgenommen. Die Ergebnisse der Remote-Sensing-Arbeiten wurden von den \u00c4gyptologen damals auch nicht bestritten. So wurde beispielsweise Zahi Hawass am Schluss eines Artikels in der \u201eNew York Times\u201c vom 24. Februar 1987, der unter dem Titel \u201eDie Technik \u00f6ffnet uralte T\u00fcren\u201c \u00fcber die Entdeckung eines alten Grabes im Tal der K\u00f6nige bei Theben mit Hilfe moderner Remote-Sensing-Methoden berichtete, mit den Worten zitiert:<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>\u201eMit solchen Methoden haben vor kurzem ein franz\u00f6sisches und ein japanisches Team mehrere Hohlr\u00e4ume in der Grossen Pyramide und unter dem Sphinx aufgesp\u00fcrt.\u201c<\/p>\n<p>Zahi Hawass kehrte 1987 aus den USA nach \u00c4gypten zur\u00fcck und wurde Generalinspektor von Giza und Saqqara. Aufgrund der Entdeckungen der franz\u00f6sischen und der japanischen Forscher wurde in Kairo vom 14. bis 17. September 1987 eine internationale Konferenz abgehalten, bei der allerdings nichts Konkretes herauskam. Die \u201eCheops\u201c-Pyramide, die zu diesem Zeitpunkt bereits geschlossen war, wurde erst Anfang 1988 wieder ge\u00f6ffnet \u2013 und in den folgenden Jahren des \u00d6fteren wieder geschlossen. Was wurde dort damals wohl gesucht oder vielleicht auch gefunden?<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>1988 &#8211;\u00a0Sphinx-Sch\u00e4chte durch die \u00e4gyptische Altert\u00fcmerverwaltung<\/b><\/p>\n<p>Im Jahr, nachdem das Team der Waseda-Universit\u00e4t ihre letzte Untersuchung beim Sphinx abgeschlossen hatte, entstanden diese Bilder. Ich habe sie 2012 \u00fcber einen Bekannten aus der Altert\u00fcmerverwaltung erhalten, und sie zeigen Details der beiden schon bekannten Sch\u00e4chte des Sphinx.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Der Schacht im R\u00fccken f\u00fchrt gem\u00e4ss dem \u00c4gyptologen Emad Fahmy bis auf Bodenh\u00f6he, also rund 12,5 m tief. Ich hoffe, diesen Schacht im Jahr 2018 selber begehen zu k\u00f6nnen.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Der Schacht am Hinterteil des Sphinx \u2013 auch \u201eblinder\u201c oder \u201eGrabr\u00e4uber\u201c-Schacht genannt \u2013 f\u00fchrt versetzt rund 8 m tief in den Untergrund, bis zu der Stelle, wo er pl\u00f6tzlich endet. Zudem f\u00fchrt von der Zugangsl\u00fccke noch ein weiterer Schacht nach oben, der nach rund 4 m mit Holzbalken geschlossen wurde. Durch einen gr\u00f6sseren Zwischenraum sieht man, dass der Schacht noch weiter nach oben f\u00fchrt. Das k\u00f6nnte ein Zugang sein in den Raum im Sphinx, der in verschiedenen Quellen erw\u00e4hnt wird.<\/p>\n<p>Anmerkung:<br \/>\nVom fast unbekannten Schacht im Kopf des Sphinx, der rund 2,5 m tief sei, konnte ich in den letzten 20 Jahren keine Bilder finden. Nur vom Zugang.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Vom Schacht hinter der Traumstele gibt es auch keine Fotos. Als ich einmal in der Nacht drin war, konnte ich keine Aufnahmen machen. Er war rund 2 m tief, doch mit Sand und Schutt aufgef\u00fcllt.\u00a0Und bei allen 4 Sch\u00e4chten gibt es die selbe These, sie seien zugemauert und dann mit Sand zugedeckt worden.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_1036\" style=\"width: 353px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/06\/Sphinx.Schacht.R\u00fcckenimg06186@Paganini.jpeg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1036\" class=\"wp-image-1036 \" src=\"https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/06\/Sphinx.Schacht.R\u00fcckenimg06186@Paganini-146x300.jpeg\" alt=\"\" width=\"343\" height=\"704\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1036\" class=\"wp-caption-text\">Sphinx &#8211; Schacht im R\u00fccken (aus 4 Bildern)<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_1034\" style=\"width: 356px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/06\/Sphinx.Schacht.hinten.img06191-\u00a9Paganini.jpeg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1034\" class=\"wp-image-1034 \" src=\"https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/06\/Sphinx.Schacht.hinten.img06191-\u00a9Paganini-300x195.jpeg\" alt=\"\" width=\"346\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/06\/Sphinx.Schacht.hinten.img06191-\u00a9Paganini-300x195.jpeg 300w, https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/06\/Sphinx.Schacht.hinten.img06191-\u00a9Paganini-768x499.jpeg 768w, https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/06\/Sphinx.Schacht.hinten.img06191-\u00a9Paganini-1024x665.jpeg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 346px) 100vw, 346px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1034\" class=\"wp-caption-text\">Sphinx &#8211; Schacht Hinterteil, Gang unten<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_1035\" style=\"width: 359px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/06\/Sphinx.Schacht.hinten@Paganini.jpeg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1035\" class=\"wp-image-1035 \" src=\"https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/06\/Sphinx.Schacht.hinten@Paganini-278x300.jpeg\" alt=\"\" width=\"349\" height=\"377\" srcset=\"https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/06\/Sphinx.Schacht.hinten@Paganini-278x300.jpeg 278w, https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/06\/Sphinx.Schacht.hinten@Paganini-768x829.jpeg 768w, https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/06\/Sphinx.Schacht.hinten@Paganini-949x1024.jpeg 949w\" sizes=\"auto, (max-width: 349px) 100vw, 349px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1035\" class=\"wp-caption-text\">Sphinx &#8211; Schacht Hinterteil, Gang oben (aus 2 Bildern)<\/p><\/div>\n<div class=\"mceTemp\"><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"font: normal normal normal 12px\/normal Helvetica; margin: 0px;\"><span style=\"letter-spacing: 0px;\"><span style=\"font-size: x-small;\">Dies ist ein Auszug aus dem Buch\u00a0<a href=\"https:\/\/evol-forum.ch\/buecher-und-ebooks\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">GIZA VERM\u00c4CHTNIS<\/a>.<\/span><\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Entdeckungen von\u00a01912 &#8211; 1988 &nbsp; 1912 &#8211;\u00a0Sphinx-Kammern entdeckt von Dr. Reisner, Harvard-Unversit\u00e4t Den ersten sensationellen Fund publizierte der amerikanische \u00c4gyptologe Prof. George Andrew Reisner von der Harvard-Universit\u00e4t. 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