{"id":884,"date":"2018-06-19T15:59:16","date_gmt":"2018-06-19T13:59:16","guid":{"rendered":"https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/?page_id=884"},"modified":"2018-10-29T12:23:41","modified_gmt":"2018-10-29T10:23:41","slug":"1991-2009-entdeckungen","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/1991-2009-entdeckungen\/","title":{"rendered":"1991-2009 Entdeckungen"},"content":{"rendered":"<h1>Entdeckungen von\u00a01991 &#8211; 2009<\/h1>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>1991 &#8211;\u00a0<\/b><b>Entdeckung von unterirdischen\u00a0G\u00e4ngen und R\u00e4umen in Kairo<\/b><\/p>\n<p>Beim Ausbau der Kairoer U-Bahn, der 1991 in Angriff genommen wurde und der vom franz\u00f6sischen Ingenieur und Professor Jean K\u00e9risel als Berater begleitet wurde, stiessen die Arbeiter auf einen 5,15 m hohen, 3,70 m breiten und 27 m langen Raum. Den Angestellten wurde gesagt, es handle sich um eine nat\u00fcrliche, durch Auswaschungen entstandene H\u00f6hle. Augenzeugen berichteten jedoch, dass dort danach heimliche Untersuchungen stattfanden. Trotz Verbot gingen zwei Monate sp\u00e4ter einige Arbeiter erneut in die \u201eH\u00f6hle\u201c und erz\u00e4hlten, dass eine Mauer durchbrochen wurde und dass sich auf der anderen Seite ein weiterer Raum befand. In keinem gab es irgendeinen Hinweis auf die Erbauer \u2013 wie bei den bekannten Megalith-Anlagen in Giza.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Der umstrittene Autor Erdogan Ercivan schrieb in seinem Buch \u201eVerbotene \u00c4gyptologie\u201c \u00fcber die Entdeckung der Arbeiter:<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>\u201eHier beginnt ein kilometerlanger k\u00fcnstlich bearbeiteter, ver\u00e4stelter Tunnelabschnitt, dessen Ende von den Arbeitern nicht genau abgesch\u00e4tzt werden konnte. Auch der Sicherheitsbeamte der Kairoer U-Bahn, Mohammed Maher Mostafa, best\u00e4tigt die parallel verlaufenden Tunnelsysteme, die schon vor dem Bau der U-Bahn dort waren.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>1992 &#8211;\u00a0<\/b><b>Geologische Analyse des Sphinx<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/b><\/p>\n<p>Die ausf\u00fchrliche Beschreibung dieser Entdeckungen durch John Anthony West und Dr. Robert Schoch steht bereits im Kapitel 2 \u00fcber das <a href=\"https:\/\/www.giza-vermaechtnis.ch\/sphinx\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Alter des Sphinx<\/a> (s. Seite 62).<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>1992 &#8211;\u00a0<\/b><b>Neuer Gang in der grossen Pyramide<\/b><\/p>\n<p>Im Oktober 1992 untersuchte Prof. Jean K\u00e9risel mit seinen Remote-Sensing-Ger\u00e4ten den absteigenden Gang der \u201eCheops\u201c-Pyramide. Ganz unten, kurz bevor er in die \u201eBrunnen\u201c-Kammer m\u00fcndet, zeigte der Ground-Penetrating-Radar eine langgezogene Struktur, die ein tiefer gelegener Gang sei, der den horizontalen Gang vor der \u201eBrunnen\u201c-Kammer im Winkel von 45\u00b0 kreuzt und Richtung Sphinx f\u00fchrt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>1993 &#8211;\u00a0<\/b><b>1. Erkundung \u201eL\u00fcftungs\u201c-Sch\u00e4chte<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/b><b>in der grossen Pyramide<\/b><\/p>\n<p>\u00dcber das Deutsche \u00c4gyptologische Institut in Kairo, das Anfang der Neunzigerjahre von der \u00c4gyptischen Antikenverwaltung mit dem Einbau von Ventilatoren bei den angeblichen \u201eL\u00fcftungs\u201c-Sch\u00e4chten der \u201eK\u00f6nigs\u201c-Kammer in der grossen Pyramide beauftragt wurde, kam der deutsche Ingenieur Rudolf Gantenbrink nach Giza. Er machte den Vorschlag, bei dieser Gelegenheit auch die Sch\u00e4chte der \u201eK\u00f6nigin\u201c-Kammer genauer zu erforschen, von denen viele \u00c4gyptologen bis dahin glaubten, dass sie nur etwa 10 m lang seien, weil die Untersuchungen des schottischen Forschers Morton Edgar in ihren Lehrb\u00fcchern unbeachtet blieben. Wir kommen gleich darauf zur\u00fcck.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Der erste Versuch von Gantenbrink im Fr\u00fchling 1992, den Schacht auf der S\u00fcdseite der \u201eK\u00f6nigin\u201c-Kammer mit seinem Video-Roboter zu erkunden, scheiterte nach 20 m, als der Schacht f\u00fcr das Gef\u00e4hrt zu steil und zu eng wurde.<\/p>\n<p>Nach seiner R\u00fcckkehr in Deutschland liess der Ingenieur auf eigene Kosten (rund 250\u2019000 US-Dollar) einen neuen Roboter konstruieren, der diesen neuen Anforderungen gewachsen sein sollte. Damit traf er am 6. M\u00e4rz 1993 wieder in Kairo ein, in Begleitung eines professionellen Filmteams. Die m\u00fcndliche Zusage von Zahi Hawass f\u00fcr die weiteren Forschungen und die Dreharbeiten war kurz darauf allerdings durch den Umstand in Frage gestellt, dass der Generalinspektor wegen des Verschwindens einer alten Statue (vor\u00fcbergehend) seines Amtes enthoben wurde.<\/p>\n<p>Aufgrund der Unsicherheiten trieb Gantenbrink den Versuch mit dem neuen Roboter voran und machte am 21. M\u00e4rz eine sensationelle Entdeckung: Nach 60 m waren die W\u00e4nde des Schachtes pl\u00f6tzlich glatt poliert, und 5 m weiter stand der Roboter vor dem mittlerweile weltbekannten Steinblock mit den 2 kupfernen Griffen. Der linke war abgebrochen, m\u00f6glicherweise durch die 1929 durchgef\u00fchrten Untersuchungen von Morton Edgar, der eine Stangenkonstruktion bis zu diesem Stein hinaufschob.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Die Videoaufnahmen zeigten zudem, dass die untere rechte Ecke des Verschlusssteins weggebrochen war oder schon immer gefehlt hat. Da das Scheinwerferlicht durch diese kleine \u00d6ffnung schien, musste sich dahinter ein Hohlraum befinden. Vor dem Spalt war etwas zu erkennen, das wie Staub aussah, wobei der Eindruck bestand, dass er von der anderen Seite in den Schacht gedrungen sei.<\/p>\n<p>In der Annahme, dass die Vertreter des Deutschen \u00c4gyptischen Instituts oder der \u00c4gyptischen Antikenverwaltung, die dabei gewesen waren, die Entdeckung offiziell bekannt geben w\u00fcrden, gingen Gantenbrink und sein Team in ihr Hotel. Als nichts dergleichen passierte, reiste er zur\u00fcck nach Deutschland und sandte eine Kopie der gut gelungenen Videoaufnahmen den Autoren Robert Bauval und Graham Hancock nach England, die die heissen Nachrichten aus \u00c4gypten an die Medien weiterleiteten. Ab Mitte April \u00fcberschlugen sich die Meldungen, so dass sich die offiziellen Stellen in \u00c4gypten ver\u00e4rgert zu Stellungnahmen gezwungen sahen. Die Wogen gl\u00e4tteten sich wieder, doch Gantenbrink bekam keine Erlaubnis zu weiteren Forschungen.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Daraufhin bot er \u00f6ffentlich an, seinen Roboter den \u00c4gyptern zu \u00fcberlassen und auf eigene Kosten einen einheimischen Techniker auszubilden, damit die Forschungen damit weitergef\u00fchrt werden k\u00f6nnen. Doch der Vorschlag stiess auf Ablehnung.<\/p>\n<p>Anmerkung:<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Ab 1993 wurde die grosse Pyramide erstmals f\u00fcr ein ganzes Jahr geschlossen.<br \/>\nDer Zusammenhang war offensichtlich und gab wieder viele Spekulationen \u00fcber heimliche Untersuchungen durch Dr. Hawass und Dr. Lehner f\u00fcr ihre Auftraggeber.<\/p>\n<div id=\"attachment_1046\" style=\"width: 557px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/07\/Bauval-Hancock.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1046\" class=\"wp-image-1046 \" src=\"https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/07\/Bauval-Hancock-300x257.jpg\" alt=\"\" width=\"547\" height=\"469\" srcset=\"https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/07\/Bauval-Hancock-300x257.jpg 300w, https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/07\/Bauval-Hancock-768x658.jpg 768w, https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/07\/Bauval-Hancock-1024x877.jpg 1024w, https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/07\/Bauval-Hancock.jpg 1087w\" sizes=\"auto, (max-width: 547px) 100vw, 547px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1046\" class=\"wp-caption-text\">Abb. 7.39 &#8211; Der Verriegelungsstein, auf den Gantenbrinks Videoroboter im S\u00fcdschacht der \u201eK\u00f6nigin\u201c-Kammer stiess. Der linke Kupfergriff ist abgebrochen, wahrscheinlich durch die Untersuchungen von Morton Edgar, als er 1929 eine Stangenkonstruktion bis zu diesem Stein hinaufschob. Im Nordschacht sind noch beide Kupferteile intakt.<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>1994 \u00a0&#8211;\u00a0Gang in den Sphinx<\/b><\/p>\n<p>Am 10.10.1994 erschien im \u201eHamburger Abendblatt\u201c eine Meldung, dass Arbeiter bei der Restaurierung an der linken Seite des Sphinx einen Gang entdeckt h\u00e4tten, der in ihn hinein f\u00fchre. F\u00fcr mich war dies eine weitere Best\u00e4tigung f\u00fcr die 1978 dokumentierte Entdeckung (siehe Seite 202).<\/p>\n<p>Anmerkung:<br \/>\nDr. Mark Lehner sagte sp\u00e4ter, es seien schon vor 1994 G\u00e4nge und Hohlr\u00e4ume unter dem Sphinx bekannt gewesen. Eine 1995 gedrehte NBC-Dokumentation besagt, es soll 9 Hohlr\u00e4ume geben, die fast alle mit Wasser angef\u00fcllt seien.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>1994 &#8211;\u00a0<\/b><b>Ausrichtung der Pyramiden auf Orion-Sternbild urch Bauval und Gilbert<\/b><\/p>\n<p>Diese wichtige Entdeckung durch Robert Bauval und Adrian Gilbert, dass die Pyramiden und der Sphinx um 10500 v. Chr. genau auf die <a href=\"https:\/\/www.giza-vermaechtnis.ch\/der-ausblick\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Orion-G\u00fcrtelsterne und das Sternbild L\u00f6we<\/a> ausgerichtet waren, wird im Ausblick beschrieben und dokumentiert (siehe Seite 300). Damit kommen wir wieder in die Zeit der sp\u00e4ten Atlantis-Periode.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>1996 &#8211;\u00a0<\/b><b>Geheimes \u201eDaedalos Project\u201c in der \u201eK\u00f6nigin\u201c-Kammer durch die Altert\u00fcmerverwaltung und Private<\/b><\/p>\n<p>Hier geht es in dem Schacht respektive bei der Steint\u00fcr weiter, die Gantenbrink 1993 in der \u201eK\u00f6nigin\u201c-Kammer entdeckt hatte.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Diese Entdeckung habe ich jedoch nur im Buch \u201eVerbotene<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>\u00c4gyptologie\u201c von Erdogan Ercivan finden k\u00f6nnen. Es wurde nichts publiziert und ich konnte diese Entdeckungen durch keine andere Quellen verifizieren. Doch sie scheint glaubw\u00fcrdig. Er gibt die Aussagen eines Yamal weiter, der f\u00fcr die \u00c4gyptische Altert\u00fcmerverwaltung arbeitete. Dieser sagt, der Blockierstein sei mit einem eigens f\u00fcr dieses Projekt entwickelten Roboter, der den Namen Daedalos trug, bereits im Herbst 1996 ge\u00f6ffnet worden. Nicht erst 2012 in der TV-Sendung \u201eNacht der Pyramiden\u201c (siehe Seite 227). Der Schacht soll nicht in einer Kammer enden, sondern in einem Winkel von jeweils 90\u00b0 in T-Form weiter in den Pyramidenk\u00f6rper hineinf\u00fchren. Im Zuge des Daedalos Project h\u00e4tten die \u00e4gyptischen Arbeiter eine weitere Kammer neben der \u201eK\u00f6nigin\u201c-Kammer nachgewiesen. Diese sei 5 m lang, 4 m hoch und 2 m breit. Es gebe 2 Verbindungen in diese Kammer. Eine durch den \u201eL\u00fcftungs\u201c-Schacht mit dem Blockierstein und eine hinter der Granitplatte vor der \u201eK\u00f6nigs\u201c-Kammer.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Anmerkung:<br \/>\nWahrscheinlich eine der 2 von Dormion entdeckten Kammern (siehe Seite 226).<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>1996\u20131998 &#8211;\u00a0<\/b><b>Die Schor-Expeditionen, die \u201e<a href=\"https:\/\/www.giza-vermaechtnis.ch\/das-osiris-grab\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Osiris\u201c-Anlage<\/a> und Kammern unter dem Sphinx<\/b><\/p>\n<p>Im Mai 1996 erhielt der amerikanische Multimillion\u00e4r Dr. Joseph Schor \u00fcberrasschend eine Forschungslizenz vom Supreme Council of Antiquities (SCA, fr\u00fcher EAO). Schor, der in der Lebensmittel- und Vitaminbranche reich wurde, wollte die von Edgar Cayce erw\u00e4hnte Halle der Aufzeichnungen und die Beweise der Existenz von Atlantis finden.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Er ist ein \u201eLife Member\u201c (Mitglied auf Lebenszeit) der A.R.E. (Association for Research and Enlightenment), die 1931 von Edgar Cayce gegr\u00fcndet worden war, um die von ihm in Trance empfangenen Informationen auszuwerten und zu erforschen.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Offiziell lautete die Begr\u00fcndung der Arbeiten und der Lizenzvergabe allerdings so:<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>\u201eUntersuchung des Untergrunds auf geologische Verwerfungen und Hohlr\u00e4ume, die m\u00f6glicherweise f\u00fcr die Touristen oder die Monumente eine Gefahr darstellen.\u201c<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Doch Schor machte sp\u00e4ter kein Geheimnis daraus, dass es um ganz andere Ziele ging. Er reiste selber nach \u00c4gypten, um die Untersuchungen zu koordinieren und Kontakte zu pflegen. Schor stellte eine hochmoderne Remote-Sensing-Ausr\u00fcstung im Wert von \u00fcber 1 Mio. US-Dollar zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n<p>Zu seinem Team geh\u00f6rten Thomas<br \/>\nDobecki und der Filmer Boris Said, die bereits dem Team von John A. West angeh\u00f6rten (siehe Seite 63). Mit dabei waren zudem vier Geologen der Florida State University.<\/p>\n<p>Eines der vielen Ziele war die \u201eErforschung der dritten Ebene des Wasserschachts\u201c unter dem \u201eChephren\u201c-Aufweg, der heute meist \u201eOsiris-Grab\u201c<span id=\"__caret\">\u00a0<\/span>und von mir \u201eOsiris\u201c-Anlage genannt wird und im Jahr 1935 von Dr. Selim Hassan entdeckt wurde<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>(siehe Dokumentation und Bilder zu der \u201eOsiris\u201c-Anlage Seite 90 ff.).<\/p>\n<p>F\u00fcr diese Aufgabe wurde der Remote-Sensing-Spezialist Dr. J.J. Hurtak ins Team berufen, von dem sich Schor auch zus\u00e4tzliche wissenschaftliche Erkenntnisse versprach. Denn Hurtak konnte aufgrund seiner paraphysischen F\u00e4higkeiten die genaue Lage des \u201eOsiris-Grabes\u201c unter Giza angeben, noch bevor die Schor-Expedition nach \u00c4gypten aufbrach.<\/p>\n<p>Im Februar 1997 stiegen Boris Said und James Hurtak in die dritte Ebene hinunter, die kurz davor trocken gelegt worden war und wahrscheinlich jahrtausendelang unter Wasser gestanden hatte. Der Raum war noch bedeckt mit Ablagerungen. In der Mitte entdeckten Said und Hurtak wenige Zentimeter darunter eine Granitfl\u00e4che, die sich als Teil eines Quaders entpuppte.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Mit einem Ground-Penetrating-Radar untersuchte Hurtak den Untergrund und fand heraus, dass der Granitquader etwa 0,75 m dick ist. 2,5 m tiefer ortete er eine Anomalie, die wie eine 2,5 m breite halbkugelf\u00f6rmige Decke aussah. Diese Anomalie setzte sich mit einem Gef\u00e4lle von 25\u00b0 fort und verlor sich in Richtung Sphinx (wir kommen in der Anmerkung auf weitere G\u00e4nge zur\u00fcck).<\/p>\n<p>Said und Hurtak meldeten ihren Fund dem Giza-Chefinspektor Zahi Hawass. Weil ihr Auftraggeber Joseph Schor nur \u00fcber eine Erlaubnis f\u00fcr Radarmessungen und Filmarbeiten verf\u00fcgte, durften sie aber nicht weitergraben. Hawass startete im folgenden Jahr 1998 selbst die Ausgrabung dieser Anlage. Den Abschluss der Schor-Expeditionen und Hawass-Grabungen in der \u201eOsiris\u201c-Anlage bildete dann die Fernsehsendung \u201eOpening the Lost Tombs: Live from Egypt\u201c, die am 2. M\u00e4rz 1999 auf Fox TV ausgestrahlt wurde. Hawass nahm die Hauptrolle ein und wurde als \u201eEntdecker\u201c der unterirdischen \u201eOsiris\u201c-Anlage unter dem \u201eChephren\u201c-Aufweg pr\u00e4sentiert; er habe die zweite Ebene freigelegt und dabei die zwei Sarkophage entdeckt. Was so nicht stimmt, denn dieser Raum war bereits 1935 von Selim Hassan entdeckt und betreten worden (siehe Seite 184). Besonderes Gewicht wurde in der Sendung der Kammer der dritten Ebene gegeben, die Hawass als \u201eOsiris-Grab\u201c pr\u00e4sentierte und von Dr. Hurtak entdeckt wurde.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Anmerkungen zu unerforschten G\u00e4ngen:<br \/>\nBereits 1996, rund 10 Monate vor Beginn seiner ersten der vier Expeditionen, hatte Schor hinter dem Sphinx einen Gang Richtung Westen lokalisiert. Wenn er geradeaus verl\u00e4uft, w\u00fcrde er seiner Meinung nach zur dritten Ebene der \u201eOsiris\u201c-Anlage und weiter zur \u201eChephren\u201c-Pyramide f\u00fchren.<\/p>\n<p>Dann hatte Dr. Hurtak 1997 in der untersten Kammer unter dem Sarkophag einen Hohlraum und Gang geortet.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span><br \/>\nDanach wurde bei den Ausgrabungen von Hawass 1998 auf der Nordseite noch ein weiterer unerforschter Gang entdeckt, der in Richtung \u201eCheops\u201c-Pyramide zeigt. Doch er verengte sich nach rund 6 m und war unpassierbar. Wir erinnern uns an das Interview mit Andrew Bayuk aus dem Jahr 2000 (siehe Seite 90), das Dr. Zahi Hawass auf seiner Website ver\u00f6ffentlichte. Dort sprach er von Pl\u00e4nen, eine optische Sonde hindurchzuf\u00fchren, doch was dabei herausgekommen ist, hat die \u00d6ffentlichkeit nicht erfahren. Und ohne den Tunnel weiter erforscht zu haben, wollte der Chef\u00e4gyptologe damals schon wissen, dass der Gang nicht bis zur grossen Pyramide f\u00fchre.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Gem\u00e4ss einer Dokumentation des deutschen Fernsehens ZDF im Jahr 2005 auf \u00e4gyptologischen Grundlagen f\u00fchrte der Gang inzwischen 9 m weit, bis er f\u00fcr einen robbenden Menschen unpassierbar wird. Dazu wurde vermutet, dass der Gang zum Sphinx f\u00fchren k\u00f6nnte.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>In einem Video des Schweizers Gregor Sp\u00f6rri von 2009\/2010 (siehe auch \u201eBrunnen\u201c-Kammer Seite 189), sagt er am Schluss, f\u00fcr mich \u00fcberraschend, der Stollen am Nordende f\u00fchre 20 m tief bis in ein kleines Gew\u00f6lbe. Von da gingen 2 weitere Stollen weiter und er vermutet, der eine in die \u201eBrunnen\u201c-Kammer unter der grossen Pyramide und der andere in die geheime Kammer unter dem Sphinx. <span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Ich war 2011 zum zweiten Mal dort unten und konnte in den Gang rein, doch wieder nur rund 9\u201310 m. Ich sah weder ein Gew\u00f6lbe noch weiterf\u00fchrende G\u00e4nge. Im Jahr 2017 war die morsche Holzkonstruktion eingebrochen, die \u00fcber das Wasser zum Gang in der Ecke f\u00fchrte. So konnte ich nicht pr\u00fcfen, ob er weitergef\u00fchrt wurde.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Ein weiterer Beitrag zu diesen G\u00e4ngen erschien im Matrix Magazin (Band 96, Dezember 2016) vom Deutschen Gernot Geise, unter dem Titel \u201eDer Bart des Sphinx &#8230; und die Suche nach Innenr\u00e4umen\u201c. Dort berichtet er (jedoch ohne Quellenangabe):<\/p>\n<p>\u201eUnterirdische Radaraufnahmen der Tiefentopographie von Dr. Boris Said zeigen einen Tunnel, der von der R\u00fcckseite des Sphinx-Hinterteils zu einem Raum in der Mitte des Aufweges der Chephren-Pyramide f\u00fchrt. Von dort aus verl\u00e4uft der Gang weiter und endet bei der Pyramide.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Dieser sogenannte \u201eBlindkorridor\u201c wird auch \u201eSchwarze Kammer\u201c genannt.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Direkt 18,83 Meter darunter soll sich die \u201eGr\u00fcne Kammer\u201c oder \u201eOsiris-Kammer\u201c befinden. Die \u201eOsiris-Kammer\u201c, die g\u00e4nzlich mit Wasser gef\u00fcllt ist, soll vierzig Meter unterhalb des Sphinx liegen, ist 18,46 Meter lang, 15,78 Meter hoch und 5,43 Meter breit. Im westlichen Abschnitt befinde sich \u00fcber der Decke ein 3 x 6 umfassendes Bogenfeld. Der Bogen werde von f\u00fcnf protodorischen S\u00e4ulen gest\u00fctzt und sei mit sechs Djedpfeilern skulpiert. Auf der restlichen Fl\u00e4che von 52 Quadratmetern sollen sich weitere sechs S\u00e4ulen befinden, in der Mitte der S\u00e4ulen ein aus Stein gearbeiteter Rundbogen.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Zu dieser Kammer w\u00fcrden vier Verbindungssch\u00e4chte f\u00fchren:<\/p>\n<p>1. Der \u201eBlindkorridor\u201c am Sphinx-Hinterteil, der urspr\u00fcnglich nach etwa acht Metern eine Sackgasse bildete, die aber inzwischen aufgebrochen sei,<\/p>\n<p>2. der \u201eSchornstein\u201c oder \u201eLuftschacht\u201c s\u00fcdlich des Sphinxk\u00f6rpers,<\/p>\n<p>3. die \u201erote\u201c oder \u201ekleine Kammer\u201c direkt f\u00fcnf Meter unter den Vorderpfoten (die 1993 von Dr. Dobecki entdeckt wurde), welche mit rotem Granit ausgekleidet sei und vier S\u00e4ulen enthalte. Von ihrem Innenraum aus f\u00fchre je ein waagrechter Gang in \u00f6stliche und ein senkrechter Gang in s\u00fcdliche Richtung (zur \u201eOsiris-Kammer\u201c).<\/p>\n<p>4. Der \u201eTunnelgang\u201c verbinde die \u201eOsiris-Kammer\u201c mit den drei Ebenen des \u201eOsiris-Schachts\u201c. Er teile sich nach etwa zweihundert Metern Y-f\u00f6rmig und f\u00fchre jeweils unter eine der Grosspyramiden.<\/p>\n<p>Die gesamte Anlage sei mit Wasser gef\u00fcllt. Nur die \u201eRote Kammer\u201c habe bisher trockengelegt werden k\u00f6nnen.\u201c<\/p>\n<p>Anmerkungen zum ganzen Giza-Plateau:<br \/>\nDas Schor-Team f\u00fchrte von 1996 bis Ende 1998 vier l\u00e4ngere Eins\u00e4tze durch und ortete mit seiner modernen Ausr\u00fcstung unter anderem Nachweise f\u00fcr die Existenz der Kammern und des Ganges in der \u201eOsiris\u201c-Anlage, eines weiteren Tunnels auf der \u00f6stlichen Seite der grossen Pyramide sowie eines Tunnels rund 12 m unter dem Sphinx. Ihre Messungen best\u00e4tigte auch die vom Schoch-West-Team 1991 gefundene Anomalie unter den Vorderpfoten des Sphinx, die auf eine rechteckige Kammer hinweist.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Im Herbst 1998 sagte Joseph Schor in einem Gespr\u00e4ch mit dem Autor Robert Bauval, der davon auf seiner Website berichtete:<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>\u201eDie Radaruntersuchungen best\u00e4tigen die Existenz eines unterirdischen Netzes von Tunnels und Kammern\u201c. Schor war allerdings \u201esehr begrenzt in dem, was er mir (Robert Bauval) erlauben konnte, an die \u00d6ffentlichkeit weiterzugeben. Denn, wie Dr. Schor erkl\u00e4rte, stand er unter einer vertraglichen Verpflichtung mit der SCA, die es ihm verbiete, ohne ihre Erlaubnis seine Funde bekannt zu machen\u201c.<\/p>\n<p>Die SCA war die \u00e4gyptische Beh\u00f6rde, die in der Schor-Lizenz geschrieben hatte, das Ziel der mehrj\u00e4hrigen Aktion sei die<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span>\u201eUntersuchung des Untergrunds auf geologische Verwerfungen und Hohlr\u00e4ume, die m\u00f6glicherweise f\u00fcr die Touristen oder<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span>die Monumente eine Gefahr darstellen\u201c.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span>Weshalb also diese Geheimhaltung der Entdeckungen?<br \/>\nDokumentation und Bilder siehe \u201e<a href=\"https:\/\/www.giza-vermaechtnis.ch\/das-osiris-grab\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Osiris\u201c-Anlage.<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>1996 &#8211;\u00a0<\/b><b>Entdeckung Gang von \u201eEntlastungs\u201c-Kammern in die \u201eK\u00f6nigin\u201c-Kammer durch Dr. Zahi Hawass<\/b><\/p>\n<p>Ein langj\u00e4hriger Vertrauter aus Giza erz\u00e4hlte mir, dass zwei Mitglieder aus dem Team von Hoagland im Jahr 1995 ganze 50\u2018000 US-Dollar gezahlt h\u00e4tten f\u00fcr den Beweis, dass Dr. Hawass geheime Untersuchungen in der grossen Pyramide durchf\u00fchrt und einen neuen Gang entdeckt habe.<\/p>\n<p>Danach h\u00e4tten sie Sabri Abdelasis informiert. Er war damals in der \u00e4gyptischen Antikenverwaltung der Chef von Hawass. Dieser war zu dieser Zeit in den USA und wurde nach seiner R\u00fcckkehr im Jahr 1996 damit konfrontiert. In den nachfolgenden Tagen habe Zahi Hawass diesen Gang von den \u201eEntlastungs\u201c-Kammern zur \u201eK\u00f6nigin\u201c-Kammer wieder zumauern lassen.<\/p>\n<p>Anmerkung:<\/p>\n<p>So w\u00e4re der Zugang in die \u201eEntlastungs\u201c-Kammern und das Aufmalen der Kartuschen bereits in der pharonischen Zeit m\u00f6glich gewesen (siehe Seite 185).<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>1997<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0&#8211;\u00a0<\/span><\/b><b>Heimliche Grabung in grosser Pyramide nachgewiesen durch Hoagland<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/b><\/p>\n<p>Mit ein Grund daf\u00fcr war sicher, was der fr\u00fchere NASA-Mitarbeiter Richard Hoagland Anfang 1997 im Internet berichtete<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>(www.v-j-enterprises.com\/tunnel.html). Hoagland, der sich zu verschiedenen Themen exponiert hatte, der vor den Vereinten Nationen gesprochen hatte und ein grosses Publikum erreichte, wurde von einem Mann aus dem Schor-Team angegangen, der die \u00d6ffentlichkeit suchte, ohne seine Identit\u00e4t preisgeben zu m\u00fcssen. Er erz\u00e4hlte, dass parallel zu den offiziellen Untersuchungen verschiedene Arbeiten in der \u201eCheops\u201c-Pyramide durchgef\u00fchrt w\u00fcrden. Im November 1996 seien Aktivit\u00e4ten in einem Tunnel oberhalb der \u201eK\u00f6nigs\u201c-Kammer begonnen worden. Drei Monate sp\u00e4ter, im Februar 1997, sei durch den Stollen, der vom oberen Ende der Galerie ausgehe, ein dickes Stromkabel in den Bereich der \u201eEntlastungs\u201c-Kammern eingef\u00fchrt worden. Der Informant vermutete, dass mit der geheimen Aktion das Ziel verfolgt werde, von der anderen Seite her den Raum hinter der \u201eGantenbrink\u201c-T\u00fcr zu erreichen, der im Bericht als Isis-Kammer bezeichnet wurde.<\/p>\n<p>Hoagland liess die Aussagen durch den unabh\u00e4ngigen, langj\u00e4hrigen \u00c4gypten-Forscher Larry Hunter \u00fcberpr\u00fcfen, der nach Giza reiste und die Angaben des Informanten mit Fotos best\u00e4tigte. Hunter gab seine Aufnahmen \u2013 die unter anderem das dicke Kabel und die grosse Kammer voller Staub und Jutes\u00e4cke gef\u00fcllt mit Steinfragmenten zeigten \u2013 auch der Redaktion der \u00e4gyptischen Zeitung \u201eEl Waft\u201c (\u201eDas Volk\u201c).<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Hoaglands Bericht deckte sich weitgehend mit dem, was mir mein Vertrauter erz\u00e4hlte.<\/p>\n<p>In der \u00d6ffentlichkeit wurde immer mehr und deutliche Kritik an den heimlichen Aktivit\u00e4ten in Giza laut, doch ohne Wirkung. Sp\u00e4ter nahm Chefinspektor Zahi Hawass darauf Bezug, in einem sarkastischen Aufsatz \u00fcber \u201edie Giza-Verschw\u00f6rung\u201c.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Der Artikel mit dem Titel \u201eDig Days: The Giza Conspiracy\u201c beginnt mit den Zeilen:<\/p>\n<p>\u201eWenn man sich im Internet umsieht, findet man viele komische Dinge, die \u00fcber die Giza-Pyramiden geschrieben werden. Die Autoren, meistens Amerikaner und Europ\u00e4er, stehen unter dem Eindruck, dass wir in der Pyramide des Khufu heimliche Grabungen durchf\u00fchren. Sie glauben, dass wir Dinge verheimlichen, die die Existenz einer versunkenen Zivilisation offenbaren w\u00fcrden, und dass wir Tunnels entdeckt h\u00e4tten, die von den Pyramiden wegf\u00fchren. Vor einigen Jahren schlossen wir die Pyramide, um Konservierungs- und Restaurationsarbeiten durchzuf\u00fchren. Wir beschlossen, die f\u00fcnf Entlastungskammern oberhalb der K\u00f6nigskammer zu reinigen, und zu diesem Zweck entfernten wir Steinger\u00f6ll [stone rubble] durch die Grosse Galerie. Im Internet fand ich dann viele Stories \u00fcber unsere Verwicklung in eine Verschw\u00f6rung, die darauf hinausl\u00e4uft, dass wir innerhalb der Pyramide graben w\u00fcrden, ohne jemandem etwas zu sagen.\u201c<\/p>\n<p>Anzumerken ist, dass in keiner Beschreibung der \u201eEntlastungs\u201c-Kammern jemals erw\u00e4hnt wurde, dass dort Ger\u00f6ll rumliege. Dennoch soll die \u201eCheops\u201c-Pyramide in den Jahren von 1996 bis 1997 mehrmals monatelang f\u00fcr die Reinigung der \u201eEntlastungs\u201c-Kammern geschlossen worden sein?<\/p>\n<p>Da sind Grabungen wahrscheinlicher, denn so entsteht normalerweise der Steinschutt.<\/p>\n<p>Aufgrund der Trance-Aussagen von Edgar Cayce waren in diesem Zeitraum entscheidende Entdeckungen in Giza zu erwarten. Gut m\u00f6glich, dass diese Prophezeiung und das nahende Jahr 2000 die Giza-Verantwortlichen ermunterten, heimlich die Halle der Aufzeichnung zu suchen, zumal Cayce auch angek\u00fcndigt hatte, dass es danach noch viele Jahre<\/p>\n<p>dauern werde, bis die entsprechenden Informationen ver\u00f6ffentlicht w\u00fcrden.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Doch f\u00fcr Zahi Hawass sind die Cayce-Leute inzwischen \u201ePyramidioten\u201c.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Im Internet schrieb er:<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>\u201eEinige Leute haben unwissenschaftliche B\u00fccher \u00fcber die Pyramide des Khufu geschrieben, worin sie behaupten, die Pyramide sei von einer untergegangenen Zivilisation namens Atlantis gebaut worden. [\u2026] Die \u201aPyramidioten\u2018, wie ich diese Leute gerne nenne [\u2026].\u201c<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Und in seinen Tiraden gegen die \u201eScharlatane\u201c Schoch und West bem\u00fchte er mehrfach den Vorwurf, dass sie Cayce-Theorien vertreteten. Dabei arbeitete er seit Mitte der Neunzigerjahre mehrmals nachweisbar eng mit verschiedenen Cayce-Kreisen und -Organisationen zusammen.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Und im August 1998 nahm er als Referent neben Joseph Schor am \u00c4gypten-Kongress der A.R.E. in der Cayce-Hochburg von Virginia Beach, USA teil.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Schor erkl\u00e4rte dort \u00f6ffentlich, dass durch seine Untersuchungen \u201eeine Kammer oder ein nat\u00fcrlicher Hohlraum in einer Tiefe von 25 bis 40 Fuss [7,5 bis 12 Meter]\u201c lokalisiert worden sei, sowie eine weitere unterirdische Kammer in der N\u00e4he der grossen Pyramide und ungew\u00f6hnliche Formationen innerhalb der Pyramide.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Hawass best\u00e4tigte die Existenz der von Schor beschriebenen Hohlr\u00e4ume und k\u00fcndigte an, dass er noch 1998 hinter die T\u00fcr im S\u00fcdschacht der \u201eK\u00f6nigin\u201c-Kammer blicken werde. Er erw\u00e4hnte auch die Aktivit\u00e4ten oberhalb der \u201eK\u00f6nigs\u201c-Kammer. Er habe \u201edie zweite Entlastungskammer von Schmutz und losen Steinen reinigen lassen\u201c, und weiter: \u201eIch kann nicht bei jeder Arbeit, die ich durchf\u00fchren muss, eine Pressekonferenz einberufen.\u201c<br \/>\n(Atlantis Rising Online, Issue 13 \u201eA.R.E. CONFERENCE HIGHLIGHTS GIZA CONTROVERSIES\u201c, auf www.atlantisrising.com)<\/p>\n<div id=\"attachment_1051\" style=\"width: 554px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/07\/Cheops.Entlastungskammer\u00a9Paganini.0265.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1051\" class=\"wp-image-1051 \" src=\"https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/07\/Cheops.Entlastungskammer\u00a9Paganini.0265-300x199.jpg\" alt=\"\" width=\"544\" height=\"361\" srcset=\"https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/07\/Cheops.Entlastungskammer\u00a9Paganini.0265-300x199.jpg 300w, https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/07\/Cheops.Entlastungskammer\u00a9Paganini.0265-768x509.jpg 768w, https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/07\/Cheops.Entlastungskammer\u00a9Paganini.0265-1024x678.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 544px) 100vw, 544px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1051\" class=\"wp-caption-text\">Cheops &#8211; Endpunkt der Galerie mit dem Einstieg zu den Entlastungs-Kammern<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"attachment_1052\" style=\"width: 549px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/07\/Cheops.Entlastungskammer\u00a9Paganini.IMG_7050.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1052\" class=\"wp-image-1052 \" src=\"https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/07\/Cheops.Entlastungskammer\u00a9Paganini.IMG_7050-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"539\" height=\"359\" srcset=\"https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/07\/Cheops.Entlastungskammer\u00a9Paganini.IMG_7050-300x200.jpg 300w, https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/07\/Cheops.Entlastungskammer\u00a9Paganini.IMG_7050-768x512.jpg 768w, https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/07\/Cheops.Entlastungskammer\u00a9Paganini.IMG_7050-1024x683.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 539px) 100vw, 539px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1052\" class=\"wp-caption-text\">Cheops &#8211; Entlastungs-Kammer &#8211; Woher stammte so viel Steinschutt?<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>1998<\/b>\u2013<b>1999 weitere heimliche<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/b><b>Grabungen und neue Kammer<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/b><b>in der grossen Pyramide durch SCA<\/b><\/p>\n<p>In den Jahren 1998 und 1999 wurde in der grossen Pyramide sehr intensiv geforscht. Einerseits geheim, andererseits auch offiziell, wie wir in den beiden nachfolgenden Berichten zu den Untersuchungen von Prof. Kerisel und Dr. Berner noch sehen werden.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Doch ich muss dazu schreiben, dass es nicht \u00fcberpr\u00fcfbar ist, weil keine offiziellen Publikationen dazu vorliegen.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Folgende Ausz\u00fcge zu den heimlichen Grabungen stammen aus dem Buch \u201eVerbotene \u00c4gyptologie\u201c des umstrittenen Autors Erdogan Ercivan, dem ich jedoch gute Absichten unterstelle:<\/p>\n<p>S. 308: \u201eVon Februar 1998 bis Juli 1999 hatten die verantwortlichen Beh\u00f6rden der \u00c4gyptischen Altertumsverwaltung die Grosse Pyramide von Giseh geschlossen und f\u00fcr jeden Besucher unzug\u00e4nglich gemacht. Angeblich wurden dort Restaurierungsarbeiten durchgef\u00fchrt, wodurch die Salzablagerungen, die durch Feuchtigkeit und die Ausd\u00fcnstung der Menschenmassen verursacht werden beseitigt w\u00fcrden. Des weiteren sollten etwa 300 Risse im Gestein der Grossen Galerie gesichert und danach auf Basis franz\u00f6sischer Technologien ein neues Ventilationssystem sowie eine neue Beleuchtungsanlage in Betrieb genommen werden. Tats\u00e4chlich wurden jedoch neue, bisher unbekannte Kammern entdeckt und von offizieller Stelle alles daran gesetzt, diese Entdeckungen nachtr\u00e4glich zu vertuschen. Selbst Dr. Zahi Hawass best\u00e4tigte diese Entdeckungen und sagte im Zuge der Restaurierungsarbeiten im September 1998: \u201eAuch die K\u00f6niginnen-Kammer und ein \u201aweiterer Raum\u2018 werden instand gesetzt und danach f\u00fcr das Publikum ge\u00f6ffnet. [\u2026]<\/p>\n<p>S. 309: Bei meinen 1997 durchgef\u00fchrten Untersuchungen konnte ich allerdings einen kammer\u00e4hnlichen Raum auf der Nordseite \u00fcber der Grossen Galerie besichtigen, dessen Existenz innerhalb der\u00a0Fachliteratur keine Erw\u00e4hnung findet. [\u2026]<\/p>\n<p>S. 317 ff: Bevor die \u00e4gyptischen Beh\u00f6rden im Juli 1999 die Pyramide des Cheops f\u00fcr eine befristete Anzahl Touristen freigegeben hatten, wurde dort geheimnisvoll gearbeitet. [\u2026]<\/p>\n<p>Bis Mitte M\u00e4rz 1998 befand sich an der Westseite des Bauwerks eine riesige wei\u00dfe Plane, mit der die Pyramide abgedeckt wurde. Angeblich hatte man dort Risse repariert, die noch aus den Sprengarbeiten von Vyse resultierten. Warum herrschte dann im Pyramidenumfeld absolutes Fotografierverbot? Zudem ist die Westseite gar nicht jene, an der 1837 durch das Team von Vyse ein Loch in die Pyramide gesprengt worden war, um dort einen m\u00f6glichen Eingang zu finden, sondern die S\u00fcdseite! Soweit mir bekannt ist, war an den Forschungen au\u00dfer den Mitarbeitern des SRI auch die NASA beteiligt. Des weiteren geh\u00f6rten eine japanische Delegation der Waseda-Universit\u00e4t sowie Arch\u00e4ologen und Techniker der franz\u00f6sischen Akademie zum Team.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Auch Deutschland war durch Vertreter der Universit\u00e4t Saarbr\u00fccken pr\u00e4sent, die mit Arbeiten an Pyramide und Sphinx betraut gewesen waren. Bei den Arbeiten in der Pyramide hatte man mehrmals Tonnen von Ger\u00f6ll aus dem Bauwerk herausgeschafft, das in mehreren 3.500 Kilogramm umfassenden LKW-Ladungen abtransportiert wurde.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Hinzu kommt, da\u00df die \u00e4gyptischen Wissenschaftler 2 Hydraulikpumpen in die Pyramide brachten, deren Einsatzzweck nicht weiter erkl\u00e4rt wurde.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>1998 &#8211;\u00a0<\/b><b>Neue Kammern in der Pyramide und 200 Hohlr\u00e4ume durch Dr. Berner<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/b><\/p>\n<p>Auch dieser Auszug stammt aus dem Buch \u201eVerbotene \u00c4gyptologie\u201c von Ercivan. Wobei der Bericht respektive der Autor nicht klar identifiziert werden kann. Ercivan schrieb dazu:<\/p>\n<p>\u201eIm M\u00e4rz 1999 bekam ich von einem Leser einen revolution\u00e4r wirkenden Artikel, der unter dem Titel \u00bbDie 6 Geheimnisse der Cheops-Pyramide\u00ab in der Boulevard-Presse ver\u00f6ffentlicht worden war.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Meine Recherchen ergaben jedoch, da\u00df im deutschsprachigem Raum weder der verantwortliche Reporter noch der mutma\u00dfliche Arch\u00e4ologe ausfindig zu machen war. Nach unz\u00e4hligen Gespr\u00e4chen mit der Redaktion teilte mir Frau Zerfass schlie\u00dflich mit, da\u00df man den Artikel aus einer amerikanischen Zeitschrift \u00fcbernommen habe und der verantwortliche Arch\u00e4ologe, der \u00fcber die Pyramide des Cheops berichtete, bereits in der amerikanischen Originalgeschichte ein Pseudonym benutzte, aber der Reporter tats\u00e4chlich dort arbeite.\u201c<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Der Bericht besagt unter anderem:<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>\u201eDr. Helmut Berner, Arch\u00e4ologe der Universit\u00e4t Saarbr\u00fccken, konnte im April 1998 mit drei Kollegen in der Cheopspyramide seismographische Untersuchungen mit Sensoren und Infrarotger\u00e4ten machen. Dabei konnte er \u00fcber zweihundert k\u00fcnstlich angelegte Hohlr\u00e4ume lokalisieren. Im August 1998 wiederholte er die Untersuchungen mit speziell daf\u00fcr konstruierten R\u00f6ntgenger\u00e4ten, wobei die Hohlr\u00e4ume best\u00e4tigt werden konnten. Eine \u00e4hnliche Zahl von Hohlr\u00e4umen hatte 1987 Prof. Sakuji Yoshimura der Waseda-Universit\u00e4t nachweisen k\u00f6nnen. Dr. Berner beschreibt den Einsatz eines Videoroboters, der \u00e4hnlich wie Gantenbrinks \u201eUponaut\u201c funktioniert, doch die Ergebnisse muten recht phantastisch an:<\/p>\n<p>\u201eDurch einen Schacht, der kaum den Durchmesser eines Ofenrohrs hat und senkrecht in die H\u00f6he f\u00fchrt, haben wir einen ferngesteuerten Miniroboter mit integrierter Videokamera geschickt. Nach einer Fahrt von 150 Metern glitt er auf seinen Raupen in eine Kammer. Dort filmten wir Berge von Pergamentrollen mit unbekannten Schriftzeichen [\u2026] Wir hofften, dass der Roboter mit seinen Greifarmen die Dokumente ins Freie transportieren k\u00f6nnte. Doch da geschah etwas Unfassbares: Seine W\u00e4rmef\u00fchler ma\u00dfen pl\u00f6tzlich eine Hitze von \u00fcber 1000 Grad. Wir mussten auf dem Monitor mit ansehen, wie der Roboter zu einem gl\u00fchenden Klumpen Metall zusammenschmolz.\u201c<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Bei dem geschilderten Unternehmen handelte es sich um das \u201eDaedalos-Projekt\u201c, dass 1996 bei den \u201eL\u00fcftungs\u201c-Sch\u00e4chten begann, und mit dem v\u00f6llig neue Bereiche der Pyramide untersucht werden sollten. Leider wurden keine n\u00e4heren Angaben gemacht, wo sich dieser omin\u00f6se Schacht befindet. [\u2026] Hat man hier die verborgene Kammer von Kinnaman &amp; Petrie wieder entdeckt?\u201c<\/p>\n<p>Anmerkung:<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Es stellen sich daraus gleich mehrere Fragen; die genannten 150 m, da die grosse Pyramide selbst knapp 147 m hoch ist. Ausser der Schacht w\u00fcrde im Untergrund<\/p>\n<p>bei der \u201eBrunnen\u201c-Kammer beginnen und bis fast unter die Spitze f\u00fchren, wo sich die Kammer \u201edes Wissens\u201c befinden soll. Dann die \u201eHitze von \u00fcber 1\u2018000 Grad\u201c, denn wie h\u00e4tte diese entstehen und Berner sie messen k\u00f6nnen? Zudem w\u00e4ren zuerst sicher die Pergamentrollen in Flammen aufgegangen und dann die Steuersysteme und die Videokamera ausgefallen. Wie h\u00e4tten sie dann ansehen k\u00f6nnen, wie der Roboter schmolz?<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Und es geht noch weiter, denn gem\u00e4ss Ercivan berichtet Berner \u00fcber Zug\u00e4nge, die in eine weitere, bisher unbekannte Kammer f\u00fchren sollen, die man untersuchte:<\/p>\n<p>\u201eVor wenigen Tagen entdeckten drei unserer Forscher eine Wandmalerei in einem Pyramidengang, aus der ein seltsam funkelndes Auge herausragte. Als die M\u00e4nner es ber\u00fchrten, \u00f6ffnete sich pl\u00f6tzlich eine Wand. Dahinter war eine Treppe, die steil in die Tiefe f\u00fchrte. Die Forscher gingen die 123 Stufen hinunter und gelangten am Ende an eine T\u00fcr aus purem Gold! Es ist uns bisher nicht gelungen diese T\u00fcr zu \u00f6ffnen.\u201c<\/p>\n<p>Anmerkung:<\/p>\n<p>Auch hier fehlen genauere Angaben, von welchem Pyramidengang er spricht. Die Beschreibung erinnert zudem an die Entdeckungen von Lewis im Jahr 1976, der ebenfalls von heimlichen Zug\u00e4ngen und einer Treppe mit vielen Stufen berichtete.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>1998<\/b>\u2013<b>1999<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0&#8211;\u00a0<\/span><\/b><b>Neue G\u00e4nge um die \u201eBrunnen\u201c-Kammer durch Prof. Kerisel<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/b><\/p>\n<p>Genauer dokumentieren l\u00e4sst sich Prof. Jean Lehu\u00e9rou Kerisel, ein Ingenieur f\u00fcr Geotechnik, der auch die<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>B\u00fccher \u201eLa Pyramide a Travers Les Ages\u201c, \u201eG\u00e9nie et d\u00e9mesure d\u2018un pharaon\u201c und \u201eLe Nil: l\u2018espoir et la col\u00e8re. De la sagesse \u00e0 la d\u00e9mesure\u201c (Englisch: \u201eThe Nile and its Masters: Past, Present and Future\u201c) ver\u00f6ffentlichte. Er begann seine Arbeit 1990 in der grossen Pyramide, vor allem an den \u201eL\u00fcftungs\u201c-Sch\u00e4chten in der \u201eK\u00f6nigs\u201c-Kammer. 1991 war er bei der Entdeckung von unterirdischen G\u00e4ngen und R\u00e4umen beim Ausbau der Kairoer U-Bahn beteiligt und 1992 hatte er einen unbekannten Gang in der grossen Pyramide entdeckt (s. Seite 223).<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Ercivan berichtet unter anderem \u00fcber diese Entdeckungen im Jahr 1998 durch Kerisel:<\/p>\n<p>\u201eDer franz\u00f6sische Bauingenieur Professor Jean Kerisel konnte, ausser der 300 Meter langen Unterf\u00fchrung zwischen der Sphinx und der Pyramide, eine weitere Anomalie unterhalb der Bauanlage beweisen:<\/p>\n<p>\u201eUnter dem Fu\u00dfboden des absteigenden Gangs entdeckten wir eine Baulichkeit,<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>die ein nach S\u00fcdost-Nordnordwest orientierter Gang sein kann, dessen Decke sich in jener Tiefe befindet, die der absteigende Gang erreicht, wenn man ihn verl\u00e4ngert h\u00e4tte.\u201c Das war aber noch nicht alles!<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>\u201eAuf der Westseite des absteigenden Gangs, etwa sechs Meter vor dem Eingang zur unvollendeten Kammer, f\u00fchrt ein weiterer senkrechter Schacht mit einem Querschnitt von 1,20 x 1,40 Metern in einem Winkel von 30\u00b0 mindestens f\u00fcnf Meter abw\u00e4rts.\u201c Bevor die \u00e4gyptischen Beh\u00f6rden im Juli 1999 die Pyramide f\u00fcr eine befristete Anzahl Touristen freigaben, wurde dort wieder verdeckt gearbeitet. [\u2026]\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>2000<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0&#8211;\u00a0<\/span><\/b><b>Entdeckung weiterer Kammern in<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/b><b>der grossen Pyramide durch Dormion<\/b><\/p>\n<p>Im Jahr 2000 reiste der franz\u00f6sische Architekt Gilles Dormion (siehe Seite 210) erneut f\u00fcr Remote-Sensing-Untersuchungen nach \u00c4gypten. Begleitet wurde er diesmal vom Immobilienh\u00e4ndler Jean-Yves Verd\u2019hurt, der die Expedition finanzierte.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>In der Pyramide von Meidum entdeckten sie oberhalb des Ganges, der zur angeblichen Grabkammer f\u00fchrt, zwei \u201eEntlastungs\u201c-Kammern, was ihnen einen gewissen Respekt in \u00e4gyptologischen Kreisen verschaffte.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Im April 2000 f\u00fchrten die Franzosen in der \u201eCheops\u201c-Pyramide Messungen durch, deren Ergebnisse wiederum auf verborgene Kammern hinwiesen, insbesondere auf eine unterhalb der \u201eK\u00f6nigin\u201c-Kammer, nicht direkt darunter, sondern etwas nach Westen verschoben. Dadurch liegt sie im Schnittpunkt der Diagonalen und sozusagen \u201emitten im Herzen\u201c der Pyramide.<\/p>\n<p>Nach Auffassung der beiden Forscher ist sie \u201eh\u00f6chstwahrscheinlich das Grab des Cheops\u201c. Ihrer Ansicht nach war die \u201eK\u00f6nigs\u201c-Kammer nicht der letzte Ruheort des Pharaos, weil sie m\u00f6glicherweise zu wenig Sicherheit bot, da einige Granitbalken der Decke tiefe Risse aufweisen.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Mit ihrer Einsch\u00e4tzung schlossen sie sich der Meinung an, dass die Risse bereits w\u00e4hrend des Baus der Pyramide entstanden seien. Erstaunlicherweise hat die Decke bis heute gehalten. Die Risse k\u00f6nnten auch viel sp\u00e4ter, z. B. beim grossen Erdbeben 1301 entstanden sein.<\/p>\n<p>Dormion und Verd\u2019hurt stellten bei Giza-Generalinspektor Zahi Hawass ein Gesuch, Bohrungen vornehmen zu d\u00fcrfen.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Laut Medienberichten beantwortete Hawass diesen Antrag folgendermassen:<\/p>\n<p>\u201eSie haben letztes Jahr in der Pyramide Arbeiten durchgef\u00fchrt, und sie sagen, dass ihre Radaraufnahmen zeigen, dass es in der Khufu-Pyramide Kammern und Tunnels gebe. [\u2026] Wir k\u00f6nnen in den Pyramiden nicht auf Grund von Hypothesen Bohrungen zulassen.\u201c<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>(\u201eDiscovery: Frenchmen plan to drill into Great Pyramid\u201c, www.iol.co.za)<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Die beiden Franzosen konnten ihre Forschungen deshalb nicht fortsetzen. Im September 2004 ver\u00f6ffentlichten sie dazu ein Buch mit dem Titel \u201eLa chambre de Ch\u00e9ops. Analyse architecturale\u201c.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>2002 &#8211;\u00a0<\/b><b>2. Erkundung \u201eL\u00fcftungs\u201c-Sch\u00e4chte<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/b><b>(TV \u201eDie Nacht der Pyramiden\u201c)<\/b><\/p>\n<p>Fast 10 Jahre nach den beiden bedeutenden Entdeckungen von Rudolf Gantenbrink (siehe Seite 215), dass der Schacht auf der S\u00fcdseite der \u201eK\u00f6nigin\u201c-Kammer der \u201eCheops\u201c-Pyramide erstens viel l\u00e4nger ist, als zuvor angenommen, und zweitens nach 65 m vor einem Steinverschluss endet, wurde mit einem Medienspektakel der n\u00e4chste offizielle Schritt unternommen und hinter die T\u00fcr geschaut. Die angebliche TV-Live-\u00dcbertragung unter dem Patronat von \u201eNational Geographic\u201c wurde weltweit ausgestrahlt und soll von \u00fcber einer halben Milliarde Zuschauern verfolgt worden sein. In der Sendung kamen nur die offiziellen Giza-Herren zu Wort. Rudolf Gantenbrink wurde ausgeschlossen und ein neuer Roboter \u201eRover 2.0\u201c (14 cm x 30 cm) eingesetzt, den eine Hightechfirma in Boston gebaut hatte.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Der Autor Robert Bauval bemerkte zu diesem Umstand:<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>\u201eEs ist nicht klar, wie sie [die Giza-Verantwortlichen] erkl\u00e4ren k\u00f6nnen, dass es neun Jahre dauerte, und sie werden wahrscheinlich Gantenbrink die Schuld zuschieben. Er ist der S\u00fcndenbock, weil er die Nachricht seiner Entdeckung im April 1993 mir zukommen liess und dann in den britischen Medien ver\u00f6ffentlichte. Wir alle kennen die Wahrheit dahinter, [\u2026] dass Hawass dies nur als Ausrede brauchte, um Gantenbrink mit dem Ellbogen aus diesem Projekt hinauszustossen, und dass er es neun Jahre hinausz\u00f6gerte, bis er der Vorsitzende der Antikenverwaltung war und somit die volle Kontrolle \u00fcber die T\u00fcr\u00f6ffnung hatte, um so selber im Rampenlicht stehen zu k\u00f6nnen. Das ist ein arch\u00e4ologischer Skandal, den die Welt kennen \u2013 und verurteilen \u2013 sollte.\u201c<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>(Zitiert aus dem deutschen Rundbrief des Journalisten Giorgio Tsoukalos, den er im August 2002 im Internet versandte, um zu einer Protestaktion gegen den Ausschluss von Gantenbrink in der Schacht-Fernsehsendung aufzurufen).<\/p>\n<p>Das TV-Ereignis war von Anfang an als Propaganda-Aktion geplant, wie aus einem Bericht auf der Website von Zahi Hawass hervorgeht. Im Artikel \u201eThe Secret Doors inside the Great Pyramid\u201c schrieb der Giza-Chefinspektor unter anderem:<\/p>\n<p>\u201eEines der Hauptziele der Sendung war es, der \u00d6ffentlichkeit die Beweise vorzuf\u00fchren, die zeigen, wer die Pyramiden gebaut hat. Ich sollte \u00fcber die Gr\u00e4ber sprechen, die Graffitis zeigen, die die Namen der Arbeitergruppen nennen, die die Pyramiden bauten, und sogar zum ersten Mal in die Stufenpyramide des Djoser hineingehen. [\u2026] Einen Tag vor der Show fanden wir mit Altrosonic heraus, dass die T\u00fcr im s\u00fcdlichen Schacht der Gro\u00dfen Pyramide rund 6 Zentimeter dick ist, was nahe legte,<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>dass sich hinter der T\u00fcr etwas befindet. Wir beschlossen, ein Loch mit einem Durchmesser von drei Millimetern zu bohren, so dass wir eine Kamera hindurchf\u00fchren konnten. In der letzten Minute der Show wurde dies gemacht und ich sah die zweite T\u00fcr 21 Zentimeter hinter der ersten.\u201c<\/p>\n<p>Die TV-Sendung diente also der Zementierung der offiziellen \u00e4gyptologischen Anschauung. St\u00e4ndig wurde betont, dass die Pharaonen die Pyramiden erbaut h\u00e4tten und dies bewiesen sei. In diesem Part spielte Mark Lehner die Hauptrolle. Ausserdem wurde gezeigt, wie Hawass und ein Arch\u00e4ologe vor laufender Kamera angeblich zum ersten Mal ein Grab \u00f6ffneten. Dies geschah aber v\u00f6llig unprofessionell mit einer Brechstange. Und die beiden Forscher trugen nicht mal einen Mundschutz, obwohl man heute weiss, dass die fr\u00fcheren Grabr\u00e4uber nicht an einem Fluch der Pharaonen gestorben waren, sondern an Mikroorganismen auf den Mumien. Im Steinsarg lag ein Skelett, \u201ewahrscheinlich von einem Bauf\u00fchrer der Pyramidenkonstruktion\u201c, wie Dr. Hawass mit Kennerblick anhand des Sarkophags und der Inschrift am T\u00fcrrahmen festgestellt haben will.<\/p>\n<p>Zum Schluss der Sendung wurde \u201elive\u201c \u00fcbertragen, wie der Roboter den Schlussteil des nur 20 cm breiten Schachtes in einem Winkel von 39\u00b0 hochfuhr und vor dem Verschlussstein zum Stehen kam (rund 16,5 m vor der Aussenseite der Pyramide). Er ist auch daf\u00fcr ausger\u00fcstet, Druck auf den Stein auszu\u00fcben und zu versuchen, ihn in Bewegung zu setzen. Der Versuch wurde auch gemacht, ebenso die beiden Kupferhalterungen zu bet\u00e4tigen, doch ohne Erfolg. Dann bohrte der Roboter ein Loch durch das 8,5 cm dicke Miniaturt\u00fcrchen und schob eine Minikamera hindurch. Der Welt\u00f6ffentlichkeit wurde gezeigt, dass sich dahinter ein leerer, kurzer Raum befindet, der an einer Wand mit Rissen endet. Manche Fachleute sehen in ihr ein zweites T\u00fcrchen.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Diese \u201eOffenbarung\u201c geschah in den letzten 5 Minuten der mehrst\u00fcndigen Sendung, was darauf hinweist, dass die ganze Show inszeniert war. Was h\u00e4tte man denn gemacht, wenn hinter dem Verschlussstein eine Sensation entdeckt worden w\u00e4re?<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>F\u00fcr eine echte Live-Sendung w\u00e4re die \u201eEntdeckungsaktion\u201c in der ersten H\u00e4lfte angesetzt worden, um danach das Resultat und allf\u00e4llige Funde diskutieren zu k\u00f6nnen. Doch die beiden einzigen Botschaften des gr\u00f6ssten Medienereignisses in der Geschichte der \u00c4gyptologie waren:<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>In Giza und in der Cheops-Pyramide gibt es nichts mehr zu entdecken, und die Pyramiden wurden von Pharaonen erbaut.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Nicht ein Wort zu den \u201eL\u00fcftungs\u201c-Sch\u00e4chten selbst und deren Bedeutung, die ich \u201eSternen\u201c-Sch\u00e4chte nenne (siehe Seite 298). Nicht ein Wort zum Bau der neuen Giza-Mauer, die damals bereits zu einem grossen Teil stand. Wenn es sich dabei um kein geheimes Projekt handeln w\u00fcrde, h\u00e4tte die weltweite Fernseh\u00fcbertragung die ideale Plattform geboten, um der \u00d6ffentlichkeit Sinn und Zweck des 7 m hohen Mauerzauns um das Giza-Gel\u00e4nde zu erkl\u00e4ren.<\/p>\n<p>Im Artikel \u201eThe Secret Doors inside the Great Pyramid\u201c erkl\u00e4rte Zahi Hawass zur Giza-Forschung der Pyramiden-Schliessung der vergangenen Jahre:<\/p>\n<p>\u201eDie seri\u00f6se wissenschaftliche Arbeit an der Grossen Pyramide begann im Jahr 1993, als wir sie zum ersten Mal f\u00fcr ein ganzes Jahr schlossen. Dies war Teil des Planes, in Giza ein Rotationsprinzip einzuf\u00fchren, bei dem jeweils eine Pyramide f\u00fcr ein Jahr geschlossen wird und die beiden anderen offen bleiben, um zwischen Konservation und Touristenstrom ein Gleichgewicht herzustellen.\u201c<br \/>\nEr begr\u00fcndete dies unter anderem mit der hohen Luftfeuchtigkeit durch den Atem der Besucher, was in der \u201eCheops\u201c-Pyramide zur Bildung einer Salzschicht an den W\u00e4nden gef\u00fchrt habe. 1993 sei die Galerie davon ges\u00e4ubert worden. In diesem Zusammenhang sei auch die Idee entstanden, in der \u201eK\u00f6nigs\u201c-Kammer ein Ventilationssystem einbauen zu lassen, was dann zur Entdeckung der T\u00fcr im S\u00fcdschacht der \u201eK\u00f6nigin\u201c-Kammer gef\u00fchrt habe. Weshalb es fast zehn Jahre dauerte bis zum (offiziellen) ersten Blick dahinter, liess Hawass offen:<\/p>\n<p>\u201eIch war der Ansicht, dass sich hinter dieser T\u00fcr nichts befindet und dass es f\u00fcr die Gelehrten wie auch f\u00fcr die \u00d6ffentlichkeit wichtig ist zu wissen, dass dort nichts dahinter ist. [\u2026] Vor der Show ging ich nach Hongkong und nach Singapur, um sie bekannt zu machen, und gleich danach ging Mark Lehner nach Australien, Indien und Spanien. Ich und meine Kollegen von National Geographic wollten sicher sein, dass wir ehrlich waren und dass die Leute vorbereitet waren auf jeglichen Fund, den wir machen (oder nicht machen) w\u00fcrden.\u201c<\/p>\n<p>Die Aussage des letzten Satzes wird aus dem Englischen nicht ganz klar:<\/p>\n<p>\u201eI, as well as my colleagues at National Geographic, wanted to be sure that we were honest and people were prepared for whatever find (or lack thereof) that we might make.\u201c<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>Was bedeutet der Hinweis, dass er und seine Kollegen \u201eehrlich\u201c oder \u201eaufrichtig\u201c waren? Meinte er damit vielleicht vertrauensw\u00fcrdig und f\u00e4hig zu schweigen, weil es im Zusammenhang mit der Sendung und der Forschung Sachverhalte und Erkenntnisse gab, die nicht f\u00fcr die \u00d6ffentlichkeit bestimmt waren?<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Im Weiteren hielt Zahi Hawass fest:<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>\u201eEin paar Tage nach der Show schickten wir den Roboter in den n\u00f6rdlichen Schacht. Gantenbrink und Dixon konnten nur die ersten 27 Fu\u00df [8 Meter] erforschen, weil der Schacht dann eine Kurve macht. Die weitere Erforschung zeigte, dass die Kurve gemacht wurde um zu verhindern, dass der Schacht in die Gro\u00dfe Galerie hineinl\u00e4uft. Dies wiederum legt nahe, dass die Sch\u00e4chte nach der Konstruktion der Gro\u00dfen Galerie herausgemeisselt worden sind.\u201c<\/p>\n<p>Anmerkungen:<\/p>\n<p>Aus anderen Berichten geht hervor, dass der Roboter im n\u00f6rdlichen Schacht nach 62 m ebenfalls eine T\u00fcr mit Kupfergriffen erreichte. Die beiden Sch\u00e4chte aus der \u201eK\u00f6nigin\u201c-Kammer sind 20 x 22 cm gross. Wie sollten sie nachtr\u00e4glich \u00fcber eine Distanz von mehr als 60 m \u201eherausgemeisselt\u201c worden sein? Die Widerspr\u00fcche sind offensichtlich. Auf Biegen und Brechen werden die Beweise \u2013 dass die grosse Pyramide auf einer genialen Gesamtplanung beruht und kein Flickwerk experimentierender Bauherren aus der 4. Dynastie darstellt \u2013 in das offizielle \u00e4gyptologische Geschichtsbild gezw\u00e4ngt.<\/p>\n<p>F\u00fcr viele \u00fcberraschend gab Hawass in dem besagten Artikel indirekt zu, dass es in der grossen Pyramide noch weitere Kammern gibt und n\u00e4hrte damit die Spekulationen um eine bisher unentdeckte \u201eCheops\u201c-Grabkammer:<\/p>\n<p>\u201eDas Vorhandensein dieser T\u00fcren in der Grossen Pyramide zieht viele Fragen nach sich. Eine Idee besagt, dass diese T\u00fcren eine Herausforderung sind, der sich der K\u00f6nig stellen muss, bevor er ins Jenseits reisen kann. [\u2026]<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Warum aber gibt es in den Sch\u00e4chten der dritten Kammer keine T\u00fcren? Logischerweise sollten sie dort sein, wo der K\u00f6rper des K\u00f6nigs begraben wurde. Es ist m\u00f6glich, dass diese T\u00fcren eine Evidenz sind, dass Khufus Grabkammer irgendwo im Innern seiner Pyramide verborgen ist.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Bildlegende:<\/p>\n<p>Im Jahr 1993 bekam die Welt zum ersten Mal Bilder aus einem der beiden \u201eL\u00fcftungs\u201c-Sch\u00e4chte in der \u201eK\u00f6nigin\u201c-Kammer<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>zu sehen, insbesondere den Verschlussstein am Ende des Schachtes. Auff\u00e4llig waren die beiden Kupfergriffe, von denen der linke abgebrochen ist. Die grosse Frage war: Was ist hinter diesem Stein? Zuerst hiess es, eine offizielle Erforschung werde 1996 stattfinden, dann 1998.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>Es sollte jedoch September 2002 werden, bis die \u00d6ffentlichkeit wieder etwas dazu erfuhr.<\/p>\n<p>Mit einem weltweiten TV-Spektakel wurde eine \u201eNacht der Pyramiden\u201c veranstaltet, bei dem die Durchbohrung des Steinverschlusses und der erste Blick hinter den Stein \u201elive\u201c ausgestrahlt werden sollten. Diese Bilder kamen dann auch, aber nur in den letzten Minuten der Sendung.<\/p>\n<div style=\"width: 544px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"\" src=\"https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2013\/12\/f0eb17a7318af493b420153b690bf0258.jpg\" alt=\"f0eb17a7318af493b420153b690bf0258.jpg\" width=\"534\" height=\"410\" \/><p class=\"wp-caption-text\">Cheops &#8211; L\u00fcfungssch\u00e4chte &#8211; So sahen die \u201eGriffe\u201c 1993 aus<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"\" style=\"font-size: 16px;\" src=\"https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2013\/12\/f6c0fbbf62bba90e0ba7d72e4771d019d.jpg\" alt=\"f6c0fbbf62bba90e0ba7d72e4771d019d.jpg\" width=\"531\" height=\"400\" \/><\/p><\/div>\n<p>Cheops &#8211; L\u00fcftungssch\u00e4chte &#8211; Ein Bild der angeblichen Live-\u00dcbertragung aus dem Schacht. Beide Kupfergriffe sind abgebrochen! Das abgebrochene St\u00fcck liegt nicht vor dem Verschlussstein, was bedeutet, dass es aus dem engen und steilen, 65 m langen Schacht herausgeholt worden ist. Zwischen 1993 und 2002 sind also weitere inoffizielle Versuche erfolgt!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>2004 &#8211; Der\u00a0<\/b><b>\u201ePyramidenkrieg\u201c unter \u00c4gyptologen<\/b><\/p>\n<p>Am 9. Internationalen \u00c4gyptologenkongress, der vom 6. bis 12. September 2004 in Grenoble stattfand, kam es zu einem Schlagabtausch zwischen dem Giza-Generalinspektor Zahi Hawass und dem franz\u00f6sischen Forscherteam Gilles Dormion \/ Yves Verd\u2019hurt, das mit seinen Remote-Sensing-Untersuchungen im Jahr 2000 in der \u201eCheops\u201c-Pyramide einen Hohlraum unter der \u201eK\u00f6nigin\u201c-Kammer lokalisierte (siehe Seite 226), aber keine Erlaubnis f\u00fcr weitere Untersuchungen erhielt.<\/p>\n<p>\u201eDr. Hawass sieht \u00c4gypten als sein privates Jagdrevier\u201c, sagten die Franzosen gegen\u00fcber der Presse, wie die britische Zeitung \u201eThe Independent\u201c in der Ausgabe vom 22. November 2004 in einem Artikel unter dem Titel \u201ePyramid Wars\u201c berichtete.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Worauf Hawass an der Medienkonferenz entgegnete:<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><em>\u201eDas sind Spekulanten und Amateure. [&#8230;] Ich kann nicht alle x-beliebigen Antr\u00e4ge bewilligen. Mir liegen 300 dieser Art vor. Die Antr\u00e4ge m\u00fcssen von einer Institution kommen, und sie m\u00fcssen \u00fcberzeugend sein. Wir \u00c4gypter m\u00fcssen unsere W\u00fcrde bewahren. Ich bin der H\u00fcter der Pyramiden. Beim Bau der Pyramiden wurde \u00e4gyptisches Blut vergossen. Ich kann nicht zulassen, dass Amateure sich am Blut der \u00c4gypter vergreifen.\u201c<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>2006 &#8211;\u00a0<\/b><b>Kammern hinter dem Sphinx unter dem Aufweg zur mittleren Pyramide<\/b><\/p>\n<p>Vom polnischen Team um Lucyna Lobos, auf die wir noch zur\u00fcckkommen, erhielt ich 2010 eine Dokumentation zu Ground-Penetration-Radar-Untersuchungen im 2006. Die Auftraggeber waren unklar, doch ein Teil davon stand im Zusammenhang mit dem NRIAG-REPORT 2007, an dem auch die geologische Abteilung der Regierung beteiligt war.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Im Abschnitt 6A, welches einer der drei Abschnitte war, die entlang des Sphinx Causeway gescannt wurden \u2013 dem steinernen Aufweg zwischen dem Sphinx und der mittleren Pyramide \u2013 gab es Anomalien, die gem\u00e4ss Bericht unterirdische R\u00e4ume best\u00e4tigen.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Anmerkung: Es handelt sich dabei nicht um die beiden grossen Sch\u00e4chte hinter dem Sphinx oder um die \u201eOsiris\u201c-Anlage. Auch dar\u00fcber wurde vom SCA nichts publiziert.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>2006<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0&#8211;\u00a0<\/span><\/b><b>Meteoritenreste auf den Pyramiden entdeckt durch Dr. Pawlikowski<\/b><\/p>\n<p>Dr. Maciej Pawlikowski vom \u201eInstitute of Geology and Mineral Deposits\u201c der University Krakau in Polen hat als Mineraloge bei der roten Pyramide in Dahschur und der Pyramide in Abu Rawash gearbeitet. Er hat 2006 auch am Gestein der 3 Pyramiden in Giza geforscht und seine Ergebnisse 2007 ver\u00f6ffentlicht im \u201ePatina on the Bedrocks and Monumental Buildings of the Giza Region, Egypt. Zalewski, F., and Pawlikowski, M.\u201c.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Er entdeckte auf den Pyramiden bisher unbekannte Strukturen aus Metall und auf der Nordseite der grossen Pyramide lokalisierte er kleine Kraterspuren,<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>die von Meteoriten verursacht worden seien, die in der Fr\u00fchzeit auf Giza niedergingen. Es seien mehrere Teilst\u00fccke gewesen, die nach dem Einschlag noch zersplittert waren. Die polnischen Wissenschaftler wollten noch den Zeitpunkt bestimmen, wann und in welcher Epoche dieser Einschlag stattgefunden hatte, anhand von Proben der inzwischen ausgebildeten Patina auf den Gesteinsproben. Doch ich konnte nun auch 12 Jahre sp\u00e4ter keine Ver\u00f6ffentlichung dazu finden.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>M\u00f6glicherweise geben uns die Chroniken von Pharao Ramses III einen Anhaltspunkt dazu, der 1191\u20131159 v. Chr. lebte. Darin wird von einem Kometen berichtet, der im Norden von Giza niedergegangenen sei, wodurch grosse Teile \u00c4gyptens und des heutigen Libyen zu einer Sandw\u00fcste wurden.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>2006<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0&#8211;\u00a0<\/span><\/b><b>Kilometerlange Scharrzeichnungen \u00f6stlich von Giza durch Pawlikowski<\/b><\/p>\n<p>Die Entdeckung der o. g. Meteoritenspuren war eigentlich ein Nebenschauplatz, denn die Wissenschaftler um Dr. Pawlikowski wollten vor allem die m\u00f6glichen Scharrzeichnungen untersuchen, die sie \u00f6stlich von Kairo entdeckt hatten. Gem\u00e4ss Satellitenbildern handle es sich um zwei mehrere kilometerlange gebogene Hauptlinien, welche an einigen Punkten verbunden seien. Sie glauben, darin einen von Menschen gezeichneten, riesigen Skarab\u00e4us zu erkennen. Und sie vermuten, die Scharrzeichnungen w\u00fcrden aus der Zeit des Niedergangs des Kometen stammen, um den Sonnengott nach der Katastrophe zu bes\u00e4nftigen und zu huldigen. Pawlikowski vergleicht sie mit den kilometergrossen Riesenfiguren von Nazca in Peru, die auch nur aus der Vogelperspektive gesehen werden k\u00f6nnen (siehe Band III GAIA VERM\u00c4CHTNIS).<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>2007<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0&#8211;\u00a0<\/span><\/b><b>Theorie zum Bau der grossen<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/b><b>Pyramide durch Houdin<\/b><\/p>\n<p>Es gibt viele Theorien zur Errichtung der 3 megalithischen Pyramiden. Offiziell gelten nach wie vor die Rampen-Theorien, also dass Millionen von Steinbl\u00f6cken entweder \u00fcber eine oder mehrere lange Rampen nach oben transportiert wurden, oder \u00fcber Rampen auf allen 4 Seiten, die wie eine Wendeltreppe um die Pyramiden f\u00fchrten.<\/p>\n<p>Der franz\u00f6sische Architekt Jean-Pierre Houdin hat 2007 eine neu kombinierte Theorie pr\u00e4sentiert, nach der f\u00fcr den Bau der Pyramide nur f\u00fcr die untersten 43 m eine Aussenrampe benutzt wurde, doch f\u00fcr die weiteren 103 m eine innere Wendel-Rampe. Das Grabmal von Pharao Cheops sei so weitgehend von innen gebaut worden. Er sagt, seine Theorie vom zweistufigen Bau sei besser als alle anderen, denn sie sei die einzige, die \u00fcber alle Bauetappen funktioniere. Sie w\u00fcrde auch erkl\u00e4ren, warum keine Reste der Aussen-Rampe zu finden sind, weil ihr Material zum weiteren Bau der Pyramide verwendet wurde. Die durchschnittlich 2,5 t schweren Kalksteinbl\u00f6cke seien von jeweils 10 Arbeitern \u00fcber 21 jeweils um 7\u00b0 ansteigende G\u00e4nge innerhalb der Pyramide nach oben transportiert worden. Am Ende jedes Ganges sei die Pyramide nach aussen offen gewesen, um die Bl\u00f6cke f\u00fcr den n\u00e4chsten Gang um 90\u00b0 drehen zu k\u00f6nnen.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Anmerkungen:<\/p>\n<p>Die Theorie der \u201einneren Wendel-Rampe\u201c wurde \u00fcbrigens bereits in den Dreissigerjahren von Edgar Cayce beschrieben!<br \/>\nAlle Theorien gehen \u2013 wie auch Houdin \u2013 immer nur von den durchschnittlich 2,5 t schweren Kalksteinbl\u00f6cken aus. Doch keine Theorie hat eine Erkl\u00e4rung, wie das mit den viel gr\u00f6sseren und schwereren Bl\u00f6cken und Platten aus dem roten Granit gel\u00f6st werden konnte? Es geht um viel gr\u00f6ssere Bl\u00f6cke in der Galerie, der \u201eK\u00f6nigin\u201c-Kammer und der \u201eK\u00f6nigs\u201c-Kammer, wo z. B. allein jede der 9 gewaltigen Deckenplatten rund 40\u201350 t wiegt.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Es gibt auch zur Bautheorie von Houdin wieder viele Bef\u00fcrworter und Gegner, selbst unter den \u00c4gyptologen. Ich nehme dazu die beiden f\u00fcr mich bekanntesten Stimmen.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Prof. Erhart Graefe von der Universit\u00e4t M\u00fcnster sagte:<\/p>\n<p><em>\u201eEs fehlte am Bauort schlicht gen\u00fcgend Wasser, um die Schlitten zu befeuchten, auf denen die Steine angeblich nach oben geschoben wurden\u201c.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/em><\/p>\n<p>Das ist ein sehr wichtiges Argument, bei allen Theorien mit den \u201eHolz-Schlitten\u201c.<\/p>\n<p>F\u00fcr Graefe wurde die grosse Pyramide stufenf\u00f6rmig errichtet, wie die mittlere und die kleine und andere fr\u00fchere Pyramiden. Und die Steinbl\u00f6cke seien \u00fcber kleiner gemauerte Treppen St\u00fcck f\u00fcr St\u00fcck nach oben gehebelt worden.<\/p>\n<p>Dr. Rainer Stadelmann sagte als ehemaliger Direktor des Deutschen Arch\u00e4ologischen Instituts in Kairo:<\/p>\n<p><em>\u201eHoudins Theorie ist nicht nur interessant, sie ist schl\u00fcssig und revolution\u00e4r\u201c.<\/em><\/p>\n<p>Das bedeutet schon viel, denn von ihm stammt das bisher bekannteste Kombimodell, mit 16 kleinen Start-Rampen, darauf 8 zus\u00e4tzliche Zwischen-Rampen, deren Material danach f\u00fcr eine gr\u00f6ssere Seiten-Rampe verwendet wurde. Im oberen Drittel folgt eine Flanken-Rampe und auf den letzten 20 m noch eine Zickzack-Rampe. <span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_1055\" style=\"width: 540px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/07\/Cheops\u00a9Houdin.0102083736500.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1055\" class=\" wp-image-1055\" src=\"https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/07\/Cheops\u00a9Houdin.0102083736500-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"530\" height=\"353\" srcset=\"https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/07\/Cheops\u00a9Houdin.0102083736500-300x200.jpg 300w, https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/07\/Cheops\u00a9Houdin.0102083736500-768x512.jpg 768w, https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/07\/Cheops\u00a9Houdin.0102083736500-1024x682.jpg 1024w, https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/07\/Cheops\u00a9Houdin.0102083736500.jpg 1087w\" sizes=\"auto, (max-width: 530px) 100vw, 530px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1055\" class=\"wp-caption-text\">Digital image released by Dassault Systemes 01 April 2007 shows a large external ramp used to build the first 43m of the Kheops pyramid. A French architecte, Jean-Pierre Houdin, is convinced to have discovered the mystery of the Kheops pyramid&#8217;s construction : the builders may have used an inside spiral ramp to build the upper section. With the help of sophisticated computer software developed by the French company Dassault Systemes, Houdin has been able to reconstruct a three-dimensional simulation of how the great limestone and granite blocks of the pyramid were put together stone by stone. AFP PHOTO DASSAULT SYSTEMES<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_1056\" style=\"width: 540px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/07\/Cheops\u00a9Houdin.0102083737000.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1056\" class=\" wp-image-1056\" src=\"https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/07\/Cheops\u00a9Houdin.0102083737000-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"530\" height=\"353\" srcset=\"https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/07\/Cheops\u00a9Houdin.0102083737000-300x200.jpg 300w, https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/07\/Cheops\u00a9Houdin.0102083737000-768x512.jpg 768w, https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/07\/Cheops\u00a9Houdin.0102083737000-1024x682.jpg 1024w, https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/07\/Cheops\u00a9Houdin.0102083737000.jpg 1087w\" sizes=\"auto, (max-width: 530px) 100vw, 530px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1056\" class=\"wp-caption-text\">Digital image released by Dassault Systemes 01 April 2007 shows the spiral ramp within the structure&#8217;s outer wall of the Kheops pyramid to finish its construction. A French architecte, Jean-Pierre Houdin, is convinced to have discovered the mystery of the Kheops pyramid&#8217;s construction : the builders may have used an inside spiral ramp to build the upper section. With the help of sophisticated computer software developed by the French company Dassault Systemes, Houdin has been able to reconstruct a three-dimensional simulation of how the great limestone and granite blocks of the pyramid were put together stone by stone. AFP PHOTO DASSAULT SYSTEMES<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>2008 &#8211;\u00a0<\/b><b>Entdeckung eines H\u00f6hlensystems<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/b><b>unter Giza-Plateau durch Collins<\/b><\/p>\n<p>Der Engl\u00e4nder Andrew Collins ist durch alte Aufzeichnungen seines Landsmannes Henry Salt auf diese H\u00f6hlen gestossen.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Salt war 1815 britischer Generalkonsul in Kairo und ein reicher, passionierter \u00c4gyptenforscher, der z. B. auch den italienischen \u00c4gyptologen Giovanni Battista Belzoni beauftragte, f\u00fcr ihn die Ausgrabungen zu leiten. In seinen Memoiren beschreibt Salt, wie er 1817 mit dem anderen bekannten italienischen \u00c4gyptologen Giovanni Caviglia ein mehrere hundert Meter langes Katakombensystem untersucht habe. Darin h\u00e4tten sie auch Kammern und weitere H\u00f6hlendurchg\u00e4nge gefunden.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Gemeinsam mit seiner Frau Sue und dem britischen \u00c4gyptologen Nigel Skinner-Simpson hat Collins Salts Expedition rekonstruiert und anhand dieser Grundlagen den Eingang zu diesen H\u00f6hleng\u00e4ngen tats\u00e4chlich westlich der Pyramiden gefunden. Er liegt heute nahe unter einem grossen Vewaltungsgeb\u00e4ude und die Anlage wird, je nach Quelle, \u201eTunnel of Birds\u201c, \u201eCave of Birds\u201c, \u201eCave of Bats\u201c oder arch\u00e4ologisch \u201eCave NC2\u201c genannt. Im M\u00e4rz 2008 sind die Drei dort in ein komplexes H\u00f6hlensystem mit G\u00e4ngen und Kammern eingestiegen. Aufgrund des Sauerstoffmangels mussten sie abbrechen und sind dann im April mit entsprechender Ausr\u00fcstung und Sauerstoffger\u00e4ten nochmals tiefer in das H\u00f6hlensystem eingedrungen. Der Teil, den sie durchschritten haben, sei etwa 107 m lang (siehe Abb. 7.57), und dann f\u00fchre ein sehr enger H\u00f6hlengang noch tiefer, durch den man nur noch auf dem Bauch robben k\u00f6nne. Da mussten sie umkehren, weil es zu gef\u00e4hrlich wurde. Das Forscherteam fand einen sehr grossen Raum, den sie \u201eDome\u201c nennen. Dazu tierische Knochenreste und Mumienfragmente. Gem\u00e4ss Collins seien die H\u00f6hlen Zehntausende Jahre alt, wenn nicht sogar \u00e4lter, und h\u00e4tten m\u00f6glicherweise die Errichtung des Pyramiden-Komplexes und auch \u00e4gyptische Vorstellungen der Unterwelt inspiriert. Er spekuliert weiter, Giza werde in den alten Texten als \u201eRostau\u201c bezeichnet, was soviel wie \u201eder Schlund zu den G\u00e4ngen\u201c bedeute und f\u00fcr ihn der eindeutige Hinweis auf einen Eingang zu einer Welt im Untergrund sei. Er vermutet, dass der H\u00f6hlengang bis unter die mittlere Pyramide reiche und dort das Grab des mythischen Gottes Thoth liegen k\u00f6nnte, da es bisher nicht gefunden wurde. 2009 ver\u00f6ffentlichte Andrew Collins dazu sein Buch unter dem Titel \u201eBeneath the Pyramids: Egypt\u2018s Greate\u201c.<\/p>\n<p>Anmerkung:<\/p>\n<p>Dr. Hawass hatte im Jahr 2008 gegen\u00fcber dem \u201eDiscovery Channel\u201c erkl\u00e4rt, dieses H\u00f6hlensystem gebe es nicht und dass man schon alles \u00fcber Giza wisse. 2009 hat er es dann doch noch best\u00e4tigt, wobei er seine Bedeutung negierte und sagte, es seien lediglich Katakomben aus der sp\u00e4ten Epoche, von denen es zahlreiche gebe. Collins widersprach postwendend, da es sich um nat\u00fcrliche H\u00f6hlen und G\u00e4nge handle, die Hunderte Meter tief in den Untergrund f\u00fchren und m\u00f6glicherweise einer geologischen Falte folgen w\u00fcrden.<\/p>\n<p>Der Eingang war 2008 noch offen, doch seit 2009 ist er durch eine Metallt\u00fcre verschlossen. Sp\u00e4tere Besucher berichten, auch der letzte Durchgang \u2013 den Collins \u201eTube\u201c nennt und nicht passiert hatte \u2013 sei seit 2010 zugemauert.<\/p>\n<p>Als ich im Jahr 2011 dort war, haben wir zuerst den Eingangsbereich untersucht, der anderen Grabkammern aus den dynastischen Zeiten \u00e4hnlich ist und somit sp\u00e4ter gebaut wurde. Im hintersten Teil dieser Anlage geht es dann an einer Bruchstelle im Boden \u00fcber eine Treppe und Zwischenebene etwa 10 m tiefer in eine zusammengest\u00fcrzte Kammer. Von dort f\u00fchrt ein Gang in das eigentliche H\u00f6hlensystem in Richtung mittlere Pyramide. Dann mussten wir leider gleich nach Eintritt in den mittleren, langen H\u00f6hlengang umkehren, weil unsere Wache am Eingang uns warnte, dass sich eine Patrouille n\u00e4herte.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Ich vermute, der Gang geht noch weiter, tief unter den Sphinx. Es k\u00f6nnte auch Teil der Anlage der Lemurier sein, welche wahrscheinlich die ersten unterirdischen R\u00e4ume erbauten. F\u00fcr sie w\u00e4ren die rohen H\u00f6hleng\u00e4nge zu tieferen Kammern typisch, die sie wieder verschlossen haben.<\/p>\n<div id=\"attachment_1058\" style=\"width: 391px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/07\/Tomb.of_.birds\u00a9Paganini.DSC_0044.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1058\" class=\"wp-image-1058 \" src=\"https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/07\/Tomb.of_.birds\u00a9Paganini.DSC_0044-300x199.jpg\" alt=\"\" width=\"381\" height=\"253\" srcset=\"https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/07\/Tomb.of_.birds\u00a9Paganini.DSC_0044-300x199.jpg 300w, https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/07\/Tomb.of_.birds\u00a9Paganini.DSC_0044-768x509.jpg 768w, 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href=\"https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/07\/Tomb.of_.birds\u00a9Collins.A2-image014.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1064\" class=\"wp-image-1064 \" src=\"https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/07\/Tomb.of_.birds\u00a9Collins.A2-image014-300x227.jpg\" alt=\"\" width=\"374\" height=\"283\" srcset=\"https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/07\/Tomb.of_.birds\u00a9Collins.A2-image014-300x227.jpg 300w, https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/07\/Tomb.of_.birds\u00a9Collins.A2-image014-768x580.jpg 768w, https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/07\/Tomb.of_.birds\u00a9Collins.A2-image014-1024x773.jpg 1024w, https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/07\/Tomb.of_.birds\u00a9Collins.A2-image014.jpg 1181w\" sizes=\"auto, (max-width: 374px) 100vw, 374px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1064\" class=\"wp-caption-text\">Der grosse Raum, Dom genannt<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_1063\" style=\"width: 380px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/07\/Tomb.of_.birds\u00a9Collins.cave-plan-low-copy.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1063\" class=\"wp-image-1063 \" src=\"https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/07\/Tomb.of_.birds\u00a9Collins.cave-plan-low-copy-201x300.jpg\" alt=\"\" width=\"370\" height=\"552\" srcset=\"https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/07\/Tomb.of_.birds\u00a9Collins.cave-plan-low-copy-201x300.jpg 201w, https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/07\/Tomb.of_.birds\u00a9Collins.cave-plan-low-copy-768x1145.jpg 768w, 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sogar zum Patent anmeldete. Im selben Jahr ver\u00f6ffentlichte er sein Buch \u201eRegenzauber der Pharaonen: Die Pyramiden als Instrumente der Wetterbeeinflussung\u201c, in dem er neben der Wasserpumpen-Theorie auch vermutet, die \u00c4gypter h\u00e4tten so nicht nur einen Wasserspeicher gehabt f\u00fcr die Menschen und die Bew\u00e4sserung der Felder in Zeiten der Wasserknappheit, sondern die Pyramide auch benutzt, um das Wetter zu beeinflussen respektive Regen zu erzeugen.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Rund 20 Jahre sp\u00e4ter bekam die Wasser-Theorie 1988 wieder neuen Auftrieb durch den Amerikaner Christopher Dunn und seinem Buch \u201eThe Giza Power Plant: Technologies of Ancient Egypt\u201c (Das Giza-Kraftwerk). Er geht dann vor allem den Schritt weiter, wie diese Wasserkraft in Strom mit Plus- und Minus-Polen umgewandelt werden konnte.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Wieder 20 Jahre sp\u00e4ter nahmen die beiden Deutschen Stefan Erdmann und Jan van Helsing 2008 das Thema wieder auf in ihrem Buch \u201eDie Jahrtausend-L\u00fcge\u201c.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Grunds\u00e4tzlich wird auf den Grundthesen von Waldhauser und Dunn argumentiert, die Pyramide sei eine Wasser-Pump-Station respektive ein Speicher. Doch sie bringen noch andere Aspekte.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Erdmann schrieb, er richte seinen Fokus auf folgende 4 Fragen zur Wasser-Pumpen-Theorie. Ich gebe hier einfach mal meine Schau und Antworten dazu:<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>1. Wieso standen diese Pyramiden urspr\u00fcnglich in einem ummauerten Wasserbecken?<\/p>\n<p>Weil es keine Wasserbecken waren, denn die Umfriedungen stammen nachweisbar aus einer anderen Bauzeit und -phase und als Wasserbecken w\u00e4ren sie von der Fl\u00e4che und H\u00f6he der Mauern zu klein gewesen.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>2. Weshalb finden sich in verschiedenen Kammern der Gro\u00dfen Pyramide Wasserstandslinien?<\/p>\n<p>Weil sie mehrfach \u00fcberflutet wurden (gem\u00e4ss Prof. Robert Schoch von der Universit\u00e4t in Boston in den Zeiten der Sintfluten und des Jahrtausend-Regens).<\/p>\n<p>4. Wie kommt Nilschlamm in die Entlastungskammern?<\/p>\n<p>Aus dem selben Grund, und inzwischen wissen wir, dass es einen Gang gibt, der die \u201eEntlastungs\u201c-Kammern mit der \u201eK\u00f6nigin\u201c-Kammer verbindet<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>(siehe Entdeckung 1996 Seite 221).<\/p>\n<p>3. Warum hat die Pyramide kein Eingang?<\/p>\n<p>Weil sie \u2013 wie die anderen beiden megalithischen sowie die sp\u00e4teren dynastischen Pyramiden \u2013 am Schluss verkleidet wurde und damit auch der Eingang nicht sichtbar und zug\u00e4nglich war.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Dr. J.J. Hurtak sagte mir bei einem Gespr\u00e4ch im Jahr 2016, er und seine Frau Dr. Desiree Hurtak f\u00e4nden, dass meine Zusammenfassung weitgehend zutreffe. Auch bei der Wasser-Frage und dass die Anlage so erbaut wurde, dass eintretendes Wasser wieder abfliessen k\u00f6nne. Sie k\u00f6nnten sich auch vorstellen, dass die Kombination von Wasser und Solar-Energie zu Hydrogen (Wasserstoff) umgewandelt wurde.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Anmerkungen:<\/p>\n<p>Ich teile diese Theorie also nicht, dass die Pyramide als Wasser-Pumpwerk geplant und gebaut wurde, sonst w\u00e4ren die anderen beiden Pyramiden wohl auch gleich oder \u00e4hnlich erbaut worden. Sie wurde einfach so genial konstruiert, dass eingetretenes Wasser auch nach \u00dcberschwemmungen wieder abfliessen kann. Ich glaube auch nicht, dass die Pyramide Strom erzeugen kann, doch aus ihrer Heiligen Geometrie produziert sie nachweisbar elektromagnetische Felder (siehe auch Messungen von Alvarez 1968 auf Seite 190), die auch in der Quantenphysik eine wichtige Rolle spielen. Diese Energieform wird in den o. g. Theorien jedoch nicht ber\u00fccksichtigt.<\/p>\n<p>Meiner Ansicht nach dient die grosse Pyramide deshalb mehr f\u00fcr den Empfang von solchen hochschwingenden Energien aus dem Weltenraum und den geistigen Welten.<\/p>\n<p>Und nat\u00fcrlich als Hinweis auf die Sternkonstellationen und den Weg der Einweihung und des Aufstiegs. Zudem sind die 3 Pyramiden und der Sphinx auch Wegweiser zu den Anlagen im Untergrund &#8230;<\/p>\n<div id=\"attachment_1069\" style=\"width: 544px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/07\/Cheops\u00a9ErdmannvanHelsing.00080-Jahrtausendl\u00fcge.jpeg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1069\" class=\"wp-image-1069 \" src=\"https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/07\/Cheops\u00a9ErdmannvanHelsing.00080-Jahrtausendl\u00fcge-300x123.jpeg\" alt=\"\" width=\"534\" height=\"219\" srcset=\"https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/07\/Cheops\u00a9ErdmannvanHelsing.00080-Jahrtausendl\u00fcge-300x123.jpeg 300w, https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/07\/Cheops\u00a9ErdmannvanHelsing.00080-Jahrtausendl\u00fcge-768x314.jpeg 768w, https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/07\/Cheops\u00a9ErdmannvanHelsing.00080-Jahrtausendl\u00fcge-1024x419.jpeg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 534px) 100vw, 534px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1069\" class=\"wp-caption-text\">Cheops &#8211; Darstellung nach Erdmann\/Van Helsing mit einem unterirdischen Wasserzufluss vom Nil<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_1068\" style=\"width: 540px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/07\/Cheops.Pyramidenanlage\u00a9-Waldhauser.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1068\" class=\"wp-image-1068\" src=\"https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/07\/Cheops.Pyramidenanlage\u00a9-Waldhauser-300x146.jpg\" alt=\"\" width=\"530\" height=\"258\" srcset=\"https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/07\/Cheops.Pyramidenanlage\u00a9-Waldhauser-300x146.jpg 300w, https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/07\/Cheops.Pyramidenanlage\u00a9-Waldhauser-768x374.jpg 768w, https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/07\/Cheops.Pyramidenanlage\u00a9-Waldhauser-1024x499.jpg 1024w, https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/07\/Cheops.Pyramidenanlage\u00a9-Waldhauser.jpg 2008w\" sizes=\"auto, (max-width: 530px) 100vw, 530px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1068\" class=\"wp-caption-text\">Cheops &#8211; Darstellung nach Waldhauser. 1. Schiffbarer Kanal vom Nil, 2. Talweg\/Schleuse, 3. Aufweg\/Kanal, 4. Hauptgeb\u00e4ude\/Schleuse, 5. Umfassungsmauer, 6. Hof, 7. Pyramiden-Oberbau. Er geht auch vom unterirdischen Wasserzufluss aus.<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>2009 &#8211;\u00a0<\/b><b>Neue Bohrungen beim Sphinx<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/b><b>durch Hawass und Lehner<\/b><\/p>\n<p>In einem Video auf YouTube berichten Dr. Zahi Hawass und Dr. Mark Lehner \u00fcber ihre unerwarteten Boden-Bohrungen um den Sphinx (youtube.com\/watch?v=3qGzfZHWbZE&amp;feature=fvwrel).<\/p>\n<p>Offiziell wurden die Untersuchungen durchgef\u00fchrt, um festzustellen, ob der Sphinx vom aufsteigenden Grundwasserspiegel bedroht sei. Lehner \u00fcberwachte diese Arbeiten \u201eim Auftrag von Hawass\u201c. Wie wir gleich sehen werden, ist bis heute unklar, ob das \u00e4gyptische SCA oder im Hintergrund doch die A.R.E. den Auftrag gegeben und bezahlt hat.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>In Zusammenarbeit mit der Universit\u00e4t von Kairo seien 8 Bohrungen mit einem Durchmesser von 10 cm in eine Tiefe bis 10 m vorgenommen worden. Eine Bohrung auch unter die linke Pfote, genau an dem Ort, den Hugh Lynn Cayce 1978 unbedingt tiefer untersuchen wollte.<\/p>\n<p>Doch die H\u00e4lfte des Videos handelt davon \u201edie New-Age-Ideen zu entlarven\u201c, dass sich unter der Sphinx-Pfote G\u00e4nge und eine geheime Kammer bef\u00e4nden. Es ist schon erstaunlich, dass Mark Lehner diese als \u201eNew-Age-Ideen\u201c bezeichnet, obwohl er im Auftrag der A.R.E. schon vor 40 Jahren im Jahr 1978 mit Untersuchen am Sphinx begann (siehe Seite 199) und 1980 weiterf\u00fchrte (siehe Seite 207), die auf den Grundlagen von Edgar Cayce genau an dieser Stelle diese Kammern suchte.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Und Hawass sagt am Schluss des Videos, sie h\u00e4tten nichts gefunden &#8230;<\/p>\n<p>Die Edgar Cayce Foundation (ECF) und die Association of Research and Enlightenment (A.R.E.) hatten seit 1974 auch mehreren, dokumentierten Kontakt mit Zahi Hawass, um die sogenannte \u201eHall of Records\u201c zu finden, nach den 1932 von Edgar Cayce beschriebenen Grundlagen (siehe Seite 179). Zu diesem Zweck erhielt die A.R.E. oder die f\u00fchrenden Mitglieder in den Jahren 1977 bis 1998 mehrere Bewilligungen \u00fcber Hawass vom \u00e4gyptischen Obersten Rat der Antikenverwaltung (SCA).<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Robert Bauval schreibt dazu in seinem Blog (http:\/\/myblog.robertbauval.co.uk):<\/p>\n<p>\u201eEs wurde mir berichtet, dass es auch einen Bohrunternehmer gab, der von der SCA in den Jahren 2008\u20132009 besch\u00e4ftigt wurde, um mit einer viel gr\u00f6\u00dferen Maschine im Bereich der Sphinx zu bohren, aber nicht zu nahe, um das Wasser herauszupumpen, um den Grundwasserspiegel zu senken. Tats\u00e4chlich war ich 2009 in Gizeh und habe die gro\u00dfen Bohrmaschinen dieses \u00f6rtlichen Bauunternehmers gesehen. War das Bohren von Lehner und Hawass unter der Sphinx also ein weiterer direkter Versuch, die \u201eHall of Records\u201c zu finden? Haben die beiden M\u00e4nner einen alten, aber noch unerf\u00fcllten \u201eDeal\u201c mit der ECF abgeschlossen? [&#8230;]\u201c<\/p>\n<p>In Edgar Cayces A.R.E. Mitgliedschafts-Newsletter \u201eAntike Geheimnisse\u201c, Feb.\/M\u00e4rz. 2009, herausgegeben von John Van Auken, wurde folgende Ank\u00fcndigung gemacht:<\/p>\n<p>\u201eNEWS aus dem Bereich FIELD \u2013 Zahi<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span>Hawass, um unter der Sphinx zu bohren!<\/p>\n<p>Ich traf mich mit Dr. Zahi Hawass, Generalsekret\u00e4r des \u00e4gyptischen Obersten Antikenrates, nachdem er eine Stunde lang mit unserer A.R.E. Gruppe gesprochen hatte. Er teilte mit, dass Joe Jahoda, ein langj\u00e4hriges A.R.E. Mitglied, ihn \u00fcberzeugt hatte, unter der Sphinx nach einer Kammer zu bohren. Bereits 1997 f\u00fchrten Jahoda und sein Partner Joseph Schor in Zusammenarbeit mit der Florida State University eine Bodenradar-Untersuchung um die Sphinx durch und fanden einen offenen Bereich im Untergrund. Diese \u00d6ffnung, m\u00f6glicherweise eine Kammer, ist 30 Fu\u00df tief und wird auf 26 Fu\u00df Breite und 40 Fu\u00df L\u00e4nge gesch\u00e4tzt. Die Cayce-Lesungen identifizieren diese Kammer als Vorkammer zur \u201eHall of Records\u201c, die von der rechten Vorderpfote der Sphinx entfernt ist. Jahoda fragte, ob A.R.E. den Spezialbohrer kaufen w\u00fcrde, der notwendig ist, um schr\u00e4g in den Kalksteinuntergrund zu bohren. Kevin Todeschi, CEO von A.R.E., genehmigte den Kauf und unser \u201eSpenden-Engel\u201c, Don Dickinson, stimmte zu A.R.E. bei diesem Kauf zu helfen. So wurde der Bohrer gekauft, verpackt und nach \u00c4gypten verschifft. Zahi sagte, dass er bald nach dem Eintreffen des Bohrers sein Team zusammenstellen und mit dem Bohren beginnen wird. Es sind aufregende Neuigkeiten! Wir machen einen gro\u00dfen Schritt auf dem Weg zu einem der drei Atlantischen Platten-Caches von Cayce. Bleiben Sie dran f\u00fcr Updates. [&#8230;]\u201c<\/p>\n<p>Anmerkungen:<\/p>\n<p>Jahoda war schon 1978 bei der Pyramidenforschung von RSI\/SRI beteiligt (siehe Seite 199) und dann 1996\/98 im Hintergrund auch an den Expeditionen von Dr. Schor, einem ebenfalls hohen A.R.E.-Mitglied (siehe Seite 217). <span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Die A.R.E. soll sogar die Doktorarbeit von Hawass in den USA erm\u00f6glicht und finanziert haben, wie in der Biographie von Hugh Lynn Cayce nachzulesen ist\u00a0\u201eAbout my Father\u2018s Business\u201c<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span>(von A. Robert Smith, 1988, S. 250.):<\/p>\n<p>\u201eIn den Jahren 1979-80 machte Hugh Lynn Cayce, Direktor des A.R.E. (und \u00e4ltester Sohn von Edgar Cayce) folgende Aussagen zu Zahi Hawass:<\/p>\n<p>\u201eIch habe ihm ein Stipendium an der University of Pennsylvania in Egyptology verschafft, um seinen Doktortitel zu erhalten. Ich erhielt das Stipendium durch eine A.R.E. Person, die zuf\u00e4llig im Fulbright Scholarship Board war. Er [Hawass] hatte Mark [Lehner] geholfen, an der Sphinx zu arbeiten, und ich bin sehr dankbar &#8230;\u201c<\/p>\n<p>Der Zweck und\/oder das Ziel, Hawass bei seiner Hochschulausbildung in den USA zu helfen, war:<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>\u201edamit Hawass innerhalb der Regierung [\u00c4gyptens] vorankommt, um seine eigene Karriere voranzutreiben und T\u00fcren f\u00fcr das Projekt von Hugh Lynn [Cayce] zu \u00f6ffnen, [und] er k\u00f6nnte es am besten auf dem Fl\u00fcgel der Hochschulausbildung an einem College der American Ivy League tun. [&#8230;]\u201c<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_1072\" style=\"width: 479px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/07\/Sphinx-maxresdefault\u00a9HK.Heritage.key_.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1072\" class=\"wp-image-1072 \" src=\"https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/07\/Sphinx-maxresdefault\u00a9HK.Heritage.key_-300x169.jpg\" alt=\"\" width=\"469\" height=\"264\" srcset=\"https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/07\/Sphinx-maxresdefault\u00a9HK.Heritage.key_-300x169.jpg 300w, https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/07\/Sphinx-maxresdefault\u00a9HK.Heritage.key_-768x432.jpg 768w, https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/07\/Sphinx-maxresdefault\u00a9HK.Heritage.key_-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/07\/Sphinx-maxresdefault\u00a9HK.Heritage.key_.jpg 1772w\" sizes=\"auto, (max-width: 469px) 100vw, 469px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1072\" class=\"wp-caption-text\">Sphinx &#8211; Bohrung bis 10 m tief unter die ber\u00fchmte linke Pfote des Sphinx 2009. Hawass sagte, sie h\u00e4tten keine Hohlr\u00e4ume gefunden.<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>2009<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0&#8211;\u00a0<\/span><\/b><b>Entdeckungen zum Labyrinth in<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/b><b>Hawara durch Polen und Amerikaner<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/b><\/p>\n<p>Schon die alten Griechen Herodot, Diodor, Strabon und Plinius beschrieben dieses legend\u00e4re Labyrinth vom Moeris-See. Es befand sich damals in der N\u00e4he der antiken Stadt Arsinoe (Crocodilopolis) und all diese antiken Berichte erw\u00e4hnen eine Vielzahl an Tempeln und H\u00f6fen, leider ohne ihre Zahl oder Lage genauer anzugeben.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Herodot, der im 5. Jahrhundert v. Chr. durch \u00c4gypten reiste, erw\u00e4hnt in seinem 2. Buch der Historien (Kap. 148) einen gewaltigen megalithischen Bau, den die dortigen Priester als das Werk von 12 vorzeitlichen K\u00f6nigen bezeichneten:<\/p>\n<p>\u201eAuch ein gemeinsames Denkmal wollten sie [die zw\u00f6lf K\u00f6nige] hinterlassen und erbauten deshalb das Labyrinth, das etwas oberhalb des Moeris-Sees liegt, in der N\u00e4he der sogenannten Stadt der Krokodile. Ich habe es noch gesehen. Es \u00fcbersteigt alle Worte. Wenn man in Griechenland die \u00e4hnlichen Mauerbauten und andere Bauwerke zusammenn\u00e4hme, so steckt in ihnen noch nicht so viel Arbeit und so viel Geld wie in diesem Labyrinth. Dabei sind der Tempel von Ephesos und der auf Samos doch ebenfalls sehr beeindruckend. Gewi\u00df \u00fcbertreffen schon die Pyramiden jede Beschreibung, und jede von ihnen setzt viele gro\u00dfe Werke der Griechen in den Schatten. Doch das Labyrinth \u00fcberbietet sogar die Pyramiden!<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Es hat 12 \u00fcberdachte H\u00f6fe, deren Tore einander gegen\u00fcberliegen, 6 im Norden, 6 im S\u00fcden. Rings um alle l\u00e4uft eine einzige Mauer. Zwei Arten von Kammern sind in dieser Anlage, unterirdische und oberirdische, zusammen 3\u2018000, je 1\u2018500 von beiden Arten. Durch die oberirdischen R\u00e4ume bin ich betrachtend selbst gegangen und spreche aus eigener Erfahrung. Von den Kammern unter der Erde habe ich nur geh\u00f6rt, denn die Aufseher wollten sie auf keinen Fall zeigen; sie erkl\u00e4rten, dort bef\u00e4nden sich die S\u00e4rge der K\u00f6nige, die dieses Labyrinth von Anfang an gebaut hatten, und die S\u00e4rge der heiligen Krokodile. So kann ich von den unteren Kammern also nur sagen, was ich geh\u00f6rt habe. Aber nur schon die oberen, die ich mit eigenen Augen sehen konnte, sind ein geradezu \u00fcbermenschliches Werk.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>An die Ecke am Ende des Labyrinths st\u00f6\u00dft eine vierzig Klafter gro\u00dfe Pyramide an, in die riesige Figuren eingehauen sind. Ein unterirdischer Gang f\u00fchrt in das Innere der Pyramide &#8230; Doch ein noch gr\u00f6\u00dferes Wunderwerk bietet der so genannte Moeris-See, an dessen Ufern dieses Labyrinth errichtet ist &#8230; dass er ein Menschenwerk und k\u00fcnstlich gegraben ist sieht man deutlich. Denn etwa in der Mitte des Sees stehen zwei Pyramiden, die f\u00fcnfzig Klafter hoch aus dem See hervorragen und ebenso tief hineinreichen. Auf beiden Pyramiden steht ein Kolossalbild aus Stein, eine auf einem Thron sitzende Figur.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span>[&#8230;]\u201c<\/p>\n<p>Eine weitere Beschreibung der H\u00f6fe und Kammern von Herodot lautet:<\/p>\n<p>\u201eDie Flucht dieser Kreuz- und Querwege durch die H\u00f6fe, der bunteste Schmuck allenthalben \u2013 das alles ist voll unz\u00e4hliger Sch\u00f6nheit; von den H\u00f6fen tritt man in die Kammern, von den Kammern in die S\u00e4ulenhallen, dann wieder in Kammern und wieder in H\u00f6fe. \u00dcberall ist die Decke aus Stein ebenso wie die W\u00e4nde, und diese W\u00e4nde sind voller Reliefs und jeder Hof ist mit S\u00e4ulen umgeben. [&#8230;]\u201c<\/p>\n<p>Er sagt an anderen Stellen, die zahlreichen H\u00f6fe und S\u00e4ulenhallen, die die Vorpl\u00e4tze der einzelnen Heiligt\u00fcmer bildeten, verwirrten die Besucher, die<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span>sich in den wiederholenden Raumsequenzen nicht zurechtfanden und die Anlage deshalb als Labyrinth beschrieben. Und dass die Tempel und ihre H\u00f6fe genau der Anzahl der 12 Gaue und K\u00f6nige \u00c4gyptens entsprachen, die um ein Zentrum angeordnet waren und in denen die lokalen G\u00f6tter der Landesteile verehrt wurden (siehe Abb. 7.64). Diese K\u00f6nige beschlossen gem\u00e4ss Herodot, ihre Kr\u00e4fte zu vereinen und ein Denkmal f\u00fcr sich selbst zu schaffen.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Auch Diodor und Strabon, die \u00c4gypten im 1. Jahrhundert v. Chr. bereisten \u2013 also rund 400 Jahre nach Herodot \u2013, besuchten dieses Labyrinth und waren tief beeindruckt. Strabon schreibt im 17. Band seines Werkes \u201eGeographica\u201c:<\/p>\n<p><em>\u201eBemerkenswert aber ist, da\u00df die Decke eines jeden der Gem\u00e4cher aus einem Steine besteht und da\u00df auch die Breiten der verdeckten G\u00e4nge mit Platten aus einem Steine von au\u00dferordentlicher Gr\u00f6\u00dfe bekleidet sind, indem nirgends weder Holz noch ein anderes Baumaterial mit verwendet wurde. Besteigt man das Dach, das in keiner bedeutenden H\u00f6he ist, so erblickt man eine Steinfl\u00e4che von ebenso gro\u00dfen Platten.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Die Berichte \u00fcber das Labyrinth zeigen, dass diese alten Historiker und die \u00c4gypter selbst schon damals alle besagten, dass diese megalithischen Anlagen aus der vordynastischen Zeit vor den Pharaonen stammten.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Die m\u00f6gliche Lage des sagenumwobenen Labyrinths wurde bereits 1888 von Prof. Flinders Petrie entdeckt. Das \u00fcberirdische Labyrinth war vollst\u00e4ndig abgerissen worden, so dass nur noch ein grosses Bett aus Steinfragmenten \u00fcbrig blieb. In diesem Haufen von Steinbl\u00f6cken wurden interessante Gegenst\u00e4nde entdeckt, darunter Fundamente, massive Granitschreine, eine Blumenform aus rotem Granit, ein grosser Brunnen, nach Norden und S\u00fcden ausgerichtete T\u00fcrpfosten, Fragmente von Statuen und eine grosse Granitfigur von Amenemhet III, dem der Bau des Labyrinths offiziell zugeschrieben wird.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Dieser regierte von 1842 bis 1795 v. Chr. im Mittleren Reich (12. Dynastie) und liess 2 Pyramiden erbauen. Die erste bei Dahschur, sie wird auch \u201eSchwarze Pyramide\u201d genannt, weil die Kalkstein-Ummantelung fehlt, und die zweite Pyramide in Hawara. Ein gewaltiger Tempelbau bildete den s\u00fcdlichen Teil dieses grossen Nord-S\u00fcd ausgerichteten Pyramidenbezirks von 158 x 385 m (= 300 x 735 Ellen).<\/p>\n<p>Von den urspr\u00fcnglichen Fundamenten waren gen\u00fcgend Fragmente \u00fcbrig, so dass Petrie die Gr\u00f6sse und Position der Struktur bestimmen konnte und fand, sie entspreche in etwa den \u00dcberlieferungen.<\/p>\n<p>In Zusammenarbeit mit der Universit\u00e4t Warschau erhielt das Medium Lucyna Lobos 2008 eine Bewilligung zur Remote-Viewing-Untersuchung der Pyramide und Umgebung von Hawara in der Fayum-Oase, knapp 100 km von Giza entfernt. Hauptziel des Projekts im April 2009 war die Lokalisierung des bis dahin unentdeckten Eingangs zur Pyramide des Amenemhet, auch als m\u00f6glichen Zugang zum unterirdischen Labyrinth. Das polnische Team fand innert Tagen gleich 2 Pyramiden-Zug\u00e4nge, doch es wurde \u2013 wie so oft \u2013 keine Bewilligung zur Grabung und \u00d6ffnung erteilt. Dr. Hawass hat diese Eing\u00e4nge anschliessend durch das SCA ausgraben lassen (Als ich im Juni 2012 dort war, konnte ich beide Eing\u00e4nge und die Innenr\u00e4ume begehen. Die Pyramide ist eindeutig dynastisch).<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Dann legten die Polen den Fokus auf das zweite Ziel, das Labyrinth im Pyramidenumfeld zu finden. Doch nach dem schnellen und sensationellen Fund einer goldenen Maske wurde die Untersuchung von Dr. Hawass gleich wieder gestoppt, noch bevor die Suche nach dem Labyrinth respektive dem Zugang \u00fcberhaupt begonnen hatte.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Doch Mitwirkende im polnischen Team sagten mir, sie h\u00e4tten den Nachweis f\u00fcr die Existenz einer grossen unterirdischen Anlage erbracht.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Die Amerikanerin Dr. Carmen Boulter sorgte 2010 f\u00fcr weiteren Gespr\u00e4chsstoff dazu, mit ihrem Video und den ver\u00f6ffentlichten Untergrund-Animationen. Diese beruhen gem\u00e4ss ihr auf Satelliten-Scans des \u00d6sterreichers Klaus Dona und einem unbenannten Freund, aus deren Scans dann ein 3D-Modell angefertigt wurde (siehe Bild). Doch ihre Technik ist umstritten, wurde von der \u00c4gyptologie abgelehnt, und die Darstellung der Kammern und G\u00e4nge ist bei ihnen nicht geometrisch angeordnet \u2013\u00a0wie in allen \u00dcberlieferungen\u00a0\u2013, sondern sie liegen ungleich verteilt fast kreuz und quer zueinander. Doch sie belegen unterirdische Anlagen und die Forschung geht weiter &#8230;<\/p>\n<p>Der Deutsche Joachim Gritsch von Enkira (der am polnischen Projekt beteiligt war) schrieb, sie fanden und erhielten noch andere Informationen, die jedoch noch nicht wissenschaftlich gepr\u00fcft sind:<\/p>\n<p>\u2022 \u201eEs ist das gr\u00f6sste Bauwerk, das\u00a0 jemals von Menschen konstruiert wurde,\u00a0mit ca. 3\u2018000 R\u00e4umen, Korridoren, beweglichen W\u00e4nden usw.<\/p>\n<p>\u2022 Der Bau dauerte 365 Jahre (von 4608 bis 4243 v. Chr.).<\/p>\n<p>\u2022 Der Durchmesser von Osten nach Westen betr\u00e4gt 48 000 \u00e4gyptische Ellen, 25,152 km.<\/p>\n<p>\u2022 An den W\u00e4nden ist das astronomische Wissen der \u00c4gypter geschrieben. Aus den schwer lesbaren Schriften kann man alle astronomische Entdeckungen ablesen. Auf dem riesigen Tierkreis sind die Sternbilder untergebracht.<\/p>\n<p>\u2022 Viele W\u00e4nde sind beweglich. Daher auch das Labyrinth. Altert\u00fcmliche Texte beschreiben, da\u00df sich dort Menschen verlaufen haben und dann dort verstarben. Sie berichten auch von geheimen R\u00e4umen im innern des Labyrinths, gef\u00fcllt mit Kunstgegenst\u00e4nden und Urkunden einer Zivilisation, welche tausende von Jahren vorher dort erbl\u00fchte.<\/p>\n<p>\u2022 Gebaut nach dem \u201cGoldenen Kreis\u201d, schliesst sie m\u00f6glicherweise die \u201cHallen der Aufzeichnungen\u201d mit ein. Sie ist aus Granit und einer speziellen Technik mit Gold gebaut, welche\u00a0von einer verschwundenen Zivilisation \u00fcbermittelt wurde, die viel \u00e4lter ist als die \u00e4gyptische.<\/p>\n<p>\u2022 Es befinden sich dort R\u00e4ume mit den Urkunden von der Geschichte \u00c4gyptens und den astronomischen Wissen in jener Zeit.<\/p>\n<p>\u2022 Auf 36 gro\u00dfartigen Tafeln steht mit Hieroglyphen geschrieben, die Art der Berechnungen der letzten Abwendung der Verschiebung der Pole der Erde. Dieses Wissen sollte die Menschheit besitzen.\u201c<\/p>\n<div id=\"attachment_1075\" style=\"width: 545px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/07\/Hawarra\u00a9Paganini-DSC_0062.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1075\" class=\"wp-image-1075\" src=\"https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/07\/Hawarra\u00a9Paganini-DSC_0062-300x199.jpg\" alt=\"\" width=\"535\" height=\"355\" srcset=\"https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/07\/Hawarra\u00a9Paganini-DSC_0062-300x199.jpg 300w, https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/07\/Hawarra\u00a9Paganini-DSC_0062-768x509.jpg 768w, https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/07\/Hawarra\u00a9Paganini-DSC_0062-1024x678.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 535px) 100vw, 535px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1075\" class=\"wp-caption-text\">Hawara &#8211; Die grosse Lehmziegel-Pyramide von Amenemhet<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_1074\" style=\"width: 546px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/07\/Hawarra.Goldene-Maske\u00a9Projekt-Cheops.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1074\" class=\"wp-image-1074\" src=\"https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/07\/Hawarra.Goldene-Maske\u00a9Projekt-Cheops-300x253.jpg\" alt=\"\" width=\"536\" height=\"452\" srcset=\"https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/07\/Hawarra.Goldene-Maske\u00a9Projekt-Cheops-300x253.jpg 300w, https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/07\/Hawarra.Goldene-Maske\u00a9Projekt-Cheops-768x647.jpg 768w, https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/07\/Hawarra.Goldene-Maske\u00a9Projekt-Cheops-1024x863.jpg 1024w, https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/07\/Hawarra.Goldene-Maske\u00a9Projekt-Cheops.jpg 1121w\" sizes=\"auto, (max-width: 536px) 100vw, 536px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1074\" class=\"wp-caption-text\">Hawara &#8211; Die goldene Maske, gefunden von Lucyna Lobos und dem polnischen Team.<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_1076\" style=\"width: 548px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/07\/Hawarra\u00a9Petrie.figure3.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1076\" class=\"wp-image-1076 \" src=\"https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/07\/Hawarra\u00a9Petrie.figure3-300x226.jpg\" alt=\"\" width=\"538\" height=\"405\" srcset=\"https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/07\/Hawarra\u00a9Petrie.figure3-300x226.jpg 300w, https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/07\/Hawarra\u00a9Petrie.figure3-768x578.jpg 768w, https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/07\/Hawarra\u00a9Petrie.figure3-1024x771.jpg 1024w, https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/07\/Hawarra\u00a9Petrie.figure3.jpg 1181w\" sizes=\"auto, (max-width: 538px) 100vw, 538px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1076\" class=\"wp-caption-text\">Hawara &#8211; Rekonstruktion Labyrinth als 3D-Modell basierend auf einer Zeichnung von Petrie aus dem Jahr 1890.<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_1073\" style=\"width: 545px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/07\/Hawara-Labyrinth-complex\u00a9Boulter.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1073\" class=\"wp-image-1073\" src=\"https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/07\/Hawara-Labyrinth-complex\u00a9Boulter-300x184.jpg\" alt=\"\" width=\"535\" height=\"328\" srcset=\"https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/07\/Hawara-Labyrinth-complex\u00a9Boulter-300x184.jpg 300w, https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/07\/Hawara-Labyrinth-complex\u00a9Boulter-768x471.jpg 768w, https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/07\/Hawara-Labyrinth-complex\u00a9Boulter-1024x629.jpg 1024w, https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/07\/Hawara-Labyrinth-complex\u00a9Boulter.jpg 1181w\" sizes=\"auto, (max-width: 535px) 100vw, 535px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1073\" class=\"wp-caption-text\">Hawara &#8211; Ausschnitt Darstellung 3D aus Satelliten-Scans gem\u00e4ss Dona und Boulter.<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>2009<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0&#8211;\u00a0<\/span><\/b><b>Funde durch heimliche Grabungen mit tragischem Ausgang<\/b><\/p>\n<p>Es ist seit Jahrzehnten bekannt, dass unter den H\u00e4usern im angrenzenden Stadtteil Nazlet El-Semman \u2013 nahe dem Sphinx und den Pyramiden \u2013 immer wieder gegraben und schon einiges entdeckt wurde. Normalerweise werden diese illegalen Funde nicht publik, da sie auf dem Schwarzmarkt verkauft werden.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Im September 2009 ist bei solchen heimlichen Grabungen zuerst eine Hauswand und dann das ganze Haus nahe der Giza-Mauer eingest\u00fcrzt. Es gab tragischerweise 6 Tote und es dauerte 4 Tage, die Leichen zu bergen, da sie in einem 8 m tiefen Schacht und einer kleinen Grabkammer versch\u00fcttet wurden. Man sprach von sensationellen Funden, einem Sarkophag und, je nach Quelle, von 12\u201314 kleinen, goldenen Figuren, alle aus der dynastischen Zeit. Seither wird zwischen der Ortsverwaltung und dem SCA dar\u00fcber gestritten, ob und wie ganze H\u00e4userzeilen abgerissen werden, damit ein Streifen von 40\u201370 m freiger\u00e4umt werden k\u00f6nnte, unter dem weitere Kammern, Anlagen und der \u201eCheops\u201c-Aufweg vermutet werden. Wir kommen gleich nochmal darauf zur\u00fcck.<\/p>\n<div id=\"attachment_1077\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/07\/Kairo.Unbenannt4.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1077\" class=\"wp-image-1077 size-medium\" src=\"https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/07\/Kairo.Unbenannt4-300x240.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"240\" srcset=\"https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/07\/Kairo.Unbenannt4-300x240.jpg 300w, https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/07\/Kairo.Unbenannt4-768x614.jpg 768w, https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/07\/Kairo.Unbenannt4-1024x818.jpg 1024w, https:\/\/evol-forum.ch\/giza\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/07\/Kairo.Unbenannt4.jpg 1025w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1077\" class=\"wp-caption-text\">Giza &#8211; Der Sarkophag und die goldenen Statuen.<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"font: normal normal normal 12px\/normal Helvetica; margin: 0px;\"><span style=\"letter-spacing: 0px;\"><span style=\"font-size: x-small;\">Dies ist ein Auszug aus dem Buch\u00a0<a href=\"https:\/\/evol-forum.ch\/buecher-und-ebooks\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">GIZA VERM\u00c4CHTNIS<\/a>.<\/span><\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Entdeckungen von\u00a01991 &#8211; 2009 &nbsp; 1991 &#8211;\u00a0Entdeckung von unterirdischen\u00a0G\u00e4ngen und R\u00e4umen in Kairo Beim Ausbau der Kairoer U-Bahn, der 1991 in Angriff genommen wurde und der vom franz\u00f6sischen Ingenieur und Professor Jean K\u00e9risel als Berater begleitet wurde, stiessen die Arbeiter auf einen 5,15 m hohen, 3,70 m breiten und 27 m langen Raum. 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